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m für drei W Haften melden. Jetzt werde ich dich »»Mi Eisernen
Kreu»dvotfch^g« ^berjäger!" eutaegnett Alq;, .-das war bloß verfluchte Pflicht und Schuldigkeit, ^nd dre Reil, das »st nach nutzt» für mich Die ist fürSie. Habs schon lange bemerkt, daß beide kick gern mögen, und habe mich geärgert. Jetzt nicht mehr.
** rtüÄÄW bi* Hand. „Du bist doch ein ganzer Kerl!' sagte er._
von 6er Nnojpe zum Blatt.
Ter Mai ist die bolde Zeit, »wenn alle Knospen lvringe«*, wenn d»e Blatter ihre Knospenhüllen verlassen. In diesem Vor- gange. so einfach er scheint, wird doch d,e weise Oekonomie der ffiatur in wuuderlmner NIarhett -»kennbar, und ->n Un niu-n H- ti d-r im Berqsladl-Derlag WUH. S°Ul,.b »«., in Bre,l°u er- , ».inenden Monatsichriit .Tie «»Md ' u»°ft.nl,ch-rAn°tz .Wenn die Blatter ipriebe»' von G. S. u r n eröffnet tiele Blick in di- W-rkslait d» Natur. So wie von den vielen Milliarden Blattern,' d»e «inen Wald erden. kaum «in ckn^e, mit einem anderen vollkommen nlerrinsunnnt, so sind auch alle Knolpen ver schiede», .v-nnal-i» st« g-wiff- Merkmale ,eigen die sie ,» de- summten Brnvpe» jnlamnieniaffe» lasten. Alle Knospen sind de- reu» im vorjährtaen gerbst iertrg nu»geb,ldet aeweleir, und »m den Winter im sireien ,u überdouerm «ubie» sie Ntt» de stimmten Schutzvorrichluiigei, verseden sein. So sind die Laubknv ven von Schupper, umgeben. deren Ränder ganz fest aneinander schlieben, oit auch noch m,t klebrigem Harz. dichten Wimpern und dergleichen versehen find, die da« Eindringen der Feuchtigkeit und da» dadurch bedingte Erfrieren der Knospen so gut wie unmöglich machen. Manche Knospen sind so fest verschlossen, auch vielleicht noch, wie die Roßkastanie. mit dichter Wolle auSgepolstert. daß man wohl glauben möchte, die Hütte wäre überhaupt nicht »um Oessnen zu tringen. Aber daS Leben, daS der FrühliugShauch unter den Knosvenhüllen entiacht. labt sich durch nicht- aufhalten: schon lm April säugt es sich bei vielen Bäumen an leise oder kräftiger m der Knospe zu regen, und eS kommt der Tag, wo die lungen Laub- blauer zum ersten Male in die Welt blicken und die liebe Sonne sch men. So uotweudig aber auch da» Sounenltcht sür die Ent- wickeluna alle- pflanzlichen Leben- ist. so müssen die jungen Blatter doch vor ihm aus der Hut sein, sonst könnte e- ihnen ergehen wie den Kindern im Märchen: sie würden von der Sonne geiressen werden. So. wie die Blättchen die Knosvenhüllen verlassen, sind sie längst nicht fertig; namentlich der zwischen den Blattnerven liegende grüne Teil ist noch nicht ausgewachsen und besitzt noch keine schützende Oberhaut; und wenn das Blatt jetzt gleich in seinem ganzen Umfange der vollen Einwirkung der Sonnenstrahlen und der Luit auSgesetzt wäre, so würden die grünen Triebe verdorren und vernichtet werden. Ta- verhütet die Natur durch eine ll^the der sinnreichsten Schutzmittel. Eine eben sich entfaltende Buchen- knospe zum Beispiel gleicht einem zierlichen Trichter, und da alle Blatter senkrecht nach oben gerichtet sind, bieten sie der Lonne nur ihre obere Kante zur Bestrahlung dar. Da können die Strahlen nicht» schaden. Außerdem sind die Blattränder durch un»äbUge kleine Seidenhaare bewimpert, unter deren Schutze sich die Ober- baut ganz allmählich »veiter ausbilden kann. Je werter die Ent» ivickeluug fortschreitet, desto mehr faltet sich die Blattflache auseinander und richtet sich mit der Spitze abwärts. bi» da« fertige Blatt schließlich nahezu horizontal steht, so dab » die Sonnen- strahlen voll ausnehmen kann. Zu vieler Zeit ist dann auch die Behaarung als zwecklos last völllg verschwunden.
Bei anderen Blättern verfährt die Natur wieder anders. Da» Lindendlatt ist wie ein Blatt Papier in der Mitte so zusammen- gefaltet, daß kein Sonnenstrahl aus die Innenfläche der Blatter dringen kann, und die Ailbensiäche ivird durch sonnenschirmartige Nebenblätter geschützt, die später, wenn der Zweck erfüllt ist, ab« lallen. Ten jungen Nadeln gibt die Natur, »venn sie all» ben Winterschuppeu hervordrängen, ziemlich umfangreiche häutige Kavpen zum Schutze aus den Lebensweg mit. Bei der Maiblume, Schlüsselblume und last allen Zwiebelgewächsen finden wir die jungen Blätter bald nach innen, bald nach außen gerollt. Tie Richtung hängt davon ab, wo sich bie Spaltöffnungen befinden, durch die das Blatt atmet. Line ähnliche Vorrichtung wie in der Rollung der Blätter ist in ihrer Runzelung zu erkenneli. wofür der Rhabarber ein gutes Beispiel gibt. Bei ihm ist zu beobachten, daß die zwischen den netzartigen Blattnerven befindliche grüne Substanz der Blätter nach oben gewölbt ist. während bei ähnlich.'« Blättern anderer Psianzen die Runzelungen vertieft sind. Bet mancher Pflanze zeigen die jungen Blätter einen »vechsiizigen Belag, der ebenfalls ein Schutzmittel gegen Verdunstung ist. So ist es der Fall beim Weinstock, und auch hier verschwindet der Belag, sobald er überflüssig geworden, d. h. sobald die Oberhaut krältig genug ist, um den Einwirkungen von Licht und Sonne zu widerstehen. Und so ivird an der Art, wie die Natur die jungen Blätter schützt, erkennbar, dab sie zur Erreichung eines bestimmten Teiles in ihren Mitteln unerschöpflich ist.
vermischte».
« .Herr Leutnant, treten Etel* Bon der Trsue des Osflztersburschen ist schon tn diesem Kriege manch schöne» Lied ge-
ungen ivorden. Friedrich v. Bodelschwingh, der De.aruader der Arbetterkolonien, erzählte einmal au» dem Leben seine» Vater», de» preußischen Staatsminisler» Ernst v. Bodelschwingh. ein Stückchen au» den BesretungSkriegen. da» diese Treue in schöner Wetse kennzeichnet. Der Vater hatte al» blutjunger Leutnant ay den Befreiungskriegen leilgenommen, hatte sich bei Leipzig da» Eiserne Kreuz erster Klasse erworben und war ivenige Tage water, am 23. Oktober 1818, bei Lauchstädt, als er wieder an der Spitze einer Truppen kühn gegen den Feind vorangestürmt war. durch einen Schuß in die Brust schwer verletzt worden. Sein Bursche — Schueeberg ivar der Name dieses Treuen — trug den Schwerverletzten aus seinem Rücken aus dem Kugelregen und brachte ihn in einem kleinen Torwärterstübchen unter. Da der Verwundete ehr groß, daS vorhandene Bett aber zu klein für ihn war, so machte er ihm ein bequeme» Lager auf ebener Erde zurecht. Ter verwundete aber war zu schwach, um ein Wort sprechen odn ruien zu können, wenn er Htsie brauchte. So legte sich der Bursche dicht an die Füße seines Herrn und sagte: .Herr Leutnant, treten Sie,
wenn Sie mich brauchen!" Friedrich v. Bodelschwuigh erzählt, .Von Kindheit an war e» mir immer eine Freude, wenn der Vater erzählte, daß Schueeberg ihm, da er ja nicht mehr sprechen konnte, nur immer die eine Bitte vorgetragen hätte: »Herr Leutnant, treten Cie!" So hat denn der treue Mann in der Tat wochenlang zu den Füßen seines Herrn gelegen und ihn Tag und -stacht gepflegt; u>id unvergeßlich ist in alle Zeit sein Wort geblsteben, das ich oft unseren pflegenden Ttakonen und Dtakoniffen als Muster der Treue vorgehalten habe: »Herr Leutnant, treten Siel*
* Ein alter Brauch in neuer Form. Der grnnme Humor unserer Kanoniere, die oft Witzworte, spöttische Gruße oder besondere Wünsche für den Feind, etwa „Gruß von der dicken Berta. Wohl bekomm's, Fortsetzung folgt" u. a. m. auf ihre Q>* schosse kreiden, hat schon auf den Schleuderbleien der Griechen und Römer seine Vorläufer. Dem knappen Raum entsprechend, tft» hier meist ein kurzes, doch inhaltsschweres Wort, das den >DoI- datenwitz der früheren Zett kennzeichnet So stand aus den Geschossen: Triff ihn hinten! (nämlich auf der Flucht), Schluck eS! Warte! Behalt'S! u. a. m. Auch das Wort Senia --- Gastfreundschaft kehrt häufig wieder, das unserem Wunsch entspricht: „Um freundliche Aufnahme wird gebeten!"
vüchertijch.
- I m Kaiserlichen Hauptquartier. Deutsche KriegSbrsi.se von Paul Sch weder. Reich illustriert. Leipzig, Hesse L Becker Verlag. Kart. M. 2.50. in Ortg.-Leinenband M. S.-. Das erste offizielle KriegSberichterft itterbuch au» dein Großen Hauptquartier und zugleich da» einzige. daS die Geschichte des Weltkriege» vom ersten Kanonenschuß aus Belgrad ab enthält, erscheint soeben bei Heffe & Becker Verlag Leipzig Der Verfasser, der Kriegsbericht- erstatter Paul Schweder, weilte zunächst aus dem österreichisch-fer- bischen Kriegsschauplatz und wurde dann in daü Kaiserliche Hauptquartier berufen, dem ec noch beute zugehört. Wir reisen mit dem Verfasser von der Reichshauptstadt bis vor die Tore Belgrad», erleben noch einmal im Geiste die Mobilmachungstage in Wien und Budapest, sowie da» Boiiibardement vor, Belgrad, i«m darin im gewaltigen Sprunge von der Donau zunächst an die Westgrenze des Deutschen Reiches versetzt zu werden, wo in den ersten Kriegs» wochen der Kaiser in Koblenz und später in Luxemburg sein Hauptquartier aufgeschlageu hatte. An der Hand zahlreicher, prächtig gelungener photographischer Aufnahmen, die meift zum erstenmal tn einem Buch erscheinen und zum Teil vom Großen Generalstab der Armee für biefen Zweck zur Verfügung gestellt wurden, während andere von dem Kriegspholographen im Großen Hauptquartier herrühren, seheii ,vir die Starten, wo die 42 ew-Mörser gründliche Arbeit taten. Ein vorzüglich gelirngenes Vollbild , unser Kaiser, vo>i derii rühmlichst befaunten Maler Earl Alexander Brendel. Weimar, steht dem iuhaltreicheu Buch voran; derselbe Künstler hat arrch noch zahlreiche sein empfilndene Kops- »md Schlußstücke beiaesleuert. — Alle» in allem ein Bnch^ da« jeder Deutsche mit Vergnügen tn die Hand nehmen ivird. _
Logogriph.
Mit „a" ein Vogel, der an» Wasser lebt,
Mit „e* ein Bariwerk, daS sich mählich hebt,
Mit »n" Artisten. Künstler, Komödianten,
Tie „Mehrzahl" schützt die Ruh' in unfern Landen.
Auflösung in nächster Nummer.
Auflösung des Rösselsprungs in voriger Nummer:
Lass' ab. inein Herz, von Klagen und Sehnen,
Es scheint die Sonne durch Regen und Tranen;
Es ist kein Leben davoii befreit»
Ein jedes hat seine Regenzeit,
Und Tage, trüb' und traurig.
Kchrl'Ilelt.ma: ?!>,« «oeff - Rottttio»,druck »ud Vcxlaa der «riikillckien N»iv«rsttS,S-P»ch- u»d Slelndruckere,. 91. Panne, »icüliv


