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ßftm«*« vernahm eilte er in das Jung-Kolbische Lager. Er beschwor die Offiziere, treu zu Jan *u stehen und es L"' ^uen Kanrps ankommeu zu lassen. Außerdem Übrigen Regimentern bald heran sein. Die Soldaten lachten ihre Kameraden aus, die sie zum Heruberkommen aussorderten. Daraus umzingelten die drei §f6imenter das Lager und schickten sich zum Sturme gn. Einzelne Musketensalven knatterten bereits. Da machte sich Angreifern eine laute Bewegung bemerkbar, sie steNten das Schießen ein und schickten unter dem Schube der weißen Fahne einen bestaubten Boten vor, der dem ^?g-Kotbischen Regiment anzeigte, daß sich bereits alle ?vveren Regimenter für Bayern entschieden hätten. Da sahen diejenigen, die zu Werth halten wollten, daß nichts Abhr zu retten war, und als die Offiziere trotzdem auf' ^mÄ^standen, uberwältwteii sie diese und hielten sie in !^^rsani. Der Oberst erschoß sich, da er Maximilian nicht in hlÄr/f fallen wollte. Josß Maria eilte auf Umwegen Vserde Zatteln "^um-letzten Heller" zurück. Er ließ die
(Schluß folgt.)
Sreund oder Zeind?
Nach einer wahren Begebenheit erzählt von Else von Steinkeller.
v^^klich nicht leiden, unsere Feinde. Im Gegenteil, jch Hab so e neu recht gesunden, förmlich wohltuendm Haß gegen ^ V/llichaft, und nichts ist mir lieber, als wenn es ihnen ko recht, r.Echtschlecht geht, aber von einem „netten Feind" Hab' ^ b c£?>i ln ^eschrchchen gekört, das will ich hier erzählen.
^^».osWreußlschen Stadt I. war's, damals, als die Russen sie besetzt hatten, und als der berüchtigte General Rennen- ^Äs?Emelns<jiaftllch mtt dem noch berüchtigteren Nikolaje,v?ttch daselbst regierte" ! Selbstverständlich hatte das dort befind^ da auch „russisch" werden müssen. Ein alter Ä K^.M^alarzt leitete es und kurierte Freund und Feind *%}* M oner Ruhe und immer gleichbleibender Pflichttteue. Wirklich ein süten „lieber Kerl" war dieser alte Arzt, den seine Patienten — nxnl er freundlich zu jedermann war, und
ließ ^ b preußisch — jebem dieselbe Sorgfalt angedeihen
ins Herz geschlossen schien er aber den jungen vreu- ru haben. Wenigstens widmete ?r diesem noch außer den Tienststunden manchrnal seine Zeit. Und da der 9eui* sprach, der Generalarzt aber recht gut *t n - sie sich gern miteinander, und eS bahnte V^hö7tt!^an '"°" ^ fo etnwä wie ein kleines Freu,,Schafts.
^unerten und in den Straßen der Stadt sich
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»ela, ^en^b-r grobe Sieoe der Russen wurden verbreitet und föinn?iS^n $ au * wä . so dah der arme verwundet«
f .i 1 f £ wem Elend wohl verzweifelt wäre, wenn der Arzt
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lTni. Ü ww anderesmeinte er.
Und. „Ist -"edrzin! , damit entschuldigte er sich Niobl /Iiikti ^wlotlsck)en Gewissen, »penn er in seltsamster russisch- Kutscher Orthographle berulngnrde Briefe an des Leutnants iunac Fr u und an seine Eltern schrieb, weil er gemerkt hatte da^r der KÄS * u "ebern anfing Leim G«n an all KsSL leit s. ihu verwundet i!!
?? draußen donnerten die Kanonen weiter, aber seltsamcr- ^ ^vec Uebermut der ruMschen Truppen ganz allmählich
;?? n ^!N?verichte wurden inttner bescheidener^
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! )oußte nicht, was dieser plötzliche Ausbruch zu bedeuten batte wußte ntchttwaS aus ihm werden würde, ww sah voller Unruhe
»0" dem er Auskttrnmg erhos'te. u ^ kam dieser auch — aber nur, um ihm stumm und
^te $2* öu drücken und sich dann schleunigst ms Nebenzimmer zu begeberi, wo er alsbald eine lautt Unter dal- Oberen Offizier hatte. Und nun war'S dock» schreck-
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Sfbfrt, er dachte daß es doch eine Ehre wäre für das Vaterlos
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"ber dann fielen rhm ferne junge Frau und fern*» (fitem eht imb dre Tränen kamen ihm in die ^ San&n«
Ciebcn nun me mehr Wiedersehen sollte! — Ach es ist nl
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out b\ n n?S Ia 9 mit geschlossenen Augen und ,vor,et«
?od. Mrd Über allem Warten achtete er gar nicht darauf ?*£ 0"^ der Straße in gleichem Marschternpo Trrrppen ein zogen' und daß rn den verödeten Lazaretträumen allmählich wied^-
legt^me'S« i ]V' l b m Md>t sÄ,«
regle, merrre er. daß er nicht mehr allein war.
stimmt fet ^ nf ' ^bt Herr Dvktor!" sagte eine Frauen-
k äNnete die Augen. Ta stand eine junge, blonde Hilfsschwester und neben ihr ein Herr in preußischem Feldarau ^^Ovtt im Himmel, wirklich ein preußischer Mintärarrt! 7.?/b Dusel gehabt, lieber Freund! Als die Russen hier
5lrf& r umT7 fie Amtlich« S?ornunMc
mugn^ieppt, um die Zahl ihrer GefMiaenen »u erböte frit> Kit
man Glü^"^!?ÄK§ Wirklich, riesiges Glück!"
*• _'' ® J dabeii mich liegen lassen, weil eS nicht lohnte
15,™*"' bfr ra,t lt ’ fni9e Stunden noch >u leben hat. mit- nichts' Unfinn! So bumm srich meine russischen Kollegen doch
de« ^ZZVAT^ nn ' Mnmm Unt«inchung BeefÄ iL.7?!ufWn°maL^ ^ "" mat b< " nften
merkte der Leutnmit v. H., daß der alte russische Writ bod) mehr sem Freund gewesen war, als er geahnt hatte/
vermischte-.
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^^dmt geioorden ist, befi&t btc schöne Eigensch<ift, auch dein Unglück eine gute Seite abzugewinneii. War hatte gedacht als di? auf die Holser niederhagelten. daß dieser Eisenbaael
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K 8eb H"hr e, ^Ä u 4 b«* gÄt ä;
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Wd,« n &inbnuf des deutschen Angriffes Ab^r auch ,U Osteen iff der Zufluß der Besucher sehr spärlich aetveseu d,'un gun«sreise»de„ habe» A.igft. Ltz d e^LüLeu hre Austtua
und sckL.^"^ «er geh. «s auch jeht^ärLgh ichl'I uno schimpft man hier auch weidlich aus die Regierung die firf» N. Forderung des Schadenersatzes bislK-r noch
nicht gerührt hat, so erwartet man doch für die Zukunft aokden?
Ätri"" b Wnm Aufschlming der Fr^ndn:
Inülur' raH t ^?^hörden die Scarborougher in, Stich lassen beit M Hellen und dazu sind sie eifrig an der Ar-
rTti* unrd. kommen," schreibt der Mitarbeiter der Times" tlnbi^en^Ä?"Ä ungeheueren Gewinn haben wird von den mSSSl W t "lnden mußte. Besucher wer-deu in Strömen um die Zeicheii zu sehen, die die Deutsäsen an dem Ort zerlassen haben, die Löcher ,ener „deutschem Pocken", die w vielen Grbäuden eingeimpft smd." E^edchchtuiskafeln norden an Veu Mauern angebraäst und erinneru au dte E?e^msse die sich hier abspielten. Dic Ausbesserungen de, von den Deutschen Peru,


