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ibu idb aufia&rcn. Am -äufi-steu fühlte er im Schlaf, w»e jemand
Lttf seiner Brust kniete und ihm die Mehle zuschnürtc. _
DaS ging so Nacht für Nacht. Gegessen batte er noch immer so aut wie nicht-, da rhn vor den Spesen ekelte.
Am vierten Tage wollte ihn der Wärter zur Sitzung vor das Knegsgeuckt führe,», Hoffte war jedoch zu schwach, er konnte nicht mehr gehen — Stumps und teilnahmslos laa er auf dem Stroit sack Den üblen Geruch enrpfand er nicht mehr
Nach einer Weile kam ein Kvsick tn tue Zelle, betrachtete den Gefangenen, nickte und verschlvand wieder. - . < „
Äne Stunde später kam der Befehl, den Deutschen freizulassen. Das Kriegsgericht hatte ihn für nichtschuldig befunden.
Der GisäugniSfoldat trat in die Zelle und rief dem auf dem Boden liegenden alten Manne die Botschaft in- Ohr Der alte Haffte hörte sie nicht mehr Er war tot
Dermi|4(e«.
* Ein General-Original. Bon e»ncm österreichischen General v. W . der Sonderling von Natur war und der täglich seine Bensionieruna erwartete. u?trb folgende drollige Geschichte aus der guten alten Zeit erzählt: In seinem Bestreben, die ihm drobende Zuerkennung des Zplinderhubes möglichst lange hinauszuschieben, hielt er in seiner Wobnuua grobe taktische Manöver ab, wobc» der Bediente, der Reitknecht und die Köchin je ei« Regiment „markierten". Die Tische waren Stellungen, die Stühle Ortschaften, die Lanfteppikbe Flußlinien. Er überschritt die einen ,mtcr dem feindlichen Feuer, verteidigte die anderen heldenmütig, nahm die dritten im Stnrn». sprengte im Galopp hin und her und schwitzte Blut An der Wand hing ein Bild des alten Radetzky, dem sein armer perrückter Aopf Leben lieh- er bildete sich ein, der Feldmarscholl sehe als oberster Manöverleiter zu. und für ibn bange alle- davon ab. dessen Zufriedenheit zu erringen Er stellte sich unter das Bild und sprach sich selbst im Namen des alte» Herrn an: änderte dann seine Stellung und anvoortcte im eigenen. Hatte ihn der Feldnu»rschall gelobt: „Bravo, W ! DaS haben Eie grit gemacht l", ft» war er für den Tag der glückseligste Mensch. An bösen Manövertagen aber verriß er sich unerbittl»cb. diktierte sich selbst strenge Strafen. ,L>err General/' ließ er den Alten donnern, .iw kommen Die her! Sagen Sie »nir. was treiben Sie beute? Schämen Sie sich! Und Sie wollen ein Brigadier sei»? Jeder Leutnant würde seine Sache besser machen!" — „Entschuldigen Exzellenz —" „Nächts entschuldige ich! ES ist ein Skandal, wie Ihre Brigade heute uurnövrrert! Sic werden vierzehn Tage Hausarrest erhalten, danüt Sie Zeit haben, ein bissel Taktik zu
W 's Niedergeschlagenheit nach solch selbst« au ( 1 . «.» uvg keinen Menschen vor. sperrte sich ein und saß seinen Zimmevarrest gewissenhaft ab. Freilich hals all dies nicht: der originelle Selbstyuüler vttam doch seinen blauen Brief.
studieren." Nichts
erteilter Nase. Er lv
'Zur Dsvcholoqie der gelben Rasse. Dte Entwicklung der politischen Berdältnrfie im lernen Oste,» verleiht einer Reihe oon Beobachtungen des sranzösischen Arztes Barenne. der ein guter Kenner der Psychologie der Völker Ostasiens ist, ein besonderes Interesse. Er unterscheidet in der gelben Rasse, sowohl ihren körperlichen wie ihren geistigen Eigenschaften, nach vier Gruppen: Japaner, CHinefen, Koreaner »,nd Anamtten. Als die am niedrigsten stehende Völkerschaft unter diesen bezeichnet er die 4iua,niten. Sie ist durch lar»ge Sklavere» völlig deinoralisiert, -ie«ge, undankbar und ohne Z»igehür1qkeitSqei>lbl. Voll niedriger Instinkte, würde der Anamtt, zur Macht gelangt, diese in der furchtbarsten Weile mißbrauch«,,. Tabe» ist er nicht unintelligent und für dte Künste empfänglich. Etwa« bester steht eS um die Koreaner, aber auch d»ese zeigen all« Zeichen geistigen und körper- licheu Verfalls, ^chre Kultur ist ein Mtschprodlikt japanischer und chinesischer Einflüsse. Einst nahm ihre Ziviliiation eine Hobe Stuie e»,t, jetzt ist sie weil zurückgegangen. T»e Bevölkerung ist uniiueüigent ,md apathisch, hervorstechend ist ihre — anch sonst den Orientalen eige»tümliche — Grausamkeit. Sie best»alen Diebstahl mit den, Tode und töten bei gewissen Verbreche.» a»lch die Verwandten des Mörder» bis ins stintte Glied. Bemerken, wert ist das Urteil des französischen Arztes über dt« Japaner, die heute von den Franzosen als Bundesgenossen ersehnt werden, die er jedoch nicht besonders hock» ei,»schätzt. Er erkennt ihre Fähigkeiten »md Vorzüge, die sie zu den heutigen Lehrmeistern des Ostens gemacht haben, durchaus ai,. Sie sind mäßig nnd de,,, Opi»»n»- genuste nicht ergeben. Ter Wille des Japaner: ist so geschult, daß er den höchste» n,oral,schen wie körperkichen Schinerz ertrage» kann, ohne dt« Kunst zu verlieren. Herr »"wer sein Gesicht zu bleiben. Auffallend ist anch ftine bekam,te Anpaff»l„gZfähigkett an die von Mißen komnienden Kulturgüter. Aber lrohden» spricht ihm Darenne, und das »st der Ke»npu»»kt feiner Ansstihrun^ei», iede Originalität ad. Im Gegensatz dazu lchatzt er, wie dte u,eisten Etnnakenner, von allen Ostasiaten den lhiuescn an, höchsten und bält ihn für an, n,eiten entwicklungsfähig. auch das seelisch«
eben der Chinesen bis heute stagniert har. sei»»« philolophiichen /»nschauungen ihm die 2edeudigkett »ind Frische seines Eeisles ge« raubt haben »,d die starke Tradition ihn bis in die letzte ^Zeit hiuetn Neuerungen nicht geneigt »»lachten, so bleibt eS doch n»ahr-
chetnltch. daß »nan in China dereinst dte geistige Vormacht und Trzieherin Ostasien« erblicken wird.
Dis Küche im Kriege.
(Nachdruck dringend erwünscht.)
Käse suppe: 2 Eßlöffel Fett, 4 Eßlöffel Mehl, lMf Liter Wasser, Satz. 50 Gramm geriebener Käse. Dine Helle Grundsiippe wird >/z Stunde gckockft, kurz, vor dem ?lnrichten wird geriebener Käse untergemiscyt.
Stockfische: Den Stockfisch legt man 30 bis 36 St»m- den in einen Tops mit kaltem Wasser, aus dessen Boden tram ein Sieb oder einen Teller gelegt hat. Der Fisch muß reichlich mit Wasser bedeckt sein. In dieser Zeit muß da» Wasser drei- bis viermal erneuert werden Bor den» ersten und nach dem -weiten Wassern ist der Stockfisch mit einem Sritck hslß stark &n klopfen _
Deutsches Gebet.
,Im Staub« l,ea' ich vor dir, Herr;
ich Sünder rule dich; hilf mir auS meiner Not l
Tu hast geboten: »Liebe deinen Feind I*
Wie kann ich das?
WaS England uns getan, du weißt eS. Herr!
Ter Rache (Nut durwloht «nein Herz. —
»Schweig, töricht Kindl Wie kannst du deun
mit denr vom Haß getrübten Blick
ein sichres Ziel für dein Geschoß erspähen?
Wie »villst du, deutscher Mann,
»venu Wut den firm erzittern läßt,
so führen dein Gennchr.
daß Schub und Hieb» daß Stich und Stoß
den Gegner treffen bis »nS Markt
Ficht kalten BlutS mtt klarem Tlua'
und wage, ivenn du hast erwogen! —
Erzeuge! Michel l Zeuch da« Schwert!
Zerspälle Tr»»g und Schein,
beschirine treu den deutschen Herd!
die Rache, die ist mein! ' R-
vüchettisch.
X Gedenkbiatt für unsere gefallenen Krieger. Gezeichnet von Kunstmaler Iohs. Gehrt« in Tüffetdorf. Ausgabe in Duplex-Lichtdruck aus Cifenbemkarton. (Format 40: bä em). Mk. 8,—, Ausgabe in Handpreffenklipierdruck (Heliogravsire) aus Kupkerdruckkartou mit China-Einlage Mk. ■*,—. Verlag von Emil Roth in Gießen. — Dieses Gedeukdlatt eignet sich besonders in der großen Ausgabe unter Rah neu als Ehrentafel gefallener Krieaer für Sitzungssäle, Gotteshäuser, Schulziuuner, Amtsstuben. Vereins- totale, Studentenhäuser, Offiziers- und Unteroffiziers-Kasino». Es btetet genügend Raun», um die Namen und Taten iür mehrere Gefallene emzulragen, und ist so eingerichtet, daß auch da« Bild de« Gefallenen etngeklebt werden kan»». Ta« Kunstblatt ist außerordentlich ivirksan», vornehn» und »vürdig, rnbtg und sympathisch. Auch dte Herstellung auf feinstem Kuvierdruckkarton intt China- Einlage in den» besten Verfahren (Handpreffenkupferdruck) ist vornehm. Dieses sinnige Gedenkbiatt ivtrd sicherlich ,ve»teste Verbreitung finde»» als Ehrenblatt für gefallene Angehörige sowohl im Familienheiin. als auch ganz besonders tu den Fällen, »vo gefallenen Kameraden, Mitgliedern usw. eine Ehrentafel gestiftet »verden soll. _
SileichHanq Ngtjel.
Was ist daS für ein absonderlich Ti»»g:
Bald »st es mächtig, bald wieder gering;
Bald ist'« von der Schöpf»n»g mit Wasser gefüllt. Bald »vieder von Seiienjcha»»m nur verhüllt.
In jeden» Orchester verübt es Radau,
ES ist anch in jeglichem Knochenbau.
Und stets ist cS r»>ndl»ch, doch würde vom Runde»», Sobald ihm der Kops fehlt, »vohl nichts mehr gesunden. Auslösung in nächster N»immer.
Auslösung des Lciterrätsels in voriger Nummer.
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