und das fldvrr (VS*ffih;, das; Tirr auch bei länger anhalteudi-n» Mvicfir Tritte % t emfttfc.n fniut, trnat rrlblid dazu bei. unfern» j ui C pni ,m Fette tni m#rflliid .’H Mut ;n ftärlcii. -as können uir uittf fltfr md ."i und ' i 'l > g nn n > «Inste»
S?er«dncbciuurb in dcr S^ad«!«.» flnitod», tm Abfall Kbftf foaufc* irt VkhlflltfTima >u pfr»i»eueit T blJiint mtni m« irt'läflf iiücu'ii hier uidjt. 'Kur ronin in j.N m C it hau >nli-»n btflfv Seite eine Zentrale ge,d.i'iai lufia . non wo au* •»<* Abfälle au# den verid ied»nsta, Käufern »nsamm.-n.»'holt und ridii« verwertet wurden, ließe sich in der Ta» vier eine grotz. Ersparnis anbahnen 'JMtiftt der Hausfrau d.N'e, märe, da, der Abfall in saubere Eimer getan, feiu.n Beiden»enHeu nach gleid ge «ändert und zum Abboleu Urteil .lfttclli würde Ber dcrbencr oder angesäuerter Abiall ist nalürtid' ivertlss g.ivor den. Ter gute Wille führt hier nur zun» Ziel, mm et ne feste Hand die Zache' ordnet und in die richtige Bahn leitet
T.-r Siadlverwaltung in, engeren Sinne, die in dienr Zeit obnctin mit Arbeit überlastet »st, wrrd man du L'r iannanon na türlid nicht zumutcn können, uirllndu fände sich aber n; lat«r wirtschaftliche T cputation bereit, sld« der flemift dank baren Ausgabe anznnehmen.
Eine weitere Ersparnis wäre nach vieler Verständigen Au sich notwendig bei der Anwendung von Liebe.' «aben Man tollte sidi dod, mit denen im Uelde in Verbindung setzen und nwgl»d,tt solche Liebesgaben hinausichiden. wne sie den» wirklichen Bedurt nis entsprechen und u>re sie auch bei langer Pollverzügeriing nn beschädigt ankommen können. Tie Liebesgaben tür die Lazarette bilden ein Kapitel für sich Wem müchjt es wohl nicht Vtreud.. ban heimgekehrten Bcrwnndete,» so viele Liebe und Fürsorge angedeihen zu lassen wie nnr möglich Fürsorge und lahme Sentimentalität sind aber zwei sehr verschiedene -ränge Es wäre Hier doch vielleicht nützlich', iid: mit den leitenden Aerzlen und den Schwestern der einzUnen Lazarette in Verbindung zu setzen, nn» zu Hören, was unsere Verwundeten in jedem einzelnen Lazarett in Wirklichkeit als Verpflegung bekommen, was als Ergänzung resp. Erfrischung tvünschrnslvert wäre, was aber int einzelnen Falle direkt schädlich wirkt.
Tie schwerste Verantwortung trägt aber iede Hau. «Wu in ihrer eigenen Wirtschaft. Dast wir zum Brot ans Anordnung der Militärbehörde immer mehr Rogzenmcht statt Weizen ve» werten, kann. >me mir ein Arzt sagte, der künftigen Generalioi' nur zugute kommen. Blinddarmentzündungen und dcrgl uebel» Vorbeugen Es handelt sich aber »licht unt die Befolgung dieser einzigen Verordnung, wenn wir unserem Volk gegenüber mit gutem Gewissen beistehen wollen. Jede einzelne Hausfrau »nur daraus sinnen, den Ihrigen eine nahrhafte, wohlschmeckende, ab wcchselungSreich'e und doch möglichst billige Moft zu bereiten, und dadurch erlvächst chr eine viel größere Mühe, als wenn sic ihren Haushalt gedankenlos nad) Schablone „F" weitersührt. Ter dänische Arzt. Tr Hinthede, hat sd,on vor Jahren ein billiges 5tod buch heranSgegeben. nach den» er ein halbes Leben lang die darin empfohlene Ernährungsweise mit glänzend,-»" Ertol» an sich und seiner Familie ausprobiert hatte £»e dänisch. W, gierung hat den tüchtigen Mann aus jede Weise unterstützt, und so viel ich weift, seit Jahr und Tag in der einen Hälfte^ des dänischen Heeres schon seine Ernährungsweise eingeführt. Zeine Prinzipien saftt er an die einsachen Worte zusammen:
Keine Mahlzeit ohne Hunger
Hört auf zu essen, sobald der Hunger gestillt ist!
Bei Tische wird nicht geredet, sondern gekaut!
Esset Brot, esset Kartoffeln!
Tas H int Hede'sche Bud» kann in dieser Zeit zum größten Segen a»»ch für unser Volk werden, da es, wie gesagt, lautep erprobte Rezepte bringt, die zur Verbilligung der ganzen Ernährungsweise dienen. Tas langsame Essen und gute Maneir ist ja »n den letzten Jahrzehnten von ärztlidcr Seite immer wieder empfohlen, in der Hast dcr Zeit aber and immer ivieder überhört worden. Und dock: hängt von dem sorgfältigen Manen nicht mir in erster Linie die gute Verdauung ab. sondern ein. gut gekaute Brotrinde gibt auch noch gewissermaßen mehr .straft wie eine dreimal so große Portion, die ohne richtiges stauen hinuntergeschlungcn wird.
Ter Kaffee wird immer teurer und dürste endlich wohl ganz ausdleiben. Sb cs da md-t nützlid» wäre, n.nn »vir Unseren Minden» wieder wie in alter Zeit eine gute Roggen mehlsuppe, eine M»ld supve od,r dergl. als Morgenbrot vorletzten. Audi ohne sta, fee und Tce weift, man allerlei wohlschmeckende Getränke zu bereiten. Ick) erinnere da an den Apfel lee, der durch das Auikochen von sterngchäufcn und Apfels schale»» hergestellt und iint Zucker gewürzt wird, oder an Hage- buttentce, oder Gerstenschleim, Haferschleim mit etwas Zitronensaft und Zucker gewürzt. Alles das gebt gesunde, kühlende' und wohlschmeckende Getränke. Zur Anregung für die Hausfrauen lasse ich einige Rerepte folgen, die jeder nach eigenem Geschmack mir Lrichtig eit c bände n und an gestalten kann Wenn «eder, oder wenn jede Provinz sich dabei nicht ängstlich an die altgewohnten Lokalgerichte hält, so ist dies für die Erziehung des Einzelnen und für das Wohl des Ganzen sehr förderlich und befömnilich.
Suppen.
lst ranv e n i 11 v p e Man schneidet Sellerie, Lauch, Mohr- rübe», auch etwas Wirsing und wchste Rüben, altes recht fein, schmort eiu- seingeschnittene Zwiebel ii» Butter, bis sie dnrdi- sicht»» ist und lockst dann alles mit Graupcn zusammen lang - « a m weich. Entweder rührt man nachher das Ganze durch und tut, »penn man will, «»och ein Eigelb daran, oder n«an lägt das ganze Gemüse darin. .„ ~ „ . ..
ist r ii n k erns upp e Man schneidet reichlich Sellerie, Land«. Mohrrüben «ein. kocht alles mit geschmorten Zwiebeln zu einer krätngen Brühe, rilhrl die«, durch und kocht in derselben^dann Grünlernilocken Ein Eigelb zum Schlnst verschönert die Suppe, «st aber nidst nötig.
S u p p c v o n w e i ß e n B o h neu: Man quellt am Abend vorher grvfte weiße Bohnen, nachdem man sie geivaschrn hat. tu genügendem Waijcr au» Früh am nächsten Morgen setzt man he mit demselben Wasser an und gibt etwas später sein geschmtle- neu Sellerie und Land« daran nebst geschmorter Zwiebel. Ist alles n.ich. «o rührt man. es durch und kann »todj ettvaS Zitronensaft und Soja daran tun. W»-r üppig sein »trill, tut etwas saueren Rahm daran. .
(st r in u s,* i ii p u c ni itReis: Man schmort Zwiebeln, schneidet an Gemüse klein waS man nur hat: Sellerie, Mohrrüben, Land». Wirsing, Bohnen. Rüben, and« Erbsen. Wenn alles halb rcriri) ,st, tut man Reis daran
M o h r x n U c ii Suppe: Eine gute Portion Mohrrüben und Sellerie werden zu gleichen Teile»» in seine Scheiben ge- schnitten und mit Zwiebel eine halbe Stunde lang in Butter oder Pflanzenfett gedämpft. Tann gibt inan Muhendes Wasser daran, fodit es meid» und rührt es durch. Tann tut man grobe«» Grieö in die Brühe Und zuletzt etwa# Soja Will man eine seine Suppe daraus machen, so rührt man noch ein Eigelb und etwa# süßen Rahm daran.
Man kann durch Hinzunigen von Eigelb oder von Sah»»e die mdite» Supp» n noch nahrhafter und «vo hl schm ecke »»dcr machen. Vlber and» ohne diese Zutaten sind diese «uppen sehr sättigend und nahrhaft und werden in Südfrankrach von mancher Familie als einziges Mitlagsgeridit genossen.
Wer Wert aus Fleisdi legt, kann natürlich jede dieser Gemüse- suppe,» and« mit einem Stück Fleisd» kochen oder er kann sie ohne Fleisch als sättigendes Vorgericht vor einen, leichten und billigen Hauptgericht geben. Ein jeder must sid» hier von seinen Bedürfnissen. seinen Mitteln und seinem Geschnracke leiten lassen. Die Rezepte sollen nur ein Fingerzeig sein, wie man für gute Ernährung, sorgen und dod) alles möglichst praktisd« und wohlseil einrichten kann. Aus das Bud» von Hinohede sei immer wieder hingewiesen. Es heißt: Tr. med. Hindhede: Mein ErnährungSsystem. Verlag von H. Vobad> n. Co. Berlin Leipzig.
Hagebutten suppe: Hagebutten werden am Abend vorher mit so viel kaltem Wasser, als man Suppe will, aequollm (nachdem man sie getvaschen hat). An» Vormittag daraus kocht man sie meid,, streicht sie durch ein Haarsieb, quillt den Saft mit etwas Maizena, gibt Zucker und etwas Zitronensaft nach Geschmack daran. Mild» Griehklöstchen kann man an die Suppe tun.
Graupensuppe mit B a ck p f l a u in e n: Man weicht abends in reichlich heißem Wasser Backpflaumen ein (immer nachdem man sie vorher getvaschen hat). Morgens kocht man Graupen in Wasser weich, rührt sie durch, schüttet nun die Backpflaumen mit ihrem Saft in den Graupen schleim, kocht sie darin vollends weich und tut etwas Butter, Zitronensaft und Zucker daran.
Buttermilch Suppe: Mau kocht Buttermilch auf, hat vorher Kartosselbrei bereitet. Sobald die Buttermild) kvd)t, tut mau den Martoffelbre» hinein, so daß es eine ganz ebene dicklige Suppe gibt Man schneidet Speck in seine Würfel, zerläßt ihn und schüttet diesen zerlass.neu Speck in die Suppe.
E » u e andere Buttermilch-Suppe. Beim Auskocheu dcr Buttermilch quirlt mau, um das Gerinnen zu verhindern, wenig Mehl in süßer Milch rcd)t klar und gießt es zu der Buttermild». Dieselbe m»»st dabei aus ziemlich starkem Feuer unter fort gesetzte»,! Rühren kochen. Inzwischen kocht mau Graupai oder Grütze in Wasser «veich und tut sie in die kochende Buttermilch.
Sehr nahrhaft ist Buchweizengrütze: sie ist bei
Mindern acwöhnlid) besonders beliebt. Man wäscht die Grütze in heißem Wasser, rührt sie dann in kochendes Wasser oder in kochende Mild), gibt etwas Salz und Butter dazu und läßt sie unter häufigem Umrühren zu dickem Brei einkochcn. Den in Wasser ge koditen Brei ißt man mit Heister Mild«: den in Milch gekochte»» mit Zucker und Zimt oder mit brauner Butter. Ist von dem Brei etwas übrig geblieben, so lästt man ihn erkalten und kann ihn dann am nächsten Tag in dickere Scheiben sdineiden, diese braten und mit geschmortem Backobste essen.
Genau so kann mau Haferbrei oder Reisbrei bereiten und die etwaigen Reste verwerten.
Spinat-Suppe Haserilocken werden in Wasser gekocht, wenn sic halbweich sind, tut man einige Tomaten hinein, bis beides ganz weich ist, dann kommt fein gewiegter Spinat dazu und kod)t noch 10 Minuten mit. Tann rührt man die Suppe durch, gibt eiu gutes Stück Butter, rohe geriebene Zwiebel und süßen Rahm dazu. Statt der Tomaten kann man auch gleidizeitig mit dem Spi»»at Tomatcnpürec daran tun. Das ist eine sehr sättigende, aber keine so billige Suppe.


