gelockt, mit verborgenen Masclni l eng ew r hren empfangen und scluvsv gesckmdigt wurde. Wir hatten ein paar Dutzend Tote. Tie deutschen (Gräben sind iwch zu sehen, damischen Löcher, und wenn inan sich weiter öorwagt. stöfzt man aus deutliche Spuren des Kampfes. Zwei englische Offiziere verirrten sich kürzlich tui Unvald und blieben vrer Tage lang ohne Speise und Trank. Das kann einem leicht passieren und ist eine stete Gefahr, denn allein im Dickicht i» man so gut wie verloren. Der einefam glücklichenveise, halb verhungert und verdurstet, nach -der K . . . Station, der andere stich aus einen deutschen Vorposten und geriet in Gefangenschaft. Oberst . . Lager wurde vor wenigen Tagen von einer H c vde v o u
Elefanten überraunt, die die ganzen Berschanzungen in Grund und Boden zertrampelten. An Elefanten ist hier' überhaupt eru grober Reichtum, und auch sonst siebt man au unseren Lnneu merbvürdiges Getier. So stieb ich auf ein Krokodil und dairn aus ein 6 ftufc grobes fckm'arzes Mamba. Die Deutschen haben ernen Panzerzrig und haben die Eisenbahnlinie, die wtedcr- hergcstellt worden tvar, gesprengt, rvvbei sie augenscheinlich eine grobe Menge Dynamit vcrtoendetcn, denn die Explosion jvar auf . KUometer hörbar. Des Rachmittags fanden die Eingeborenen eure Grimate rm Wasser in der Nabe des Kais, wahrscheinlich eine der letzten die der „Challenger" bei der Beschickung von Duala abgeseuert hat, gingen ihr mit einem Kammer zu Leibe und spreng- ten sich daber selbst tu die Luft. Stticke davon flogen fast bis an me Steile, wo ich stand, aber als ich die Granate untersuchen wollte, fand rch nicht ein Stvck, mir die unglücklichen Bnrsch-n, mausetot, gauz zerrissen von der Granate . . "
^l te u n b neue Spionengeschichte n. So viele «sptone. wre die Engländer in ihrem Lande zu haben glauben.
S bt es wahrscheinlich in der ganzen Welt nicht: dennoch spielen tnvne ,m gegenwärtigen Kriege wohl eine bedeutende Rotte für mc meisten Kriegführenden, wie sie es in vielen früheren Kriegen ^ben Im Pariser Kriegsministerium bewahrt man rn den »Archiven, wie die „Vita" erzählt, ein merkwürdiges Spionen . -k m, i ^rne Urkunde, die der König im Jahre 1652 einem gewissen Franz Berthoud verlieh. Nach diesem Patente war der Inhaber bewhtrgt. sich in Paris, in Bordeaux und an anderen LlNen anfznbalten. um, nach besten Kräften verkleidet, im Dienste des Staates Geheimnisse auSzukundschaften. — Prinz Eugen, so er- dle 'tatten, che Zeitschrift weiter, sott eine Reche seiner gromen Erfolge der glänzenden Organisation seines Spionen- Wesens verdanken mtf Grund der Angaben, die er sich durch Spione i^erfivaftt batte, soll er 1701 Mantua genommen haben, und evenso soll ihm die Ueberrumvelung Cremonas im folgenden Jahre imr dank feiner Spione gelungen sein Es wird von ihm erzählt, SLSSr unter dem Vorwände, dringend ein«
Verchtigers zu bedürfen, aus den feindlichen Städten Mönche an slM zu ziehen, und diese habe er aus seinem Lager nickt, wstder' ennajfen. ehe er mckt aus ihnen die Nachrichten ln-rauSgclockt hatte,
Die er brauchte. - Im französischen Heere war im 18. Jahrhundert dav ^pkonenlvesen großzügig organisiert, ja es gab sogar den Grad eines „cm despwns", der jedoch nicht allzulange Bestand Mte. — Spione, bte man ertappt, werden heute wie in früherer Bett gewöhnlich kurzerhand hingerichtet. Eine humoristische spwneugcschickte. m der ein ertappter Svion nicht nur begnadigt, sondern sogar frergelassen wurde, sott sich im Jahre 1859 ereignet haben: das französische Heer unter Bourbaki erwartete die Oester- reicher. aber der Feind kam nicht. Die Vorposten nahmen einen spion gefangen, dieser wlirde vor Bourbaki gebracht, und es ent- mettwütbws HerbSr. „Du bist ein österreichischer « - / 'ß a ' ^rr General." „Du willst also den Oesterreichern "Ues berlchten. waS du un französischen Lager siehst^" Ja" „Hältst du demen Beruf für ehrenhaft?" „Ja." „Willst du als Spion ui unsere Dienste übertreten?" „Nein." „Gut. so bist du srer. aber mach dich auf bie Beine, laufe zu deinen Oesterreichern und sage ihnen: ,ich warte schon zwei Stunden auf sie, und die Geschichte wird mir allmählich langweilig!"
Wie man einen Sitz plan bekommt. Nicht nur bei !!i* 5 ^"0^0'e Ctrabenbahmvagen häufig so überfüllt, daß da« schwache Geschlecht sieben mim, sondern das ist auch in Amerika der Fall, und da die Herren der Schöpfung dort nicht immer so galant sind, um einer Dame ihren Platz ak.zubieten, hat eine fmdige Amerckanerm ein probates Mittel angen>endet. Wie ans berichtet wird, bestieg dort eine junge Dame die ^ l€ etn <Z u Gegenstand, sor-glich in ein rveibeS wissen einne()üat ln ihrem Arm trug und mit Zärtlichkeit an sich drückte, sogleich sprangen einige Herren ans und boten ihr einen Plan an n.orank sie sich befriedigt niederseifte und das Paket behutsam in ihrem Arm wiegte. Unter den Mitfahrenden war aber ein Herr sw!«,?«* 16 ^ )01 ‘ ,nit dem gleichen Gegenstand aus der
ml™n b ^'rosten hatte, und es wunderte ihn, dab sie immer ihr Baby - denn etwas anderes konnte es doch nicht sein - bei I'^Erua. Er trat an sie heran, rückte unauffällig ihr Kisten bei-
aemalwn dab eS eiiie grobe Holzpnppe mit rosig an-
genmltc.i Bäckchen war. Die Dame gab denn auch ans Befragen
c ^ ^ C c ^ tf)rcm »Baby die Strahcnbabn besteige. ,veil
sie früher so oft habe stehen .nüsten, und dab sie auf diese Weis immer emen guten Platz erhalten habe.
vüchtrtisch.
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Hfiar, tlbt" T 9X £l e mlb werde» in klare,,
wärtt^ ^ , Viele Einzelhetten sverden lebendig vergegen-
rickterstattern { l ,mcu t>on Augenzeugen und Be-
,„,a n»? «t?-' ? ^ Natsel der deut^Hen südichivenlnug vor Paris
Staudpuntt ^In,Rückzugs sverden vom militärischen
erörtert. Die Deutungen, die hier Oihmsl/i ^ 5 "^ 5 ordcntlich einleuchtend. Die nenq Offtnswe^brachte rasch Entschädigung: der Angriff der Bauern
Ni!d slr btt in der Einnahme von St. Mihie.
in, M Torts Vamps des Ralnains feinen £»öV
ft .”, ' a s ’.' b , ^"rd Oll, „„vrrganall.beö Ruhmröblatt i,l der Gs- Ofeiben. .!„ verdanke,, ist dieser Erfa^ vor allem unseren schweren Geschähen der verschiedensten Kaliber deien Langkeit Professor Georg Wegener «162« Ä
fron/ nsm'^ tznNorden zog .ichEmwod-ess-en die Schlackt-
if ii, tlf 1 französischen Nmgchungsmanöver gegen unseren hlr il ,e ^ ni _ b ' e r ^ünoo. und näherte sich rasch
der Nordse.. .vohepunktc der Darstellung sind hier die Berickle
“ol ? lia ^ imb bic Einnahme von Lille. Nach ml..?, A'itiverp.n konnte der deutschen Abchlichung^
mauer der Sckilutzstein emgefngt sverden. Die Belagerung von das fesselndste und abgerundetste Stück, da-, diese Knegschr-outk bisher gebracht hak. Die Verfolgung der b. lg, ick-englischen VerteidigungSarmee fand mit der Einnahme von Ostende ihren .lbchlnh. Den boigegebenen Bildern und Sr fi r an ' m Wf,> Hefte mit besonderer Sorg satt
«v, Eberhard Büchner, Kriegs d'vkn m ente 'D^- Weltkrieg 1914 in der Darstellung der zeitgenössische,l Press/
w r n C rH ^t-kV Vorgeschichte Der Krieg bis zur Vogesen- ' Umschlag uiid Elnbandzeichnnng von Professor 8 N Kunden 4 Mk. Verlag von l,t unmöglich, schon heute eine Weltkrieges W/chrerben. Das hat Eberhard Bnch- n % ,vo h} erkannt. Seme Absicht ist es deshalb, das unendliche reiche Material zu dieser Geschichte, das uns die Zeitung jedei,' Tag von neuem wieder an die Hand gibt, vorläufig zu sammeln und zu sichten. Unter seinen bewährten Händen haben sich die Hunderte von Zeitungsnachrichten und Beitnngsartikeln zsvar nicht zu einer Geschichte, aber doch zu einer Kulturgeschichte des gegenwärtigen Krieges zusammengeschlosseik. Er Iwt ein Doku- menteinverk geschaffen, das, aus der Stunde heraus geboren SJ !' nnnnttelbares Lebeil atniet, wie es der nachträglichen -«rstelttmg auch ans der genialsten Feder stets versagt bleiben mns ^ stellt, rm Gegensatz zum Historiker, der erst den richtigen Abstand tzu den Ereignissen seiner Zeit geivinnen muß, eben diese Zeit dar. \mt ste selbst sich gab, nnbekümincrt um Zuiammenhänge mit der geschichtlichen Vergangenheit und Hin- deutuugen auf die Zukunft. Jede Stunde dieser Zeft hat ihr eigenes L^ben, ihre eigene Sprache,- Büchner ist es qrlnnaen sie unverfälscht ft, Worte kommen zu lassen und aus Einzelheiten em starkes Ganzes zu bilden: ein achtes Bild unserer Tage.
Ztädterätsel.
Erkelenz — Eschwetter — Bnckaiach — Bingen —
Holge,«urnr - Honnef - Mainz - Mühlhauken.
L,e vors ehenden Stadtena,neu sollen derart geordnet .verden, dab der erste Buchstabe des ersten Namens, der zweite de» z,veiten, der dritte de2 dritten nfw. wiederum einen Etädtenamen ergeben.
Auflösung in nächster Nummer.
Auflösung der Skat-Aufgabe in voriger Nummer r Abküiznngen: tr-rrefi, p — Pique, o—Coeur, crir — Earreau, tr o ^^"fs-Bube, pA -- Pig„e°Ab. cD Coenr-Dame usw. Im Skat lagen p9 und p8. Vorhand hatte cB. trf» tr8 tr7 p7, cZ, cD, c9, c8, c7 und Hinterland den Rest. Spiefgang '
1. V. ev M. cA*) H. c&rB = - 16
2. H. carZ V. cB M. c,\rA — - 33
3. V. cZ M.eL H. trZ — — 84
•) Zu schneiden iunve verkehrt, da Mittelhand doch darnach trachten mntz, ans Spiel zu kommen.
Kchriftleitnng: Äug. Goetz.
Rotationsdruck und Verlag der Bnihl'schen Nniversitärs Bnch. und Steindrnckerei. R. Lange, Giehen-


