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Armeen zu gew.inen usw. Mit dem Falt der Wälder ist zugleich das Wild und das Raubzeug vergrämt; die Folge davon ist eine Ueberhandnahme von Feldmäusen, Hamstern und ähnlickien Schädlingen des Feldes, die ihrer natürlichen Feinde beraubt such. Auch klimatologisch kann die Vernich­tung ausgedehnten Watdbestandes, worauf der große Klima- tologe Prof. Dr. Hann schon hingewiesen hat, folgenschwer werden: Mrd der Wald mit seiner die Niederschläge regu­lierenden Tätigkeit aus der Wirtschaft der Natur ausgeschal­tet, so ist die Landschaft allen extremen meteorologischen Er­scheinungen, so vor allem Wetterkatastrophen, schutzlos aus- gesetzt, d. h. sie v e r 0 d e t allmählich. Damit wird aber wieder wirtschaftliche Arbeit für viele Hände frei, das Zerstörte über­all wieder herzustellen oder die Wirkungen der Zerstörung zu paralysieren ein ungewollter Nützen des Krieges ans Kosten der Natur. Unzählige Naturschönheiten und historische Naturdenkmäler vernichtet die eiserne Notwendig- keit der Kriegführung, romantische Felsen werden gesprengt. Bache abgelenkt oder verschüttet, uralte Baumrieseu gefällt, wie bie gewaltige Eiche von Antwerpen, wo das Prunkzelt des Herzogs von Parum bei der denkwürdigen Belagerung der Stadt im Freiheitskampfe der Niederländer gegen Phi­lipp Ir. von Spanien gestanden haben soll, und manches an­dere mehr, ^-chon als Egmont, Prinz von Gavre, bei Sankt Lluentin siegte, krönten vier Windmühlen denFcldherrn- hugel bei dem Oertchen und, gewiß mehr durch Zufall als auf. Pietät blieb über ein Mensck-enalter hindurch die alte riesige Mühle erhalten, von der ans General von Goeben die glorreiche Schlacht 1870 geleitet hatte heute weht der Wind über eine kahle Höhe, auf der verkohlte Balkenreste von bet grausen Rücksichtslosigkeit des Weltkrieges zeugen. Denkmäler zerstört, Ruinen schasst der Krieg. So manches zerschossene flandrische oder französische Ahnenschloß liegt in Trümmern und wird nie wieder aufaebaut iverden, weil der Letzte des Geschlechts fiel und über seiner Gruft sein Wappenschild zer­brochen wurde. In der Mark Brandenburg sind so die Guter des alten Herreugeschlechts der von Lüde ritz herrenlos ge­worden. Die dauerndste Wirkung des Krieges aber sind durch die Zerstörung ganzer Städte wie Orchies und durch den Durchstich von Deichen, wie es an der belgischen und ^ordfranzösischen Küste geschah, hervorgerufen. Hier ruht 0^!s Grauen des Krieges noch Generationen lang über der Landschaft, und düstere Sagen werden die Stätte umweben Wo der Weltkrieg seine Spuren elngrub. B.

vermischtes.

* Die Leiluna des ft n in m gewordenen Sal­do tc n (v me merkwürdige Leitung des englischen Korporal« -Srucfov, e, i n ftelöe die Sprache verloren hatte, wird in lon­doner 'Na lern derichiet. Wahrend der Soldat auf einem laoer aue-gestreckt log, platzten drei grobe Geschosse in seiner unmntel- varen Rahe und er wurde von der ansgeworfenen Erde völlig be­graben. Al« die Kameraden ihn befreiten, geinte c 5 sich, dop er imolflc des nervösen Schrecks stumm geworden war. Man schickte chn daraus nach Hanse. Die Mutter, die über das llngiück ihre« Sobne« sehr nngt.icklich war, kam ans den Gedanken, dab ihn. da er durch einen Schock der Sprache beraubt war. ein zweiter Schock wieder heilen könne. Al« nun der Sohn eines Tages nach Lause kam und sich zu ihr in die Küche setzte, um ihr ,nit trauriger s r"S"sehen. setzte fte ihr Vorhaben ins Werk. Sie ging m ~ arn l L ni> biese, laut 511 schreien, wenn fie cm be­rausch horeir wurden. Dann nahm sie eine kl me laterne und ging eine Treppe hinaus, wo sic so tat. als ob sie ausglitte und nut orouein larin die Trevpe huiunterstürzte, ivobei fie 311 schreien chülng, so dag auch die herbcieilendeu Nachbarn in ihr Geschrei em'iunmten. Da sah mau, wie der stumme Sohu der Frau aus der Küche zn der scheinbar herabgestürzten Mlitter hinei!te und vor w! s bei ihr zusammcnbrach. Zunächst glaubte man.

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getötet hatte. Aber nach kau einer Ltundc kam er ivieder rn sich

SR«,-, me TOn S. ,ur ">tt Mühe gelang, er konnte doch dai

rlortWasser hervorbnngen. Leitdent begann er ganz longsonr

u 2 b ~! ,aIb ,ü t ar ec f0 we t. das; die Mutter ihn J , 6 Jctnc Grafte 311 schonen: aber ank ihre Vorstellungen sälmck habe!" ""E'uorten: «Ich inub doch nachholen, was ich ver-

A u S d ein s r an z ö s t s ch e n C ch i in p i r e g i st e r über ^'cnS enn ,r * r baS wüste Geschinips lesen, daS heute die kranzo ischen Blatter aus die führenden Männer Dentschland^ an» st.mn.en . so erleben wir damit nur eine Wiederholung jener Nörgle,, d!le 1870 der gallische Lahn in die Welt hinaus- krähte, llnd keinem rst eS damals übler ergangen als Bismarck.

Wtr »verden die neuen Deneunungen der Deutschen und ihrer xuhrrr. d,e ja an übelriechender Mannigsaltigkeit NlchtS zu wünschen Übrig lassen, richtiger einschätze,,, wenn wir eine kleine Blütenlese anö dem reichen Schimpibukett veranstalten, mit dem die firart- aoie» 1870 den Echöpker der dent.chen Neichße.nheit bedachten. Worte wie .Ter furchtbare Etsenkanzler". .der Mann der Gewalt, der das Recht umerdrnät", »der Allerweltskerl", lassen noch eine gewisse Lochachtung erkennen: ebensoder berüchtigte Schövier der Politrk von Blut und Eisen".der Schüler MaechiavellL". «der Grobprel.be , ,vaS an(tzrobtiirke" cd,mm, soll. Schlimmer ist schon: «Der grobe Beelzebub", ,vie ihn die radikalen Blatter nannten, «der Pmhl in» Fleische der Gesetlschasi",der politische r?* v # ^-ger der Wilhelmürabe", »vie ihn dieBlonde" slaudig bezerchnete. .der verhabte'le Mensch Europas", «dieser »lene Tyrann des Weltalls'',der Gronpontikez der Revolution", «der 4 'tann ""t dem Tenielselnflub", «der Lenker des Katholizismus", ein Wort Vettillots, «der scheubliche Teutoue", «^er Siofct seines perrschers", «die Art einer neuen Welt",diese brutalste Ver­körperung des Bösen , «dieicr 9lero", «Jupiter, der an der Spree donuert , «dieser verzweifelte Spieler, den Nets das Glück be- gllnillgt",diese schreckliche »md bizarre Person", wie ihn die ZeitungUniverS" gern nannte,der eivige Plagegeist der Welt", 5 , /,."eue Herzog von Alba", .der i'ene aldirektor der deutschen Politik, «der greulige Einücdler vo»i Varzin", .«'ine 9lrt Lonoois, l".bem der Geist Richeliclts lebt, brrual, unduldsam uud keine,. Widerstand duldend", »der Dlan»i des crvigen Kanipies und Passes , die drohende Schildivache an nn'eren Grenzen" Aus dieser lleiueii^ .lusivabl alts den, unendlich reichen Sckump register, in dein alle > 2 p!elo>teii der Furcht, der Wut inid einer imbeivilbteu und »n,etilgeita»,denen Beivunderling enthalten sind, gebt gnr Ge nuqe hervor, dab die Franzosen a,lch früher schon um Worte nicht verlegen waren. ,venn die Tate.i mit ihrer nationalen Eitelkeit nicht in Einklang standen.

vüchertlsch.

e . ^ 1S ' ^r> cf bei Zeitschrift «Der Völker-

krieg (Verlag von JulmS Loffmann in St»ttaart> des''liebt die Schilderung der ostpreni,ischen Kämpfe, deren einaei ender Dar- stellimg das vorbergehendc Leit gewidmet war, mit einigen trefflich anSgewahlten Episoden Es ist überhaupt ein Verdieiist der Feit- schri't, dab üe sich nicht Mit der sorg'ältigcn und Interessanten Wiedergabe der groben Ereignisse begnügt, sondern ihnen stets eine bildete von Ein-elerlebttiffen, kleinen Genrebildern i.nd Brieen anbängt, in denen die Umwelt der Kainpier und der Geist der ^cit ganz besonders lebendig iverden. Ein kurzer Lauptabschnitt ent­wirft dann in klaren llmriffen cm Bild von AuhlandS tiinerer ^.'age während der gallzischei, und ostpreubischen Känivke. Tie Ver­waltung in den von den Deutschen besetzten Landesteilen, Lok Regierung, Presse und öffentliche Meinung, die Lage der gefangenen Drutschcn. die Gärung in verschiedenen Provinzen und die wirl- scha'tlichen Folgen des Krieges »verden an der Land beiter Quellen gef tnldert. Die zweite Laltze deS LeiieS hat die Kämpfe der Liter» relchjsch.ungarischen Arnlee geuen Serben und Montenegriner znin Gegenstand. Wenn man die erbe Scheu vor den sla.vischen Namen imd Oitsbezelchnimgen überwunden hat. find t inan, dab dieser «Nebenfriegsschauvlatz" nicht iveniger inieresiant ist als die anderen Be onde.s spamiend lesen sich die Abschnitte über die Vernichtung der serl ischen Tlmokdiv»sion und über die Käinpie von Eattaro Vorztigiiche Bildnisse der russischen Generäle und Miuiüer iowie An'na.men von rns'ischen. serbi.chen und österreichisch-imgarischen Truppeiitelleu schnincken oas Letz, dem auch eine ante Karte von Westserblen und Bkonleiiegro beigegebeii ist.

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Sie spielt GrünlPig,ie).Solo. kann aber nur 4'^ Angen heim, bringen. Welche Karlen bcsaben die Gegner und wie wurde oe. sprelt? (Auflösung in nächster Nunimer.)

Anflosung des inagischen StnadratS in voriger Nunnneri