Nr. *35 4 . Dezember 1918
Kreisblatt für den Kreis Metzen.
guhaltS-Neberficht: NotslandSarbeiten. — Gewährung von Darlehen. — Maul- und Klauenseuche. — Kriegsleistunaen — Durchmärsche. - Scheldekatarrh. — Organisation der Staatsverwaltung. — Fortschreibung der Zivilbevölkerung. '
Bekanntmachung.
Aus Grund einer Ermächtigung des Reichsamts für wirtschaftliche Demobilmachung ist folgende Anordnurcg erlassen:
Zulässigteit der Enteignung von Grundeigentum und von Rechten an Grundeigentum, welche von Korporationen des öffentlichen Rechts in Anspruch genommen werden, uni Stärlingen des ^irtschaftslebellS während der wirtschaftlichen Demobilmachung durch Beschaffung von Arbeitsgelegenheit,'besonders von Not- Kandsar beiten. vorzubeugen oder abznhelsen, wird von dem Staatskommissar für die wirtschaftliche Demobilmachung nach Anhörung fernes Beirats ausgesprochen.
Soll bebautes Grundeigentum innerhalb im Zusammenhang gebauter QrtsckMften tn Anspruch gerromnren werden, so ist die Ein- WMrgung des Reichsaints einzuholen.
,^...§liweit der StcmtÄbmmrssar für Bauausführungen die Zu- lasslgkert der EEgnung ausgesprochen hat. gelten für das Verfahren dre Vorschriften des Gesetzes über ein vereinfachtes Ent- ergmrngsverfähren zur Beschaffung von Arbeitsgelegenheit usw. vom 19. Dezember 1914 (Reg.-Bl S. 494)
D a r m st a d t. den 22. November 1918.
Ter Staatskommtssar für wirtschaftliche Demobilmachung.
.. _ Matthias _
«btfffltnms M Gesetzes, betreffeud Gewährung von Tar- leben an vom Krir>ge betroffene Perionen, vom 12. Mai 1917 »n den Oberbürgermeister zu Gießen mW die Büraer° meistereien der Landgemeinden des Hreises. -bezugnahine auf unser Ausschreiben vom 1. August 1917 l^nsblatt Nr. 134) nebst bet Ihnen von uns übersandten Grnnd- mifmerksam, daß Kriegsteilnehmer, welche Arnkel 1 genannten Gesetzes Darlehen erhalten können. k F^^bs.lvl.enfursorge anheimsallen sollen urrd daß des- Deschlußwffmrg gemäß Artikel 2 des Gesetzes möglichst Z" rJ.i r - Beschlußfassung sind von Ihnen deshalb mr dres-c Aufgabe stÄichlge Ausschüsse aus wenigeir, leicht zuin Berfug una ftehmden Mitaliedem zu bilden welckie die ib^ren eilige Angelegenheiten' m behandeln haben, föie&en, den 30. November 1918 Kreisamt Gießen.
L)r. Usinger. _
^ ^ Bekanntmachung.
Tm^Ansbruch der Maul- und Äauense.rche in Gwßen-
ftn (^nf^sR ^5^Eisenbahn-BMckomvag>nie Nr 47
fct Großen-Busech^ Maul- und Klauenseuche festgestellt wurde ist KMl^traße Lchützonitvaße und obere Bahnhofstraße um' *£25*1 °ä ^'gebiet und das übrige GE Zn Beobachtungsgebret zu betrachten, preßen, den 30. Noveinber 1918.
Kreisantt Gießen.
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den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürger-
meistereien der Landgemeinden des Kreises.
des Armeeob?rL)mmandos 1 eirtspre-bend
berSei veröffentlicht: Ta Truppen
ß? ,aTlTn * beziehen, wird angevrdnet. daß die Gemeinden
sSter “ ”» 3 &
dtetzen. den 2. Dezember 1918.
Kreisamt Gießen.
— _ 3 - V : ünnafrntQtiit.
® Mer: Tlirchmärsch- ~ -
* b iü ^i flr ^ frntfl,t|,r ru Giktze» und die Vüraer- ? Jtonbßtnuiniben des Kreises
ober Wejyfjlontfdv SkricftÄh SfÄoÄ
ließen, den 2 Dezember 1918. ;
Kreisamt Gießen.
$ Lan germann.
Bekanntmachung.
Betr.: Maßregeln zur Unterdrückung des SchteideLttarrys des Rindviehs.
Nachdem der ansteckende Scheidekatarch unter dem Rindvieh rn der s-tadl Großen festgeioellt worden ist. wird nächsteheirde Ber- vrcmung hrermrt zur allgenieinen Kenntnis gebracht. Tie hx § 1 n°J Erlaubniserteilung ist einzig hem Kveisveterinärar^
Dt. Ohly dahrer Vorbehalten
Gießen, den 30. Novenkber 1918.
Pplizeiamt Gießen.
Wolf.
Verordnung.
B*tr.: Motz^geln ^ Un^ckrückmV deS «rsieckendeil Scheide, ratarrhs des Rvtdoiehs.
ÄW Grund der S4 19, 20 und 27, sowie des ß 79II deS
SWwSLt« 5 * 8 1 4 ber-lusführwrgs.Vorschriften de»
^rn^svats zum gen. Gesetze werden mit Genehsniguna Grvtzh Minist^rums des Lnnern vom 29. März 1913 zu Nr M. d. I.
Un^rücküng d^ anlbeckenden Scheüuckatarrhs des megMrdnet ^ "^Ästchenden Schutzmaßrvgeln für den Kreis Gießen
Hn Jl der-Lusbruch des wrsteckenden Scheide«atarc-Hs in
feshpenellt worden ist, darf weibliches Rindvieh n.cv Sw ^ einen mwerdäckstigen Genwindebullen zu-
(puan-pn werden wenn es durch einen vom Kreisveterinärarzt zn
te unv^ckächtig erkmmt H»arbert bimt iSTiftL Untersuchung ent Trer als verdächtig er^ ist dasselbe so als mit der Seuche behaftet zu
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TirzbifrM', Erlöschen der Seuche in einer Stallung ist die
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preßen, den 11 April 1913.
Kreisamt Gießerr.
3. D ' o ii q p r mann.
©ctr.: Tie Organisation der Staatsverwaltung. "**
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Gießen, den 27. November 1918
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^ I. B.) $ a n n e r m a n tt.
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