1918

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Kte.sMflä für den KtCtS

KrtBSSaSi SBäSmSSiSfSiBSeS

durch dm Ctsatgei- dürfen fe ün § 1 7h. 1 bestimmte» Preis«,

liä) %Ä Bnrzahknrg, Hei 5* Wird dm Preis qeknndet. so dürfen dis zu 2 vom ö,nrdert^ahreszms«n «ver Nklch.chn,Diskont ftrnzngeschlnqcn werdciu ^«Vrm« die Kosten der Beförderung bis zur ua-chüen Verlade,teile, von der das &ci, mit der Dahn oder z>u Wasser versandt nxrdcn kann, loane

K»'«5 ßnitfrriVTt^ hvrT^T 1>TTI Ctlt.

Bekanntmachung

W Grund der in derNorddentschrn Allgemeinen Zeitung" vom 16. Mai 1918 Nr. 247 veröffentlichten Vererirbanrng zwischen der deutschen nnd der sranzöftsck>rn Regrmcugüoer Zwilveisoncni voin 26. April 1918 kann denienigen Zivilpersonen ^anzosischev Staatsangeliörigkeit, die zu irgend einem Zn punkw 'eit Begnüg der Feindseligkeiten interniert waren und spater ernmchtigt vor den sind, frei in Deutschland zu leben,^ unter geE-m Dedm4,imgenl die Ausreise aus Deutschland gestattet werden. Das Nähere ergibt sich aus der bezeichnten Berösselttlrchulrg , -r ^r;**,*

Tie Zivilpersonen, die hiernach von der Auvrnsemogllchkett Gebrauch machen wollen, müssen spätesteiis brs öum 15 2lucwst 1918 ein schriftlickies Gesuch an das für ihren Au,euthaltsorr zu­ständige stellvertretende Generalkommando.oder au die KomgUch Spanische Botschaft in Berlin richten.

In dem Gesuch sind anzugeben:

1 Name, Vorname, Geburtstag irnd Geburtsort:

2. Zeit und Ort der Internierung;

3. Zeitpunkt der Entlassung aus der Internierung:

4 Wohnort oder ständiger Aufenthaltsort vor dem Kriege:

5. Ort, wohin sich die Zivilperson zu begeben wrenscht.

Berlin, den 19. Mai 1918.

Aus wärtiges Am t. __

Verordnung

zur Abänderung der Verordirnng über die Sicherung der Acker- und Garlenbestellung. Vom 32. Februar 1918.

Der Bundesrat hat mck Grund des 8 3 des Besitzes über die Ermächtigung des Bwidesrats zu nnrtschattlichen MaßnalMM usw. vvm 4. August 1914 (.Rnchs-Gesetzbl. S. 327) folgende Verordnung

Cr ^ al ^Tr t i T e*l 1. IM ß 2 der Verordnung über die Sicherung der Acker- und Gartenbestellung in der Fassung der BdSanntnrachnng vom 9. März 1917 (ReickO-Gesetzbl. D. 225) wird die Zahl19r8 duück1919^ ersetzt. . . .

Artikel 2. Diese Verordnung tritt mtt dem Tage der Aerkündung in Kraft i

Berlin, den 22. Februar 1918.

Der Reichskanzler.

In Vertretung: v. W a ldow. __

Verordnung

über die Preise für Heu aiis der Ernte 1918

Vom 24. Mai 1918.

Auf Griind der Verordnung über Kriegsmaßnahmen z-ur Sicke­rung der Volks ernälnun,; vom 22 Mai 1916 sReichis-Gesetzbl. L> 401) bzw. 18. August 1917 (Reichs-L^esetzbl. S. 823) in Verbindrmg mit § 3 Ms. 1 Satz 2 der Verordnung über den Verkehr mit

r i aus der Ernte 1918 vom 1. Mai 1918 (Reichs-Gesetzblatt 368) wird verordnet:

Kl. 1. Bei freihändigem Anüauf der nach 88 1,2 der Ver- vidnung über den Verkehr tuit Heut aus der Ernte 1918 vom 1. Mai 1918 auLzlibri'.igesiden Hamnengen darf der Preis für die Tonne nicht übersteigen:

a) für Hn, von Kleearten (Luzerne, Esparsette, Rotklee, Gelb- llee/Weistklee usw.) von mindestens -mittlerer Art und Güte 180 Mark:

b) für Wiesen- mtb Fsldlveu (Gemisch von Südgräsern, Klee­arten und Futterkräutern) »von mindestens mittlerer Art und Güte 160 Rtart.

Für geipreßtes Heu erhöht sich der Preis um 12 Mark für die Tonne.

Für Ware von minderer Art und Güte ist.ein entsprechend niedrigerer Preis zu Kalten.

2. Im Falle verspäteter Lieferung oder zwangsweise herbei­geführter Lnstnng ist der mich Nr. 1 zu berechnende Preis jnn 10 Mark für die Tonne hcvabzusetzen.

Bei unverschuldeter Verspätung der Lieferung kann die von der Landes Zentralbehörde bestimmte Behörde anordnm, daß voll der Preisl-erabsetzung abDusehcn ist.

3. Tie in Nr. 1 und 2 bezeiüMeteu Preise schließen die Kosten der Beförderung bis zur nächsten Verladestelle, von der das Heir piit der Ba^»l öde"- zu Wasser versandt werden tarm, sowie die .Ko stell des Tmladens dasellw ein.

H 3 Ter Li^v-orngsverband erl>äll für Verrntttlung und son­stige Urkksteu eine Bereitung von J.2 Mark für die Tonne.

ä 3. Beim fe&tfoöiTe dos nicht nach 88 1, 2 bec Berortnung üSk& atfLEkdefa tuU aus. der Ernte 1918 abHulieserndM teö

die Kosten des Einladens daselbst ein. ^ . ... w

Die Leurdeszentralbelwrden setzen pro beim llinfatz du^ch den Handel zulässiger'. LlidMlschlägc fest.

8 4 Die in dieser Verordnung oder auf Gruno dieser Veror^ nung festgesetzten Preise sind Höchstpreise rm Srnne des Gejetzes

^^^ ^Der^Staatssekretär des Kriegsernährungs-amts kami Aus­nahmen von den Dorsch.ästen dieser.Verordnung Mlasien

8 6 Diese Benordnuna tritt mtt dein 2o. Mar 1918 irt uratt. Berlin,den24. Mai1918

Der Staatssekretär des Kriegsernähruugsamts

^Zn Der'ttetung: Tr. Müller._

Bekanntmachung

über die Beschränkung des Verkehrs mit Heu und Stvoh acrs dev Errrte 1917. Vom 9. April 1918.

Auf Grund der §§ 7 Abs. 2. 8 Abs. 2 der Verordnung über den Verkehr mit Heu ans der Ernte 1917 vom 12. Jr'lr 1917 (Reichs-Gesinbl. S, 599) imd der ^ 14 Ws. 2 Irr Ws.F ber Verordnung über den Verehr mit Stroh ttnd Häcksel vom 2. August 1917 lReick's-Gesetzbl. S. 685) wird im Einverständnis mtt dem Staatssek elär des Käckegsernährnmgsamtes an^eo ebnet, daß alle Besthränkungeu des Verkehrs mit Heu und Stroh bis ans werteres, besteben bleiben

Da r m st ad t, den 9 April 1918.

Großherzogliches Ministerinm des Innern. . v. H o m b e r g k.

Bekanntmachung

über das Verfüttern von grünem Brvtge^v'ide. Vom 29. Mai 1916.

Auf Oftnnd der Verordnung des BundeSrats über das Ver­füttern von grünem Roggen und Weizen vom 20. Mai 1915 (RGBl S 287) nnrd für die Zeit bis Aum Inkrafttreten M in Aussicht stehenden Reichsgetrcioeordnung für die Ernte 19r8 das Folgende bestimmt: ' .

8 1 Grünes Bvotqeireide, also sttoggen, Wnzerr^. Spelz (Kin­kel, Fesen, En,er und Eftrkvrn., auch in Mischung nnt Gerste, darf nur mit ^Genehmigung des Gvoßh. Kreisamts gemäht oder ver­füttert norden. .

8 2. Zliwiderliandlungen gegen tz 1 werden mtt Geldstrafe bis zu 1500 Mark bestraft

Darmstadt, den 29. Mai 1918.

Großherzogliches Ministerium des Innern, v. Homberg f.

An den Oberbürgermeister zu Gießen und an die Gr-ißh.

Bürgermeistereien der Landgemeinden des Zlrciscs.

Bors!el>ende Vevock>nnng ist .ortsüblich bekanntzumachen, das Feldschntzverfvnal ist #u bedeuten linb der Befolg der Anordnung, ist zu ül^-ruArck-en. An uns gellende Anträge sind vorher durch den Mrlschaftsausschuß zu begutachten.

Gießen, den 3. Juni 1918.

Großherzoglickies Kreisamt Gießen. _ Dr. U sing er. __

Bekanntmachung.

Betr.: Sammlung von Knochen.

Auf Gru'id der BundeHratsVerordnung vom 15. Februar 1917 (RGBl. Seite 137) und deu Anssührungsbestinrmuugelt vom 16. Februar 1917 (RGBl. Seite 140) ownen wir mit Zustimrinurg bfta Kriegsausschusses sür pslauzlich' und tterische Oclc und Fette (Knock-enstelle), Berlin, für die Landgemeinden des Kreises Gießen an :

8 1. 5kuochen jeder Att in rohenl oder vorgckochtein Zustande, die in HMishalttingen, öffeutlickiou oder privaten Anstalten. Kan­tinen, Volts!üä>en. Gast- und Speisewirtschasten, Schlachthäusern, F1elsck>ereie.. und allen Fleisch verarbeitenden Betrieben anfallen, dürfen nicht oerbixam., vergraben ober auf andere Weise vernichtet, woch zu Düngo- oder Futterzwee^n verwendet lverden, sondern jjftch von Müderen Mfäller^ sorgsälttg zu sonderir und zur Aoholung