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De tr.: £en Anbau vvn Oclsrüchten.

Un den Oberbürgermcifter zu Greben und an die Großh.

Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Um eine einwandfreie Unterlage zu den von Ihnen abzugeben­den Bescheinigungen bei Anträgen aus Ausstellung non O el schlag-

t mvzix tobcr Oelrücklieferungssckioinen rechtzeitig zu be- afwn, cnrpfchlen wir Ihnen em Verzeichnis nach dem ab ge druckten llster alsbald anzu fertigen und die Anbauer von Oelfruchten zu den entsprechenden Annreldnngen .in ortsüblicher Weise auffordern zu lassen.

Wer die Anmeldung verrinnt, hat sich die daraus entstehenden folgen selbst zuzuschreiben, die unter Umständen darin bestehen, daß die Ausstellung eines Oel schlag schein s verzögert wird oder gänzlich versagt werden muß.

Weiler ist den erwähnten Landwirten bei der demnäch'tigen Eruteflächenerhebung (Vwvrdnnnig vom 21. März 1918) anzuemp- fehlen, darauf bedacht zu sein, daß auch in den Ortslisten die von ihnen mit -Oelfrichten .ausgestellten Wachen richtig eingetragen werden. Alle Oelfrüchte sind abliefcrungspflichtig. Hierzu gehört auch der sogenannte Sornmersameir, >vris ausdrücklich heniorgehoben wird, werl^ hierüber falsche Ansichten seither verbreitet waren.

Tie SMlten 1 bis 14 der untenstehenden Liste scnd durch Sie nach den Ihnen gegenüber zu nmcheuden Angaben anszufüllen und in Spalte 15 chrrch eigenhändige Namensünl«schritt des Anmelder:-, den als richtig anzuerkennen, tvobei es erforderlich ist, für jede Oelfrirchtgattung eine besondere Zeile zu benutzen

Die Spalten 16 bis 21 sind durch den Feldschützen, der für seine besondere Mühewaltung ans der Gemeindekasse eine entsvrccherrLe Bergütiurg erhalten könnte, ^u vollziehen. Aur Schlüsse der Liste wäre von diesem folgende Gesamtbescheinignng abzngebcn:

Tie Richtigkeit der Einträge in Spalte J621 bescheinigt Jnit dem Aussigen, daß weitere Anbaufläche: von Oelfrüchten in der

Gemarkung. . ^.von mir nicht festgestellt worden such.

Tie Liste ist am 1. Juni 1918 durch Sie abzu schließen und an UNs em&utatbcn; eine Abschrift wäre für Ihren Tienstgebrauch Aurückzube halten.

Gießen, den 11. April 1916.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

Dr. Usinger.

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Anbaufläche der Oelfrüchte

Der Anbau erfocht zur

Saatgut

Gervinnung

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Betr.: Beschlagnahme von Gegenständen aiis Kupfer usrv. (Ein- richtungsgegcnstände). >

fln den Oberbürgenmistkr ;uGirßcn und die Gre.ich. Bürger­meistereien der Landgemeinden des Kreises.

Durch das Großh. Mrinisterium des Innern sigd wir beauf­tragt worden, Sie ganz besonders aus 3 2 der Bekanntmachung M. 8/1.18. K. R. A. vorn 26. März 1918 (abgedruckt irn Gießener Anzeiger Nr. 72) hiuzuweiseu. Hiernach wird auch der kirchlsiche, stislische, kommunale, Reichs- und Staatsbesitz von der Bekanirt- niachung betroffen und ist demgemäß, iveil enteignet, anzuinelden und demnächst abzuliefern.

Wir empfehlen Ihnen, d e er PstPlch bei der allgemein- :i V, d- 1i efernng nachs ukom incnr. Tie erforderliche a Bord nicke ux-rdenlIwum «itt besonderer Verfügung demnächst zugchen.

G i e ß c ii, den 8. April 1918.

Großtzerzogliches Kreisamt Gießen.

Dr. Using e r.

Bekanntmachung.

B c t r.: Beschlagnahme, Enteignung und Atelde.pfticht von Ein­richtungsgegenständen aus Kupfer usw.

Wirt Bezugnahme aus unsere Bekanntmachung vom 26. März 1918 (abgedruckt im zweiten Blatt des Gießener Anzeigers Nr. 72 vom gleichen Tage) wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis ge­bracht. daß d'e Großh. Tenkmalp'seger G-.'h. B.urrat Professor Walbe, Professor Meißner, forme die Großh. Kreisbauinspektoren vorn Großh. Atünsterriun des Innern als 5achverständige im Sinne des 8 11 Absatz II Ziffer 1 der Bekanntmachung vom 26. März 1918 bestellt worden sind.

Ten Großh. Bürgermeistereien der Larrdgenleindeu wird cm)> fohlen vorstehendes in ortsüblicher Weise beöanwtzumachcn.

.Gießen,-den 12. April 1918.

Grvßherzogliches Kreisamt Gießen.

Dr. U s i n g e r.

Bekanntmachung.

B e t r.: Llbschuß. von Ta:ck>en.

Auf Ersuchen des stello. Genevalliontmandos XVIII. A. K. wird bekcuurtgegcbcn, daß jeglicher Llbschuß von Tauben verboten ist, und daß für Angaberr, die zi:r Feststellung von Tarcbenschützen führen, so daß derer: strafgerichtlick-e Aburteilung erfolgen kann, vom stellt). bKneralkonimando Belohnungen von 20 Mark ge­währt werden.

Gießen, den 12. April 1918.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I. B.: La n g er mann.

Bekanntmachung

über Aenderung der AnsführnngSbeftimmungen zu der Berordnuwa über die Höchstpreise für Petroleum usw. vom 1. Mai Icklv (Reichs-Gesetzlst. S. 350). Vom 30. März 1918.

Auf Grund des § 6 der Bekanntmachung über die Höchst? preise fiir Petroleum und die Verteilung der Petvoleumbestänoe vom 8. Juli 1915 (Reichs-Gesetzbl. S. 420) in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Mai 1916 (N eickM-Gesetz bl. S. 360) wird bestimmt:

Ter § 1 der Ausführungsbestiminnngen zu.der bezeichneten Bekanntmachung vom 1. Mai 1916 (Reichs-Gesetzbl S. 350) erhält die Fassuirg:

Petvoleun: (8 6 der Bekainitmarhung vom 3. Juli 1915 Reichs-Gest tzbl. 'L>. 420) darf bis einschließlich 16. September 1918 zu Leuchtzwecken an Wiedecvcrkäusev vom 15. April 1916 ab und an Verbraucher vom 1 Mai 1918 ab nicht mehr abgesetzt werden.

Tie Vorschrift des Abs. 1 suchet keine Anwendimg auf den Absatz von Petroleum für Positionslaternen, sowie für die im Interesse der öffentlichen Sicherheit polizeilich angcordnete Bo lenchtung.

Berlin, den 90. März 1918.

Ter Reichskanzler.

Im Aufträge: T-r. G ü p p e r t.

Bekanntmachung

der Reichsbekleidungsstelle und der Reichsstelle für Schuhversorgungj betr. die Bestimmungen der Reichs bekleid^mgsstelle über Schuh- Wauen und Altleder. Vom 27. März 1918.

Nachdem durch 8§ 6 uich 7 der Bundesvatsverordnung über die Errichtung einer Reichsstelbe für Sckwhversorgung vom 28. Fe­bruar 1918 (Reichs-Gesetzbl. S. 100) sowie durch die Bekannt­machung des Reichskanzlers vom glichen Tage zur Aushebung der Bekanntmachung ülwr Schulz Vave;: und zur Aenderung der Bekanntmachung über den Verkehr mit getragenen Kteiduugs- und Wäsck>esiücken (Reichs--Gesetzblatt S. 99, 1.00) die Zuständig­keit der Reichs beklcidungs Helle zur Bewirtschaitimg von Schalh- tvaren uud Altleder ausgelwbeu ivovden ist, werden [iirrxtticfK ans Schrilnvaren und Allleder bezüglichen Bestiinmnnge-.i der Reick«- lekie: mngsstelle rnit trm 1 Vftnril 1918 als Bestimmungen der ReichsbckleidungsßiUe außer Kraft gesetzt. Diese Bestimninngen fiub mit dem 1 1'lpril 1918 als von der Reichs stelle für Schuhversor- gupg erlasse:: an/ nsehecn, soweit nicht von der Reichsstelle für Schuh« Versorgung abtvncheri.de Bestinunungen getroffen sind oder gk> trossew. werden.

Anfragen rmd Anträge hinsichtlich Schnh)vareit und dllt- leder sind von jetzt ab nicht rnehr an die Reichsbeklüdungsstelle, sondern an die Reichsstcll.' für SchulMrsorgnng in Berlin W 8^ Kronenstraße 50/52, zu richten.

Bei'lin, den 27. März 1918.

Reichs bekleidu n gsstelle.

Siadtrat Tr. T e nr p e r ,

Stello. des ReichsVornmiisars für bürgerliche Kleidung.

R e i ch s st e l l e für S ch u h v e r s o r g u n g T-er Vorstatld.

Wallerstein. Dr. Gstmbel

Zwillingßrunddrllck der Brüh Aschen Univ.-Brrch- und Stcindruckerei. R. Lange, Gießen. _ __^ ... _ ... ...____.... _