Ausgabe 
31.1.1918
Seite
3
 
Einzelbild herunterladen

Der gewerbSm Lßiae tömffawf b«»« n&ft (Iul

^Essen ift nach me vor nur den 3C u f MLu f e r nl bei Landesobststelle gestattet $<r m anbeve Händler ist verboten und strafbar. ^ ^

Wie uns ferner bekannt geworden tffc, laa-erir m »m»fpir

6ie >°d°ch Von t*n 'tk. iii ^ önrürögehalten werden, das Obst später

iSS® 1 ? l oA eu at>, ?^ C11 rrl fimnen. Tie Übstbesitzer dürfen

Obst-

«>' *«''-r^rjifV Bon ttift

^nül>h^ mt c 5^ Befaimtmachung vom 26 Juli 1917 me??bTl e^a^tl urtters^eitm aufgehoben, soöaß nun- f fl lf r \f A* 9 5"^ ^J 1 . 1 e y. ö öchstprerse auch als A u f -

M ?IVI kür die Aufkäufer Geltung haben

Be»ann'f,^0Erungszn schlage »verden die in 8 2 gleicher aufgeführten Pvo-entMen Staffelzuschlä^ vcr»

brtn?en^b^^hiernrit zur allgemeinen Kennttris r e e n bf Tl R* ^lchzerttg dre G r. Bürgermeiste-

»s««tmn^i.«^ÄL?mernden, für ortsübliche Be. rann tmachung befolgt yw sem.

ließen, den 2$. Januar 1918.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

_ ___P r * ß H n fl c r.

Bekanntmachung.

detr.: Lehrgänge an-der Gvoßh. ObMau- und landw. Wiirter- schule zu Friedberg im Frühjahr und Sommer 1918. a) Baumwärterkursus.

vormittags 9 Uhr. Dauer 8 Wochen. Itnä>|mac 5 <Wo6>en Q. Te l, vom N. Mär- bis 20 Apriy^ 1 Woche ^,So'/rmer (2.Tert vom 29. Juki bis 3 Mrgusy, 2 Wochen im per bst (3. Teil, vom 23. September brs 5 Oktober)

FürTeiluehmer aus Hessen, welche sich m bnu^^mn Baum martern ausbilden wollen, ist der Besuch honorarfrei und gewährt dw Landwirtschastskammer bm deren Ausschüsse für [oWk mif Antrag Beihilfen bis 60 Mark Solche Teiluehmer münen levost» mnchesdens ein Alter von 18 Jahren erreicht lmlien. Personen die den Kursus nur für ihre Zioecke zn besml>en wünscl^n, ^nneii ebenfalls zugelassen werden. Mer nicht nnter 16 Jahren Honorar für Pnoate und Nich,l>essen 20 Mark

Ter Unterricht zerfällt in einen theoretischen Teil, täglich ö (stunden vormittags, und einen praktischen Teil, täglich 3 Dtun-i den nachmittags.

d) Obstbau knrsus für Geistliche. Lehrer und son­stige Freunde des Obstbaues.

Tauer 14 Tage. 1. Teil vom 22. bis 27. April, 2. Teil tonn 5. bis 10. August. Häuorar für Hessen 10 Mack, für Nicht- hes>en 15 Mark, hessische Lehrer sind honovarfrei.

e) G a r t e n b a u k u r s u s.

Beginn am 29. April, vormittags 9 Uhr-. Dauer 6 Tage Der Lehrplan umfaßt: 1. Einteilung und Einrichtung eines Haus­gartens.' 2. ,Freunde und Feinde des gesamten Gartenban-es - '3 (%* müsebau: 4. Blumenzucht (Aiizucht, Blumen pflege und Dcstorationi - 5. BeerenobMmltur; 6. Berbessernng unserer Gartenböden nebst zweckmäßiger Düngung.

Zugelassen werden Männer, Frauen und Mädchen; letztere mcht nnter 16 Jahren. Honorar 5 Mark.

Gießen, 25. Januar 1918.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

__ ^ r - ll s in ge r.

Betr.: Schilfrohr. ""

»u den Ol lürgermeister zu Gießen und die Grohh Burgenneistereieu der Laudaemeiuden des Kreises.

Nach Weisung des' KriogsauSschusses für Ersatzfutt-er soll grünes Schilfrohr möglichst restlos erfaßt und auf Futter ver­arbeitet werden. Soweit m Ihrem Bezirk Schil-bestände vorlauten sind sollen im Einvernehmen mit den Eigentümern die alten Säiilibeltände. unter Umstäirden nach alsbaldiger Wegnahme des Schilfes Ms wachrohr, möglichst rasch abgebranüt werden zur Förde- Qrng des Wachstums des grünen Schilfes und Ermöglichung der einwandfreien Erutmig desscklben. Wir sehen Ihrem BenckstE über Durchführung der Mastnahmen entgegen und zuglc'ich einer Angabe über die Große des Schttsrohrbestandes.

Gießen, den 25. Januar 1918.

Großherzo >m > m i ei^amt Gießen.

Tr. Usinge r.

, Bekantttmachung.

^ Er,r Die Behandlung von Häuten der mit der Wild-- unh Ninderseuclic beliaftrten Tiere. ^ 1M ®

fu Verständnis mit dem Herrn Reichskanzler bni

ote Haute von Tieren, ore mit der Wilb - ' *i w

te£?äi?ÄlS3

vrehfenchengefttz das Nachstehende bestimmt: ^ ^ m

l/ n "öllen, in denen bei Kadavern milz-brandverdäcbtiaev ff'ere durch vorher,ge bakte,-iologisck^ oder sereolvgis^ Un?rk

^ P K ^ nW,t um Milzbrand, lonbern um

Sa ibclt Kt SF um. tat Becka.A b£ {etlem

Jr oc i r .'. i>aj . Abhauten der Trere bis auf weiteres für mläss»^ zu erklären und die Verwertung der Häute zur Lederaewinni,»» Vorsichtsmaßnahme,i zu gestatten: w^bhasiteii hat rn einer Abdeckerei oder in einem abaeiwu- derten Raume eines öffentlichen Schlachthofes zu erfolgen - die Düule sind unter Aufsicht der Polizeil>ehörde unniittelbar danach folgendem Tesinfektiousverfahren zu unterziehen: ^

ri l L. ri n . itfce sind »vühreud der Tauer von mindestens

mntf lcT^gir^, e r l r°"°) ffC EFkmilch^ ta rnt« dntm Dril «/ffaCt uno TeUeri Wasser bereitet wurde, einzulegen Statt deiseri ^vnen die Häute auch in einem abgeschlossenen Raume io lärme g^lrorfnel 'v^rd^i. bis ste ihre leicht biegsame Be^Aiffenhül verlor« lA?» ^lederartige Beschaffenheit rnigenonime-n äiben. Gießen, den 28. Jamwr 1918. -

Gwstherzogliches Kreisamt Gießeri.

_ ^ B Lang ermann.

m ^, Bekanntmachung.

detr.: schul ärztlicher Dienst.

H«r

cm Tätigkeit des Sck-ularztes hat bis aus weiterrS Medizinalrat Tr. Walger m Gieijeii Überuominen.

Gießen, tnui 25. Jminar 1918.

Grobherzogliches Kreisamt Gieße».

^ D : Langermann.

Bekanntmachung.

Betr.: Verbi-auchsvegelung der ü, die öffentliche BewirNckuf- ttmg genominenen Nährmittel, hier: Bezug btx bestellten Nährmittel.

^ie gfmä& unjeter Bekanntmachung vom 26. Januar 1918, ^^uckt rm Gleßener Anzeiger- Nr. 22 rwm 26. Januar 1918, auf dre Nälnmittelkarte 8 (rote Farbe),

Marke 24 ausgerufenen 250 Gramin Kimschmig farmen vor­läufig nutzt zur Ausgabe gelaugerr.

Sobald der ftunftlpnig eiirtrifft, wird eine »verterr Bekannt­machung erfolgen.

Die Großy. Bürger meisteveiei, der Landgemeinden des Kreises wollen vm-ssiel-ende Bekamttmachnug sofort ortsüblich bekamt- nrachn loffen.

Gießen, den 28. Januar 1918.

Groljvr'rzo»llUjcv Krersamt Gießen.

__ I. V : H e m m e r d e

Betr.- Mehllieferung für jüdisches Osterbwt (Matzen)

An den Oberbürgermeister zu Gießen untz an die Grotzh.

Burgern,'ist-, "en üer Landgemeinden des Kreises.

Das zur Herstellimg des jüdischen Osl^-brotes erforderli,^ Mehl wird an du- betreffenden Bäckereien mir dnrch Vermittln»« der Zentrale für Matzenversorgrmg in Frankfurt a. M.. Schütze»- jtraste 14, gstiefert und hat diese Zentrale den Bürgern,eilterd« anzuzeig-en, ancmct Mehl zur Herstellung der Mat-en den Bächereim der Gemeinde zugewiesen worden ist. Die Spnagogeirvorstände sind vervfllchtet. dre Inhaber der von ihnen ansgegebenen Bezugs- scheine den zuständigen Gvosth Bürgermeistereien (Olvrbürge« me-ster) namhaft zu machen. Ten Inhabern der Bezugsscheine ist die entspreck>ende Mehlmenge bei der Ausgabe der Brotkarten i» der Art vom 26. März bis 3 April 1918 zu kitrzen.

Gießen, den 28. Januar 1918.

Großherzogliches Zbreisamt Gießen. _I. B.: Hemm erde.

Beranurmamurrg«

Betr.: Feldberemigicng Hattenrod.

^ vom 2. bis einschließlich 15. Februar 1918

he-gl aut Gr Burgernkersterel Hatte1krc>d der Entwurf mit K)stew, anschlag über nachträgliche Ausführung voik Drainagen nebst zu­gehörigen Beschlüssen der VollzntvDimflissiou zur Einsicht d« Beteiligten offen.

Emweudungen hiergegen sind bei Meldung des AusschlusscI während der Ofseiilegungszelt big Gr. Büvgernrcisterei 5)attenvcch schriftlich emznreichon.

Friedbcrg, den 15. Januar 1918.

Ter Grobherzogliche Feldbereinigungskommissärr Schnitlspahn, Negierungsrat.

Zwitlingsrunddruck der Brühl'schen Unv-Buch- und Stetndruckerei. R. Lange, Gießen.