Ausgabe 
31.1.1918
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Nr. 10

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für den

Absatz von Sauerkraut. - Heu und Stroh. - Schlachtverkehr. - Verkehr mit Getreide usw. - Laubheu und Futterreisig. - Saat- und Steckzwiebeln. - Verbreitung von Trnckschrnte,,. - Eingelagertes Obst. - Winterschuls. - Lüulirohr. - Behandlung von Häuten. - Schulärztlicher Dienst. - Nährmittel. - Mehlt,elernng. - Feldberemigung Hattenrod.

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Bekanntmachung

über den Ltbsatz Don ©oiterfrtrut.

\« Grund m»t 8 2 der Verordnung über die Verarbeitung von Gemüse vom 5. August 1.916 (Reichs-Gesetzbl. S. 914) vre Verbindung mit der Bekanntmachung über gesäuerte Rüden vom 8. Dezember 1916 (ReichsauMger 290) »mrd mit (Genehmigung des BevMmächtigten des Reilh^ranzlers bestimntt:

8 1 Die Hersteller dürfen Sauerkraut (Kohl- oder Rubens

säuern aut) nur gegen einen von der Reichsstelle für Gemüse und Obst, Geschäftsabteilung G. m. b. H. m Berlin, ausgeferttgten Bezugsschein abgeben. _ ^ ^ ,, .... .

Tie Bezugsscheine werden den von den Landes;entralbehorden der Reichsstell c für Gemüse wrd Obst, Geschäftsablerlu-ng G. m.b. H. in Berlin, benannten. Stellen zur weiteren Verteilung übertme,en.

§ 2. Bei Matz von Sauerkraut 1. Qualität dürfen dre fol­gendem Preise nicht überschritten werden:

I. 1. Bein, Absatz durch deu .Hersteller fr« Verladestation des Herstellers für 50 kg netto .16. Mr.

2 Beim Absatz durch die behördlicher Vertnlungs- stelleu au den Kleinhandel oder an GrostvM brauch« frei Haus oder Lager des Empfängers für 50 kg ... W.60 m.

9 beim Absatz durch den Kleinhandel au dre Ver­braucher einschließlich handelsüblicher Verpackung

für 0.5 kg .. 0.25 SW.

II. 1. Die Hersteller dürfen die Gebinde denr Empfänger nur lech- iveise überlassen gegen ein Pfand in folgender Höhe: ^

für 1 /i Heringslmmc ..... ia.~-

für .72 Heringe tonne ........ 6 .

für eichme Speiseöl- od,n Schmalzfässer' vorr etwa

150 kx Jtihalt . , 25. *

für gebrauchte Sauerkraut- oder' Gurl'eirfässer von

etwa 150 kg Inhalt .... - 95.

für Vi Oxlwste ..?6

für V» Oxhofte . Io.

Sofern die Hersteller für die Fässer höhere ilnMen haben, dürfe'.', dst-'e der Berechnimg des Pfandes zugrunde gelegt werden.

2 Die Gebinde sind in gutem Zustande mit Vollständchen'

Böden, Teckeln. Reifen und Stäben f-achttvei Station des Her­stellers zurück;Useuden. Nach Rücklieseruug rvird das für das Ge­binde hinterlegte Pfand zurückvergütet unter Abzug emer Leih­gebühr von 10 vom Hundert des Pfandbetrages für reden Monat. Falls die Fässer in mangelhaftem Zustande zurückgeliefert lverdcn, dürfen die Hersteller außer der Leihgebühr einen der Wertminde­rung sittsprÄrenden Betrag abziehen. .

3 Di§ Leihgebühr für die Gebinde fällt mindestens für einen Monat den behördlichen Vertelliurgsstellen (I, 2) zur Last. ( ,

8 3 Für Lieferungen an Heer und Manne gelten die von der- Kriegsgesellschaft den .Herstellern mitgetellteu ^onder-

beslimmungeu. . ^ .. .

8 4. Die BeLuiittmachung der KrrogsgeeÄlltchvft,, betreffend den Absatz von Smrertraut, vom 3. März 1917 (Reühsauzeiger Nr. 55 vom 5. März) wird aufgehoben.

§ 5. Diese BeÄurntmachung tritt mit denr Tage chver Ver­öffentlichung im N-eiclOairzeiger in Kraft.

Berlin, den 3l. Tezeniber 1917.

Kriogsgesellsch-aft für Sauerkraut m. b. H.

Ma rkfeldt.

Verordnung

über die Ablieferung von Heu und Stroh. Vom 20. Januar 1918.

Auf Grund der Verordnung über Kriegsmastnahmen zur Sick>e- rung der Volksernährung vom 22. Mai 1916 -ReicÄ-Gesetzbl. S. 401) bzw. 18. August 1917 (Renbs-Gesetzbl. S. 823) wrrd be­stimmt:

8 1 Auster den gemätz 8 1 der Verordnung über den Verkehr uiit Heu aus der Ernte 1917 vom 12. Juli 1917 (ReichZ-Ge^ setzbl S. 599) aufzubringeuden 1200000 Tonnen Wiesen - und Kleeheu und außer den gemäß 8 1 der Verordnung über dcil Ver­kehr mit Stroh und Häcksel vom 2. August 1917 (Reichs-Gesetz^ hl S. 685) aufzubringenden 1500 000 Tonnen Stroh fmb für das Heer weitere 400 000 Tonnen Wiesen- und Kleeheu mid wettere 150 000 Tonnen Stroh nach Maßgabe der Verordnungen vom 12. Juli 1917 und 2. August 1917 sofort sicherzustellen und zu den im Abs. 2 genannten Zeitpunkten al>zu liefern.

Es müssen geliefert sein:

bis zum 28. Februar 1916 200 000 Tonnen Heu und 30000 Tonnen Stroh;

bis zum 31. März 1918 100000 Tonnen Heu und 30 000 Tonnen Stroh:

bis zum 30. April 1918 50000 Tonnen Heu und 30 000 Tonnen Stroh:

bis zum 31. Mai 1916 50000 Tonnen Heu und 30 000 Tonnen Stroh;

bis zum 30. Juni 1918 30 000 Tonnen Stroh.

8 2. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung nt Kraft.

Berlin, den 20. Januar 1918.

Der Staatssekretär des Kriegsernährungsamts von W a l d o w.

Bekanntmachung

betreffend Schlachtverbote, vom 22. Januar 1918.

Das durch unsere Bekairlttmachung vom 15. September 1917 fReg.-Bl.. S. 246) bis zum 1. März 1916 aufgehobene Verbot des Schlachteirs und des Verkaufs weiblicher, zur Nachzucht geeigneter Kälber wird hiermit »vetter bis zicm 1. Juli 1918 aufgehoben. Tarmstadt, den 22. Januar 1918.

Grostherzogliches Ministerium des Innern, v. Domberg k.

Beraronnng

zur Mänderilng de. Verordnung über den Verkehr mit GetrcLe, Hl'llsensrüchten, Buchtveizen und Hirse aus der Errtte 1917 zu Saav- zwecken. Vom 22. Tezeulber 1917.

Auf Grund des §8 der Reichsgetreideordnung für die Ernte 1917 vom 21. Juni 1917 (Reick)s-Gesetzbl. ©.507) toirb bestimmt:

Artikel 1. In der Verordnung über den Verkehr mit Getreide, Hülseusrächten, Buchweizen und Hirse aus der Ernte 1917 zu Saat­zwecken vom 12. Juli 1917 in der Fassung der Verordnungen vom 25. September 1917 und 27. Oktober 1917 (Reichs-Gesetzbl. S. 609, 863, 975) werden folgende Aenderungen vorgenommen:

1. 8 1 Abs. 1 Satz 1 erhält folgende Fassung:

Die Veräußerung, der Erwerb mtb die Lieferung von Früchten (881, 2 der Reichsgetreid-ordnung für die Ernte 1917 oom 21. Juni 1917. Reichs-Gesetzbl. S. 507) zu Saatzwecken ist irur gegen eine mit denr Prüftmgsvermerk und dem Stempel der höheren Verwaltungsbehörde versehene Saatkarte erlaubt.

2. ß l Abs. 3 wird gestrickien.

3. 8? Satz 1 erhält folgende Fassung : , ^ .

Die Tliusstrltung der Saatkarten, sowie der Geschaftvbemed

bn Saatgut,oirtsch<lien und zu gelassenen Händler unterliegt der Beaufsichtigung durch die Rerckfsgetreidestette. .

4. Im 8 Satz 2 hinter den Worten:rm Srnne des ernzu-

5 In dem der Verordnung vom 12. Juli 1917 beigefügten Muster 1 der Saatkarte wird der ans die Ausstellung durch die Ge­meinde .bezügliche Vordruck gestrichen.

Artikel 2. Diese Verordnung tntt mit dem Tage lötet Ver­kündigung in Kraft.

Berlin, den 22 Dezember 1917.

Der Staatssekretär des Kriegsernährungsamts. v. W a l d o w.

Bckanntmachllng

zur Verordnung zur Abänderung der Verordnung über den Ver­kehr mit Getreide, Hül'enftüchtm, Buchweizen und Hirse aus der Ernte 1917 zil Saatzw.'ckcn vom 22. Dezember 1917.

Vom 4. Januar 1918

Höhere Bertvalttmgsbebördc int Sinne des Artikels 1. Ziffer 1 der Vewrdnnng ist die Grvsth. ProvrnzialdrEwn.

Darmstadt, den 4 Januar 1918. _

Grostherzogliches Ministerium des Innern, v. Hombergk.

Verordnung

über die Gewinnung von Laubheu und Fntterrersig

Vom 27. Dezember 1917 ^

«Grund der Verordnung über Kriegsmaßnahmen jur^tch^ rung der Volksernährung vom 22. Mai 1916 (Reichs Gesetzblatt Seite 401) und 18. August 1917 (Reichs-Gesetzbl. S. 823) wird

**^*8^ Die Laudeszeuttalbchörden Norden ennächtigt, Vorschriften über die (Gewinnung om\ Laubheu mtd Futterreisig zu erlassen.