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B e t r.: Verbot des Tragens von Waffen.
Verordnung.
Ans Grund des § 9 b des Gesetzes .über den BelagerirngS-, zustand vom 4. Jimi 1851 in der Fassung des Reichsgesetzes vom 11. Dezember 1915 bestimme sch:
8 1. Das Tragen von Stotz-, Hieb- oder Schußwaffen ist verboten.
8 2. Ausnahmen von dem vorstehende)! Verbot finden statt:
1. für Personen, ivelche kraft ihres Amtes oder Berufes zur Führung von Waffen berechtigt sind, in Betreff der letzteren;
2. M'. die Mitglieder von Vereinen, welszen die Befugnis, Waffen zu tragen, beiwohnt, in dem Umfange dieser Befugnis;
n für Personen, ivelche sich im Besitze eines Jagdscheines befinden, in Betreff der zur Ausübung der Jagd dienendenj Waffen und
4. für- Personen, ivelche einen für sie ausgestellten Waffenschein bei sich führen, in Betreff der in demselben bezeichneten Waffen.
Heber die Erteilung des Waffenscheines befirrdet die Orts- poltzeibehördc des Wohnortes.
Zruviderhandlilngcn roerden guit Gefängnis bis KU einem Jahre, beim Borliegen ruildernder Umftötibe mit Hast oder mit Geldstrafe bis zu 1500 Mark bestraft.
Die Polizeibehörden werden ersucht, die Erteilung voir WaNeuscheiuen tunlichst zu beschränken und dem unbefugten Verkauf und Tragen von Waffen und Munition besondere Aufmerksamkeit zuzuwendeu.
F r a n k f u r t a. M., den 3. November 1917.
Der ftellv. Kommandierende General:
Riedel. Generalleutnant.
An Grotzh. PoLizeiamt Giehen und die Grohh. Gendarmerie des Kreises.
.Auf vorstehende Berordmurg weisen wir Sie besonders hin. Großherzoguches Kreisamt Greben.
__ Dr. U f i n n e r. __
5Ö e t r.: Teuermugszusch-lag zu der Gebührenordnung für die Heb
ammen.
.An die Grohh. Bürgtnneiftereien der LnndHemeinden des
Kreises.
Wir bringen die Erledigung unseres AnsschreibLnS vorn 1. September 194.7 (.^breiSbl-att Nr. 156) in Erinnerung. Gieße n, derr 3. Dezernber 1917.
GroßherzoglicheS Kreisantt Gießen.
I. V : ö a n a er m a nn. _
Betr.: Cinserrdmlg der Kreisabdeckereiverzeichnisfe für den Monat November 1917.
An die Grohh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Wir erinnern an die Einsendung der Mdeckeceioerzeichiiise für den Monat November 1917.
Genaue Aufstellung ist rmbebinat rwtwelrdig.
Gießen, den 5. Dezen,bcr 1917.
Groüberzogtllmo Krersamt Gießeu.
_ I. V • Pan germonn
Betr.: Den Scheck» und lkebertveisungslwelebr.
An die Geinkittderechner des Kreises.
Wir m«kren Sie auf eine int nächsten Regierung sblatt ec- s-chciuende B^-kanulmaä uug ausmakscun, nach der § 39 der $ 1 x 1 * leitiutg für den Scheck- und UebertveifungsverÄchr (Regierungsblatt Nr. 19 von 1917) dalün geändert nürd, daß die Lastschrift- zettel oder die errtsprechendelt Mitteilungen von Sparkassen und Da'-fen bei Zalchungen bis zu 10000 Mark (statt 200 Mark) als Quiltung gerrügen, sofern H>eldL>ctrag und Rainen des Empfängers da raus he rvorgehen.
Gieße n, den 4. Tezeiuler 1917.
Großberzogliches Kreisamt Giesen.
I. V.: L a u g e r m a n it.
V e t r.: Tie Bedeckung der Stuken durch die Laudaestülsbefchäler m 1918.
An den Oberbürgermeister zu Gießen und au die Grohh. Bürgcrmeiftereietl der Lnttdgerneiudeu des Kreisks.
Wir sehen Ihrem Berichte darüber entgegen, wie viel Teek- scheine, Heblilten und Protokolle Sie voraussichtlich für das Jahr 1918 not™ haben.
Gießen, den 7. Dezember 1917.
Großherzval icheS Kreisamt Gießen.
__ Dr. Usin ge r.
Betr.: Beförderungsscheine für Obst.
An die Grohh. Vürgermeistereieu der Landgemeinden des
Kreises.
Hinweis auf unsere Bekanntmachung vom 7. Rotk'Ulber 19U fvroern wir Sie mit Frist von 3 Tagen nochmals zur
.£
Tezembev
mu^are^aus ^^fendung der noch voihmrdeuen unbenutzten For-
Gießen, den 6. Dezember 1917.
Großherzoguches Kceisamt Gießen.
__ Dr. U sinae r. _
^et r.: ^sgleichpestrokeum (für Heimarbeit und Lundnür^ck-aw.
An den Oberburgermelster zu Gießen und an die Grohh. Burgennelstereien der Landgemeinden des Kreises.
. W« benachrichtigen Si«i. daß für den Mm rat Januar 19 demnächst die gleichen Mengen Ausgleichpetrolemn durch Stratzenwagen zur Verteilung gelangen, wie für den Tezen
Gießen, den 4. Dezember 1917.
Grvßherzogliches Kreisa.mt Gießen.
I. B.: v. G r o t nt q n.
^ Bekanntmachung. 7 '
•' VerbrauchSregelnng der in die öffentliche Bewirtschaftung genommene» Nährmittel; hier: Bezug der bestellten Nähr- Mittel.
Gemäß 8. 7 unserer Bekanntmachung über die BerbrauchSrege- lung der m die üffenrliche Bewirtsci)afrung genommenen Nährunttel vom 1/. Marz. 1917 (K'reisllatt Nr. 48) wird für die Landgemeinden des Meises folgendes bestimmt:
Die gemäß unserer Bekanntmachung vom 3. 'NrNxmbcr 1917 tKreisblatt Nr. 186) bei den KleinheuchelSgeschäften bestellten Waren Mimen von den Bestellern mnrmehr bezogen loerden. Der Bezug kamt nur bei denk Geschäfte erfolgen, bei dem die Bestellung e^'.f- geqebeii lourde. Dabei ist die Näyrnntcelkarte mit vorzu legen'. Nährmittel kurten ohne die betreffenden Marken berechtigen nicU ureyr zum Bezug; einzelne abgetrennte Ouittimgs!- und Bezugsmanen ,lnd wertlos Es entfallen:
I. auf die Nährmittelkarte L (rote Farbe).
Marke 20 : 500 Granrm Grieß, Marke 21: »vird utdtjt bc-r liefert;
II. ans die Nährmitrelkarte 6 ibtaue Farbe):
Marke 23: 150 Gramm Graupen, Marke 24: 175 Graunn Deigtvareu, Marke 25: 125 Gran'.m Supp-erc O>er Erbsen oder Kartoffelmehl oder Erbsenmehl.
Mit dem 20. Dezember l. I. verlieren die Btarkeu ihre Gül- ttgkeit. Wer die von ichn bestellte Ware nicht bis zil diesem Zeitpunkt bezogen hat, m-rliert den Ansprilch darauf.
Tie Klein Handels ge schäfte haben die betr. Ouittun.H- m:d Be- z-tlgsnlanen abzutrennen und getrennt tiach 9cnnimern und Farben an die Groß Handel ch>er ei m g ikn g e. G. m. b. H. Gießeil, West-Anlage Nr. 31, abruliefern. Bis zu dem vorstehclldcn Zeit- Vnnit, also dem 20. Dez ein der, von den Bestellern nicht abg e nom men e Warenmengen si nd d e r Groß- handelsve reini gchng e. G. m. b. H. Gießen, bis »unt 23. D e z e m b e r l. I. a n z u z e i g e n. Mchtbeachnnm diese« Vorschrift hat den Aussclstuß von dem Vertrieb der Nährinittel zur Folge.
Gießen, den,7. Dezember 1917.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
^ I. B.: Hemm erde.
Betr.: Wie oben.-
An die Großh. Bürgermeiften'ien der Landgelneinden des Kreises.
Vorstecheglde BekanntmartMlg wollen Sie sofort ortsüblich be>, kamltmachen lassen.
Gießen, den 7. Dezember 1917.
Gwßverzoauches Kre,samt Gießen.
I. B.: H e m m erd e.
Betr.: Furterversorguna der Spaml- und Zuchttiere nach dem
15. November 1917.
An den Oderbürgermeister zrr Gießen und die Grohh. Bürgermeisterrien der Landgeineinden des Kreises.
Wegen des äußerst dringendem Haferbedarfs des Heeres hat der Herr Staatssekretär des KnegSernährungScunteS auger>n8uet, daß für die in ! andipkrt schaftlichur BetrieRm ge hat dm eu Pchrde und Maultiere, d e re n Befitz e r ke ineu selbstg cbaut e if Hafer verfügbar h a b e n , dein Hafer zugewiesen oder frei - gegeben werden darf, solange nicht der HtV^wddarf gesichert ist. Aus diesem Grunde lütt die Nummer II l> unserer Dekanunned uuu vom 4. Tezenlber 1917 (KreieBIall Nr. 199t für die in kandnnrt schaflliänn Betrieben gehüleuen Pferde und MaStriere bis auf Weiteres außer Kraft.
Gießen, den 7. Dezenlber 1917. »
Großherzogliches Krersamt Gießen.
I. V : H e m m e r d e.
Bekannlmvchttnft.
Betr.: Die Bildung der Sdeöffeu und Schonrgench^ 1918.
Die Auslosung 8a- Reihenfolgen der Hanvtschössen zu i>'n Sitzungen 1918 erfolgt: Donnerstag, sä. Dezember |.9\7 r varmina^s U Uhr, Zimmer dir. 5, in ösfentticher Sitznng.
Gießen, den 7. Dezember 1917.
Gvvßhe rzog l ich's AmrSge Mn.
ZwitlittgSrunddrink der B rü h l'fchen Utliv. Buch- und Steindruckerei. N. Lange. Gießeio


