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KrefsWaö für den Ktd$ Gießen.

Inhalts-Uebcrficht: Preise von Scdlacbtschwemen. Höchstpreise für Hafer uno Gerste. stutterve, sorgung der Spann- unö H««*)t* n cvc. vansschlachlungen. Die Bekänrpfnng des SchweineroNaulS. Eil,Ziehung der Zehn-- und Fiittspsennigslücke ans Nickel. _ Brieitaubcu - Feststellung der Versorgunaöberechtigten. - Benrke-sva,fasse losesten.

Verordnung

Über öle Preise von SckLachtschwerneu. Vom 23. Ilöovember 1917.

Ans Grmrd des £ 8 Ms. 2 der Verordnung über die Preise der landwirtschaftlichen Erzeugnisse ans der Erirte 1917 uni} für EM acht vre!) vom 19. März 1917 (Reichs--Gesotzbl. 3.243) wird in Abioeichung von 8 2 Äbs. 1 der Verordnt mg über die Schlachtvieh- und Fleischpreise für Schüveine und .Rinder von, 5. April 1917 (Revchs-»Gesotzbl. 3. 319) folgendes bestimmt:

Artikel 1. Tic jn der Verordnung über die Preise von Schlachlschweinen von, 15. September. 1917 (Reichs-GeseNbl. S. 837) ärintikftft bis 3um 30. Nvvenrber 1917 einschließlich fcstge-- setzten HÄchistprerse für dri, Verkauf von Schlachtscküv einen durch veil Btehhalter dürfen bis z-un, 15. Januar 1918 einschließlich loeckergelvälwi werden. Tan eben dürfen bis znm gleichen Zeit-, ymrtt für jedes znm Verkaufe gelangende Sch.oein. das mehr als 15 ,md nicht mehr als 7s) Kilogramm Lebendgcirncht hat. folgende Beträge (Stückzuschlage) zngeschlagen werden: tvenu das Lebendgewicht des Schweines betritt

»lehr alö 15 bis einfchl. 30 Kilogramm 18 Mk.

» 9 3045 14 »/

» 45 960 u 10

1* w 80 75 6

.Artikel 2. Tiefe Verordnung tritt mit deni Tage der Ber- kttndung in Kraft.

Berlin, den 23. November 1917.

Der Staatssekretär des Kriegsernährungsamts , . von W a l d 0 w.

Bckanutml.chttug.

Petr.: Verordnung über Höchstpreise für Hafer und Gerste vom 20. November 1917.

Aus Eirund des d 1 ?lbs. 2 der Bundesratsverordirunq vom L4. November l. I. (Reichs-Gesetzbl. 3. 209) wird hestimml. baß Anträge »ur Nachzahlung der Lieftrnngsprümie von Mk. 70. für die Tonne Mr alle bis -um Inkrafttreten jener Verordnung er-" folgten Ablresermtgen von Hafer aus der Entte 1917 sofort der der Knftündigen Großh. Bürgermeisterei (Oberbürgermeister) zn stellen sind. Tw Verordnung kann ans der Bürgermeistern einge- fehen werden. Ta d,e Großh. Bnrgerinp'^'vien bei Vermeidung der Nlchtb-erückslchrtgnng der gestellten Anträge diese gesammelt bis zum 20. l M, hierher vorgologt haben..en, lvirv den Interessen - ten zur Verm «Übung von Bermögensnachteilen dringend cmp- sohlen. ,hre Anträge bv, den Bürgermeistereien bis spätestens zum 15. !. M. zil, stellen.

Gießen, den 9. Dezember 1917.

Großherzo-iliedes Kreisamt Gießen, vr. U sing er.

Nu den Oberbürgermeister zn Gletzen und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

. ist sofort ortsMich bekanntzninachnv Tos Reichs-

g^sehb^tt Nr. 209 ,st den Interessenten zur Einsichtnahme auf Wunsch vorzulegen.

.v fl , e * u Ihnen ein gelauscaien Anträge sind übersichtlich in eine X.,stc emzu tragen. Tic Lifte must enthalten:

1. Lausende Nummer.

2. Name, Vorname und Beizeichen des Landwirts,

3. Menge deS abgelicferten Hafers in Mogramm,

4. Tag der Ablreferung,

ö. J8m«rft,«flcu für den Kornmunakverband. rEU.sind in doppelter Ausfertigung anzulegen. Eine Li ste must b,& j.u m 20. Dez e n,her einschlieh l i ch dem «.ommnnalverbond emgereicbt sein, während die andere Liste vor-. InXP&.^S m 1 ..^'^udigeu Bürgermeisterei zur späteren Kontrolle und Auszahlung der Lwferungsprmme verbleibt.

- . tk ' m ^ E^nHer r. I. ernlansen. tbnnen bei

" Bestimmung der Verordnung keine BerükMchtignng io ^ <frS us deshalb, die Listen spätestens am

ergehen uich'^ E^^ungen an säumige Bürgermeistereien

Gießen, den 9. Dezember 1917.

Gro ß herz och i ä)e6 Kreisämt Gießen.

__ _ _ Dr. U findet.

® ctr,: 10!*17 er ( ^ rt, rt " ,n,b #»<Wcre nach dem

^en Oberbiirgermeiftcr zu Gießen und die Großh Burgermktsrereien der Landgemeinden des Kreises. ^ '

Zunächst verwerfen uni* auf bre bereits ergangerren Vcrsüq

w. September 1917 (Krei^

I. Versorgung aus selbstgebauten Vorräten. Nach der Bundesratsverorbuung vom 13. November 1!

- »«iivvumuiviiviviiiHiH wt4t iu. ;wi>uia-u 1917

(Kreisblatt Nr. 194) dürfen Unternehmer landwirtschaftlicher Be­triebe aus selbst ge ba u te n Früchten zur Fütterung des im Betriebe gehaltenen Viehs für die Zeit vom 15. Noventber 191? bis 15. August 1918 einschließlich venvenden:

1. an Hafer, einschließlich Gemenge ans Hafer und Gerste, inSq gesamt folgende Mengen: a) fiir jedes Pferd 6 Zentner,

d) für jeden Zuchtbullen 2 Zentner (vorherige Genehmi­gung des Kommunalverdands ist erforderlich):

2- Hafer, Hafer- und Gerstengemenge oder reine Gerste: a) für Zuchtsauen bei jedem Wurf 45 Pfund (vorherige Genehmigung des KommunalVerbands ist erforderlich), d) für jeden Zuchteber V? Pfund für den Tag fauch hier ist vorherige Genehrmgung des Kvnmtunalverbands erfor- derltch).

Z u n ä ch st erfolgt nur eine den obigen Zahlen entsprechende Freigabe bis zum 15. März 1918, me erforderlichen Mengen find uns sofort berichtlich anzuzeigen, damit rmr ut der Lage sind, bis zuni 15. Tezemlüt 1917 dev Rerchsfuttermittelstelle einen Freigckb.'antrag vorzulegcn, da nur die rechtzeitig angezeigten Mengen ans die Gesamd-Abliofcrung^ schull.'l!ncit des Kommnnalvebl'ands angereäMet werden können.

H B e r s o r g u n g durch den K'ommunalverbanb.

Als versorgnngsberechtigt kommen lediglich in Frage: a J Bleiche und Maultiere, die in Kriearwirtschaftlich notwendiger Weise m Gewerbe-. Handels- und Jndustri.b'trieben sowie tm ösfentlrchen Dienst gehalterl iocrdcn. Zulässche Tages- mcngcn für zedes Tier 3 Pfund.

d) Pferde /'nd Maultiere, ^chchtbullen und Zuchteber, die in lei.dwirtschaftttchen Bt'tricben gehalten toerden. Für diese Tiere kommen die ßletd}?ii Mcrigen zur Bersütteru" ln Betracht, die die Unternehmer landnürlsclmftttcher Bct au selbst- gebauten Früchten gemäß der Bundcsratsverordnnng von, 15. November l. I. veurenhen dürfen. Zuchtsauen in landwlrtschaftlichen Betrieben, die keine Futtermittel selbst erzeugt haben, dürfen nicht versorgt w e r d e m

Auch hier die Berickste sofort von Ihnen zu erstatten. Wrr bemerken, ausdrücklich, das; eme Zuweisung durch die Bürger- metstvrewn wie in fom vorhergehenden Jahren nicht zn!affig ist. Tre Uebenoeunng der angeforderten Mengen erfolgt durch die Furma Bercunigte Getreidehändlcr, Gießon. ,n, Auftrag to» K'vm- nmnalverbands.

Tie Bürgerineisteroien rverder, ausdrücklich darauf aufiucrV- lÜü!» ocmaä-t, dich; eine Zuweisung durch den KvmmnnalverbaM nicht erfolgt, wem, nicht rechtzntig berichtet »vorden ist.

Gießen, den 4. Dezember 1917.

Gr-oßherzoglickeS Beisamt Gießen.

Dr. U f i i, o c r.

Bekanurmnchnng.

B e t r.: Hanssclstachlnngen: hier: Abliefenrng pon Speck

.unter HnttveiS ans die Verordnung über die Regelm,g des Fleffchverbrauchs und den Handel mit Schivcincn vom 19. Oktober 1917 sowie auf bie Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern über d,e Regelung des Fleischverbrauchs und den Handel «^Schwernen von, 5. November 1917 wird nachstehendes bekannt

^ ^ 11 der vorerwähnten Verordnung festgesetzte Specke

.abe^be -v,rd g?rzäß den im ^7 der pbenenvähnren Bekünnb- Inachung Grosth. Mrmsterrunrs des Innern erlassenen Bestiinmun gen von Montag den10. d. M. ab sofort nachderSchl äch^ tung durch dw amtlich bestellte 1lcberwachm,gspersvn abgetreiint, verwogen und l^schlaMtahntt. lieber die Speckabnahme ist durch die Ilc^'rnwchnngsperfon genau Bt,ch zn führen. Die Uebmvachung^ Person hat dem Hausschlachtee den Brckrag für den beschlagnahmten ^prck mir das Kckogramm frischen 'vpeck 4 Mk.) nach der Ber-

(Wt »« den Empsan«

o®?.Är.*,KTPÄT«'

l V ? ?orgenommeir wurden, ist dtlrck).den Hansschlacht.-r (Gesuch,

Di- lOnoZ

«m.a*fM a ^Äi 3 Ä«* 7 f Ä e Wn0Tbmn,9en mabclt

Gießen, den 3.Dezember 1917.

GroßherzogUches KreiSamI Gießen,

Dr. U s i n g e r.