Ausgabe 
18.10.1917
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fekkretär deS KriegSernährsti^SanM für die Reichsfleischkarte fest- Sefetzteu DSchstmenge angerechneL

Bei der Äiirechanrns von Schlachtviehslrisch^ außer von Fleisch vmr Kälbern bis zu drei Wvchsn und von Lchweinest, ist eine Wvchomi^ M -ngrunde zu legen, die rmr 2/3 höher ist; als! die nach

^>ei der Wrechlnim« von Sckstackstviehsleisch wir Kälbern bis zu tnxi Wvchur und von 'Lchlveinen sind folgende Wochenm engen für die Perstin jwtgninbe zu legen:

bei Kälbern bis zu drei Wvttvu: 500 (^ramm,

^ bei SckM inen mit einem Eckst ackstgeunästc von mehr als tB Mograunn 500 Grannu. von inehr als 50 Kilo,zramn, bis 0O Kilogramm 600 Gramm, von 60 Kilograin n, und Jrtni= fln 700 (%ainnt.

Tie nach 8 Ob Ms. 2 abzn liefernden Fleischnvengen sind nickst aluf die Fleilckstartt-n anzülrechnen und Vom merk für die Lerechiwn^ des Schsachtgeunchks zum Ziveckc der Fleisckstartmanreck?;inng nicht tn Einsatz.

Der Staalsselretär des KriegsernäHrrmgSayüs kann die Sätze für die Mrechnimg von Schlachtvichslcisch vorübergehend erlMen.

Fleisch zur Selbswersorgmrg darf m,s -Haussckstackstungen, die Givischn den, 1. September und 31. Dezember erfolgen, höchstens für die Dauer eines' Jahres, ans Hausschlackstungen in der übrigen Leit höchstens für di,' Zeit bis zun, Schlüsse des Kalendersahres velassen iverden.

Artikel II. In der Verordim^m über die. Regelung des MeisckM-rbrauchs twu 21. Mrgnsl' 1916 (Reicks-Gesetzbk. S. 941) Mechen folgende Aenderuugen vorgenonunen:

1. Im 8 3 wich im Ws. 1 Ältz 2 lstuterGenieindebezirSe" eingefügt.-

mit Musstahine der Erteilung oder Versagung der Hans- schlachtm, gsgenehn, igungen.

B. Im § 14 erhält Nr 2 folgende Fassung :

wer den Biorschriften im 8 5 Abs. 2, 8 9 Ms. 3, 8 9b Ws. 3 oder den auf Gnnch des 8 9b Ms. 1 imd 2 erlasse­nen BMmnlNngen zuivcherha,chelt.

^.9. Ist, 8 14 Nr. 6 lvich die durch die Verordnung vom 2. Mai W 7 ( ftfcichS-Gesetzbl. S 387) rmter- 26 cingesügie Zahl 9b ge-

£ § 15 Ms. 3 wird folgende Vorschrift angefiigt:

>Ausnal>n,en von Einhaltung der Vorschrift in, ß 9 Ms. 3, von der in, § 9a Ms. 2 ,«rgefck)lriebecn Mästungs- frist und den Vorschriften im 8 9b Ms. 2 können die Lan- deszentralbeHörden ohne diese Zustimmung zulassen.

^ Artikel ^fe Verordnung tritt an, 16. Oktober 1917 pt Kraft. Der Wortlaut der BierochwUV über die Regelung des y-lerschverbrauchs vom 21. 2ljugust 1916, wie er sich aus den Mmde- Zmgeir durch die Äevordnuug vom 2. VLai 1917 und durch diese Vevorduung ergibt, ist in fortlaufender Nummcrnfdlge der Para- Lvaphen im ReickO-s^esttchlatt befanntzumachen.

Berlin, den 2. OlÄ>ber 1917.

Der Staats seüctä,- des Kriegsen,ähvu,rgsanits

von Wal dom. _

Bekantttruachung

t über Höchstpreise für Zen,ent.

Vttst Grmch des 8 1 der Bundesratsverordnung vom 86. Lfaicuar 1917 (Reichs- Geschick. S. 74) wird lrestinnnt:

Die -*m (ReichKßeNe für Zement) für die Zeit

von, 1. ^rli bis 30. September 1917 festgesetzten Knegsteurrnngs-, püagrn für ZenreuUieserungen werden vom 1. Oktalier bis 3l De­zember 1917 um dcu Betrag von 65 Mk. erlKht.

Es werden itlso für Zenrentlieferungen in der Zeit vom l Ok- wber bch Zl.Dezeml^r 1917 die Grenz preise für 10 Tonnen Ze- Vvent, ab Werk ohne Verpmiimg. w,e folgt festgesetzt:

Wr den Rheinisch-Westfälischen Jemen t-Verb<uch, einschl. der .VerkMlfsvereuligling Rheinischer Hochofen-Zemenürer^:

1. Staatsprers (Front. Milttär- und Zivilbmibehörten) mrf 400 -s-180 ch 85 - 665 Mk.,

2. Achte,rpreis aus 430 ch-175 -> 85 -- 690 Mk.: d) Für den Silddeutschen Zement Verband: ->

1. Staatspreis (Front, Atilitär- und Zivilbaubehörten)

0 o-fu - «ul 400 + 180 -h 85 -= 665 Mk.,

2. Listenpreis auf 470 -f 180 -f 85 = 735 Mk.; c) Für den Norddeutschen Zenrcnt-Berband:

1. Staatsprris (Front, Militär- und Zivchbaubehörden) o cvr^ . MN 400 b 180 -1 85 ^ 665 Mk.,

2. Listenpreis auf 465 > 185 -f 85 = 735 Mk.

Berlin SW46. den 1.Oktober 1917.

Der Reichsko,nmissar für Zen,ent.

Germelmann. __

Berorvnung

fcr, bk be JL U ^ c ^ eb,n ? nl landivirchärastlichr Betriebe für die

Ernähl-ung der Selbstversorger und für die Saat zu belassenden _ ^ Früchte. Von, 27. -September 1917.

Ter Bundesi-at hat auf Grund des § 7 der Reiä^retreide-.

Äü 07 ,"LL 1917

§ 1. Unternehmer WchivirtschaNicher Betriebe dürfen an» chren selbstgebarrten Früclsten vettverchcn:

1. zur .C^nährung der Sewstversoraer auf den Kopf Hafer und HülsensrüclKen /Erbsen rinschstieG,

lich PelnichklM. Bohnen ernschliMich Ackerbohnen, Lmseitz Mrd Laattmcken lViem 8Ltivaj) für die Zeit vom 1. OV- tvbcu bis zum 15. Novernber 1917 einschließlich insgesamt W Kilogramm, jedoch mit der Maßgabe, daß höchstens anemhalb Kuvgramrn Hülscnfrüchte verivendet roerden dür,e,k. Gemenge, in den, sich Hülsensrüäste befinden, gilt als Hülsensrüchtc.'

k) ö,' BuchSreizeu Cur das .ganze Wirtschaftsjahr insgesamt fünmndznmnzig Kilogramm, an Hirse insgesamt zehn Kilo- gnumn:

2. «r Hlmttvuken (View sutiva) zur BesteUuNg de,' zun, Be­triebe gehörenden Gnindstücke bis z-n einhru,dert Kilogramm mch das Hektar.

, L * 1 2 Verordnung vom 20. Juli 1917 «Reichs-

geseMl. L. 636) findet entjprechende AMvendiuig.

8 S Tust Verordnung tritt nnt denk Tage der Berkündung m Kraft.

Berlin, den 27. September 1917.

Der Stellvertreter des Reichskanzlers.

__ Dr. Helfferich.

Bekanntmachung.

B e t r.: Maßregeln gegen die Maul- und Klaueuseuche.

Wir bringen zur allgemeineii .Kenntnis, daß aus Grruu) der im ReichZarizeig-er veivsfenttichtcu Rachireisung über den Stand der Ägaul- und Klauenseuche vom 1. Oktober 1917 als versemht zu gelten haben: Potsdani. Oppeln, Btagdeburg, Merseburg, Ha-uw- S?.' ^lensberg!, Aachen, Signiarübgen, Pfalz, Sästvaben, Neckar- ' ^chvarzwaldkreis, Iftgsttrris, Donau kreis, Sachsen Weimar, Unterelsaß, Lothringen.

Gießen , den 10. Oktober-1917.

Großherrogliches 5kreisan,t Gießen.

__ I. B : Langermann.

! e t r.: Tierschitzkalrnder.

An die Schnlimrftände des Kreises.

Tre Wsten der TürickuMaleuder totrböi iv-egen der Prei^- steigerung alln Materialien^G Pf. statt 5 Pf. das Stück betragen.

«r Q 77^ Unterstetten, daß ^re anch pnter dieser Bediugnrkg Ihre Beftettilna auftechterhalten.

Gießen, den 11. Oktober 1917.

Grvßherzogliche Kreisschulkomnnsswn Gießen.

__ I. V.: L an g er m a nn.

Betr.: Förderung der Ziegenzucht.

VU\ den Obk-rdürgk'rmfifter zu Gießen und die Großh. Bürger- meiftereien der Landgemeinden des Kreises.

. ^^^^^I^Echmals an die Erledigung unserer Verfügung vom 9. Ist,m 1917 mtt Frist von einer Wvcl>e *

Gießen, den 13. Oktober 1917.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

_ I B : Langermann .

Be'Ir.: Beschlag uahnre von Fässern.

An den Oberbiirgr, mrister zu Gießen, an die Großh. Bürger­meistereien der Landgemeinden des Kreises.

«uro* 'mederholi an umgehende Znsendmig d«

« 0 )^ KHH 1 .

Gießen, den 13. Oktober 1917.

Großherwgliches Kreisanit Gießen.

_ J.V.: Langermann.

Bekanntmachung.

Ist der Zeit vom 1. bis.15. Oktober wurden in hiesiger Stadt ^^underil i |orttinonnaiHi mit SnWf, 1 ÖmWrSrEfiyn mit Inhalt, 1 Regenschllrm, 1 Halskettchen mib 1 Uhr ÄScrUrei,: 1 Porte,nounaie aus Krokodrlleder nrit 30 Mark Inhalt. 1 goldcure Brosche mit gelben, Stein, 1 gelb. Brief- mnpl sag mtt 156 Mark, 1 gold. Trauring gez. ,K Sch" 1 schwarzreocrue Bricfta.che mit 68 Mark, 1 schvarz-wol- 1 PErlbeutel, 1 Brieftasche mit über 100 ?of,»5 n ri VMÜMchchen. Jvh-tt: 1 Portemonnaie imt Taamiilg, Taschentuch imd SckMsstl, 1 sehimirz-

MaPpe und gold Siegelring, 1 Damenschirm und 1 Portemonnaie mtt 27 Mark Isthalt.

^W^ngLberecktigten der gefturde-nen Gegenstände be^- listben ihre Msprüche alsbald bei uns' geltend zu mac^n.

Die Abholung der gefundenen Gelgenstchnde kann an jedem Wochentag von 11-12 Nhr vornnttags mch 45 Uhr nachmittags be, her unterzerchneteu Bchörde, Zimimer Nr. 1, erfolan, Gießen, den 15. Oktober 1917.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

I. A.: Pfeffer.

Kw'Ninarr.mddr»» dcr SräMlfa 1,und StcinbmrFerei. 9i. S atl Gietz.n'