Ausgabe 
2.10.1917
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Bekanntmachung

der ReickBbeckleidimgsstelle zur Mänderimg der Bekanntmachung, betreffend die Einreichung von. Anträgen auf Einknuss- bewilligungen, Einfuhrbewilligungen und Devisenabgabe fiir Waren «US dein Mslande von: 4. August! 1917. Bvm 15. Scpteniber 1917.

Mit Zustimnnmg des Reichs aiuts des Innern werden im Ab^ satz 2 der Bekanntnmchmig der Reichsbeklcidiingsstelle, betieffriid die Einreichung von Airträgen auf Einilaufsbeämlligungen, Ein- iuhrbewilligunseil rmd Devisrnabgabe für Waren ans dem Aus- uvride vorn 4. August 1917 (Iieichsanzeiger Nr. 184) die Warte und Schnhiraren" ersetzt durch die Warte: ,,nnd Strick-

w>aren'3

Berlin, den 15. September 1917.

ReichslEeid ungssbclle.

Stadtrat Tr. Temper.

Stellvertreter des ReichstommissarS für bürger liche Kleidung.

Bekanntmachung

bvn Höchstpreis für Kartoffeln betreffend. Bom 13. September 1917.

Aut Grniid der 2, 8 und 9 der .Bu ndcs ratsverordn un gl Wer dre Preise der landwirtschaftlichen Erzeugnisse aus der Ernte, 1917 imd für Schiachtvich vom 19. März 1917, sowie der' hierzu' erlasse ne ir Aussührungsbekanntnlachluig Großh. Ministeriums des Innern vom 26. März 1917 wird hierdurch bestimmt:

. ^Dn Erzeugerhöchstpreis für- Wrnterspeisekartriffeln W° E 6 Mark für den Zentner, cinschilieUich- Schnelligi- ketts- und Anfuhr-Prämie festgesetzt.

Ter Höchstpreis gilt für die Lieferung ohne Sack und für parzahlrmg bn Empfang. Er schließt die Kosten der Beförderung» bis zur Verladestelle des OlrteS, an dem die Ware iMider Bahn oder Wasser versandt mirb, sowie die Kosten des Einladens daselbst ein.

Bei Lieferung gesackter Kartoffeln, ausschließlich Sack frei Küler des Bestellers kann höchstens ein Zuschlag von! 8 0 Pfennig zu dem Höchstpreis von 6 Mark für den Zentner» Kartoffeln gefordert werden. Bei Lieferung der Kartoffeln vom» ^ager nneS Kvmmunalverbands, einer Gemeinde oder eines Händ- ft# sich..der Zuschlag von 80 Pfeimig auf höchstens! 1,25 Ma rkfurdcnZentner.

Bei Lieferung durch? den Erzeuger innerhalb fernem Wohn- Keller oder an einen Ort im Umkrdis voii nicht mehr

3 ^° £ T l iet ? t ^ ^Ner darf der .Aufschlag klöchstensl die .Hälfte der tm vorhergehenden Mfatz gen betragen

genannten Sätzej.

o, ? n l J^^d^lshöchstpreis beim Erzeuger uiid Händler, das ist der Preis beini Berkaiff voir unter eiirem Zentner­wird ab Liiger auf 9 Pfennig für das Pfund festgesetzt. Darm stadt, den 13. September 1917.

Lmideska rto sfel stelle.

Hechler.

«n den Oberbürgermeister zu Gießen, die Grostherzoglichen Bürgennclsterejen der Landgemeinden des Kreises. Großh. Pollzeramt Gießen und Großh. Gendarmerie des Kreises.

m Ä r ^ en ^ e Preisfestsetzung ist ortsüblich bekanntz»machen: Preisüberschreitungen sind znr Mzeige zu bringen.

Gießen, den 21. Septeinber 1917.

Großherzogliches .Kreisamt Gießen.

Dr. 11 s i n g e r.

Bekr.: Tie Geioähinng von Kriogsteuerimgsbeihilsen.

An die Schulvorstände des Kreises.

Ten Aushilfslehrkräften ist mitzuteilen, daß i&uen die staat- U^t Kriegsteuernngsbechilfen nachträglich zngechrndeii rvorden

Gießen, den 14. September 1917.

Gwßherzogliche Kreisschulkommission Gießen. _ Dr. Usinger.

Bekanntmachung.

Bet r.: Truschprainie.

Gnnüßi Verfügung des Reichskanzlers (Kriegs er nLliruugsamt)

s Äjwss&a u «.«WMWkS

ch c-L.' Iviro oeimnnit, daß die zur

$£U£ e,,bt Trufchpraniie vou 20.00 Mark für die Tonne unter Umständen auch dann weiter gezahlt ivird, ioeuu das Getreide erst nach dem 30. -September 1917, spätestens a VerVm li ^^ber 1917, Perlten ivird. Es können jedoch nur noch solche b^%nlhdriischpr äm ie kommen, welche das oletvcibe KEich vor bem 30. September l. Is. bereits gedroschen und sichmich^chtzeiirg um die (Wellung von Eisen bah nun gen bemülst h^«i Der Aiiffnuch auf Zahlung der Frühdruschprämie itir G^.nde, welches imch deni .30. Dr-ptember, aber vor denr 15 Ok- Sr Eefermig gelangt, kann deshalb Mir anerkannt

Berladi mg^spätestens «nt 14. Oktober 1917 erfolat und 2 . der Lwidwirt solgeiide Nach»i>eise erbriiigt:

a) daß. er spätestens am 22. Schkelnber die erforderlichen Wagen bei der Eisen bahn vern-Nttimg angefordert, aber nicht bis znnl 30. September erhalten hat,

b) daß das abgelieferte Getreide vor b«em 30. September 1917 ausgedroschen und versandbereit war.

Der dtachweis zu 2 a) ist durch eine Bescheinigung der Eise», bahn Verwaltung, der zu 2 b) diirch eine Bescheinigung der Bürger» m elfterer zu führen.

Gießen,

den 1. Oktober 1917.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

Dr. U s i n g e r.

An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Großh. Bürger-, nieistereien der Landgemeinden des Kreises.

Vorstehende Bekanntmachung ist ortsüblich zu veröffentlichen. Gießen, den 1. Oktober 1917.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

. _ Dr. Usinger.

Bekanntmachung.

Bet r.: Maßregeln gegen die Maul- Niid Klaueirseiiche.

Wrr omngen zur assgemetnen Kewitnis, daß aus Grund der nn Reich^anzeiger veröffentlichten Nachweisung über den Stand der VJkmU Und Klauenseuche vom 15. September 1917 als verseuchst zu gelten Wen : Potsdam, Oppeln, Merseburg, 9lunch, Münster, Lüsberg, Aachien, Siginaringm, Pfalz, Schwaben, Neckarkreis, ^aprarzuwl d krei s, , Zagstkrets, Don au kr eis, Konstanz, r^reibüra Sachfen-Weimar, Gotha Reußj j. L., Lippe, Unterelsaß, Lothringen G i e ß e n, den 25. SeMember 1917.

Großherzogliches Kreisamt Gießeii

_ I. V.: Langer mann.

Betr.: Die Gewährung einer einmaligen Beihilfe an ehemalig«»

Kriegsteilnehmer.

An die Gemeinderechner des Kreises.

Sre wollen alsbald mit der Krelskasse» über di« am 1. Septeniber o »o* tfäft&tten einmaligen Beihilfen abrechnen.

Gießen, den 20. September 1917.

Großh^rzoaliches Kreisamt Gießen.

. _ I B.: v. Grol man. _

Vckarrntmachung

betreffend Schlacht verböte vom 15. September 1917.

Unter zeitiveiliger- Aufhebung des Schlachtverbots in Ie u» kfHmnie]t ll iüir T - arf)linÖ l> ° m 15 ' ^^'^er 1916 (Reg.-Bl. S. 190)

1 ^Pot bg Schlackte is und des Verkauss^veiblicher, uir ^^^Seeigneter Kälber wird für die Zeit bis zNm 1. März 1918

U. Diese Bekanntmachung tritt mit ihrer Verkündigung in Kraft D a r m st a d t, deii 15. September 1917

Großherzogliches Ministerium des Innern, v. H o m b e r g k.

An den Oberbürgermeister zn Gießen und die Großh. Bnrgermelsterelen der Landgemeinden des Kreises.

Boistehendes ist sofort ortsüblich beüinntzumachen. Einer E!«- nel'smigung zum Schlachtverkaus für weibliche Kälber bedarf es in- folgcdesseii für die Zeit bis 1. März 1918 nicht mehr G i e ß e n, deii 25. September 1917

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

__ I B .: Hemmerde.

Bet r. r : Ausdriisch von Gellcide.

An den Oberbürgermeister zu Giehen und die Grohb. Bürger, nieistereien der Landgemeinden des Kreises.

über MS' jetzt vorgmwmmEn, vaudemid iy!«schiiie>idrsch. fo'wtzrt ,olche noch nicht eingereicht sind f/^swwscknnenLesitzer. WiegemMei-. auch Nlfs- dienstpflichtigeii, schne-llstens zu erfolgen '

Gießen, den 25. September 1917.

Großherzogliches .Kreisamt Gießeii. _ I- V .: öcntmerbe.

XVIII. Armeekorps.

^^^btendes Generalkommando.

Mt. III6. Tgb.-Nr. 16 607/5305.

< Frankfurt a. M., 7. September 1917 Betr: AnmeldepslichL der Isländer. VL '

Verordnung.

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ckeu .^lläiidischen Ansenthaltscn-tes, für N^el°

«.eil der Ausländer polizeilich gemeldet ist.

Ter stello. Kommandierende General:

Riedel, Generalleutnant.

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