Ausgabe 
6.9.1917
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») Bäckereimasckinen, mb zwar:

Brotschneidemaschinen, Gierschläger, MehlsieVmaschirren, Nw- oelpreßmaschinen, Nudelschneidemaschinen, Teigablegema- schrnen, Teigsorm Maschinen, Teidmühlep, Teigpressen, Teigr-

Uleidemaschinen, Teigteilmaschinen, Teiawarenmaschmen.; d) Nahrungs- und Genußmitlelindustrrema- schtnen, und -war:

Apfelschäler, Bohnenschneidemasckünen, Buttermaschinen, Tosenjüllmaschinen, Dosenputzmaschinen, Dosenspülmaschi­nein, Dosenvekschließmaschiiren, EiswühlSN, Erbsen! öchttna- schtnen. Filterpirssen, Flaschenbürstmaschinen, Fruchtpressen, Geintisepntzmaschinen, Gemüsereibttictschinen, Gemüseschneide- maschinen, GeMüsetrockeNmaschinen, Kartosselschälmajchinen,

Mrrtofstlsil w id.Maschinen. Kartoffelzerkleinerungsmaichinen, !uonservenbüchsenKllmaschinen, Konservenblichsenreintgungs- nmjchlnen, Kvnservcnbüchsenspülmaschinen, Konservenbüch- senvirschließmaschinen, Konserven her stell u n asm a schinen, Mak- "rkoNl^er^Lellungsnmschinen,^ Margarineyersteuungsmaschi

ri«kr, M^iierpuhrnnschinen. Tabr lrnduftrrmasck-inren, Tabak- röstinaschineu, Dc.b>>kschneidemaschinen, Zigarrenh rstellungs- Maschinen, Zigarettenherstellungsmaschinen:

V) S ch l ä chtereimaschinen, und zwar:

AuWnlttmaschinen, Brechmaschinen, Breclchchnecken, Cutter, Melschhackmaschlnen, Fleisch- und Speckschneidemaschinen, Fleischwölse, Griebenpressen, Hackmaschinen, Murstbinde- Maschinen, Wurstfüllmaschinen, Wurftmengemaschinen; u) S t är k e h-e r stellungSmaschinen, und zwar: Bürsten nrüblen zur Herstellung von Mrtoffelmehl und Pu­der, Kartoffelwaschmaschinen Quetschmaschinen, Reibmaschi- wen, Reinigungsmaschinen, Schrotmaschinen, Trottmiihlen. Dre dem tzlussuhr- und Durchsnhrvervot durch die vorstehen­den Bestimmunaen unterstellten, bisher von dem Verbot ausge- kunnmeneu Maschinen sind zur Ausfuhr freizulassen, sotveit sie spätestens an: 31. August 1917 zum Versand ausgegeben sind Berlin, den 27. August 1917.

Der Reichskanzler.

Im Aufträge: Müller.

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Bekanntmachung.

.Im Anschluß au die Bekanntmachung vom 4. April 1917 .eichsanzeiger89) betreffend das. Verbot der Aus- und Durch- yr von Waren des 14. Abschnittes des Zolltarifs (Tonwaren), mge ich nachstehendes zur öffentlichen Kenntnis:

In Ziffer III der genannten Bekanntmachung sind folgende, m Verchot rmter Ziffer I der Bekanntmachung bisher nicht unter- !llte Waren zu streichen:

Ausfuhrnummern des' Statistischen

cm. . ^ , Warenverzeichnisses

Waren aus gemeinem Stcmzeug (mit Ausnahme der in Nr. 716 und 728 a/b genannten)

Rühren, Röhrenformstücke, Soylfteine, Senkkästen, Aus-

J ttssc und dergleichen, Kätppen, Viehtröge, Steine und

ilatten aller Art zu technischen Zwecken. 720a

und andere Gefäße zu Wirtsck-astsztvecken, auch mit grober Beflechtung von Weiden, Bast, Binsen,

; Stroh oder Rohr; Faß- jmb AbzuMähne, Mihl- schlangen, Punipen und sonstige vorstehend nicht ge­nannte Gegenstände zu technischen Zwecken . . . 720c

kröpfergeschirre aus farbig sich brennendem Tone, durch Freiausdrehen ober Pressen hergestellt, auch mit gro­ber Beflechtung von Weidenruten, Bast, Binsen,

Sttoh oder Rohr, unglasiert oder glasiert, ein- oder Mehrfarbig, auch durch Aufspritzen von Farbe oder tn ähnlicher einfacher Weise bernalt ... 721

2. Die dein Ausfuhrverbote durch die vorstehende Bestim- vMNg unterstellten, bisher pir Ausfuhr' nicht verbotenen Gegen­stände sind zur Ausfuhr freizulassen, soweit sie bis zum 25. Aug. 1917 zum Versand aufgcgeben sind.

Berlin, den 20. August 1917.

Ter Reichskanzler.

. _ Im Austrage: Müller. _

Bekanntmachung

den Verkehr mit Spanferkeln betreffend. Vom 31. August 1917. ...AU Grund der Verordnung des Reichskanzlers vom 6. April W? £} e Schlachtvieh- uitb Fleischpreise Kr Schweine mt5 rlnbeu (ReichS-Gesetzbl. S. 319) und der Verordnung des ReichS- rnzlers vorn 21. August 1916 über die Regelung des Fleischver- S. 941) bestimmen wir mit Ermächtigung Präsidenten des Kriegsernährungsamts das Nachstehende:

° }' Der Verkauf von Ferkeln zum Zwecke des Schlachtend kSpanserkeln) darf nur an Mitglieder des Viehhandels^rbands d>rr Provinz erfolgen.

Als Spanferkel gelten zum Schlachten bestimmte Ferkel im «Mndaewicht bis zu 80 tzstmd ab Stall.

^ . f 5 ,Dt« .?on Viehhandelsverband gekauften Spanferkel

P® nn^ daS übrige Schlachtvieh den Kommuualverbällden zu Ilber- stMifen Mw diesen auf das zu liefernde Schlachtvieh anznrechnen.

Bei der Belieferung werden 20 Spanferkel als du Schwein frt AnrechnunA gebracht.

& zLMNs meassutss

bt> Ursache Menge, zu verabfolgen.

8 4 . Den Besitzern von Mutterschweinen ist die hansschlach- tung ihrer Spanferkel gestattet.

^MbscÄachtete Spanferkel sind unter Angabe des Schlacht- gewichts dem Kdmniunalverband anzumelden.

als Hausschlachtung von Schioeineri.

n S 1 Spanferkel wird auf 1,40 M, für das

nitfjt fte« &CnbflC 06 ® ta ^ltgesetzt. Ein Al>zug finde, hieran

m JJ- Die Verbrauärsrcgelung des Spanserkel,irisches ha, nach Maßgabe des 8 3 der Verordnung des Reichskanzlers vom 21. Aug 1916 wer dre Regelung des Flcischvcrbwuchs und des 8 1 unserer BekanntmaMlng vom 6, Septemver 1916 m Ausführung der vor- fordnung zu rriolgen, Die yestfetzung der Klein- S JL 1W $ UV btt Verordnung des Reichskanzlcrs vom

^ April l917 wer die Schlachtvieh- und Fleifchpreise für Schweine und Rmder nach unserer Bekanntmachung voni 23. ylpril 1917 zu vorgenannter Verordnung vorzuneynren.

^^.^Ä'hr von Spanferkelslei,'ch aus dem Grohheezog- Der Versuch der Ausfuhr swht der Ausfuhr gleich (v, gegen die §S 1 bis 5 werden mit

Ändert M^k m<t ^kwffrafc dis zu fünfzehn.

, Zuwiderhandlungen gegen 8 7 werde» mit Gefängnis bis zu einem Jahre und mrt Geldstrafe his sat zehntausend Mark oder mit ttner dieser Strafen bestraft.

^^^^"?ölrnLil Spanferkel, so »me Fleisch und Fleisch- wa«u. auf me sich die stjrafbare Handlung bezieht, eingeziuie^! ***»*!A vst sie dem^Täftcr gel/öreik. oder nicht

89. Diese BcrordnuM tritt mit der Verkündigung in Kraft. Darmftadt, den 31. August 1917.

Großherzogliches Ministerium des Innern, v. h o m b e r g k.

de" Oberbürgermeister zu Gießen lind die Grob«. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Vorstehendes ist ortsüblich bekanntzanuachen,

Gießen, den 4. September 1917.

Grosherzogliches Kirisamt Gießen.

I. V.: L a n g e r in a n n.

ctr.: BeivirtschafttMg der Fri'ihkartosfeln.

An die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Grotzh^ Ministerium des Innern lmt bestimmt, daß w«h- zweier Wochcu neben der fcstgesetzten höchstem Wochen- ^ 'kne solck« von 15 Pfund, mithin eine

Wvchenlopsineuge von 22 Pfund, für den Berbrm>cher »u Wr< «bfolgen sind.

Vorstehendes ist sofort ortsüblick^ bekannt zu machen. Gießen, den 4. September 1917.

Gr-oßherzoaliches Kbeisamt Gießen.

I. V.: L a n g er m a n n.

Bekanntmachung.

Ich der Zeit vom 16. bis 31. Aug. »vurden m hiesiger Stadt

e» n ^l o 1 Kiuderstrohhut, 1 BrDe, 1 Gnmmch

aitttÄ 2 Re^nschsirme, 1 TaK-emnefser, 1 hÄndtasck-e mit Inhalt, Drei Portemonuwres mit Inhalt, uirb verschiedenes Papiergeld.

Verloren: 1 DamenwgensMrm mit sübernem Griff, 1 m. ^H! ir Sl l !$ T , ^ ^ Anhängsel, 1 Portenwnnaie mit 2 M. und BiittoruvarVen, 1 Povtenwinrach mit 56,16 MF, 1 Port»' monnaie mit 17 Mk, und Butterinarken, 1 gold. Damcniihr rmmmrirne mit 10 Mk. und etivas Kl-eingÄd, zirka M-ark ut Papier eingeschlcwen, 1 grauer Mantel, 1 brauueS Portemonnaie mit ca 14 Mk. und Brotmarken, 1 filb. Kett­chen mit Anhänger (3-Mark-Stück mit Ginfasfungch 1 PchrK- Kchgel, nnd 16 Mk. in Papiergeld, n t l a n f cn: 1 brauner Dackel aus den .NamenMänne ' ldrend Die Gnipfangsberechtigten der gefundenen Gegenständc ln- lieben chre yhnsprüche alsbald bei uns geltend zu mvchen.

Die ?Whvlm!g der gefundenen Gegenstände kann an jedem Wock.entag von 1112 Uhr' vormittags und 45 llhr nach- nnttaa-Z bei wlter-ziichnettr Behörde Ziinmer Nr. 1 erfolgen Gießen, deii 1. September 1917.

Großhcrzogllches Polizeiamt Gießen, h e m m e r d e.

ZwiNingSnmddruck der Drüht'schen Unrv.-Buch- und Steindruckerei, R. Lange. Gießen.