bie Freigabe tum Fässern usw. betreffs ftui) die Zahl und d^e Art der freizugebeichen Fässer und die liefenrden Firmen! an- -illgeben, der sofortige dringende, eine Ausnahme begründende Bedarf ^laubhast imchz-ul veilen und zu belegen.
. Tie Beschlagnahme der Fässer nsw. als solche luirb durch die un einzelnen Falle erfolgte Freigabe nicht aufgehoben.
Berlin, den 1. Äugust 1917.
Der ReichSVominissar für Faßbewirtschafttmg.
Gehei,„er Rat Dr. Beutle r.
~ Die Rechmlngeu unissen i*m Ihnen bis spätestens Erch« September <m GvoßH Obervechnnngskannner, Iusdifikatur 1t. Avterlnng, emgererckt lverden.
-io 'S ö ’$ l Mssch reiben des 5) rasch. Oberkonsiswriiuns vom A. Jvlt 1915 — Bevorduuugsblatt Nr. 12 von 1915 ist der Nachtvelo ulIk't dar an den evang. Zentraliirctn?nfonds abzn-, lreserichfu ucl'erfchufz des Einlsvrnmens der Psarrstelle nickst upehr, »ne brSlxr, an uns, sonbrnn an den evang ZeutrallircbenfonbS ohne Beglettberrcht -ernzu senden
Bekanntmachung.
Bom 21. Mgust 1917.
(£ ie nach II der BeÄuurtmachung des Mül-Stommifsars für Fascheivirtschaftürng zur Aufrührung der Beton nimachung dts Reichvtauzlers über die Besäüaguahme von Fässern dom 28. Juni 1917 ReickB-Gesehbl. D. 577 ff. $41 erstattenden Ainineldtmgen Iw beit in benSt übten von über 20 000 EÜÄvohnern bei dem Oberbürgermeister, in den 2labten bei dem Bürgermeister narb im übrigen beiden Kreisäintern zu erfolgen.
Tarn, ft a b t, den 21. Mgnst 1917.
Groß herzogliches Ministerium des Innern, v. .Hombergs.
An oeu Obnbürgermcistrr \n Gießen. die Großü Bürger-. meiste! eien der Landgemeinden des KreiseS.
vorstehendes ist ortsüblich büanntMmachen. Ten Großh. Bürgermeistereien und Landgemeinden wie,Ben Formulare z-ur Anmeldung zugehen
Gießen, den 29. August 1917.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
I. B.: Langer in a n n.
Bekanntmachung.
Auf Grund des 8 3 der Verordnung, dir Ausfiihruug des Iagdstrafgesetzes, insbesondere Anordnungen tragen der Hegezeit betreffend, vom 29. April 1914, wird bestimmt:
1. Tie Ia^) ans Hasen geht am 15. September 1917 auf und endet mit dem 31. Januar 1918.
2. Tie Jagd ans Fasanen geht am 1. Septeurber 1917 auf und endet für Fa sauenheu neu mit dein 31. Januar 1918, für Fasanenhähne mit dem 31. Mai 1918.
3. Tie Jagd auf weibliches Rehwild geht am 1. Oktober 1917 ans: die Jagd endet (und zwar für weibliches und uiännlichcs Rehwild) mit dem 31. Januar 1918.
Tarmstadt, den 23. August 1917.
GroßherzoglichcS Ministerium des Innern, v. H o m b e r g k.
™ MM L. ajrooi>ei- l. Is zu ctftatteiiben
Zuz«Ae über die erfolgte Mlmernug der Kirchen rechtrung au die Grok-H. Oberrechnungskaiuiuer ist aber von dem Kirckstnvorstand ^-rmerl betjkufügen. das. wann und mit loelchem ablieferungs''« pflichtigen Betrag der Naclstveis über das Erttägnis der Psarrstelle an den evang. ZentraMrchenfond-? abgesandt NBrden ist.
Gießen, den 27. August 1917.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
I. B.: Hem m e rde.
B et r.: Den Termin zur Einsendung der Geineindere«ss'lnungei,H für 1918 R;.
An die Grotzh. Bürgermeistereiett der Landgemeiilden ^ des Kreises.
Naich.Artikel 172 der LGO hat der Gen, ei,.berechne, die für das abgelnufen? Rech, Iitigs fahr bici zum 30 O k- tober dem Bürg7r»vMer zu übergelxm. Wir beauftragen Die, dafür z-u iargen, daß etwa „evt auMchende Anweisungen denk Meinend? rechner alsbald sugefertigt norden, da nüt Bücherschknß nAd Rrchnuugsftelluug von letztere in rechtzeitig borgemvnrmen ioer- den können. W^u der weiteren BMrndLni,., der Rechnmuzi machen wir auf Et. 173 lstz 175 SGO. arffnrerffam. Die Rech- irrung ist alobald imch cOffe-nlage isttd Beguta^lstuug durch den iGeineiivderat portofrei an Grosth Obervechnnngskammer etn- zu sende u. ( >
. 5 um 1. Noveutber l. Js. wolle«!, Sie berichden, ob die
nkixlflnmg au Die sbltAiefert ivordan ist.
G ießen, den 27. August. 19t7.
Großherzogliches Zkreisamt Gießen.
I. V : H e m m e rd e.
Au die Herren Gemrinderechner des Kreises.
Indem wir Die auf oorsteti-eikde Bersügnug hinweiseu, er- loarbeir wir bestimmt-e. Einhaltung des vorgeschriebene», Tern'ins Gießen, den 27. Liugnst 1917.
Großherzoglichrs Kreisamt Gießen.
I. V.: He m werde.
Be t r.: Versorgung der in der Landloirtschiaft arbeitenden Pferds der ZugE'en und Zugkühe, sowie der Zuchteber nrü> Zuchtsauen.
An den Obrrbürgentteifter Zlr Gießen und die Grohh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Von der Michsfuttermitkelstell- ist bestimmt, daß freigegeben wird:
1. Für dir in jder Laudivirrstlwft arbeitenden besonders sckhveren.
Pferde für die Zeit von, 7. Aj u g u st bis 1 5. D e p t e m b e ü 19 17 em-e tägliche Zulage vor, 1V* K i l o g r a m m Hafer neuer Ernte. '
2. Für Zugochsen iu,d Zugkühe für dü Zeit v o u, 7. A u g u st b i -> 1 5. De p 1 e mber 1917 H ase r, soweit dieser noch, nicht verfügbar ist. Gerste, mtb zwar j e 1 Kilogramm täglich, (Die Freigabe darf ffür tieine größere AiuKah! Zugochstur nndi Zngkühe erfolgen, ■ alch .'b et her Vieh z ä h l u n g von, 1. D e z e n, b e r 19 16 ermittelt worden ist. >
3. Ii'ir Zuchteber und Zuchtsauen Hafer oder, soweit dieser noch uicht verfügbar ist, Gerste für die Zeit vom 1.—15. September und zwar täglich je l / t Kilogramm.
0‘ testen, den 28. Anglist 1917.
Grostherz^gliches Kreisamt Gießen, vr. U s i n g er.
Betr.: Ten Termin für die Einsendung der Kirchenrecknuingen für 1916.
An die Kirchenvorstünde des Kreises.
Ter späteste Terinül für die Abliefenmg der KirchMrechttuNA au Sie ist -auf Ende Aügr,st festgesetzt.
Wir beauftragen Die, die Nvchner eirtsprschend zu bedeute!«' zmd zur rechtzeitigen Ablieferung auzuhalten. Bei Nichte,nhaltttng dieses Mliestruugstermins »Pollen Die uns alsbald berichten.
Be§annLmachnttg.
Betr.: Mastregeln gegen di? Maul- und Klauenseuche.
Mir bringen zur allgevreinen Kemituis, daß auf Grund der int Reichs an zeige r veröffentlichten Nachweisuug über b-ertt Dttmtd deg Maul- und Klaueuseuch vom 15. Au-gnst 1917 als verseucht zu gelten haben: Dairzig, Potsdam. Frairffurt,^Broknl>era, Liegntß, Magdeburg, Erfurt, Hamwver, Münster, Aachen, Dig,Na ringen, Schwaben, Däi-ivarztoaldkreis. Jaastkreis, Donailktvis, Konstanz, Freibury, Mecklenburg-Schu>erin, Lippe. Oberelsa st. Lothrmgeu. Gießen, den 28. August 1917.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
I. P : H e m in erde.
Betr.: Behörden-Petroleun,.
An den Obrrbürgrrmrifter zu Gießen und die Großh. Bürgermeistereieu der Landgemeinden des Kreises.
Bis zun, 15. Septeuibrr 1917 sehen ivir Ihrem Bericht? darüber entgegen, ivelche Gesamtmenge au Petroleum für dienstliche Zwecke in, laufeikden Winter erforderlich ist. Sän,tlict>e iti Betoacht koiuniende Behörden sind über ihre.etwaigen Wünsche zu hören und bereit Anforderungen im einzelnen in Ihrem Berichte genali air- zugebcn. Wir enipfehlei. Ihnen jedoch dabei besonders daraus aufmerksam zu inachu, daß auch zur Zeit die grösste Sparsanikeit so« uwhl bei ixu' Anforderung als auch bei der späteren VerU'e,lk>uiig des Petroleunis angezeigt erscheint. Die Zuweisung des Behörden- Petrolrilms in den nächsten Atoimten erfolgt in 2 bis 3 Liefo- featngen, fveil durch die Petrolemn-Straßei,wagen stets nur Mengen von 20 Litern und Biel sackten hiervon verabfolgt Iverden können. ^ehlbericht erforderlich.
Gießen, den 28. August 1917.
Großherzogliches K,eisamt Gießeit. vr. U sin g e r.
Zwillingsruuddruck der Brühl'schen Univ. Buch- und Steil,druckerei. R. Lange, Gießen.


