Ausgabe 
14.7.1917
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

JuhE-U.b.rfich,- «otloffetucrforguna in, Wirtich.,!j->I,r 1917*18. - »nW,r mit Biannlwei,,. - U,.rsl«tz»g der FlachSauikäuIer.

Maul- und Klauenseuche.

Verordnung

über die KartoffelVersorgung im Wirtschaftsja-Hr 1917 18 Vom 28. Juni 1917.

?^ r . Vunln^rat f*it auf Grund des 8 3 des Gesetzes über die

Erniaehngung des Bundesrats zu wirtschaftlichen Maßnahmen usw. von: 4. Auguft 1914 ReichsGcsetzdl. S 327 folgende Ver­ordnung erlaffen:

>U. Die Komntunalverbändc sind verpflichtet,, die für die vrnoimmg der Bevölkerung vom 16. August 1917 bis zum lv. -L^ptember 1918 erforderlichen Mengen an Kartoffeln nach den Vorschriften dieser Verordnung gn beschaffen, >ou>cit der Be wn Nicht aus den in ihren Bezirken verfügbaren Vorräten gedeckt fvevden kann

Präsident des Kriegsernährungsamts kann Grundsätze für die Berechnung de-, Bedarfes mifstelleii.

8 2 . Die Kwmmmralverbände haben die Versorgung der Be­völkerung mu Kartoffeln zu regeln.

Komnumalverbänd.- können Genieinden, die nach der letzten ^oltszahlmig n^hr als zehntausend Einwohn, r l-aNen. ,nit deren Em Verständnis die Regelung de- Verbraucht- für den Bezirk der Gemeinde übertragen. Die Beschaffung des Bedarfes liegt auch im »lalle der Uebertraguna der Versorgungsrcgelung auf die Ge memden den >t?mnmnatvevbänden ob.

x ^.lldeszeutralbehördeti oder die von ihnen bestimmten Behörden kouiren Koinwunalverbände u,td Gemeinden zur Rege lung der Benvrbung vereinigen. Sic tonnen die Versorgung ihre- v - °^ r C, 2r C ® ^Eiles ihres Bezirkes selbst regeln So,veil d« Verforgung für einen größeren Bezirk geregelt wird, rnlren und^Gen? 811 ** m ^* ?irrc gchörenden Kominunalverbändc

, tJS&l f?5 , £ em c£ c * Kriogsernalmmg-amtes kann Bestimmungen aber die Arr der Regelung erlassen.

8 3. Dcr Bedarf der Kommnnatverbände, der L>eerc«vcvwaff

der Rc^-braniMneu.'Irllk und

^ Lrocherikartoffel-V^wertungsgefellschatt m b. ^ m Berlin ^L^karto,felstelle festgesetzt Tie Screesocrival vtngcn rmd d,e Marmevenvaltung haben ihren Bedarf an Mr

den von dieser UmStm

S*SS 5 <1 w 2 3 ? elfC ¥ übertragen Die B^arfsverbänb? sind w!

Kartofselmengeti am Verladeorte abzu o^ dre Abnahme dukch den Abschluß von Lieserung--

Tn.

^^L.g^sLl.b"''»''^''l.e.'e und dir trockener

T,e Reichs ko rloiselstellc oder dir von il>r bcauiiranle» bejiimmen, in wrichr» Mengen mit, 5,1 weilte, Älci, >lar7o e,

ST" ÄÄ' rt * , V m bil ' Rricd-karloiielitellr oder die "f.r au iHjtunRu.ifcv'n stellcii -!u licrcru sind

und ftftrf,e di- »cMnatmorn der Lieierm.ss

* ÄtSSSr JrÄ: ÄWÄt

v^nungen der zuständigen Ach

-! b ?**' Gerd,traf" bis zu gf».»/,l«.iu,euo lucarl oder mit einer

^ViVxchma^Srr h> J r * >cn ' im ^ daß neben der Strafe auf

£?» ^»cr Vorrat erkannt »verden kann, ans die sich di cn reck! bare oandltrng beziehe. ohne Unterschied, ob ffe dem Tat!?'

^frieb seines Bezirkes eine W irt schuft s karte nach den von der 9teichskarlo ffe lstellc zu erlassenden Bestimmungen zu führen unb xr Retcl^lartoffelftellc und deren Beauftragten auf Verlangen die l-insicht in die BrrrffchaflskarGn und die dazu gehörenden Auf­zeichnungen zu gestatten.

'^?.!"vlnnalvcrb«ind faiui, unbeschadet seiner Verpflicht ^lllg zur ,vührung von Wirtschiffskarten. feinen Gemeinden fflt ryren Bezirk die gleiche Verpflicht,mg anierlegen

De/ Unternehmer eines landwirtschaftlichen Betriebe- ist ver­pflichtet. ans Erfordern des KomnnmaloerbandeS oder der t" ineinde alle zur Anlegung und Fortführung der Wirtschaffsfarlc er­forderlichen Auskünfte zu erteilen.

8 8 . Jeder Kommunalverband haftet dafür, daß die nach den 5? cu O oder nach den auf Grund dieser Vorschriften erlasscnstt Beinmnnmgtn aus seinem Beziicke -zu licferiiden Kartoffeln recht» zeing geluferl ,verden De, Kommunalverlnnid hat die festgeietzteii Meng.-,, auf die Gemeinden oder unmittelbar ans die landwirt- fchaulich'n Betnebe umznlegcn.

,Erfüllt der KomnmnaltvrbckNd d»e ff-m obliegende L?icserunas- v.llch: nrcht rechtzeitig, so kann die ReichskartoffclstcUc di.- Men» K's 1 Sfo k Kommunalvcrbandes nach den au, Grund

Wf{ 44 n«Ä nb 'Äa*g $,**'

t SÄt Derp.lickUiM.,, iüe *ilw. n' Bezirk

«NN«' "W:rmOTtelta. ^"^«"-"lrolbchördtn

brr Wrid^farion im., »»«'»»'»-lverbä.ior hobcn

sind an die We>,ung.n der ! * u Seiten Sie

ale'rhen r vtelowfartofselstellc gebunden Tie

den Vermittlungcstellen ob^" ^ >wmmu,ialverbänden gegenüber

8 7 Der Kommnnalverband l-at für jeden landwir.s^ftlichen

, cgi r n J .« .......H...WWHUIIIWW Iiuu> UCll u<M VlIIHO

» ^ cr M 3, 5 erlassenen Bestimmungen vcrbrmuht

WkweAdürwn, herab,ev«, A.ck ihren Antrag kann die Reichs g< reidem- e d.c Lieferung der der Bewirtschaftung der Reichs» g, re.de, tellc unterliegende,» ErzeuM'iffe an den Kommunal»-erband "lcn oder cmfteNen 41 c Anordnungen der RcG ckartoffel» Ufr s^folgen im Einern.-im, n intt

der ^andeszenlraldehorde: wird ein Einvernehinen nicht erffelt so entfch.ldct der Präsident des >dritgsernähr>mg? 2 Nltt 5

hmft. »,.siKi? l Ju ,,iaI - DC v rtö,l v ffln " bi . c lvrgeiwmmcnen Kürmngen ail} t" c - Gemeinden oder auf die laiid,virtschasilich.-n Betriebe verteilen, dan \n erftcr Linie die Gemeinden oder die Beun-br benoncn werden, die ihre Lieferungspflicht nicht erfüllt haben bl^'^E^^ndlann mnerhalb Mnrr Verteil..,,^briugnis Sw w nTi r r ,n öderer Bedorfgaeg. il stände den t^enieinden oder den Betrieben gegenüber emschränlen oder einstellen s . Vorfchnften i.n Abs. 2 , 3 finden keine Anwendung so»veit bleibt ^erfchiilden eines Liefernngspslichligen unter-

8 9^ Die Gemeinde löstet dafür, daß die nach $ 8 Aln I aus fTfcÄ Z Mengen reggzeitig geliefert

d,e Gemeinde ihre Lieferungspflicht nicht erfüllt und mackü der Äomnumalverlwnd von feiner Befugnis nach tr H V(bf 3 bic ^rzung auf die Gemeinden zu verteilen.

r b,f' l ] r > ,,n 9. derart auf ihre la,idtvirt/chajtlich<,i ? kl ebe nerteilen, bat» ui erlter Linie diejenigen betroffen ,verden die ihre Lieferm, asm licht nicht erfüllt haben. Die flriiLiv-f«?«

">r.cr Verteil,mgsbcsngnis a7ch die Liesing m.den! *Ä r9C,maMbf bn dnricb'-n ararnüber ^

6.10..Die Kommnnalverbände haben die übernommenen M».. gen. fownt sie sie nicht al-.-bald verteilen, sorgfältig einzumieten olwi ernzulagern Beim Einmietei, und (ii,ilagern «nd b,, w wnst zur Erhaltung der Kartoffeln notigen Maßnalnneu sn.b

r-ÄStÄS a K-S-ÜN *fi ÄÄ 5 "«* «ÄKS

ffmen ben.mmten Behörden tonnen nähere Siutm irffT ^'k ^selerzeuger sind ferner verpflichtet, die »n? Erbat

«sms, sst ,Ää«etS

^lcrung verfügt werden. Rechr-geschästlichen V, mna«

»JOUSSSSSViA - g fe ft te s

«5! ÜBK ÄÄS jus, is;*k

mrntmmm