Ausgabe 
27.3.1917
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Detr.: Festsetzung der Mussaatmmgen für Sommerroggen und Sommerweizen.

An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Grotzh. Bürger meistereien der Landgemeinden des Kreises.

_ Ausfaatmenge für Sommerroggen und Sommerweizen ist

wm Grotzh. Ministerium des Innern auf 100 Pfund für den k^stgesetzt worden. Für die zuletzt genannte Getreideart M. ttdoch in besonderen Fällen, in denen die Aussaatmenge nichA genügend angesehen werden farm, Us n 110 Wund Ur den Morgen zulässig sein.

ist in ortsüblicher Weise zur Klenntnis der in Be- rracyt kommenden Landwirte zu bringen; etwaige mehr verwendet«

unzuzeigen, und daher in jedem ein- -etnen Fall die Morgenzahl und die tatsächlich verwendete Saad- menge anzugeben.

Gießen, den 23. März 1917.

Grvßherzogliches Kreisamt Gießen.

_ Dr. Usinger.

Aussirhrungsbeftimmungen

# !r ^^rdnlNrg über Labmagen von Kälbern. Vom 1. März 1917. i ci^ ^uwd der Verordmmg über Labmägen von Kälbern vom ^,/Marz 1917 (abgedruckt im Kreisblatt Nr. 46 vom 16. März Id 17) wird bestimmt:

v \ Labmagen, die nach § 2 der Verordnung abzuliefern sind, LL Kriegsausschuß für pflanzliche und tierische Oele und §-ctte G m. b. H Nohfcttabteilnng, in Berlin SW., Friedrich- ftraste 79 3, vom Lreferungspflichttgen anzumelden.

Tre Anmeldung hat zu erfolgen:

a ' h M c m{t beginn des 4. März 1917 im Gewahrsam ^-m?^rungspflich.tigen befindlichen Labmägen bis zum /^arz 1917; Labmägen, die sich mit Beginn des 4. März umerweas befinden, sind binnen drer Tagen nach Empfang airzumelden:

d) für Labmägen, die aus dem .Auslande eingeführt werden, Mimen drei Tagen nach Empfang; o) für Labmägen, die nach dem 3. März 1917 im Inland« anfallen, binnen 3 Tagen nach der Schlachtung.

Anmeldung muß die Anzckhl und Art (fehlerfreie od« ^chadhaye) der Labmagen und den Ort angeben, wo die Labmägen bei Labmmwn, di« nach dem 3. März 1917 im 222? Adaltzr, rft auch der Tag , und Ort der Schlackstirng, w.vie die Anzahl der geschlachteten TieBe anzugeben. Etwaige be- gehattmM^nlrmgen müssen in deutlicher und verständlicher Form

- , Tie Aümeldung kann durch Äermittelimg der Ortpolizei- ^horde erfolgen, dre sich nach Prüfung der Vollständigkeit uuvcr- rügsich an die RolHtb-Mterlung des Kriegsausschusscs für pstnnz- und Fette, G. m. b. H., in Berlin GW., Frredrichstraße 79 a, wettergibt.

« 4 .JI ^ 0§ Oieferungsverlangen des Kriegsänsschusscs erfolgi ^itwcder gegmuber dem einMnen Lieferirngspflichtigen oder auf * r- c* Krlegsaustchusses durch Bekanntmachung der Orts- ^^^behorde gegenüber sämtlichen LieferlmgsMichtigen des

r r ' <^. e * Bel-andlung, Aufbewahrung und Sammlung der ab- »utteftrnd^r Labmagen ist die größte Sorgfalt anzuwenden.

Die ^Behandlung hat in folgender Weise zu geschehen: So- ^ uach Schlachtung such die Labmagen mit möglichst -ttaiigem Hals abzuschnelden und trocken zu reinigen. Wasser darf

*f r Nicht verwendet !Verden. Die gereinigten Lab-

«mfzublasen und zum Trocknen an lustiger Stelle beendeter Trockmmg.sind die Labmagen znm «wecke 6e§ Versandes anzustechen und glatt zu streichen', x- LwfernngSpflrchttge kann die Behandlung der Labmägen fcriLt'' ^Oesch/ossenen Feintalgschmelzen über- RvHettabtetlung des Kriegsausschusses' all- lLinzelsalle bezeichnet. In diesem Falle hat der ugSvflichttgr bei der Lostrennung und Reinigimg nach den ^ Ab^d 2 geaebenen Vorschriften zu verfahren und bafitr Sorge Zabmagen unverzüglich und ohne Beschädi- an "^urtalgschmelze gelangen.

^ Vn für mit aufgeblasene, fehlerfreie Labmägen

g dars 60 Pfennra ftir das Sttlck, der Preis für schadhafte Labmägen angenmagech darf 40 Pfennig daö Stück nicht übersteigen. Die üung erfolgt binnen zwei Wochen nach dem Tage, an dem die maaen cm den Kticgsausschuß oder die von ihm bczeich- nf^ rr £L < S?ä l /^7 t **2* sind. Einigen sich die Beteiligten die Zichluna binnen zwei Wochen M§!chuH Festsetzung des Preises durch den Kriegs-

^ Besitzer zu einem böheven als

«m m Ms. 1 bererchneten Preise erworben worden sind, können AÜM 1,-April tl9f i Zuschläge zu den in Abs. 1 bezeichneten Wreisen mit der Maßgabe bewilligt iverden, daß der Preis für die Labmägen zwei Mark nicht übersteigen darf.

« - Äbmägen, die bei Hansschlachtnngen anfallen, kann der Unegsausscknlß besondere Zusehläge bewilligen.

Ucberläßt der LiefernngsPflicht!ge die Behandlung der Lab- wageu einer rttintalgschmlelze (ögl. III. Abs 3), so ist »um dem

ZE die den Feintalgschmelzen für die Behandlung xustehende lGebuyr rn Abzug zu bringen.

Der Kriegsausschuß setzt die den Feintalgsch.nelzen zustchende Gebühr für Pie Behandlung und Aufbewahrung frischer Lab° Magen, sowie für die Sammlung und Ausbeioahrung bereits behandelter Labmagen fest.

Anträge, welche die Festsetzung von Preisen für Labmägen ^treffen, sind an dre, Rohfett-Ahteilung des Kriegsau sschusseH ^p^anzliche und ttenfche Oele und Fette, G. m. b. H., in Berlin ,SW. Friedrichstraße 79a, zu richten.

Berlin, den l.März 1917.

Der Präsident des Kriegsernährungsamts. von Batocki.

An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Grotzh.

Burgermelstereien der Landgemeinden des Kreises.

hinzmoeiserr^^E^ 011 ^ Erstehende Ausführungsbestimmungen

Gießen, den 19. März 1917.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

_Dr. Using er.

Bekanntmachung.

.. Fus Grund des 8 5 der Verordnung iwm 14. Dezember 1887, die Ausführung des Gesetzes vom 27. April 1631 über die Aus^ Übung kund den Schutz der ^Fischerei betreffend, wird hiermit angeordnet:

Wahrend der diesjährigen Frühjahröschonzett (10. April bis w i* 111 ? Betvved der Fischerei in Rhein, Main, Lahn,

^cahe und Nidda auch an den Tagen von Donnerstag morgen b Uhr bi» Samstag morgen 6 Uhr gestattet.

Darmstadt, der: 16. März 1917.

Großherzogliches Ministerium des Innern. v. H o m b e r g k.

Bekanntmachung.

Auf Verfügung des Bevollmächttgten des Reichskanzlers ist der tonMemufcronietVcn und Faßbohueu von SonnoSvnL dey 4 . März 1917 an nur aiuf Grund unserer besonderen Erlaubtes und 22 - i e 0011 uns im Einzel fall anzngebenden Stellen gestatteL- Der äb,atz von Gemüsekonserven ist nach wie vor verboten Brauns chweig, den 14. März 1817 Gemüsekonserven-Kriegsgesellschaft mit beschränkter Haftung.

^ __ Dr. Kanter.

4ti die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden cv or des Kreises.

ur^Sl an unser Ausschreiben vom 14. d. Mts., Kreis-

blatt Nr. 4o teilen mx Ihnen die beiden naaMhendrn Ei loffe bttl' StaatsseklES des Neichs^.^arinoantts zur KasttniS mit. Gießen, teu 22. März 1917.

Großhcrzogliches Kreisamt Gießen.

I. M.: L a n g e r m a n n.

Ter Staatssekretär des Reichs-Marine-Amts.

5 . - . . Berlin, den 27. Jaimar 1917,

7n7? x Ut ^ cr kriegsunnisteriellen Verfügung vom 30.

11. 16. C. 3. V. Niedergelegten Gnnch- laöen über me Gewahrinlä einer Msindnngssnnlme cm K'rieaer- toiüoen im Fa.le ihrer Wiederverheirattrng wird auch in der ^tarrneverwalLung verfahren, jedoch mit folgender m&ibcnin«:

such an die örtlichen Fi'irsorgestellen für- Kriegs- ^ cr au - ^ ^rtsPolizeibehörde zu richchen. Diese weiten vre Aittrage aus iuch geben sie unmittelbar an den ^^ J f bkret är des Reichs-Marine-Amts wetten k ueMitwirk n n g der B e z i r k s k o m m a n d o s und £ * * * u e l l v e r t r et e n d e n Intendanturen, sowie an­derer Marinebehörden kommt hierbei nicht in Frage.

Jnr Aufträge:

gez. Dr. Fel isch. ^ -

Ter Staatsseki-etär- des Reichs-Mariue-Amts.

^ ^-H«r 2 Sf' 11 Ang. Berlin, den 18. Febr. 1917.

Tic Verftigirng vom 27. Imuarr 1916 A II b. 284, be- t^Unib Zahttnig eurer Abftndnnjgssinnme bei der Wiedert^ heii^tung einer Kriegenvitive, wird dahin ergänzt, daß die fttr die Witwe eines Leiltiiants »der Feldwebellentuants in Höhe wn bu' zu 3<XX) Mk. sestgeletzte Alüindimgssnmme auch nir bie Srf 1 «a- n * * >cr l 1 ^-V p l4 '"Uialits, Decßofsiiicringenieure. Ober-

deckofftzleve «ich DeckosftMve unter den in der Kr-iegsmüusteriLl- len Versugung vom 30.12.16 - Nr. 2148N1. 16. 6 3 V *- ge> geveuen Voraussetzungen gewährt lim*.

Im Anstrage:

«ez. Tr. Felisch

B.ctr : Versorgung der Schwn-starbeiter und Rüstuno- -eitcr

Mit tYlCllCl).

An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Gwßh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises

Folgendes ist ortsüblich lx'kannl zu machen und den i- \ kommenden Betrieben mitzuteilen.