Ausgabe 
21.11.1916
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nannten Betriebe haben die Kommimalverbände oder Gemein­den l§ 2 Abs. 1) Bestimmungen zu treffen.

A 6. Die Kommnualverbände oder die Gemeinden (8 2 Ms 1) haben cme Berbrauchsregeluug' durch Ausgabe von Zuckerkarten M treffen: dabei soll die Abgabe des Zuckers an die Verbrauchen nach Kundenlisten erfolgen.

^ J£ c %fe ?a . rte besteht aus einer Stammkarte und 54 qua* dra tischen W schnitten (Zuckcrmarken). Sie ist nach deni in Nr 268 der Darinstadter Zeitung vom 14. November abgedrnckten Muster 5»s Kartonpapier (auch holzhaltigem) tu grüner Farbe und in der Große von 16x20 Zentimetern herzustellen.

, // l * m1 l lTflr 4 c 6i ? UeberschriftGroßherzogtum Hes- sen , das WortZnckerkarte" und den Namen des Kommunal- verbaiides tragen; sie kann mit fortlaufenden Nummern versehet werdm. Auf ihr ist fermer ein Raum für die Eintragung des Nameiiv des Bezugsberechtigten oder des Haushaltuugsoorftan- des Ivorzinsehen.

Znckermarkerl sind gültig nur im Zusanimenhang mit der r????/?' Scbc STOterfe Byrcd^tigt zum Empfang von nicht mehr als 2oO GramUii Zucker. Ihr sind aufzudrucken: eine fortlaufende Nummer, die WorteZuckerinarke" und250 Gramm" und die Bezeichnung des KonünUnalverbandes.

8 7. Die Konnnunalverbände oder die Gemeinden (8 2 Abs. 1) geben nach Mitteilung der E. G. H. bekannt, Mann und für welche Zeit gegen eine Marke Zucker bezogen ,necken kann. Nach Zlblauf dieser Zett verliert die Marke ihre Gültigkeit.

l un Betriebsja.hr 1915/16 von Haushaltungen angemel- deten und auf Zuckerkarten oder -Mlarken angerechneten Vorräte W u red er zu schlagen und bei der Ansgabe der Zuckerkarten vom Inkrafttreten dieser Bekanntmachung ab nicht loeiter in Anrech­nung zu bringen.

8 8. Die Bezugsscheine werden von dem KomMunalverbalid Gemeinden (8 2 Abs. 1) auf den,Namen des Be-

ttigs berechtigte u ausgestellt'und mit dem Amtsstempel "des ^Aus- N^versehcn, ^vhne den sie ungültig sind. Die Bezugsscheine w^.!^"?^^^mstveise dafür, das; an den auf ihnen benannten! Berechtigten Zucker geliefert rvcrden darf.

.. r die Ausstellung der Bezugsscheine kann der Kommunal-

^band oder die Gemeinde (8 2 dvbs. 1) eine Gebühr bis m vf für den Doppelzeutiier Zucker erheben.

Wja J o ^er Bezugsber-echtigte übermittelt den Bezugsschein seinem ^'borlgen Lieferer und bezieht dagegen in Abwicklung bestehen- ^ neu zu schließender Verträge Zueker. Der Liefe-er hat t S l . t c bem Datum des Eiirgangstages zu verselnni «i^O- Ist der Lreferer einer der gemäß 8 13 in Betracht koM ^ ^roWcnidler, so erhalt er gegen Einsendung der Bezugs­scheine entsprechend dereii Gesamtlx-trag von der E. G. H. Zucker zu- : aridernfalls hat er sich der Bernftttlung eines dieser Großhändler zu bchienen. Ter Großhändler ist verpflichtet, den zugetcilten Zucker nur deil Bezugsberechtigten ent sprechend der Hohe ihrer Bezugsscheine zu liefern.

8 11- Vat der Kommnnalverband oder die Gemeinde (8 3 Pari** 11 ? Zwecke des L>elbstbezuges sich selbst auf deni Be ^ndi n?pon 0^55 ^ erhält er gegen dessen Ein

§Udn "'OM.-sen. § $ Sa B l findet ent

f k ?-"Gscheiue tragen den Namen des Kommunal-

S*i'S SÄÄVK 1»»*>*

ton6e Bezugsscheine auf je 25 Kilogramm,

ZslLe ..50

blaue 100

rote h , 1000

§ * 8 -. Als GroMimidler im Ginne dieser" Bekanntmackuna m-d die nchtbchördlich^r .Gesellschafter der EGH

den Gemeinden (§ 2 Abs. 1) für das Betriebst^

bnlch^des^Ka'eo^i. soweit diese vor Aus^

7^ es regelmäßig emert Großhandel mit Zucker in

^de?sfftma^d^fe^Ys^tnebm habrm. Darüber, ob eineGroß-

entspricht, entscheidet im ^weiftlsfalw, die Großh. Provinzialdirektion.

in Kraft Am b/L^utmachnng tritt mit dein' 1. Dezeniber 1916 bänd^ gemäß ^6^ bie von den Kommnnalver-

^ b & b zu treffenden Verbrauchs regelungen in Kraft

Darmstadt, den 11. November 1916.

Großherzogliches Ministerium des Innern.

v. H omb e rg k.

Bekanntmachung.

^chnöan Grtindttg-Lndörf dnr/

A.tt. p. Vit. öS über 500 Wf

M D- 9fr 51, 58, 59, 83. 84, 117, m

118 = 7 Stck. üöer je 1OO Mk. 7M im Wf

^ i ^ ßen , den 16. November ,191(F"

^o^erzoglicheS ftrei3amt Gießeil Z- B : L a n g e r ma n n.

.. . Bekanntmachung

über den Verkehr mit Zucker zur Verbesserung des Weißweiw- herbstes 1916. Vom 15. November 1916. ^..^^lÄrund der Verordnung des Bundesrats über die Errichk- Ving von Preisprupmgsstellcn iiud die Versorgnngsregelung vom 2o. September/4. November 1915 (Neichs-Gesetzbl S 607 7281

s°7ge.L beftinnnt? **** mlt 8ndev äur WeinverbesserrüÄ

aurFprrfpif^f öf s H,lb bem Vertrieb der von der Reichs-

Grobherzogtum Hessen zur Weinverbessenmg Mewwsenan Zuckernimgen imrd die Einkaufsgescllschaft für das Großherzogfflm Heffen m. b H in Mainz (EGH) beauftragt.

X ^orteilung wird der bei einer Rcbaubausläche von

Ertrag tmmte miEltc durchschnittliche

Nach dem Verhältnis dieses Ertrages zu der zugewiesenen!

fe»« von bem imterrcichnetcn Ministerium die Menge

Wr ILM wL n IS i>1 ÜS!r. 9ur Verbesserung der Weißweine für 1200 Liter (1 Stück) verteilt weiiden darf.

bess^rni, diesjähriger Ernte einlegt und zur Ver-

vesserung dieses Werner Zucker benüttgt, hat dies, sobald diese« .mt?! lft - spätestens aber bis zum 25. November 1916

Gr°Phemom'Ee7 9 N^^ des Anspruchs auf Zucker der

(SSSf" a,, » umdbfn ' innerhalb deren Tab ei ist anzugeben:

^s^Anmeldmden/"^' iSlraße und Hausnummer)

2. wo die Trauben ^ge^vachsen sind (Gemarkung),

3 '7^1200 6 Süer) emaere9te ^"ge Naturwein ist (in Stück 4 für welche Menge Naturwein Zucker benöttgt wird,

Ls AnuÄLeu ist. Zuteilungen noch im Besitz

in Bürgermeisterei trägt die Anmeldungen

"/lte nach vorgeschnebenem Muster ein und sendet die ^iste alsbald spätestens am 26. November 1916, an die EGH.

^ ? dkost, der im Großherzogtum geerntet

}$' fff« Großherzogtums eingelegt, bevor er gezuckert $' Zucker nur A-igoteilt, wenn der Einleger eine von der

<Lr r fOe Tmei ffcre i beglaubigte Abschrift des Kaufscheüls und feit |e t C i ni S: 8^0 V^llzeibehörde seines Wohnorts vor- ^ § 8 Wsatz 2 bezeichiueten Angaben enthalten! mus;. Von dem Einleger ist ferner der Nachweis zu erbrinaeii bah Sri ^°usd,, «hmbegjtag demder Eiül?ger art

flldcffe' Atoa Sr° Stllm "«---Suckert eingeführt wird.

U 'l ®l e Ä legt die Listen (§ 3) oder die Kaufscheinab- schiiften uild Bescheinigungen (8 4) einem Ausschuß zur Nackvrü- fuug vor, dar ans ie einem Vertreter des Hessischen^Weinbanwr- Verbandes Rhemhessischer Weinhändler, - der Land­heim der Wem- und Obstbauschule in Oppen-

. Gemaßtem Ergebnis dieser Pri'ifuiig gibt sie an die Anmelder

Z«'L'?Z75LL,7 «'"' em

«i us ä 'gtt&uetsi ssjt

jeben, die noch Nicht eingelösten Bezugsscheine sind ihr

bCä ° 9ene ^uckerinengen sind

w.| ÄÄf, WÄS.S

ne Zuckerbczugsscheine bezw. den bereits bezogenen Zucker dem ^utzr zur Zuckerung des Weines mitzuübergebeu ^

m tr ie Wemzucker-Bezugsscheiue werden auf den Namen

und lauten über die diesem'

feruufv^' ZuLVLs?ud^°^°'^^^E « 9) *r Lie- . t)!egen Vorlage der Bezugsausweist in Meugen von min­destens 10 von Kilogramm weist die EGA. diesen Firmen Zucker z7,stfern°ist'b^" alsbald zu beziehen und den. Bezugsberechtigtem

§9. ?lls Siroßhaudelssirmcn im Sinne dieser BekalintmackiNnn koNwicn dieiemgeu in Betracht, die gen,« 8 11n 7 r Beka nL Mästung vom 18. Mai 1916 über den Verkehr mit Verb,L rech'tig/sind^o^ 99E """ Landesbezugsscheincn bei der EGH. be­ben, «(*!{ r/" Bestimmungen dieser Bekanntmackstmg oder den iC Ordnungen znividerhandklt und Mer den

J' u Wemverbesseriing zna^mesenen Zucker für andere Zwecke verwendet, wird gemäß 8 17 Nff 2 der Verordnima bis vSp! 5 ' September 1915 (Reichs-Gesekbl. S V> 07 ) Mar^besfelft ^ ^ 6 mn([icn obcr mit Geldstrafe bis zu 15(2

-^rmstabk, den 15. November 1916

Großherzogliches Ministev'nm des Innern v. Ho mb'er a k