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AuSftihrnngsvorschristen bis zürn 1. Mar 191.6, die eudaülliae Zn- sammmstellnirg. bis zum I. Jnui 1916 einznsmden ' v § 4 Wer voilätzli-ch eine Anzeige, ;n der auf Grund dieser Bewrdnnug oder der nach 8 2 erlassenen Bestimmungen aufge ^rdeU nrrd. nicht erstattet oder ivissentlich unrichtige oder uu- vollständige Angaben macht, wird mit Gefängnis Ins zu sechs VTonaten oder nnt Geldstrafe bis zu zehntausend Mark bestraft: auch kann Vieh, ^dessen Vorbandcnsein verschwiegen lvorden ist, inr Urteil für dem Staate verfallen erklärt werden.' in Kraft ^ l€ * C ^rordniing tritt mit dem Tage der Verkündigung
B erlitt, den 23. März 1916
Der Stellvertreter des Reichskanzlers.
' ~~~ Delbrü ck.
) Vom Albdruck -der Muster wird abgesehen.
Bekanntmachung
über die Vornahme einer Viehzwisch-enzählüng aur 15. Avril 1916 Vom 31. Marz 1916.
Au, Gruu-d des ^ 2 der Bundesratsverordiuii« vom 23. März ^^Hrrnahme einer Vichzrvisch-nzählung am 15. April 191b chenv.-^.esebbl. ö. 186 nur. vr? Erhebung für das Gros: Herzogtum aur Pferde und Zuchtschweinc erweitert und Grosth Zentral,i-Il- für Sie j-andeSstatistik mit der Durchführung der Zahlung beauftragt.
Dar m stadt, den 31. März 1916.
Groszherzogliches Ministerium des Innern, v. H o in b c r g k.
Das Groszherzoglrche Kreisamt Metzen nn den Oberdürgermeister zu Gießen und die Grosth. Bürgcr- mersteikien der Landgemeinden des Kreises.
un f viiuuj ui- ovi ^rneoung mneryalö des Groscherzog- ttnnv ist durch Verfügung Grosth. Ministeriums des Innern die Gwsth. Zentralstelle für die Landesstatistik zu Darmstadt braus tragt worden.
Tie Ausführung der Zählung liegt den Großh. Bürger- meisdevelen /Ooerburgernlecsttr, Bürgermeister) ob. Eine Vergib tuttg ftrr d'.e Mrtwirkenden wird von Staats wegen nicht geleistet ® e ’ ( ” l ''^rden das Rindvieh und die Sch.veine nach bestimin- tan Altersklassen, die Pferde, Schafe und Zmch:schiveine mr Tn™
- gesanrt.
ex, Zähl listen und G e m-i n d e b o g e n wird
v.hncu die Grosth. Zentralstelle ft'ir d-'e Landes'atistik'nnini tel- var tzuwnoek! Laettangen Bürgermeistereien, die bis zum 13 Ap>il 1stch-t im.Be,-che der nötigen Zählpapiere sind, wollen si.h ent- lmeder mrtrels Fernrus Nr. 2657 oder telegraphisch an die qe- uannte Zentralstelle wenden wie folgt: „Landesstatistik Darmftadt Zahlpaoie^e nora nicht eiiigetrosfeu. Bürgermeisterei R. R "
® 1J ‘ Geineindebogen ist eine Anweisung aufgedruckt «u» der^Sre ersehen,^ wie die Zählung im einzelnen durch-,us'üh- ren i>k ^nn-lt dies richtig geschieht, Ivolten Sie sich mit den B-- stmminngen gev.au vertraut machm und die Zähler belehren — Anfragen bezüglich der Zahlung siird an die Grosth. Zentralstelle für die, bao.oechtatisttt in Darmstadt zu richten
Die ausgefüllten Zähl listen u u d d ie U r s ch r i i- L e 11 «V| c m etud.e b o g e n sind spät e st e n s a m 1 9. r p.T B . . dch " a n d l e G r. Zentralstelle f. p. Landes- sta t t st l l tu Dar iu Habt abzusenden. Der T e r m i n }f r< u b «k ed i n g t ei ng ehalten ,verden. Von den Zähl- ltsten h.beu ^le kirne Abschrift zu machen. Dagegen ist eine Ab- fozrttt de-s Gememdebogens für die BürgermeistereiMen anzu- ' ferligen.
Die S ähluiigsergebuisse sollen nicht veröffentlicht werden.
Wer vorsätzlich die Anzeige seines Viehbestandes, zu der er etwa ausgefordert wird, nicht erstattet, oder wissentlich uu- rrwtige oder nnvollstäudige Angaben macht, wird mit Gefängnis bis zu ,eck)s Monaten oder mit Geldstrafe bis zu zehntausend Mark bestiaft. auch lann Vik-.), dessen Vorhandensein verschwiegen wor- oen ist, im irr teil für dem Staate verfallen erklärt werden.
bnipielnrn Ihnen, die Anordnung der Erhebung aus ortsübliche Wene bekannt iv. machen und die erford rlicken Mas;nahmen zur sew'.penhaften Durchführung der Erhebung alsbald zu treuen Giesten, den 6. April 1916.
Gwstherzogüches Krcisamt Giesten. I. V.: H cm werde.
Bekanntmachnng.
^ Grund des «2 der Kaiserlichen Verordming vom 31. Juli Wß' betreffend das Verbot der 2lus- und Durchfuhr von Roh- sto fen, die bei Herstellung uixb dem Betriebe von Gegenständen des " ... gelangen usw., bringe ich nach-
, - r -- K,.v Dnrchftihr von:
Holzmehl;eder Art (Bekanntmachung vom 16. Februar 1916 zu l Ziffer 11 und zu II).
Berlin, dm 28. März 1916.
Der Reichskanzler.
Im Aufträge: Müller.
Bekantttmachurrg.
s... Die.Zmtrat-Einkaufsgcsellschaft ist von dem Herrn Reich^kan-,- lei ennachttgt wvrden, innerhalb eines Zeitrannres von l 4 DagM ^ Bniraittreten der Bekanntmachung über die Einfuhr von Bich Ä1 Iw! Bln.chwaren voin 18. März 1916 (Reichsgesetz- Ws« iQiV^n ba ?l"Guhrnngsoestimmilugen dazu vom 22. hfiilrl?,, 6 ui dfU ihr geeignet ericke.nmden Fällen den Lft'ferungs- U ^ 'UN Mitznleilen, dast sie vorbehaltlich der S>enehmigung deS Herrn Reichskanzlers bie zu liefernde Ware freiqebe D a r iii st a dt, den 31. März 1916. '
GrostM-zogliches Ministerium des Innern, v. H o m b e r g k.
B e t r.: Das Verbot der Ausfuhr von Rindvieh, Schafen und Schwernen uird von Fleisch und Fleisclnvaren aus dent Grosthorzogtum Hessen.
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Aus Grund der Verordnung des Bundeseatö über Fleischver-
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Sttiiachtt'ere der genannten Arsten au-,' dem <.aud. s t^st b.,chafft tvwcke.i uriissen. Ans diefenr Grunde >mr uns vevaulastt, die 2E:sfuhv von Bich der gmanuten Arten und von Fte.sch und Fneischwarm ld 11 der Be ordnung) ans dem Gros-Herzog u-n m'.t srfart'ger Wi ku.-g ni verbieten , ' a -°. /'s bezug mir dre Aussuh - von Vieh und Fleisch ein- zelneu nichthessischen Landes teilen gegenüber znge stand men Ermäch- tigungen werden hiermit zurückgezogen. Bereits in diefer .Hinsicht abgeschlossene Kaus- ni:d Lieferungsverträge dürfen nckG mckir aus' geführt werden.
Weitere Entschliestniigen int Sinne obiger Verordnung bleiben Vorbehalten.
Darmstadt, den 3. April 1916.
Großherzogliches Ministerium des Innern, v v. H o m b e r g k.
An den Obkrbürgermeister zu Gießen, die Großh. Bürger, meistereren der Landgemeinden des Kreises, Grofth. Polizei- amt Gießen und Grirßh. Gendarmerie des Lkreises.
, Auf vorstehendes Verbot machen >otr Sw mit bem A-iftraae ciiUnierfiaiu, fosorh und wiederholt ortsüblich bekannt zu -machen, atte Viehhändler, Mich ge r und sonstige Beteil i'rte zu bedeuten und wde Zuwiderhandlung zur Anzeige zu bringün Auch die Post- amter und Güterabfertigukkgm sind zu verständigen.
Giesten, den 4. April 1916.
Grvstberzoglickps Kreisamt Giesten.
I. V.: Lange r in a n n.
Bekanntmachung der Neichsfrtttermittclstelle
zur Avsftlhmng des Artikels 1 Ziffer 4 der Vevorduunq, betreffend Aendernng der Bsvordnnng über Ru Verkehr mit Kraft- Nitteriuitteln von: 26. Juni und 5. August tt>15, vom 16. Mär; 1916 (Reichs^,etzbt. S. 168).
I.
Tie nach | 3 der Verordnung voin 26. Juni und 5. August 1915 in der Fassung vom 16. März anzeigepflichtigen ge'.verb- lichen Betriebe habm bei der 51 t Beginn eines geben Kalendern Vierteljahrs der Bezugsrereinignng der deutschen Land'.virte zu erstattenden Anzeige zugleich aitzugeben:
1. die Zahl der im eigenen Betriebe tatsächlich gebrauchten <5panntiere (getrennt nach Pferden und sonstigen Svaun- tieren):
2. die zur Berfütterung an diese Spanntiere iin lmifmden Kaleiwervierteljahre unbedingt erforderlichen (und daher von der Aoliefernngspflicht befreiten Mengen an Kraftfutter-, Mitteln) und bei Kraftsnttermüteln, die nur zeitweise an-, fallen, die bis znm voraussichtlich nächsten Anfall un^ bedingt erforderlichen (also über das Ende des Kalender Vierteljahres ziirückzuüehaltendm Mengen an Kraftfnttevi Mitteln).
II.
Ter Anzeige ist eine amtliche Bescheinigung deÄ Kommunal Verbandes (Lnndrat, Magistrat' kreisfreie« Städte, Bezirksäuitmann, Amtshauptmann usiv.) beizufügen:
1. darüber, daß die angebenm Spanntiere tatsächlich vorhan- dm sind und in dem Betriebe zu Spannzweam gebraucht werdm:
2. darüber, daß die beanspruchten Futtermengen unter Berückt ftchtigung der etwa sonst noch zur Verfügung stehendes Futtermittel zur Verft'itterung an jene Spanntiere für der, m der Anzeige genannten Zeitraum unbedingt erforderlich! sind.
Hat die Bezugsvereiuiguna Bedenken gegen die Höhe ^Er ^'ilach als erforderlich bereinigten Futternienaen, so entscheidet auf ihren Antrag die ReichSfutternnttelstelle.


