Betr.

ob«. , ® ^ 6 e n, ben 25. Februar 1916.

das Grohh. Polizeiamt Gietzen und an die ^§?'$' ttr L et ' m i i ! lTOicn ? fr Landgemeinden des Kreises.

'lt auf ortsWliche Waise

wie verholt zu veröffentlichen.

Großherzogliches Kreisamt Gießen. _ I V.: Senrmerbe. _

Bekanntmachung.

?inr?> u ^^ nin9 Urkundenstempelgesetzes v 12 Aua ES in der Fassung der Bekanutniachung vom 24. März Fahrräder ^ ie Erhebung der Stempelabgaben für

Unter Hmweis auf Artikel 33 des obigen Gesetzes wird Me* Mit zur Kenntnis gebracht, daß der Stempelbetrag für' Fahrräder

IvS of* ^ 6 * (b - i-die Seit vom 1. April 1916

bis 31. Marz 1917) tm Monat März 1916 an allen Werk« agen vormittags von 9-12 Uhr, auf dem Bureau der unter­zeichne ken Behörde, Zimmer Nr. 1, zu entrichten ist.

b W Indern brermtt alle Besitzer von Fahrrädern, die diese auf öffentlichen Wegen und Plätzen benutzen, auf, die Stempel­abgabe kür 1916 Rs. mit^5 Mark von jetzt ab yu. entrichten, oder, Joferit die Voraussetzungen hierzu vorliegen, .Antrag auf Be­freiung von der Abgabe zu stellen.

Sollte die Entrichtung der Abgabe im Wege der Pofteinzahlung erfolgen so sind dre Geldbeträge stets ganz frei einzuzahlen, ?»d^ früheren Radfahrkarten mit einaesandt werden, ain ^e?1 V c ^ärz 1916 von der Entrichtung der

Abgabe befreit ist^ hat erneutes Befreiungsaesuch binnen gleicher Alst bei der Bürgermeisterei seines Wohnortes oder in der Stadt Gießen dem Polizeiamt vor-ubrtngen. Hierbei ist die Radfahrkarte und der letzte StaatsfteuerzettLl (^ Blatter) vorzulegen. Befreiungsanträge, die nach dem 1. April 1916 gestellt werden, können keine Berücksichtigung mehr finden.

Die Stempelabgabe wird von all denjenigen Personen, die ausweislich unseres Registers zur Zahlung verpflichtet sind, einerlei, ob sie bisher oie Abgabe entrichtet haben oder von derselben befreit waren, beigetrreben werden, falls die von ihnen benutzten Fahrräder nicht bis spätestens Ä 1. März 1916 unter Rückgabe der Nummerplatte bei unS abgemeldet worden U * < ll $ to* 1 ® die Bestrafung der Säumigen auf Grund des Urkundenstempelgesetzes erfolgen.

Gießen, den 25. Februar 1916.

Großherzogliches Kreisamk Gießen,

I. V.: H emm erde.

t Gießen, den 25. Februar 1916.

Betr.: Wie oben.

Eiroßh. Polizeiamt Gietzen und an die Grohh. Vuraermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Vorstehende. Bekanntmachung wollen Sie wiederholt ve* öffentlichen.

Die bei Ihnen eingehenden Gesuche um Befreiung von b& Stempelabgabe wollen Sie zunächst sammeln und in Verzeichnisse zusammenstellen und diese Verzeichnisse nebst den letzten Rad- fahrtarten der betr. Radbesitzer, den Steuerzetteln und etwa sonst noch vorhandenen Nachweisen bis zum 15. März 1916 an unS elnsenden. Die Einträge in den Verzeichnissen sind in der Jieihen- folge der Nummern der Radfahrkarten zu vollziehen. Verzeich- nme die dieser Vorschrift nicht entsprechen, werden wir alsPorto- pflichttge Dienstsache" zur Neuaufstellung zurückgeben. Formu­lare für Verzeichnisse sind bei der Firma W. Klee dahier erhältlich.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

__ I. V : H e m m c r d e. _

Bekanntmachung.

föetv.: Ausführung der Gesindeordnung.

Um täglich bei uns geltend gemachte Zweifel zu beheben, sehen wir uns veranlaßt, darauf hinzuweisen, daß nach den Be­stimmungen der Gesindeordnung und des -auf Grund des Artikels 7 der Gesindeordnuna für die Stadt Gießen erlassenen Ortsstatuts vom 30. August 1§00 sämtliche Di >enstbotenverträge, für welche nicht ausdrücklich eine bestimmte Tienstdauer vereinbart, als auf die Dauer eines Kale n d er vi e rtelj a h res Abgeschlossen gelten.

Wird ein solcher T-ienstvertrag nicht Vier Wochen vor dem Ablauf des Kalenderv iertetjahres aufge- kündigt, so ist er stillschweigend auf ein weite- res Kalendervierteljahr als erneut anzusehen.

Es ergibt sich hieraus, daß m der Stadt Gießen Dienst- üotenverträge nur auf den 1. Januar, 1? April,

1. fruit. URb 1. Oktober aufgekündigt werden kön­nen und daß die Kündigung spätestens vier Wochen vor dem jeweiligen Termin erfolgt fein muß, es sei denn, daß ausdrücklich etwas anderes zwischen den Parteien verein­bart ist.

Silt hanu, wenn der Lohn nach Mo-

?ä'jvaää s jgnssÄj'a &r.r , sssA w '' * ,s "" o '" -

U ma 4t e ? feilteri Unterschied, ob ein Dienstver-

im Lanfe eines Ka' tendervierteltahres eingegangen worden ist da

? ai 5- - > ^' aI ' erl ^5 r öt^rteljaIjrreö eingegangenes Dienstver­

hältnis zunächst bis zum Ende des Kalendervierteljahres und daun " Gezeichneten Weise von Vierteljahr zu Vierteljahr

Gießen, den 21. März 1916.

Großherzogliches Polizeiamt Gießep. ___ Hemmerde. _

m _ Bekanntmachung.

Betr/: Sonntagsruhe in den Apotheken.

. Ä" bringen zur öffentlichen Kennttiis, daß von Sonntag­en 26. d. Mts^ nachmittags 3 Uhr, bis Montag, den 27. d. Mts., trüh rrur die E n g e l - Apotheke geöffnet ist. '

Gi«ßen, den 22. März 1916.

Gwßherzogliches PolizeianE Gießen.

Hemmerde.

Momrü. llebrrsicht der Todesfälle in der Stadt Gienen.

Monat Februar 1916.

Einwohnerzahl: angenommen ,u 33100 (tnkl. 1600 Mann Militärs m ^ DterbllchkellSziffer: 2b,01 9 / 90 . mati) Abzug von 38 Ortsfremden: 18,05 %

(9 starben an

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Angeborener Lebensschwäche 8 (2)

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Altersschwäche Scharlach

Diphtherie und Krupp Keuchhusten Rose

anderen Wundkrankheiten Tuberkulose der Lungen Tuberkulose anderer Organe 8 (2)

Lungenentzündung 11 (6)

Krankheiten der Atmung«- orgarw 3

Krankheiten der Kreislauf­organe 8 (b)

Gehirnschlag 2

anderen Krankheiten des Nervensystems S (8)

Krankheiten der Verdauungk- organe 2 (2)

Krebs 4 (4)

anderen bösartigen

Geschwülsten 1 1

Selbstmord 1 1 _ _

anders benannten Todes­ursachen 1 _ i

unbekannten Todesursachen 1 l

Summa: 69 (38) (22) 8 (2) 16 (9)

A nm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel dev Todesfälle in der betreffenden Krankhett auf von auswärt- nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

4(8)

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Meteorologische Beobachtungen der Station Gietzen.

März

1916

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Wetter

Bed. Himmel Regen

Niedrigste 0

Niederschlag 2,2 mm.

22 .

23. , 1916: + 3'2*a

Märkte.

fc. Wiesbaden, 23. März. Heu- und Strohmarkt. Man notierte: Heu 8,25-9,00 Mk., Stroh (Krummstroh) 0.00 hi« 0,00 Mark. Alles per 50 Kilo. - Frucht markt. Am Frucht­markt war nichts angefahren.

1 - A

Rotationsdruck der Brühl'scheu Univ.-Buch- und Steindruckeret. R. Lange, Gießen.