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Schweseliuhalt im Erzeugnis, abzüglich 45 Mark sür 1000 Sfilofitantm Erzeugnis in abgelicfcrter Beschaffenheit' c) Sonberfälle: Soviel Zu oder Abschlag sür lOM Kilogramm Erzeugnis gegenüber den unter a und b genannten Richtpreisen, Ivic es dem Handelsbrauch im Frieden ent- . ' spricht,
§ 10. Gemäst § 7 Ms, 1 der Beiordnung wird bestimmt, dass diejenigen Verträge aus Lieferung von Schwefelsäure zur Herstellung von Superphvsphat und schwcfelsanrcm Ainnroniak entgegen der Vorschrift des 8 4 der Berordnung bcsteherr bleiben, die vor dem 20, August 1915 geschlossen wordeir sind, und zwar hinsichtlich derjenigen Mengen von Schwefelsäure, die bis zum 31, März 1916 geliefert werden.
Für die im Ws, 1 genannte Schwefelsäure wird eine Um läge nicht erhoben,
8 11. Im Auftrag des Reichskanzlers wird die Verwaltungsstelle Fragebogen ausgebcn, die imch 8 3 der Verordnung von den zur Entrichtung der Umlage Verpflichteten auszusüllnr
find.
Berlin, den 14, November 1915,
Ter Stellvertreter des Reichskanzlers, Delbrück,
' Bekanntmachung.
Auf Grund des 8 10 Abs, 2 der Verordnung des Bundes rats vom 13, d, Mts., die private Schweselunrtschaft betreffend iRcichs-Gesetzbl, S, 761), wird als zuständige Behörde im Sinne des 8 2 Ws, 4 und des 8 3 Abs, 2 der Verordnung das Kreis- antt bestinimt,
Tarmstadt, den 16. November 1915,
Groscherzoglichcs Ministerium des Innern,
v, H o m b c r g k, Krämer,
Bekanntmachung.
_ Eirund des 8 2 der Kaiserlichen Verordnungen vom
31. Juli 1914, betreffend das Verbot 1, der Ausfuhr und Durchfuhr von Waffen usiv,, 2, der Ausfuhr und Durchfuhr von Rohstoffen, die bei der Herstellung und dem Betriebe von Gegenständen des Kriegsbedarfs zur Verwendung gelangen, bringe ich nach« stehendes zur üsscntlichen Kenntnis:
I, Es wird verboten die Aus- uird Durchfuhr von: Rindvielihaarcn der Nummern 145 c, 413 s und 415 des Statistischen Warenverzeichnisses,
Linoleum und ähnlichen Stoffen der Nummern 508 und - 509 des Zolltarifs (508 a, 508 b und 599 des Statistischen
Warenverzeichnisses), , - Analysenwagcn.
.^udmung der Ziffer III der Bekanntmachung vom
10. September 1915 (Deutscher Reichsanzciger Nr, 215 vom
11, September 1915) wird verboten die Aus- und Durchfuhr von:
Thpmol lTbmniankanipfcr) der Nummer 354 des Statistischen Warenverzeichnisses,
. Verbot unter I. der Bekanntmachung vom 10, Sep-
tembcr 1915 (Deutscher Reichsanzciger Nr. 215 vom 11, Scp- tembcr 1915, erstreckt sich nicht auf folgende Waren und Nummern des Statistrschen Warenvcrzcrchinsses:
Bernstein, roh. der Nummer 242 a,
Bcrnsteinabsälle, «staub, »nasse (Preßbernstein, Ambroid),
. geschmolzenen Bernstein; Jet (Gagat), unbearbeitet, der Nummer 242 d, >
" Bernsteinsänre der Nummer 317 g,
Bcrnstcinöl der Nummer 353 c.
K 1 Aus- und Durchfuhr von Fellen zur Pelzwerk- (Rauchivare,,.) Bereitimg und Pclzwaren (Bckannt- inachungeii des Reichskanzlers vom 7. August und vom 6 September 1914, vom 3. März und 1«, Oktober 1915 - Reichs- anzngcr Nr. 184 vom 7, August 1914, Nr, 210 vom 7 September 1914, Nr. .>3 vom 4, März 1915 und Nr, 246 vom 18 Oktober 1915 -) wird beschränkt aus:
Schas-, Lamm-, Murineltiersellc und Teile von solchen Fellen »nd daraus gefertigten Pelzwarcn der Nummern ^ 155 563, 584 und 565 des Zolltarifs,
>ücht aus die Tibetlainmselle und aus fertige Frauen- und Kinderpelzivarci,
Berlin, 17. November 1915.
Ter Reichskanzler,
Fm Aufträ ge: M ü l l e r.
t _ Bekanntmachung
lil'cr die Wiederholung der Anzeige der Bestände von Verbrauchs, zucker,
l0 , , ' Vorn 17. November 1915.
, ©nmb des 8 1 Abs, 4 der Bekanntmachung über Verstimme ich ® #i 1915 lR-rchs-Gescbbl S, 308) be-
. Wer Verbrauchs;,icker mit Beginn des 1 Dezember 1915 \,t Gewahrsam hat, ist verpflichtet, die vorhandenen Mengen getrennt nach-Arten und Eigentümern, unter Nennung de- Eiocn-
"I b, H, in Berlin "an- ^Iis..gen Zu diesem Zwecke haben die Berechtigten, deren Zucker
«inber"^l?,-^,7"^^"',-5^^, 5-n Lagerhaltern nach dem l De- »eim>er lJ.j i.npe.znglich die ihnen zustchmüen Mengen an-
zrizeigen, Tie Anzeigen an die Zentral-Einkaussgeselllchaft m, b,H. sind bis zürn 10. Dezember 1915 abzusenden. Anzeigen über Mengen, die sich mit Beginn des 1, Dezember 1915 aus dem Transport befinde», sind unverzüglich nach dem Empfang« von dem Empfänger z» erstatten,
Tie Anzeigepslicht erstreckt sich nicht
1, auf Mengen, die im Eigentum des Reichs, eines Bundesstaats oder Elsast-Lothringens, insbesondere im Eigentum der Heeresverwaltung oder der Marinevertvaliung sotoie aus Mengen, die tm Eigentum eines Kommunalvcrbandes! stehen,
2, aus Mengen, die insgesamt weniger als 50 Doppelzentner betragen,
Berlin, den 17. November 1915,
Der Reichskanzler,
Fm Aufträge: Kautz,
Bekanntmachung
über Oele und Fette, Vom 8, November 1915,
Ter Bundesrat hat aus Grund des 8 3 des Gesetzes über bis Ermächtigung des Buudcsrats zu Ivirtschaftlichen Maßnahmen, usw, vom 4. dlngnst 1914 (Reichs-Gesetzbl, S, 327) folgende Ver^ oriuiung erlassen:
8 1, Wer Oele und Fette (§ 2) mit Beginn des 11, November 1915 in Gewahrsam hat, ist verpflichtet, die vorhandenen Mengen getrennt nach Arten und Eigentünlern unter Bezeichnung der Eigentümer und dcsLagerungsorts dcmKricgsausschussc sür pflanzliche und tierische Oele und Fette, G-, m, b, H, in Berlin (Kriegs-, ausschub) bis zum 15, November 1915 anzuzcigrn, Anzeigen über Mengen, die sich mit Beginn des 11, November 1915 unterwegs befinden, sind von dein Enrpsänger unverzüglich nach Empfang zu erstatten,
Tic Anzeigepslicht erstreckt sich nicht aus Mengen, die
1, tm Eigen tume des Reichs, eines Bundesstaats oder Elsast- Lothriiigcns, insbesondere im Eigentume der Heeresverwaltungen oder der Marinevcrwaltung, oder der Zentral-Ein- kauss-Ejesellschast m. b. H. in Berlin stehen;
2, insgesamt (sämtliche Oele und Fette zusamincngcrechnct) weniger als 10 Doppelzentner betragen,
8 2, Oele und Fette im Sinne dieser Verordnung sind'
1, Sesamöl. Baumwvllsamenöl (StOttonöO, Erdnussöl, Palmöl, Palmkernöl, Baumwollöl, Kokosöl, Rizinusöl, Olivenöl, Sonnenblumenöl, Sopabohnenöl, Maisöl, Mohnöl'
2, Rapsöl, Rüböl, Hanföl, Hcderickwl (Ravisonöl), Leinöl, Tvtteröl, Bohuenöl, Nustöl, Sulfuröl, Jllipeöl, Sckiieöl und Schicbntter, Mauraöl, Nigeröl;
3, Pflanzentalg und tierischer Talg jeder Art (comvounck larcl);
4. -waiiterr, xvo,i,er, UN» -ol, K,rochen fett, Holzöl, Tran «der Art, Kloucnöl, Olein, Stearin,
K 3 ' Oele und Fette, gehärtet und ungehärtet, Mischungen und Abtallcrzeugnissc daraus sowie die aus diesen Oelen und Fetten gewonnenen Fettsäuren dürfen mir durch den Kriegsausschust abgesetzt werden.
Während der Msatzbeschränkmig dürfen sic ohne Zustimmung des KltcgsausschlisseS nur nach Mastgabe folgender Vorschriften, verarbeitet werben: Betriebe, in denen Margarine, Margarinekäse! und Kunstspeiscfettr hergestellt werden, dürfen bis zun, 15 Dezember 1915 einschließlich, andere Betriebe bis zum 1, Trzember 1915 einschliestlich ihre Oele uird Fette verarbeiten, und zwar die crstcren bis zu einem Drittel, die letzteren bis zu einem Sechstel der Menge, die sie rn den drei Monaten August bis Oktober 1915 perarbeitet haben. Die genannten Betriebe dürfen austerdem so viel von ihreir Oelen und Fetten verarbeiten, wie zur Erfüllung von LiefcrungSvcrirägen mit den Heeresverwaltungen und der Ma- rineverwaltuug erforderlich ist. Wer hiernach Oele und Fette ver- acbciten will, hat die dafür in Anspruch genonimenen Mengen, bis zum 15, November 1915 unter Mitteilung der in den Monaten August bis Oktober 1915 verarbeiteten Mengen be, denk Kriegsausschust an-umcldei, und die mit der Heeres- und Ma- rmevcrwaltting laufenden Lieserungsverträge vorrulegcu
- VT Vorschriften finden keine Anwendung auf die im 8 1 Ab,, 2 bezeichneien Mengen sowie auf Mnigen, die der Verpflichtete voin Kriegsausschust erhalten hat,
8 4, Wer Oele und Fette in Gewahrsam hat, hat sie dem Kneg-.-aue-schiist auf Verlangen zu überlassen und aut Abruf zu verladen Er hat sic bis zur Abnah»« auszubewahren Uich pfleglich zu behandeln; auf Ve-rlangen hat er dem KriegSausschusse Proben gegen Erstattung der Port-,kosten einzusendeu, Ter Reichskanzler kann^nahre Besttmmungcn über diese Verpflichtungen erlassen. m, - o f r’ Vorichnften finden keine Rnivendnng auf die im s 3 ägl- „ bezeichne,eu Mengen sotoie auf die Mengen, die nach 8 3 -U>>, 2 zulässigerweise verarbeitet werden,
~ Kriegsausschutz hat auf Antrag des zur Ueberlassmig
Verpflichteten binm-n vier Wachen nach Eingang des Antrags, jedoch nicht vor denk 15, Dezember 1915, zu erklären, welche besttmnit zu vcieichncndcn Nrengen er übernetznren will. Für die Mengen. die er hiernach Nicht überiiehmen will, erlischt die AhsatzbeschrSn, tung^iinclz 8 3; das glc,ä>e gilt, soweit er eine Erklärung btnneir der Frist nicht avgiht, Ist der Verpflichtete nicht zugleich der


