Ausgabe 
5.3.1915
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An dir Schulvorstnndc des Kreises.

Der «Hein-Mainische Verband Nr Volksbildung veranswltet «am ? unb 8. Mär, 1916 in den Räumen de« Pdnsikalischen Per- Än» ,» Frankfurt o. M. Bettenkoierweg 182/144. einen Lehrgang Ober die oben bezeickmetcn Fragen. Lehrern und Lehrerinnen, die lgewlllt sinb. an den Parirägcn teilzunehmen. ist der erforderliche «rlaiib »u gewähren

<« i r 6 e n. 3. 9Hä» 1915.

Groß lx-rzo gliche Krrisschulkoimunlwn Qktfeeu.

3. Hechler.

Bekanntmachung.

Betr,: Die Hegezeit der Fasanenhennen.

Greßb Ministerium des Innern bat durch Entschließung vom l. Wär» d. I die Hegezeit skr Fasaneuheuucn gemäß 8 3 der Ver­ordnung vom 29 Avril 1914 für die Zeit bis zum 20. März 1916 einschließlich aufgehoben

Sieben, den 3. März 1916.

Großherzogliches Krcisaint Gießen,

I. Hechler.

B e t r.r Tie Einsendung der Mbeckereiverzeichnisse vom Monat Februar 1915.

An dir Großh Bürgermeiftereien drr Landgemeinde» drS Kreises.

Wir erwarten umgehende Einsendung der Kreisabdeckerecker- reichnisse fltr den Monat Februar l. Js.

G r e ß e n, den 2. März 1915.

Grobherzogliches Kreisanrt Gieße»,

I V: Hechler.

B e t r. l Verschleppung der Maul- und Klauenseuche durch Militär- personen bei Beurlaubungen.

A« dir Großh. Bürgermeiftereien der Landgemeinden des Kreises.

Wir verweisen aus die Geiahr der Verschleppung der Seuche durch MilUärversonen. die in verseuchten Gehöften einguartiert sind oder, während sie in Urlaub sind, in solchen verkehren.

Soweit tunlich, ist zu vermeiden, Soldaten in verseuchte Ge­höfte einzuauartieren. Lägt sich dies jedoch nicht unrgchcn, oder tritt die Verseuchung erst nach ersolgtcr Einguartrerung ein und ist eine Umauarticrnng nicht möglich, so ist dafür Sorge zu tragen, dab die einauartiertcn Mannlchaften die verseuchte» Ställe nicht betreten. Die in Scuchengchösten cinguarlicrten Soldaten, die nach anderen Orlen beurlaubt werden, müssen vor dem Verlassen des Seuchengehöftcs ihre Kleiber gut reinigen und ihr Schuhwerk des- insizieren. Die gleiche Anordnung gilt sür Fälle, in denen Soldaten während ihres Urlaubs in verseuchten Gehöften sich aushalten. Allgemein ist daraus hinzuwirken, dah verseuchte Gehöfte nicht von Mannschaften betrelen werden, die nicht unbedingt oder dienst­lich darin verkehren müssen.

Siesten, den 1. März 1915.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I. B: Hem meide.

Bekanntmachung.

In der Zeit vom 16. bis 28. Februar l. Js. wurden in hiesiger Stadt

gesunden: 1 Rucksack, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Paar Ledcrriemen mit Karabinerhaken, 1 Dolchmesser v e r s o r e n: 1 schwarzer Damengürtel, 1 Brille mit schwarzem Etui, 1 silb. Portemonnaie mit Inhalt, 1 gold. Armband, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Damen-Portemonaie mft In­halt, 1 silb. Geldbörse mit Inhalt, 1 silb. Taschenuhr mit Bierzipsel, 1 Buch ungebunden (Deutscher Aussatz), 1 Kinder- Bortcmonnaie mit Inhalt.

Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände be­lieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.

Die Abholung der gefundenen Gegenstände kann an jedem Wochentag von 1112 Uhr vormittags und 46 Uhr nach­mittags bei Unterzeichneter Behörde, Zimmer Nr. 1, erfolgen.

Gießen, den 2. März 1915.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

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wöchentl. Ueberftcht der Todesfälle I. d. Stadt Etetze«.

8. Woche. Bom 14. bl» »0. Februar 1916. Einwohnerzahl: angenommen zu 39 900 (inkl. 1090 Mau» Militär«. Sterbllchkettlzlster > 8,3 0 / M Nach Abzug von 8 Ortsfremden 96,80.

Es starben an

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Kinder

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Altersschwäche

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Diphtherie

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Lungeniuberkicloft

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Lungenentzündung

Krankheiten der Alinnngs-

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Kraukhcltc» de? Herzen«

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Krankheiten d. Nervensystem- 2

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andere bösartige Geschwülste anderen Todesursache»

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Summa: 24 (8,

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Außerdem 7 Kriegsgeiangene

« n m.: Die in Klammern gesetzte» Ziffern geben an. wie viel der Todesfälle in der betressenben Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Meteorolog

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sche Beobachtungen der Station Siehe«.

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Höchste Temperatur am 3. bis 4. März 19ib --- + 7,8 0. Niedrigste . , 3. 4. 1915 = + 2,7

Ntederlcdiag: 3,5 mm.

Mstrktc.

tc. Frauksnrt a M. Viehhos Marktbericht vom 4. März, Austrieb: Rinder 126 lOchlen 2, Bullen 2, Kühe uub Färsen 122, Kälber 854, Schale 287, Schweine 1297.

Tendenz: Kälber flott; Schaft ruhig, geräumt: Schweine ge­drückt. Preis« sür 100 Psd.

Lebend» Schlacht­gewicht.

Kälber. Mt. Mk.

Feinst- Mastkälber. 09-66 103110

Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . . 6064 100167

Geringere Mast- imb gute Saugkälber . . . 55 - 59 93-106

vc Sch a ft.

Stallmastschaft:

Mastlämiuer und jüngere Masthammel . . . 46 48 106165

S ch iv « i» e.

Wollfleischige Schweine von 80 bis

100 kg Lebendgewicht. 85.00 -86.00 103.00105.00

Doll fleischig« Schweine unter 80 dz

Lebendgewicht. 80.0085.00 100.00102.00

Dollfletschige Schweine von >06 bis

120 kg Lebendgewicht. 85.0086.00 108.00105.00

Dollslelschige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht - - - - -

85.0086.00 103.00105.00

Bekanntmachung.

Der vom Gemcinderat durchberatene Bor- anschlag der Gemeinde Daubringen für 1915 Rj. liegt vom 8. März 1915 ab eine Woche lang aus dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei zur Ein­sicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit mündlich oder schriftlich vorgebracht werden. Es werden Umlage» erhoben, zu denen die Aus­märker beizntragen haben.

Daubringen, am 4. Mär» 1915,

Großh. Bürgermeisterei Daubringen.

Walter.

Rotationsdruck der Brühl'lchen Univ.-Duch» und Elelndruckerrl, R. Lange, »ießen.

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