Ausgabe 
18.12.1916 Erstes Blatt
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Heeresfront des Generalfeld marschaHS

Prinzen Leopold von Bayern.

Südlich von B o l - P o r s k stürmten deutsche Kompag- rnen vre fnnoluye «tellung und eroberten diese in einer Brette von etwa 600 Metern. 5 Offiziere. 300 Mann, drei wmarnMtt und drei Minenwerfer blieben in der Hand des Angreiftrs.

Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz.

Lage unverändert.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Hofer, Feldmarschalleutnant.

* * '

Der Hafen von Sulina bombardiert.

Berlin, 17. Dez. (WTB. Amtlich.) Deutsche Seeflug- zeude bewarfen am 16. Dezember russische Seestreit- kräfte im Hafen von Sulina (Schwarzes Meer) mit Bomben und brachten ein feindliches Flugboot durch Ma- schineng»wehrfeuer zum Absturz.

Lloyd Georges bevorstehende Rede.

London, 16. Dez. (WTB.) Nicholson schreibt in der Daily News": Lloyo George wird am Dienstag im Unterhau sc ebeirso über die deutsche Note sprechen, wie Brrand rn der französischen Kammer gesprochen hat.

Der englische Minister Henderson über den Friedensvorschlag.

^ 16.^Tez. (WTB.) Meldung des Reuterschen Bu-

protzen Gewerkschaflsessen in London sagte gestern Ickeiw das Mitglied des Kriegs rates Henderson über den deutschen Friedensvorschilag, das friedliche Volk der Briten sei be- g^rtg, die volle Bedeutung dieser Vorschläge keimen zu lernen. Ader man müne bedenken, daß sie von einer Macht kämen, die inr Anguit 1914 das schändliche Angebot gemacht habe, daß England Frankreich Verraten und der Vergewaltigung Belgiens ruhig zu- sehen lofle. ~ l . e müßten deshalb jetzt unter Berüch'icht-

trgnng der T suchten Englands gegen die Verbündeten, die sich alle feierlichst verpflichtet haben, keinen Sonderfrieden zu schließen ge- diesen Rücksichten Genüge geschjehe, sei' das Brrtenvolk letzt ebenw bereit, einen gerechten und dauernden Frie- denan^re^vm, w« im August 1914. Es sei aber von größter L eber MTredensvorschlag an den Grundsätzen ge-

JSh fil+uL»' öen Krieg ausgenommen habe

und sottsttze, iramlrch die kleinen Nationen vor den An-

mächtiger Nachbarn zu schützen, den Glauben cm die Ver­trage zu bewahren, Frankreich vor preußischen Ueberfällen zu ver- WMgen und tm dre eigene Sicherheit zu sorgen. Diese Ziele mußten erreicht sem, ehe England die Waffen niederlege. Entsckä- Virgangenttit genügten nicht, wenn auch Bürg- M JE ^ Zukunft geboten werden. Diese wieder genügte Serbien und Polen nicht für alle Leiden reichlich entschMgt würden. Ter Redner fuhr fort: , Wenn che ^ ^^enFrie^nserö ffnungen Deutschlands nur ein Vorwand sind ^^^.EMi^Watznstillstmid zur Vorbereitung auf 2bigriff wunscht, dann müssen wir das mit Energie n^S.^ onn m 4 t nur unsere Armee und Flotte cuS*?®;dRanner und Frauen des Landes trotz aller

Ueberzeugung davon unerschüttert ANM' ^stur durch Opfer gesichert wer- ^^,Z? ^em ^Gei,te gehen wir «m unsere Arbeit für die rest luhe Periode As Krieges, möge sie kurz oder wng sein."

übet die Gefahr

Verbiß sind, leicht. Kalahorjysanaw Kegt auf dem rechten Ufer des Vai-Flulses, fr/ 2 Meilen von Kut-el-Amara. Atab ist auf dem lacken Har-Ufer, 5r/z Meilen von Kut-el-Amava und Basrugie aus dem rechten Har-,Ufer, 2r/z Meilen von Kuttel-Amara.

" » *

Ein Erlaß des Sultans.

Konstantinopel, 16. Dez. (WTB.) Der Sultan hat folgenden Erlaß bekanntgegeben:

, Soldaten! Meine Kinder!

I In der festen Ueberzeugung, daß ihr durch Fortsetzung der von euch und euren Waffengefährten errungenen Siege endgültig den Feind besiegen werdet, haben wir chm in Uebereinstimmung mit den verbündeten Herrschern Vor­schläge zum Eintritt in Fr iedensunterhand- lungen gemacht, um einem zu langen Blutvergießen Ein­halt zu gebieten. Ich weiß nicht, ob dieser aus Menschliche keit gemachte Versuch Früchte tragen wird. Ich verlange, daß ihr fortfcchret, eure Pflicht mit derselben Festigkeit zu er­füllen, mit der gleichen Tapferkeit, dem gleichen Heldenmute und dem gleichen Geist der Selbstverleugnung bis zur Er- langung eines ehrenvollen Friedens. Ich flehe zum Allmächtigen, daß er, wie bisher, unseren Waffen seine qött liche Hilfe zuteil werden lasse. *

Der türkische Bericht.

Konstantinopel, 16. Dez. (W.T.B.) Amtlicher Heeres­bericht: Im Süsen innerer Stellung bei Fel la hie schlugen wir starte Kavalleriettlippen des Feindes zurück mtb brachten durch m diesem Augenblick einen feindlichen Flieger zwischen den Restien der Kavallerie zum Absturz. Gleichzeitig wurde ein An­griff feindlicher Infanterie erfolgreich zum Stehen gebracht. Wir machten ewige Gefangene.

Kan kasusfront: Die Zahl der russischen Soldaten, die ich zu uns fluchten, mmmt täglich zn. Von den übrigen Fronten kein wichtiges Ereignis.

Der stellvertretende osmanische Oberbefehlshaber.

Die Haltung Wilsons.

V®* Meldung des Reuter-

w ? t' ^Werken Hause wird mntlitzh erklärt, daß die ^ Vereinigten Staaten nicht beabsich tigen, den ^.^.^ensvor sch lägen der Mittelmächte, wenn sie weiter geleitet werden, irgendwelche Ratschläge b-e'i-

nicht entschieden ist, was für

«scyritte später unternommen werden sollen.

Joffres Rücktritt.

Berlin, 16. Dez. (Priv.-Tel.) DieB. Z. am Mittag Meldet aus Amsterdam: Nach einer Londoner Meldung ME r» Paris daß Foffre. der nach seiner AbberL .ung zum fachmännischen Berater in die französische Krieas- LLung berufen wurde, nur noch kurze ZE auf dem Posten verbleiben und sich dann ganz zurück ziehen werde. Der Grund für den Entschluß sei die heftige Kritik OwV*" -Uermsitzungen der Kammer an der^sranrösi- scheu Heeresleitung geübt wurde. In Paris heißt es daß Lanze Reihe anderer Generale und hoher Offiziere eben.alls ihren Abschied nehmen werden, darunter die Kom­mandanten zweier Armeekorps. innrer ore nom-

Französischer Heeresbericht

vom 15. Dezember, abends.

Nach AttiNerievorbereitung, die mehrere Tage dauerte griffen wir den Fernd nördlich Douaumont SH2 Tner mehr als 10 Mlometer langen F?o/an ytngp j) fand um 10 Uhr vormittags statt. Die Front des Feindes JHLST® % efe Don 3 Kilometern eingedickt Außer rabl- rnchm SchutzengU-bn, wiaden die Ortschaftm Bacheräud ?ke und L ° u v e m o n , da Ferme C h a m b r e 11 e §, schrie die Werke u m m "tundBeiouveux genommen. Wir machten eine E ftm8er,eC ', kc u-ch nicht genau gewählt Homilet ftnb 7500 Gefangene, darunter 200 Offiziere durck, ich- ÄÄx

Gtfommnt. Wir haben viele schwere Geschütze, Feldgibütze S^ycngrabenkanonen und ähnliches Material teils e^utel teils

Truppen zeigten lebhafte Begeister^-g" Unsere §Äe swd n 16 Dezember, abends.

& sässs-: sssä

«»deutscher An"ff"di° Stetümg^ as^Pffffer^ck^ W

»*!« 9 0 ' darunter 250 Ossiziere. C-me abschlich^T

des ttt unsere Hände gefallenen Materials konnw chchb ffleTÄ* Wor ^ : immerhin sind bisher 8l eroberte ^er

* %n bW Ü&riflCT Swnt d°s

Kohlennot und Transportkrise in Italien.

Bern, 17. Dez. (WTB. Nichtamtl.) In der italienischen Kammer führte Minister Arlotte zur Kohlen knappheit ' Tr<msportrri)e u. a. aus: Die großen Schwierigkeiten seien! durch den Mangel an Schiffsraum entstanden. Die italienische Handelsflotte habe schon rn Frieden seiten nicht ausgereicht. Italien jei für dre^ Kohle- und Getreidmersorgung auf das Auslaud ange­wiesen Dre italrenische Handelsflotte könne aber nur ein Drittel des nötigen Schiffsraumes äufbringen, für das zweite Drittel komme England auf, das letzte Drittel müsse durch neutralei Schiffe gestellt werden. Nun sei jedoch die griechische Flotte fast ganz zum Meere verschwunden, während die norwegischen Schisse nlfolge der tt-Bootgefahr fabelhafte Versicherungsprämien ver-i ^erschwert sei. Italien habe im Oktober 800 000 Tonnen Kohle erhalten, die Lieferungen seien jedochl un November auf nicht ganz 590 000 Tio:men gesunken. Der Ausfall werde wahrscheinlich im Dezember noch wesentlich größer habe von dem für die Kohlenzufuhr bestimmten Schiffsraum 140 000 Tvmren für die Getveidezuffchr aus Amerika zur Verfügung stellen müssen. Zur Transpvrtkrise sagte der Mi- nilter, er müsse zugeben, daß das Wagenmaterial ungenügend sei. rZ l ^ de viele Züge aus fallen lassen unü werde noch weitere stteichen müssen.

Ost von Malta km franzosischrs Linienschiff v«r Patne-Ktassc durch Torpcdoschub s ch w e r b e s ch ä d i n r Ein anderes Nntrrsertwot hat am 11. Dezember südöst- nch der Insel Pantellaria den bewaffneten französifchar Truppe n-Transvortdamvfer ..MaghrUan" (60^ «Tonnen) mrt über eintausend Mann weißer und far­biger Truppen an Bord durch Torpedoschuß versenkt.

*

sn;® C jl}c? ci ' Der norwegische Danrpfer

o r r | .u Tonnen) Mit Bannwaren, hauptsächliech Lebensmitteln, nach London unterrvegs, wurde von unseren Seestreitkräften nach einem deutschen Hafen auf­gebracht.

, ^°^nhagen 16. Dez. (WTB.) Der dänische Damp- serVidar" mit Lebensmitteln und Reisenden von Koperr- ^en nach Emgland bestimmt, ivurde im Kattegat von s"^,.^ttsthen Kriegsschiff aufgebracht und zur Durch- süchtig nach einem deutschen Hafen geführt. n.r Kopenhagen 16. Dez. (WTB.) Der Kvldinger Sck)v-

nm Wif/nfrJr ' Rothenburg Mit Holz unterwegs, wurde am Mittwoch nachrnittag westlich Hanstholm von einem tt^i^brseeboot versenkt. Das Unterseeboot nahm

sväter^^^?^ und lieferte sie sieben Stunden

spater dem Landskronaer DampferAugust" ab.

nrrt^J^^mer SchonerPalandet, nach England

.vor Oxoe von einem deutschen V schossen. Der DampferFlo-

rrda ai^ Ac.almo nahm dre Besatzung auf.

(WTB-) Der italienische Dampfer B^uttoregiftertonnen) mrd die tttälie-

tM, «/Jjtft't Ä. ( £ " nm> ^ d»>ch M,-

.ÄiASffl LiS ÄS

von^"ei?e^^^^^Sesellsch<ist C n der spanischen Küste Tauchboot unbekannter Nationalität be°

Ä rlfffe tt Är e I Dmnpfer, der von Spanien nach Hol. land rerjte, be,and sich auf der Höhe von Kap Finisterre als man rn ernrger Entfernung ein Tauchboot ÄSe bS' dn wi'Lr gab, ein Segelschiff zu sein

att rinTn w m ^ V S e£o, ? men war. löste das Tauchboot firiirfeüi" e n Schuß, der guer durch die Schiffs.

Unmittelbar darauf ging das Tauchboot unter ^affer. ^-ieLedctt wrrd jetzt in den Downs festaebalten dens°vor2em^ ^^'lheiten über den Umfang de? Scha^

Die Entscheidung Griechenlands,

London, 16. Dez. (WTB.) Das Reutersche Bureau meldet aus Rom: Die griechische Regierung hat das Ulti matnm der Alliierten vollständig angenommen.

Athen, 16. Dez. (WTB.) Meldurrg des Rertterschen Bureaus, ^n der Note, in der Griechenland die For­derungen der Alliierten an nimmt, schlägt es wegen ^bignisse am 1. Dezember eine schiedsgericht- t)0X - Die Regierung erwartet, daß die iMlchte die Fortsetzung der Blockade einstetlen, da sie den Vermehr unterbindet und auf die öffeiltliche Meinung Ein druck mache. (Wörtlich: impressing public opining). Schließ- p ote ^ en Wunsch der Regierung und des Volkes nach Wiederaufnahme der traditionellen, ausgezeich­neten Beziehungen mit der Entente auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens aus.

Der neue schweizerische Bundespräsrdent.

.Dez- (WTB. Nichtamtlich.) Zu Ehren des neuen Bnndesprajidenten Schultheß und des neuen Bun ^chtspräsidenten Ursprung fand in deren Heinlat- stadt Aarau gestern ein feierlicher Empfang durch eine nach Dosenden zahlende Menschenmenge und dilrch die Behörden statt. 9^ch einer Begrüßungsansprache durch den Lands­mann Ringler dankte der Bundesvräsident Schnltbeß in ^bedeutsamen Rede, in der er sich über die allgemeine polittjche Lage der Schweiz verbreitete. Er erwähnte die glanzende Mobilmachung bei Beginn des Krieges, die der ^^'^^ngigkeit sichert, sowie an die Einmütig- k^bes schweizerischen Volkes. Der Bnndespräsident hob n a ^ MS? ^^Eizer gewillt sind, aus dem Kriege in Allster Unabhängigkeit hervorzugehen, und ebenso muß die Schweiz in geisttger und wirtschaftlicher Beziehung sich Platz an der Soiine sichern. Die Schweiz müsse nach ?.st^en mit einem festen Willen und besttmmten Wirtschaft-- WL^s?..austreten, nachf innen durch die Gesamtheit des Volk^ geschützt fern Präsident Schnltheß gedachte sodann ^ 1 x^ 0 ^ der Schweiz betreffend die Liebestätiq- ^k^^durch die moralische Stellung der Schweiz gestärkt w^>en sei und wodurch ste sich neue Freunde envorb-en

Englischer Bericht aus Mesopotamien

iw ~ , vom 15. Dezember.

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wuihen rn der NE vom Itz T^^ Mer des rmiÄkwses^migewannen das linke

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Mcfeteu Stellungen werden von miserer Infanterie l^wstigL. Unsere

General v. Fabeck-f

Dez. lWTB. Nichtamtlich!.) TieNorddeutsche A^^Eung meldet: Am 16. Tezemlbec verschied während ?vfolge schwerer Krankheit mitteten mußte der G>meral >der Ihiftmlerie, Oberbefehlsihaber einev ^ svite des 1. Garde-Roginients zu Fuß Ritten des Ordens pour le mentt von Fa Heck.

c - Dhervorrageriden Dienste, die disser bewährte Armeeiüb-rer r^bA^Konig^dem övere urid Vaterlande in dem schweren Rinaeii 6,8 1916 gleistet U ÄeTteTlS

WBt V^ftorbene lmrge Jahre im GenerMab

rmmer Älen, die iAi kamtteir, ein Vorbild militäri- scheu Könnens und militärischer Tugenden "

6feÄ Iffi* f ° l9t über das Grab, unvergess«

Großes Hauptquartier, den 16. Dezember 1916.

von Hindenburg, General feldinarschaN Eyefdes ltzeneralstabs des Feldheeres.

Der 5eekrieg.

Ein französisches Linienschiff und ein französischer Truppentransvortdampfer erfolgreich torpediert.

! 6 WTB. Amtlich.) Eines unserer Unterseeboote hat am 12. Dezember oh Seemeilen Ost-Süd-

1ms dem Reichs.

Der Kaiser in Stuttgart und Karlsruhe.

StUttgarl, 17. Dez. (WTB.) Ziemlich genau drei ^tabee nach ,einer letzten Anwesenheit traf der Kaiser Besuche des Königs von Württemberg hier ein. Nach herzlichster ^^rutzrmg fuhren die Ntajestäten im offenen Waglm zun, Resident-. schloß mmbraust von dem Jubel des Volkes, däs^d^ Kaisers auf die Friedenskundgebung besonders herzlich begrüßte. ^?^ te , r T - 2m Residenzschloß wurde der Kaiser von ?Engrn begrußjt. Um 1 Uhr nachmittags war Frühstückstaiel

Bahrchch^geltttete^o * « «« ***. fiWä

iu einem kn^? Besuchs ^ch^L^iche/ Äffcha^n ^ «offm- Er wurde von dem Großherzig am Bahnhof cmp- fangeir und durch dre ^ geschmückten Straßen nach dem Schloß belecket, wo Se^ Majestät von den übrigen Mitgliedern dev groitherzoglrchen Familie ernpfangen wurde'. Von der Bevölko.

^tzter Stunde von der Ankunft des Kaisers Kund« p^rde der Kaiser bei der Fahrt zur Residenz wbelnd begrüßt. Der Kaiser ist abends 8,45 Uhr wiebS: avgereift.

. BundeSratSbeschlüsse.

r rr + ^ Dez. (WTB.) In der heutigen Bundes-

1£}*J UV 9 ^langten zur Annahme: der Entwurf einer ebekannttnachnng über den Verkehr mit Z und waren, eine Er- der Verordnung über die Einfuhr kondensierter Mrlch vom 18. September 1916 und der Entwurf einer Be-

ÄÖti 3 a tffe,,b ,a5ettrÄSe mit ^lündischmr

Der Verkehr mit Seife und Wafchmitteln.

fe ^ 2 '~ er '14- Dez. Durch Bekanntmachung des Reichskanz- lur ^16 sind die Ausführungsbestimnttmg^

^y?broüdmmg über den Verkehr mit Seife, Seifen- f Q1 i ön . imi> al ^f re J fetthaltigen Waschmitteln vom 18. August 1916 m euttgen Punkten abgeändett worden.

an«uch die an Tuberkulose jeder Att Erkrankten Zusatzsersenkarten erhalten können. Aus die den Kranken und ^^^^nhausern m^ge stellten Zusatz seifen karten in Verbindung mit Nezevt form in Apotheken anstelle der K. A - Seife Lütt seife yn gleicher Menge abgegeben r verden.

^ M SSwierstfl-eiten zu beseitigen, die sich bei der Beschaf- auf die Zusatzserfenkarte für die unter Tag arbeitenden Grubenarbelter in Koblenbergiverkeu ergeben haben m . Zukunft die Gruben von dem KriegsaiissckMß für vflanz-

den" erforderlich^ N- Äl n J^ for ^J DCTt ^ Tapir konunt die AuSgahe v<m Znsatz^ sZf«karten an r« ermähnten Arbeiter in Forffchh In älmlich^ ..eerie wird der Krresssausschnß auch andere Arbeitergruppen, bei Be dürfnis noch vermehrter Zuteilimg von Waichmittein anerlannt werden muß mit solcheu versehen. An kMnmen zurzeit die Arbetter in Brikett-, Ruß- und Elek- ^^nfabrcken, die nnt der Aufbereitung von Brmmstefft beschaf- ttgben Arbeiter sowie die Mu rnttonsar beit er. Dabei wird es sich urcht nur um Versorgung mit Seife und anderen fetthalttg^ T-^^Eteln handeln, solche werden vielniehr nur in beu Fälleir

nich?mzab^ C rr llÄ ^L bisherigen Erfahrungen!

q F? ntievm Fallen wird der Kriegsausschuß dem m Fvage kommenden Betriebe geeigirete Ersatzmittel mführen

Zettlge Freigabe des Absatzes von Spargel und Erbsen . konserven.

, Das Kriegsernährun-gsanrt hat sich entschlossen, wie k^ heute verbreitete Bekaiintmachuiig ergibt, 20 Prozent

hfns b .n be V3 e / nen Händlern am 20. Dezember 1916 vor- Ebenen Vorräte an Spargel- iind Erbsenkonserveir zum <&&&]£ £ l{ f? hex l: wr>bei dittch besondere Eirffchränkungen ^0)13 drefer Satz nicht überschritten wrrd, ^ et s ber vermieden wird, ge-

trofftn werden soll. Dre Freigabe wird für die Zeit vom ^A^^ber 1916 bis 10. Januwr 1917 angeordnek Die Ge- meindebehorden werden sie zu überwachen haben. Sie er- |^X' unt ber Bevölkerung für die Feiertage der Weih-. mÄl^^^eUlchrszett den .Kauf dieser Konserven zn er- Dertettiing der übrigen Vs der Bestände wird zusammen mit der Verteiluiig der Saiierkrartt- und Dörr- gemusemengen vorbereitet. Die entsprecheirden Vorberei-

il^en?WMuß^^^ ^ ^üse und Obst nahem sich

»

^ ' ^0- Dez. (WTB.) Fn der Presse siiiden sich

ber der Ewwternng des Friedensangebotes Beschlver- den darüber daß die Regieruna sich imt der soziale demokratischen Partei und ihrer Presse früher als Mit anderen Parteien ins Benehmen gesetzt hätte. Auin Be­weise werden Aeußernnacn sozialdenrokratischer Blätter air-