Ausgabe 
18.12.1916 Erstes Blatt
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Die TOgent. 3tg." (btfCt fest, baß keine

wntnche stelle mit diesen Ae-u.heru.lMN in Verbindung m bringen ist. Ob eine Indiskretion vortiegt, wird ge­prüft Die Regierung hat Wert darauf gelegt, die Parteien gleichmäßig und gleichzeitig zu unterrichten. Demgemäß ist verfahren worden. Me anderen Annahmen find unzu-

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Au» Stadt und Land.

©ieöcn, 18* Dezember. 1916.

Der vaterländische Hilfsdienst.

(WTB. 'Amtlich.) Die überaus zahl reichen freiwilligen Meldungen zum vaterländischen H il fsd ie n ft , die dem Kriegsamt wie den Generalkommandos bisher zugegangen sind, zeigen in erfreulicher Weise, wie tief der Gedanke des'Gesetzes im deutschen Volke schon Wurzel gefaßt hat. Dies berechtigt zu den besten Hoffnungen. Für eine weitere erfolgreiche Durchführung sei aber daraus hingewiesen, daß es nicht dein Geiste des Gesetzes ent- spichrt, wenn Persönlichkeiten, die eine nützliche Tätigkeit rm Sinne des vaterländischen Hilfsdienstes schon ausüben, diese aufgeben, um an anderer Stelle im Hilfsdienst Verwendung zu suchen. Der Drang zorr Betätigung wird auch später noch seine Befriedigung fntbat, nachdem die Organisation, die selbstverständ­lich ni<bt auf einmal geschaffen werden kann, weiter fortgeschritten ist. Wiederholt lvird betont, daß bis ans weiteres nur freiwil­lige Meldungen gefordert werden. In den schon erlassenen und deinnächst zu erivartenden Bekcucntmachungen such daher auch nur Mfforderungen zur freiwilligen Mechung zu erblicken. Auch die Vorbereitungen, die von Seiten der industriellen Ver­bände in die Wege geleitet sind, verfolgen zunächst nur den Zweck, dem Kriegsamt die iwtwendigen Unterlagen zu beschaffen zur Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der einzelnen In­dustriezweige. sowie um auf Grund der fachmännischen Kenntirisse Vorschläge für spätere VdaßlnaHmen »zu unterbreiten. Es liegt nicht in der Absicht des Kriegsamdes, jetzt schon etwa Be­triebe einzuschränken oder gar stillzulegen, ehe die not­wendigen Voraussetzungen für eine anderweitige Verwendung der Arbeitskräfte gegeben, sino. _

Lebensmittelmarke«.

Für die Zeit vom 18. bis 23. Dezember d. I. haben nach­folgende Lebensmittelkarten Gültigkeit:

Brotmarken für die 51. Woche, gültig vom 18.23. Dez.

Bultermarken 51. * 18.23. ,

Fettmarken * 51. 18.23.

Reichsfleischmarken w 51. w 18.-23.

startoffelmarken 51. .. 18.23.

Zuckermarken Nr. 1, 2 und 3, gültig für den Monat Dezember. Seisemnarken für den Monat Dezember.

Alle friiheren oder die zurzeit noch nicht gültigen Marken können nicht eingetauscht werden.

** Der Großherzogin von Dessen und beiRhein, Fürstin von Hobenzollern und Prinzessin von Bayern ist, wie der .ReichSanzeiger* meldet, der Luisenorden Erster Abteilung mit der Jahreszahl 1313/14 verliehen worden.

** Auszeichnung. Dem Gefreiten August Wittich im »kt. Jnf.-Rgt. Nr. 116 wurde vom Grobherzog die Hessische Tapfer- keitSmedarlle verliehen.

** Einlö.sunH von Zinsscheinen. Es wttd darauf hinMwiesen, daß die Z i n s sch t i n c alter Reichs- crnleihen, a¥fo auch der Kriegsanteihen, vom 21. des dem FMbg-kettstage vo-rhergehenden Monats ab nicht nur bei allen Postanstalten, einschl. der Poslxigenturen, sondern mrch von den hessischer: Staatskassen in Zah­lung genommen werden. Die Einlösung der Zinsscheine ist damit den Besitzern der Kriegsanleihe außerordentlich leicht gemacht.

** Der gestrige silberne Sonntag zeigte nicht den regen Straßenverkehr wie sder ivvrher gegangene kupferne, trotzdem das Wetter trocken war. Der Verkauf schien sich in mittleren Grenzen zu bewegen, was sich besonders auf die Manufakturwar engeschäfte bezog, denen eine Verkauss- beschränknng durch die Bezugsscheine auferlegt ist, wogegen in Spielwaren den Umstünden entsprechend befriedigende

Spielwaren ... _

Umsätze erzielt wurden. Die Lebensmittelgeschäfte, mit Aus­nahme der Kolonialwaren- nnd Delekatessenhandlungen blieben geschlossen. In den Wirtschaften war der Verkehr mäßig und der Eisenbahnverkehr war nicht stärker als an gewöhnlichen Sonntagen.

** Aus dem Stad'ttheater. In dem Mrchen vom ,L)a um en lutsch er", das am Mittwoch namchittag zum ersten Male gegeben wird, wirkt der größte Teil des Personals mit. In Hauptrollen sind 'beschäftigt: die Herren Goll, Hellmuth, Steimneyer, Feigel, Folgen. Dheiling, Eonradi, Werthmann und Levch,, sowie die Damen Kollmar, Mahr, Wossidlo und Dornhofer. Tie zur Handlung gehörige Tänze und Lieder sind aufs sorg- fältigfle vorbereitet worden, der Komponist, Herr Ludwig Margctth führt selbst die KlavierbeÄeitung aus. Die Einstudierung der Tänze /Buchstabenveigeu und Tanz der Niggerkinder) liegt in den be­wahrten Händen von Frau Lina Oldini.

** S ü ß st o f s (3 a c d) q r i n). Wir verweisen auf die Be­kanntmachung im heutigen Blatte.

Landkreis Gießen.

k. Lumda, 16. Tez. Aus der Eisensteingrube Atzenhain er­griffen am Mittwoch abend sechs dort beschäftigte Russen die Flucht. Bis jetzt ist man dieser nächtlichen Ausreißer noch nicht aus die Spur gekommen. Nach der letzten Volkszählung

am 1. Detzeucker hatte unser Dorf 400 Einwohner, darunter tvaren 164 mamckiche und 232 weibliche Personen. 50 Mann sind zum Militärdienst ein gezogen. Davon haben, wenn man die schon über zwei Jahre Vermißten auch lmrt ernrechnet, 8 den Heldentod erlitten. Der Gvoßherzog hat unserem Bürgermeister Schult­heiß den Orden für Knegsverdienste verliehen.

z. Geilshausen, 18. Dez. striegssreiwilliger Gefreiter Heinr. Gom p f, bei einen: Fuß-Artillerie-Regiment im Westen, ist zum Unteroffizier befördert worden.

Kreis Büdingen.

4 O rtenberg, 17. Dez. 2lm 26. Dezember d. Is. feiern die Eheleute Johann Heinrich T a h m e r und seine Eheftau Do­rothea Katharina Elisabeth geb. Schmidter in voller Rüstigkeit das Fest der goldenen Hochzeit. Johann Heinrich Tohmer kann zu gleicher Zeit sein 25 jähriges TienstjuLiläum als Kirchenvor­steher begehen, seit 18801891 gehörte er der hiesigen Kirck>en- gemeindevertretung an, seit 1890 ist er Mttglied des Ortsgerichts und seit 1899 wurde er an Stelle seines verstorbenen Baters in den Stadworstand gewählt. Ter jüngste Sohn im Wer von 45 Jahren steht im Westen.

Kreis Lauterbach.

rr. Schlitz, 16. Tez. Einen recht empfindlichen Schaden er­litt kürzlich der Gasthofbesitzer Heinrich Treffer dahier. Ein Fuchs drang nämlich zur Nackstzeit in seinen, außerlialb des Gehöftes befindlichen Hühnerstall ein imi> raubte 13 Hühner. Cs konnte mit Sicherheit festgestellt werden, daß ein zweibeiniger Spitzbube nicht in Frage kommt. Ter seit Ende Oktolrer vermißte Musketier F e i ck, Jnf.-Rgt. 168, hat nunmehr, nachdem man bereits alle .Hoffnung anfgegeben hatte, den Semigen aus französischer Ge­fangenschaft ein Lebenszeichen zukonrmen lassen.

Kreis Schotten.

F. C. Schotten, 18 Tez. Dem Kommunalverband Schotten ist durch das Direktoriun: der Reichsgetreidenelle die Sonder- z u w e i s u n g von Mehl zur Wnrllbereltung bei den Haus- schlachtnngen in Höhe von 3 von: Hundert des lausenden monat­lichen Mehlbedarfs seiner Bevölkerung genehmigt worden. Die Ver­wendung des zur Wurstbereitung entnonnnenen Mehles zu anderen Zwecken ist verboten und strafbar

§ H a r t n: a n n S h a i n , 18. Dez Landstnrmmann Philipp Ruhl von hier, in der 1. Komp. Ref.-Jnf.-Rgt. Nr. 116, erhielt für Tapferkeit vor dem Feinde die Hessische Tav'erkeitsmedaille.

Starkenburg und Nheinhessen.

# Bensheiin, 18. Dez. Semen 75. Geburtstag be­ging in voller körperlicher und geistiger Frische der hier im Ruhe­stand lebende 'rühere Vorsteher der Großh. Präparandenanslalt zu Wötl ein i. Rh. August S t u m p f.

** Mainz, 16. Dezember. Der Abgeordnete Addelung, hat detvessend die Mttckwersorgung her Stadt Mainz folgende Anftagr gerichtet: Ist der Großherzoglichen Regierung bekanilt, daß infolge der am 4. Tez-ember in Kraft getretenen Neuvrganisierung der Milchversorgung die Beieferung der Stadt Mainz von täglich, 14000 auf 4000 Liter zurückgiug? Ist die Großherzogliche Negierung bereit, unverzüglich die schärf­sten Maßnahmen gegen die Urheber dieser die Volksgefturd- heit schwer bedrohenden Erscheinung zu veranlassen? Ter Milä>- verbranä/ der Stadt Mainz betrug in normalen Zeiten etioa 40 000 Liter täglich,. Um aber n u r den Kranken, stillenden Müttern und kleinen Kttckeru das vorgeschriebeire Quantum an Vollmilch zu sichernohne der übrigen Bevölkerung 'Rechtimng zu tragen sind gegenwärtig mütdestens 13 000 Liter täglich ^ nötig.

Kreis Wetzlar.

ä. Wetzlar, 18. Dez. Die für diese Woche zur Verfügung stehenden Speisefette ermöglichen es, 62,5 Gramm aus den Kops der Versorgungsberechtigteu zu verausgaben.

ä. W e tz l a r, 18. Dez. Wegen des gefährlichen Umfanges, den die D i e b st ä h l e von Treibriemen in der letzten Zeit im Regierungsbezirk Eoblenz angenommen haben, hat der Regie­rungspräsident für die Ermittelung der Täter und des Verbleibes des gestohlenen Materials eine Belohnung bis zum Betrage von 500 Mk. ausgesetzt.

6. Groß-Rechtenbach, 13. Dez. Den Heldentod starb am 29. Okt. 1916 m einem Feldlazarett der Landsturmrekrut Wilh. Medebach von der 8. Kompagnie Res.-Jnf.-Rgt. Nr. 88 infolge schwerer Verwundung. Ein Bruder von ihm siel im Dezeinber 1914 in Frankreich.

Hessen-Nassau.

= Frankfurt a. M., 16. Tez.. Das Lebensmittelamt schloß mit dem Kominnnalverband zur Milch- und F e t t v e r s o r - gung ftir das Großherzogtum Hessen einen Vermag auf eine täg­liche Liesenmg von 25 000 Litern Vollmilch von Hessen nach Frank­furt ab. Mit beit Bezirkssettstellen der Regierungsbezirke Wies­baden und Dassel sind die Verhandlungen wegen Lieferung von Milch noch nicht abgeschlossen.

Griesheim a.M., 15. DeH. In der bekannten Streit­sache der Gemeinde gegen die Stadt Frankftrrt um Zahlung von Armen- und Sch ul lasten in Höhe von etwa 200 000 Mk. ist ein Vergleich vor dem Mzirksausschuß zustwü-e gekommen, nach dem Frankfurt für die Jahre von 19071916 einen Betrag von 165 000 Mk. einschließlich emer schon ftüher gezahlten Summe von 8250 Mk. an Griesheim zu entrichten hat. Die Gemeinde­vertretung gab ihre Zustimmung zu dem Vergleich. Auch gegen die Gemeinden Nied und Sossenheim hat Griesheim in gleicher Sache eine Klage angesttengt, bei der es sich um' jährlich 11500 Mk. handelt.

letzte Nachrichten.

Das deutsche Frilä>ensange-ot.

Amsterdam, 18. Tez.Nieuws van den Dag", schrei­ben in einem'Seitartifel: Von bat beiden semdttchen Barteten hat Deutschland ben ersten Schritt getan, um den Zwist beizulegen. Sieht die Gegenpartei das als ,.Mauöuer' 1 oJcnm fte doch

nur mitManöver" antworten und der Vorteil bleckt aut ^ &c Seite desjenigen, der eütfacs) sagt: ,,Wrr wollim^e^ich dEibes sprechen." Obioohl wir cs gehässig und unpassend nudei , v.. eenem solchen Vorschlag das Wort Manöver zu wählen, glauben wir auck mcht, daß das Angebot der Mittelmääite ganz ohm Nebenab sichten gemacht worden ist. Wenn es aber von^deuycher lediglich als Manöver geinulit >var, 10 wuroc l^ch Tritt! chland doch sehr schmerzlich ins eigene Fleisch sckm-nden. Iran dw Entente da S ixis Angebot mit einemJa" beanttoortetc- Wir stehen rn dic'em Falle, ivenii mich unserei: gntidentsclien Lesern der)

)reck in die

rn die Kehle saliren wird, ga:rz cnif der Seite der Ncitdebnächt« aus geirau denselben Gründei:, mit denen wir früher Belhmannl HolÜveg einen Vorwurf daraus gemacht haben, daß er aus da^ Entgegenkommen Gveys nicht einging.

H a a g , 18. Dez. Holländische Blätter stellen fest, daß m der Haltung der kriegführenden Länder eine gewisse A en d er u n g zu ­gunsten einer genaueren Erwägung der Note der Nttt- telmächte zu bemerken sei. Die schroffe Ablehnung, die tu den ersten Tagen sowohl in der Presse loie in den Aeußeruirgen der luhrenden Staatsmänner allgemein war, roird jetzt hier und dort voii anderen Meinungsäußerungen durchbrochen.. Der ftühere briti,ü>e ^u)ttz- minister Lord Lorebiirnc erklärte, daß England seine Nc äiiner, setneu Handel, seine Schisse, seine ganze Wohlfährt weiter opfere, um Rußland die Dardanellen, Rumänieii Hermannstadt, Italien £yie\l zu verschaffen. Auch die dtattonen, die weiter eine ablehnende Ha! tung einnehmen, seien sich offenbar über das Problem des zu scha'^ seilden Friedens xmd, nicht bewußt. Aber es wäre selbsckettug, den: Drängen der Stimnu sich zu beugen, die einen gesicherten Welt- frieben wolle, und Selbsttäuschung, daß eine der beiden Partmen schließlich in der Lage sein würde, der anderen ihre Bedingungen zu diktieren. Biele Journalisten, unverantworttiche Slaabsmältn-er nnd Klubsesselsttategen dächten allerdings anders.

Amsterdam, 18. Dez. Der Londoner Gewährsmann des hiesigen Vertreters derVossischen Zeitung" erfährt aus zuver­lässiger Quelle, daß nach! Mitteilung verschiedener Mitglieder der englischen Regierung dies nunmehr bis aus etwa 3 bis 4 nock­zweifelhafte Minister der Ansicht sei, daß England und seine Ver bündeten die deutsche Friedensnote ablehnen würden. Die offb ziellen Antworten Italiens nnd Riißlands ständen in London noch aus. Jltalien.glaube man sicher ans der Sette der Verbündeten zu er­halten, während über Rußland viele Zweifel laut werden, be­sonders von Personen, die in der letzten Zeit aus Rußland zurück- kehrten, und hoben Regiornngsvertretern, die mit den augen­blicklichen Zuständen in Rußland vertraut sind. Wahrscheinlich werde eine englisch, e Regierungskommission in den nächsten Tagen nach, Petersburg reisen.

Liszt tritt zurück.

Berlin, 16. Tez. Der bekannte Strafrechtsb. r der Ber­liner Universität, Professor von Lißt soll die EntiaN'nng aus seinen: Lehramt beantragt haben.

Oie (Bolbasifaufftele

in den Kaumen der BeMssparkasie Gießen

ist morgen von 2 bis 4 Uhr geöffnet.

Amtlicher Teil.

B e t r.: Mastgeflügel.

An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Großh.

Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Das in obigem Bctteff im Kreisblatt Nr. 161 vom 15. Dez. ds. Js. enthaltene Ausschreiben von: 24. November 1916 ist irrtümlich abgedruckt worden.. Au dessen Stelle tri nachstehende Bekanntmachung.

Gießen, den 16. Dezember 1916.

Grvßherzogliches Meisamt Gießen.

I)r. U fing er.

Bekanntmachung.

Bett.: DLOstgeflügel.

Unter Aufhebung per Bekanntmachung vom 24.11.16 (Kreis­blatt Nr. 154> wird mit Genehinigmrg Großh. Minister:nu:s des Inneren vom 7. 12. 16 zu Nr. M. d. I. III. 23 378 gemäß § 12 der Bekamttmachung des ReichskaiHlers vom 24. August 1916 über Fleischversorgrmg bestimmt, daß die Ausfuhr von gepachteten Gämsen aus dem Kreise Gießen ohne unsere Genehmigung verboten ist. Gepräß §14- Ziffer 5 genannter Bekanntmachung des Reichs­kanzlers rverden Znwiderhanblunge:: mit Gefängnis bis zu einem Jahr und mit Geldstrafe vis zu 10 000 M. oder emer dieser Strafen bestraft. Ncken der Strafe können die Gänse, auf die sich die sttas- bare Handlung bezieht, ettigezogen werden, ohne Unterschied, ob sie dem Täter gehören oder nicht.

Gießen, den 9. Dezember 1916.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

Ör. Usinger.

An den Oberbürgermeistee zu Gießen, die Großh. Bürger­meistereien der Landgemeinden, das Großh. Polizeiamt Gießen und dir Großh. Grndarmerie des Kreises.

Vorstehende Verordnung wollen Sie ortsüblich! bekannt machen :md den Befolg überwachen, auch die Po stbeHörden ent- s p r e ch e n b verständigen. Zulmderhondlungen find zur An- zeige zu bringen.

Gießen, den 9. Dezember 1916.

Grvßherzogliches Kreisamt Gießen.

Dt. Usinge r.

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