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Dienstag, den 14. November l. F., nachmittags 76 Uhr, werden bet Herrn Gastwirt Wilhelm Schevv II m Saasen versteigert:
1. Aus dem ehemals Clemm schen Wald, Distrikte Burgwald und Neuhos: Um Scheiter: Buche 7L- Fu uu p el: 2 Eiche. 29 Fichte,- Reisig: 3 Buche. 10 Flchle,' Stocke: rr Buche, 42 F-rchte.
2. Aus Distrikt Saaserheegwald und Kälberstall: R ra
S di c t t e r: 27 Fichte,- K n ü p p e l: 17 Fichte,- Reisig 20 Fichte,- S t ö ck e : 65 Fichte. 1 0 *
- Das Holz ist vorher einzusehen. Nähere Auskunft durch Forstwart Kinkel, Harbach. 8064
Grünberg, den 6. November 1916.
_Gr okberzo g liche Oberförsterei Grüuberg.
B e ka ss ntm n chung.
C ? ls9 9. c «^orencti Laudsturmvfjich- ttgrn dsr Stadt G,e»en muffen sich am 1 5.Noveml-r d.FS. vormittags von 8—12 und nachmittags von 2 bis 6 Uhr im alten dcathaus am Marktplatz zur Laudsturmrolle melden.
.Auswärts Geborene haben bei der Anmeldung ihren Geburtsschein vorzulegen. 80568
Städtischer Zeitverkauf.
Am 10^ 14^ 17. und 21. dS. Mrs. wird in den Derkcnrfs- stellen der Molkerei Gebr. Grieb Fett abgegeben. Der Verkauf findet bezirksweise, wie nachstehend, in den für den Butter-Verkauf vorgeschriebenen Verteilungsstellcn statt Bezirk I am Freitag, den 10. os. MtS.
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Tie Abgabe erfolgt an sämtlichen Verkavfstage«. nnr auf drc Fettkartc der 46. Woche (gültig vom 12.—19. November).
Auf die Fcttkarte wird Psuud Fett abgegeben. Tie Verkaufspreise sind in dev Verkaufsstellen auS- gcbaugt. [80798
Kartoffel-Versorgung.
1. Jeder, der in den nächsten Tagen aus Mangel cm Vorr-aten sich Kartoffeln kaufen muff. aber bisher Kartoffeln auf den ihm ausgestellten Bezugsschein nicht erhalten konnte, lege seinen Bezugsschein rechtzeitig dem zuständigen Brotmarkcnbezirk während der Geschäftssinn- den vor. Gegen Ablieferung des Bezugsscheins werden ihm Kartoffclmarken für 3 Wochen — aus Wunsch auch für längere Zeit — ausgehändigt und ein neuer Kartoffelbezugsschein ausgestellt.
2. Es darf höchstens 1 Pmnd für die Zeit bis 15. August 1917 für den Kopf und Tag aus dem Bezugsschein in Ansatz gebracht und verbraucht werden. Derjenige, der den vollen thnr zustehenden Winterbedarf bereits erhalten hat. macht sich strafbar, wenn er weitere Kartoffeln aus Kartoffelmarken kaust. Zuwiderhandlungen werden unnachsichtlich verfolgt.
3. Soweit auf Grund des vom 1. bis 21. Oktober 1916 geltenden Satzes von l 1 /* Pfund für den Kopf und Tag bereits gröbere Mengen Kartoffeln bezogen worden sind, als nach dem jetzt geltenden Satze von 1 Pfund für den Kopf und Tag bis 15. August 1917 zustehen, gilt die Menge, die die zulässige Höchstmenge übersteigt, als beschlagnahmt. Der Besitzer ist zur pfleglichen Aufbewahrung dieser Kartoffelmengen verpflichtet,- der Erlasi näherer Vorschriften über die Einziehung bleibt Vorbehalten. Zuwiderhandlungen werden bestraft.
4. Bis auf weiteres wird mit Rücksicht ans die geringen Anlieferungen höchstens ein Zentner Kartoffeln auf reden Bezugschein abgegeben, damit jedem die Möglichkeit geboten ist, Kartoffeln zu erhallen. 180576
Nachstehende Bekanntmachung bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis.
Ter Oberbürgermeister.
Keller.
Betr.: Verkehr mit Kraftsuttermitteln.
Nach 8 2 der Bekannlmachttng der NeichSfuttermitiel- stelle (Kreisblatt vlr. 135) zur Nncführung der 88 4, 8lbs. 2, 19, Abs. 1 der Verordnung über Futtermittel vom 5. Oktober 1916 [Reichsgesetzblatt S. 1108 ff.) sind den Anzeigen anuliche Bescheinigungen des Äommunalver- bandes beizufügen.
Gr. Min. d. I. hat bestimmt, dasi diese Bescheinigungen von der Landesverteilungsstelle für Futtermittel in Darmstadt guszusteüen sind. 80588
Gietzen. den 31. Oktober 1916.
Grosiherzvgliches Kreisamt Gieffen.
I. B. Langcrmann.
Betrifft: Höchstvrcis für Milch.
Auf Grund des 8 8 der Bekanntmachung des Präsidenten des Kriegsernährungsanttes vom 3. Oktober 1916 über die Bewirtschaftung von Milch und den Z^erkehr mit Milch iverden in der Smdt Giesien für den Kleinoerkaw von Milch frei Haus folgende Höchstpreise festgesetzt:
1. für daS Liter Vollmilch 3« Pfennig
2. für das Liter süffer Magermilch 26 Pfennig.
Giesien, den 8. November 1916. 80598
Der Oberbürgermeister.
Keller,


