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M. Jahrgang
Samstag. 25. November Mb
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General-Anzeiger für Oberhessen
pastscheSksnts.
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SsiMngxrLntzdnrck u. Verlag: vrühl'sche U»iv.-B«ch- u. Steinbruckrrri R.La«ge. Lchriftleitung, SeschästLsteliL p.. Druckerei: Schüistr. 7. sämtlich in Gießen«
hmuttiut w>n TLuyciitm <. die ian^siurmm« btfr i^uin Nachmittag vorher». Zeilen pretr, s. 'i örtlich 20 M. mietunyen u. Ste 6 e»ge- suche IbPf., auswärts 25 Pf., b. Platzoorfthrffp 30 PI., Reklamen 75 P 1 ^ bei Platzvorschrift SV PU Hauvtschristleiter: Aug^ Goetz. Verantwortlich^ für Politik u. Feuilletons jfogf tttfrfft: Aug. Goetz. Stadt und'
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nchtLfaal: Fr. R. MeNU
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die Donau überschritten! Der Altslutz in der Ebene erreicht.
Sonntag der Toten.
Gießen. den 25. November 1916.
Man spricht es jetzt häufig zu dem um einen teuren Entschlafenen Trauernden wie einen Trost aus, daß bei so vielen Mitwundernden in die andere Welt das Sterben alles Grauen verloren habe; der Tod hat die Schauer der Einsamkeit eingebüßt. Gewiß, so müssen wir nns trösten; wir gehen alle demselben Schicksal entgegen, es wird keiner bevorzugt, und darum hat in jenem Märchen ein armer Mann, dem nienrand mehr etwas geben wollte, für sein dreizehntes Mnd den Tod zum Gevatter genommen. Aber heute isES mit der friedscrmen, milleidigen Rolle des Gevatters Tod vorbei. Seine Gestalt ist riesengroß vor nns «rwfgeschossen, er ist rricht mehr der Bescheidene, der sich in Händel uird Vergleiche einläßt. Es war etwas Seltsames, ***■& der spielende Menschengeist in Poesie und Kunst auch de§ Todes aW eines trauten Gesellen sich annahm, in Ändergeschichten seiner spottete, während in den prunkvolleren Gemächern der Helderrg-esänge sein Walten, von Blut und streit umflossen, ebenfalls alles Schreckhafte verlor. Wir kannten seinen Ernst und seine Kälte, aber er war kein Ungeheuer, sondern hatte nebenbei milde, menschliche Züge, >so daH die Sage ihn uns verklärte und mit ihm ihre größten Werke zustande brachte.
Dichtung und Wirklichkeit! Die schönen Träume zer- kreißen. Stern, er ist so finster wie nie vorher vor nns aufgestanden, und seine kalte Hand schreckt nns voll Dag zu Tag. Die Bilder der Dichtung, die Blüten unserer Einbil-- dmigskraft welken und sinken dahin, unser Zeitalter, das sichmÄch einst als ein großes und gewaltiges gefeiert werden mtcb, stellt sich uns Mitlebenden in grausamer Mich-- rerrrheit vor. Aus schönen Trärmen werden wir jäh heraus- Oerjfseu, und poetische Gemüter finden harte Herzen und verschlossene Türen. Gin reger Kampfeswille, ein ungeheurer SchaffensAwang hat alle anderen Neigungen ab-- gelöst. Selbst der Gedanke an die Zukunft im Jenseits 2 nischt sich nur scheu in die Arbeit der Köpfe und Hände, ötfi in unserer ^egsorganifation aufgeht.
Doch heute D der Gedenktag für die Toten! Wir Müssen eine kurze Spanne Zeit für sie haben. Draußen, im Kampfgewühl, setzt man wie der Wallensteiner, über sie hinweg: „und sei's mein Bruder, mein leiblicher Sohn" . . . Wer wenn schon die Truppen im Felde in den Gefechtspausen rhre Feier für die Toten rüsten, sollen w i r nicht ihrer ehrend gedenken? Das große, stille Heer der Gefallenen mahnt nns, das Werk der Landesverteidigung in Ehren zu vollenden. Sie wollen nicht umsonst gefallen sein. Mit Tränen, Seufzen, Händeringen ist es ihnen nicht getan. Das .deutsche Voll in Massen und in der Kriegswerkstatt! Ein anderes gibt es nicht. Fast sind wir noch mit den Toten im 'Kriege vereint; die altdeutsche Mythologie kommt zu hohen Ehren: Der Fcucrkreis in Walhalla — einen Widerschein dcwon sehen wir in unseren Munitionsfabriken, in den Werkstätten, die die Schlachtfelder versorgen. Unsere Toten in Walhall sollen unsere Herzen pochen und unsere Hämmer klopfen hören; bald werden vielleicht auch, Walküren gleich, unsere Frauen zum gleichen Werke die Hände rühren.
So bleibt sich der Deutsche immer gleich, und einer erschütternden Wirklichkeit begegnen wir mit dem heldischen Sinn unserer Altvordern. Es ist uns in den Schrecknissen von Blut und Feuer doch noch etwas übrig geblieben vom Trachten nach den ewigen Gütern, die nicht im Staub sich aufiösen, auch von Treue und Dankbarkeit für die.Gefallenen. Wo sie auch gebettet liegen in ferner Erde, wir holen sie herein, und in unseren Herzen, aus denen wir manchen Tand und Luxus der Friedenszeit entfernen, sollen starke Wohnungen für sie sein. Odins Feuerlohe soll sie schirmen und behüten, und wo es heute einer bekümmerten Mutter oder Gattin versagt ist, das Grab des teueren Toten aufzusuchen und zu schmücken, da wird ein inniges und aufrichtendes Gebet die Geineinschaft erneuern. Man sagt ja, daß Lr^be und Treue über das Grab hinaus dauern; so .soll im genauesten Sinne dieses Wortes am Sonntag der 'Toten der Blick hinausfliegen weit über die Kirchhöfe der iHeimat, denn so will es die große Zeit, daß, wie in den großen Kriegszügen des Mittelalters, der Drang in die Weite den Heimatgedanken zwar nicht verkleinert und verdüstert, ahtt doch überflügelt, damit die Liebe zur häuslichen Scholle später desto frischer und blühender gedeihe.
Die Stunde trauernden Gedenkens ist kaum verflossen, 'da sehen wir den Tod schon neue Beute ereilen. Wir blicken in sein furchtbares Antlitz, wie er an der Somme die Tausende dahin mäht, in sinnlosem 'Wüten, in erstickender Luft. Da durchzieht uns nicht nur der Strahl des Gedenkens an teuere Gefallene, sondern wir nwchten dem Schrecklichen ein flehendes Halt ein zurufen. Doch dann wird er die Entscheidung wo anders suchen. Neue Mbelungenschaven übersetzen die Donau, Mackensen, der Reitergenerat, ergreift 'nach dem neuesten Heeresbericht die Offensive im östlichen -Rumänien. Dort ist der Tod nicht der stumpfe Schläger wie im Westen, dort wird sein blutiges Werk vielleicht der .Anfang vom Ende des Krieges sein. Und so mischen sich ruErürnerungen und fromme Fürbitten für die Toten heiße Wrrnjche und Gebete für die Leberüren intb für die Zukunft Hie noch schwarz verschleiert vor uns liegt. Dann aber wecken uns die Hammer in dev heimischen Werkstatt zur neuen Tat; py'xx haben, schaffend und fechtend, noch keine Zeit, müde ZU fern.
ly. '
MTB.) GrvtzeS HLUptguartier, 24. Sd>v (AmÄch.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Armee des Generalfeldmarschalls Herzog
Alb recht von Württemberg.
Fm Ypern- und Wytschaete-Bogen lebte zeitweilig die Feuertätigkeit mrf.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Kronprinz Rupprecht von Bayern.
Nördlich der Ancre fetzte nachmittags starkes Feuer ein, das auch auf das Südufer Übergriff.
Mehrere Angriffe der Engländer erreichten nirgends unsere Stellung. Meist brachen sie verlustreich schon im Sperrfeuer zusammen.
Im St. Pierre V aast- Walde und südlich der Somme bis in die Gegend von Eh au l nes war bei guter Sicht der Artilleriekampf lebhaft.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.
Keine größeren Gefc-chtshairdlungen.
Front des Generalobersten Erzherzog Josef.
In der Walachischen Ebene nähern sich die Truppen des Generals der Infanterie van Falken Hayn dem Alt.
Im W e st; i p f e l Rumäniens ist der feindliche W i d e r st a n d gebrochen. O r s o v a und Turn- S e v e r i n sind g e n o m m c n.
Balkan-Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls vonMackenscn.
Auf dem rechten Flügel der Dobrudscha-Front wurden ru s si sch e Kr ä f t e d u rch Vo rsto ß b u l g a r i - scher Truppen aus dem Vorgclände unserer Stellungen zurückgeworfen. Auch an anderen Punkten der Armee besteht Gefcchtsberührung.
An der Donau Kärnpfe.
Mazedonische Front.
Zwischen Prespa-See und Cer na mehrfach starkes Artilleriefeuer. Teilvorstöße des Feindes nordwestlich von Monastir und bei Makovo scheiterten.
Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff.
*
Berlin, den 24. November 1916, abends. <WTB. Amtlich.)
Im Somme-Gebiet nichts Wesentliches.
Wir erreichten den Alt-Flntz: Kräfte der Heeresgruppe Mackensen hoben die Donau an mehreren Stellen überschritten.
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien, 24.Nsv. «WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 24.srovcmder 1916.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Heeresfront des Generalobersten Erzherzog Josef.
Westlich von Orsova wurde der Feind durch österreichisch-ungarische und deutsche Truppen geworfen. Auch Turnu Severin ist in unserem Besitz. Die über Crajova hinansrückenden Streitkräft? haben mit den Spitzen den Olt- (Alt-) Fluh erreicht. Im Gebiete von Nimnik Valcea leistet der Gegner nach wie vor zähesten Widerstand.
Hreresfront des Generalfeldmarsch alls Prinzen Leopold von Bayern.
| Unser Fliegerleutnant Poprlac wurde bei einem Er- s umdnngsflng südlich von Brody von drei russischen Kampffliegern angegriffen: -er schlug sie in die Flucht und zwang sie im Sturzflug hinter ihren Linien niederzugehen.
Italienischer Kriegsschauplatz.
. dlmh Besserung der iiusterst ungünstigen Witterung der letzten Woche hat der Artilleriekampf in mehreren Abschnitten. insbesondere auf der Karschochfläche, wieder begonnen ohne sich ledoch bisher zu größerer Heftigkeit zu steigern.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Im Bereiche der k. und k. Truppen unverändert.
Der Stellvertreter des Chefs des Gcncralstabs v. Höfer, Feldmarschallcutnant.
Zum Thronwechsel in Gesterreich-llngarn.
Wien, 24. Nov. (WTB.) Der Präsident des Abgeordnetcn- hnufes Sylvester erschien nnchmittags bei dem Ministerpräsidenten von Körber, um im Nnmen des Präsidiums des Ab- geordiletenhtmses die Trauer über das Hinscheiden des Kaisers
I Franz Josef auszudrücken. Er brachte dabei die Einberufung des R ei chsrates zur Sprache. Der Ministerpräsident erwarte, er stehe bezüglich der Dlrrchführuuq des Artikels 8 des Staatsgmndgesetzes streng auf dem verfassungsmäßigen Stand- A-nrte Eme neue Zeit sei hereingebwchen und den neuen Ver- jj baltrnssen sei Rechnung zu tragen. Der Ministerpräsident cr- tiarte mit Bezug auf Einberufung des Reichsrates, er werde l ™ nnt den einzelnen Parteiführern ins Einvernchmeir setzen und * ihnen sein Programm darlegen.
Der ne«e deutsche Botschafter in Wien.
Berlin, 24. Nvv. (WTB.) Die „Norddeutsche MgenveimS Zeitung" schrrüt: Wie wir hören, ist der Gesandte GrarBotha v. Wedel zum kaisersichien Botschafter in außerordentliches Mission in Wien ausersehcn.
* 9 *
Der englische Fliegerangriff auf Zeebrügge.
London, 24. Nov. (WTB. Nichbanckl.) Das Reutesiche Bureau meldet amtlich: Am Nachmittag des 22. Nownrtber griffen: britische Flugz-euge dre Wasserflugzeug ballen in Zeebrügge und feindliche Zerstörer, die am Landungssteg tagen, an. Die Beobachter meldeten, daß die Zerstörer getroffen und die Flugzeughallen beschädigt wurden. Die Flugzeuge kehrten wvhlbehaltrnl zturück.
Wie wir pon Zuständiger Stelle erfahren, ist bei dem englische» Fliegerangriff auf Zeebrügge am 22. Noventber rrachinittags kein Ntaterialschaden angerichtet worden. Much sind keine Menschen!^ Verluste zu beklagen.
9
Ein Armeebefehl Küllenhahn-.
Der Oberbefehlshäber der Armee Fallenhahn hat nach dem siegreich erkämpften Einmarsch in Rumänien folgenden Armeebefehl an seine Truppen erlassen:
„Wie nach den herrlichen Tagen, in denen Eure Treue und Tapferkeit, Kameraden der 9. Armee, mit Gottes Hilfe Siebenbürgen vom Feinde befreit hatten, drängt es mich heute, ftir die Taten Dank und Anerkennung zu sagen, die Ihr seitdem verrichtet habt. An seinen Grenzen, an denen der Rumäne der Vergeltung verzweifelt den Eintritt zu wehren strebte, ist er geschlagenTief stehen unsere siegreichen Kolonnen in der Walachei. Auf die Un-> überwindlicbkeit des breiten, unwegsamen Hochgebirgs-Walles üit Vorwinter hatte er seine gmrze Hoffnung gesetzt, nachdem ihn seine Ueberzahl aus siebenbüvgisckZem Boden rächt vor dem ver^ dienten Schicksal geschützt hatte. Jeder von uns weiß auch, welche aufopfernde Anstrengung und Pflichttreue des Ernzelrren, welch zielsichere niemals schwankende ZusammerraLbeit aller nötig war, um das Ziel zu erreichen. Sckiwer habt Ihr wochenlang auf froste starrenden Felshöhen, in tief verschneiten Tälern, fast stets ohM Obdack», oft ohiu Feuer, nicht selten viele Tage abgeschnitten von jeder Verbindung ringen müssen: aber keiner, auf den es ankam, hat versagt. Wo der Feind gebunden werden sollte, wurde er mit eisernem Griff gehalten: Wo er zermürbt werden sollte, ist er zerrieben worden, wo er geschlagen werde» uarßte, ist er ins Hertz getroffen. Mit berechtigtem Svch dürft Ihr ans solche L«stn»«vj zurückblickerr, mit froher und ruhiger Zuversicht den Ausgsoc» der Zukunft für das Wvhk der Hermat entgegensehen.
ge^. Der Oberbefehlshaber v. Falkenhahn.
General der Infanterie.
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* Der bulgarische Bericht.
Sofia, 24. Nov. (WTB.) Bericht des Generalftabes vom 23. November: Mazedonische Front: Zwischen Ochrida und Prespa-See zog sich der Feind nach kurzem Kampfe nacb Süden zurück. Ein feindlicher Angriff aus das Ostufer des Prespa-Sees scheiterte. Die Höhe 1050, östlich des Dorfes Pa-- r a l o v o, wurde vom Feinde von neuem, aber erfolglos angegriffen. Der Gegner erlitt schwere Verluste. In der Umgegnch des Dorfes Budamirizi nahmen wir infolge eines glücklichen Angriffes feirrdliche Gräben. Auf dem übrigen Teil der Front kein wichtiges Ereignis.
Rumänische Front: Die Lage ist unverändert.
Der türkische Bericht.
Konstantinopel, 24. Nov. (WTB.) Arntlicher Heeres^ \t* vom 22. November:
Tigrisfront: Unsere FlugAeu.ge zwangen feiTÜliche Flugzeuge, die rntfere Stellungen überflogen, zur Flucht. Wir zwangen ein feindliches Flugzeug, zu landen. Zwei andere feindliche Flug-i zeuge, die Le Chates (?) stberflogen, warfen Bomben auf die Bevölkerung uird Umgebung.
Persische Front: Wir zogen in das Dorf Mihr Abad, 30 Kilometer nordöstlich von Bidjaz, ein.
Kaukasusfrvnt: Auf dem reckchen Flügel Ruhe. Zm Zentrum und auf dem linken Flügel schlugen wir Ueberfälle des Feindes mit Verlusten für ihn ab. Auf 'der übrigen Front kech Ereignis von Bedeutung.
bericht'
Ministerwechsei in Untzland.
Petersburg, 24. 9kov. (WTB.) Meldung der tersburger TelegraHhen-Agentur. Der Staatssekretär und Verkchrsminister Trepow ist zum Ministerpräsidenten ernannt worden. Der bisherige Ministerpräsident und Minister des Aeutzeru Sturme r ist zum ObersLkam- merer des kaiserlichen Hofes unter Beibehaltung seiner Funktionen als Mitglied des Reichsrates ernannt worden.
Durch kaiserlichen Erlaß sind die Duma und der Reichs-- rat bis zum 2. Dezember vertagt worden.
Stürmer war am 2. Februar als NachfoDger Gvv.vuykins zum Vorsitz im Mimstervat berufen worden, wo er zunächst teilt Portefeuille übernahm. Am 19. März übernahm er das Ministerium des Innern und trat «m die Stelle Chwostows. Nach dckü Rückttitt Sasoiwws übernahm Stürmer dessen Amt. Vier Monate lang hat er die beiden wichtigstem. Älentter Rußlands in sich vereinigt. Sein diachfolger als Mrnisterpräsidenl, der bisherig« Verkehrsminister Trepow, ist bisher in der Oeffentlichkeit varbätt« nismäßig wenig hervorgetretem {
Die Lage der Kriegsgefangenen in Rnßland.
Kopenhagen, 24. Nov. (WTB.) „Berlingske Tr- dende" meldet aus Stockholm: „Svenska Dagbladet" hat an den Präsidenten des schwevischeu Roten Kreuzes -Prinzen Karl die Anfrage gerichtet, ob es dem schwedischen Roten Kreuz nicht möglich wäre, den Zivil- unö Kriegsgefangenen tu Rußland zu Hilfe zu kom^ men, da sie mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen yättem Prinz Karl erwiderte daraus, daß die russische Regierung seit Kriegsbeginn die Arbeit derart verteilt habe, daß das.


