Ausgabe 
24.11.1916 Erstes Blatt
Seite
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Kriegsbriefe aus dem Osten.

unserem mn Öftrer entsandten Kriegsberichterftalter, stlnberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.)

Wieder Stellungskrieg in Galizien.

Gespräche. - Stimmungen. Landschaften.

ctn n *, Am Dnjefter, Mitte November

L'er stelllmgskriirg ist mit blödsinniger Wucht ausgebrochen 4agte der klenre Leutnant.Na, mir ist's schnuppe oder piepe, ich >^he auf Urlaub. Man tomi nie nicht weeßen, wie's später wird Elas Tnan hat, hat man. Schöne, ruhige Gegend!" Er zeigt zum .^niefter, der in breitem Bogen durch das. NTerthrn eberre Ärnd 5U Unseren Füßen floß.Mau kommt doch; mal wieder zum Atmen. Der Stel-lungsanrsbau ist ja keine reine Freude, und man kann M größere Genüsse vorftellen, als im Lande Galizien zu Liegen Aber das bißcherr Ruche geht doch den Leuten ein wie Glühwein den Sie bei uns mal trinken sollten."

Dazu kam es nun nicht aber gestern, am Sonntag, in der Kamine, sangen Leute von einem Regiment, das ich am Narocz- 0ee fyatte stürmen sehen, sehr vergnüglich die Frage:Warum trägste denn die neue graue Felduniform?" Und jemand, der vom Westeu kam, atmete tief es war ein weißflattriger, milder M-ondabend und sagte:Ach mal ein Tag in 'Galizien!"

Er legte wohl dcnr Wert nicht so auf den Begriff der Tages­zeit dabei, sondern meinte das, toas ein anderer ausdrürkte^ Man merkt mal, daß die Welt eine wmideröüpsck'e Ernrichtnna ist. . . . Mau bekowert sich m' .

Die Lindenallee sieht i: \chöner als im Sommer aus, loie

schön das feine Gewirr sich o. oen Himmel stellt, und Linie sich ^gegen Lime biegt. Göttliche iigranarbeit . . ."Die Riädchen so Sonntage- ,chen doch alle liier recht nett aus. Diese frischen, blanden Geftchtcr. wenn sic auf der Dorfstraße stehen. Drollig ist das chor der Krr-che. Links die Männer, rechts die Frauen . . ". Man ist geneigt, alles in freundlichem Licht zu betrachten. Man zeigt ein Bild oon dem grauenvollen Wald bei Verdun, der nur noch ans schwarzen, zersplitterten Stünrpfen besteht, und zeigt auf den Birchwald hier, der in letzter, fast rül)render Schönheit noch ein paar l>elle gelbe Farbenftecke auf dem granschwarzcn Unterton trägt Gm Abend am Drrjester. Der Mond steht hinter flaumigen wergen Wolken, die sich schnell verschieben. Dann geht das Licht rwll über die weite Nebellairdsckwft, die erfüllt von schwebenden Schleiern. Nur der Fluß glanzt matt-klar durch die wie unwirk­lichen, duftigen Gebilde. Oder eine plötzlich durchkommendc Hellig­keit ain Mittag. Die sonst noch fast ztu weiche unb warme Luft hat »erbhett bekommen. Leichter Wind. Plötzlich stehen in der Ferne hinter fast rostbraunen Wolken die weißen Spitzen der Karpathen Tvs Land ist fruchtbar. Es gibt viel Vieh. Viel Geflügel Der Acker könnte Rekordernten tragen. Die Leute bauen so viel als Wfc brauchen, und sie sind bescheiden. Bescheiden auch in ihren strohgedeckten Häusern. Ein Tisch, eine Bank, ein Bett, eine Reibe Heiligenbilder. Der Boden besteht ans gestampftem Lehm, die Bänke aus kaum gebeiztem Kiefernholz. Ein Schrank ist schon ein Luxus Um Glas, em Prmttgegenstaird, der auf dem Eckbrett zur Schau steht. Die Freude an bunter Farbe zeigt sich in den Papierblnnwn die ihre Heiligen schmucken. Ein Stuck grellbunte Tapete ist hinier daA Bett genagelt. Bei ein paar neueren Häusern war dann die Tapete schon durch bunten Stoff ersetzt, und bimte Tassen standen aus bl-anugeberztem Schrank. Die .Heiligenbilder stehen dann längst unter kMa3 und Rahmen, sie versorgt man zuerst. Das Leben ist ja

93mi, voll Arbeit und voll trörfnn Kummer, und die Heiligen ,7 Prächtcg und fern und licht. Das Exempel dieser Leben ist so einfach, es wäre nicht schwer, eine glückliche Lösung zu finden.

. Aie klenften Bengiel sckjon Ijüten die kleinen, struppigen, geduldigen Pferde. Mit eurem Satz sitzen sie oben. Trab. Wilder Galopp, sae srnd geborene Reiter. Polnische Kavallerie. . .

Das ist die Umwelt.

Da ist so ein Abend. Es hat Eiserne Kreuze gegeben oder Knegsordeu der Bundesstaaten. Man hat einen Grund zu feiern. Das Graue., ophon spielt, Wagner, Volkslieder, Gassenhauer. Der Lurbaß tritt in Tätigkeit. Lüh so, der Lurbaß? Eine Stange wrrd mit einer großen leeren Konservenbüchse am besten einer ehemaligen 10 Pfund-Tose Heringen fest verbunden. Heber dre Trommel werden Trahtseiten gespannt. An die Spitze der Stange kommen auf einen Nagel ein halbes Dutzend Blechdeckel am besten vvrt Kirschkompottbüchsen, und dann wird das Instrument mit erner Säge aus Holz gleichmäßig gestrichen und aus hre Erde gestoßen. Es ist übrigens nicht so leicht. Der Ober­arzt der Trahter (es war ein Llbend chi Kasino der vereinigten Fuicker und Trahter) konnte es nicht. Ja, die Bayern hatten Bier gestiftet, grausten fing der Wind an zu singen. Wir sangen lauter. Und fchneiftich spielte der Hanpttncrmr den Burbaß und ein Tanzte. Jawohl. Sollte man das nicht jagen? Verdreht nochmal! Jtnmer wieder habe ich mit staunender Freude gesehen, itnc sie sich durch die grauen Wellen beißen und glerch wieder nrnnter alle Segel hissen, wenn mal das Kriegs- men nrtnger gmg und ihre Fohrstreckc. Es kommt schon bald nnrdrr Sturm. ©rfurrfl genug. Mlfatincn! Sick brkomern >

Src smd luug. uud das ist schö». Wer stielte es sonst aus? Auch im Stellungskrieg Treck. Raserei. Schinden gibt's genug dabei, trotz- »rad, trotzdem. ... Der Tag ist ja doch Sehnsucht, und ihre Flugelschlgge rauschen durch die Nacht, cktrch das schick sende Krön- land GaliZiM.

Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter.

Univerfitäts-NetichVichten.

^ n - M., 22. Nov. Ans deii Mitteln der

Ewil Cohnstaedt^tlftung hat die naturwissenschaftliche Fakultät der Umversitat Frankfurt einem Preis für die Bearbeitung eines Theinas aus dein Gebiet der theorettsch-cn Physik curs gesetzt. Das Thema lautet:Es wird allgemein angenommen, daß an der Ober- lache fester Körper eine Gaslwut haftet. Tie Naturwissenschaft­en ^ Fakmtat verlangt eine Experimentaluntersuchung über die Art und Ticke dieser Haut, insbesondere an Metallplatten " Der ansg-esetzte Preis beträgt 100(1 Mk. Tie Bewerbungsarbeiten sind ms zum 30. ^imi 1918 einzureichen. Zur Prüfung von Arbeiten, die nicht kt ernem Jnstttut der Universität Frankfurt entstanden nrd, ist die Fakultät nicht verpflichtet. Vorstel-ende Aufgabe ist ne erste ivlffenfchnftliche Preisausgabe, die von der jungen Univer- ftät Frankfurt gestellt wird. Tr. Wilhelm Brandt, Assi- stent am Tr Senckenbergischen Botanischen Universitätsinstitut. iind Tr. medl Günther Hertwig, Assistent am Tr. Seiickenbergi- chen Anatomischen Unwerfitätsinstitut, sind durch Erlaß des Ün- terricktsmimsters als llniversitätsassisteirteii angerrommen worden.

<ßcrsd)tefaa(.

ul. Limburg, 21. Nov. Am 21. Juni ds. Js. ent­gleiste auf dem Bahnhof Nassau ein Triebwagen. Der Her- gaug war folgenderinaßen: Au dem betreffenden Tage konnte

aus dem Bahnhof Nassau für den Triebwagen, der diassau fahr­planmäßig um 1,58 verlassen soll, infolge verspäteten Eintreffens eines Güterzuges das Hauptsignal zur Abfahrt nicht gestellt werden Oberbahuassisteitt Romeyk gab als diensthabender Beamter den Befehl, daß der Triebwagen von einem anderen Geleise absahren solle. Tie Weichen wurden darauf von dem Weick>ensteller Kreußlcr entsprechend gestellt. Kurz darauf stellte Kreußler die Weiche wieder in die vorige Lage, annehmend, der Triebwagen habe ftizwischen die Stelle passiert. Das war aber nicht der Falt. Die Folge war. daß deoTriebivagcn entgleiste. Verletzt wurde niemand, der Schaden' war ascr^^Eine Mitfahrende behauptete^ einige Tage Brirst-

schwerzil>

AngeklikU ipiH/r i^-oei stell er :

jaij-Hinx<?/>.eit zu haben. Das Gericht bestraft die beiden desbers eafsistent Romeyk erhielt 30 Mark, Weichen- :ocark Geldsttafe.

Letzte Nachrichten.

Zum Thronwechsel in Oesterreich-Ungarn.

Wien, 24. Nov. Ter neue .Herrscher wird als Kaiser vön Oesterreich deir Titel Carl I., als König von Ungarm den Titel Carl IV. siihren.

Biida pest, 24. Nov.Az Estt" erfährt von einer dem Hvfe nahestehenden Persönlichkeit, Köirig Carl werde die vorgeselfsriebenem sechs stNonate nicht abwarten, fondern noch in diesem Jahre, möglicherweise vor Weihnackften, sich krönen lassen. In der L>rtzn7lg d^s ungarischeir Abgeordnetenhauses vom 20. Novem!d'r lmrd dm Antrag ^gestellt werden, eure Form für die Verivirftichuirg des Andenkens Franz Josefs zu finden. Der Wiener Bericht­erstatter desAz Est" erfährt: Diploniatrsche Kreise bxüaffen sich mit der inkeresstmten Frage, ob der spanische Kön i g, der bekanntlich mit der österreichischen Herrfchersainilie eng verwandt ist liirtiö, lüie verlautet, an dem Begräbnis teilzunehmen tminsckt, nrcht darmi von der Entente verhftrdert ioerdml wird, die darni eine Verschiebung der Neutralität erblicken könnte. Es wurden diplo­matische Berhandlilngeu eingeleitet. die ergeben iverden, ob dm: spanische König persönlich an dem Begräbnis teilnehmen wird oder Nck) bloß vertreteii lasset: wird. Tie persönliche Tei ln affine des Kötngs Ferdftrcmd i,t beinahe gewiß.

Graf Botho Wedel deutscher Botschafter in Wien

Berlin , 24. Nov. Auch derBerl. Lok.-Anz." schreibt jetzt- Wie tmr zuverlässig hören, ist Gras Botho Wedel, bisher Chef der Pm-ional-Abteilung im Auswärtigen Amte, zum Nachfolger des verftorbenen Herrn von Tschirschky als Botschafter des Deutschen Reiches in Wien ausersehtzrr.

Die deutschen Kriegsgefangenen in Ellgland.

A ur st er da m, 23. Nov. Am Dienstag >vurde namens der Regierung im Uuterhanse bekannt gemacht, daß Pläne ausgear beitet würden, um kleine Abteilungen Kriegsgefangener den Land- nnrten zii vernneten. Diese sind ft'ir die Bewachung. Unterkimft und Ernährimg der Gefangeneii veranttoortlrch. Ein vom Krieg- Ministerium enrannter Anssckxuß beschäftigt sich mit dem Plane Gefangene in großem Maßstabe auf dem Lande zu verwerten', das für diesen Zweck angekaiift werden soll.

Erplosion in einer französischen Pulverfabrik.

Genf, 24. Nov. Tie Pulverfabrik in Bassens bei Bordeaux explodierte nach! einer Meldung der Lyoner Nenvel liste. Mehrere Arbeiter sind gelötet mrd eine Anzahl verwundet worden. Tie Gebäude sind vollständig zerstört.

W

bleute mittag entschlief sanft nach schwerem Leiden im 76. Lebensjahre mein lieber Mann, unser herzensguter Vater und Großvater

Geheimer Forstrat Karl Weigand

In tiefer Trauer:

Marie Weigand geb. Wehn Eise Gleim geb. Weigand Henny Weigand

Dr. med. Gleim, z. Zt. Stabsarzt Hans, Ernst und Henny Gleim. Gießen, Alsfeld, den 23. November 1916.

Gerichts-Assessor Dr. Richard Heim Leutnant der Reserve und Adjutant des 1. Landu'.-Fuss-Artillerie-Bataillons Nr. 4

Klara Heim geb. von Münchow

beehren sich ihre Kriegstrauung ansuseigen

«149

Kaltensundheim und Giessen, 22. Nov. 1916.

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Die Beerdigung findet in aller Stille statt.

8447 D

Todes-Anzeige.

Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, dass meine liebe Frau, unsere gute Mutter

Elisabetha Amend geb. Heep

heute nachm, um S 1 ^ Uhr nach längerem schweren Leiden im Alter von 5< Jahren sanft in dem Herrn entschlafen ist.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Philipp Ameud III., Gemeinde-Einnehmer. Allendorf a. d. Lahn, den 22. November 1916.

Die Beerdigung findet Samstag, den 25. November nachmittags 2 ! / 2 Uhr statt. 1

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SamStag, den 25. November nachm. 35 Uhr

im Soldatenheim

5eier des Geburtstags 5r. Ugl. Hoheit des Großherzogs".

Nt i t w i r k e n d e:

Fräulein Jda Stammler, Konzertsängerin, Gießen, die Kapelle des Ersatz-Bataillons des Jns.-Regt. 116, unter Leitung des Herrn tNusikleiters Bruno Herrmann. und der Berwundelen-Cbor unter Leitung des Herrn Musik­lehrers Gernhardt. [8453 D

vereinigte hassia Militär-Vereine

Anläftlich des Geburtstages

8 e. Kößigl. Hoheit des

sowie zum

Sonntag, den 26. November, gemeiniam.Kirchgang(Stadtkirche). Antrelen9V«Uhram Kriegerdenkmal. 8448V Der Vorstand.

K. 5/16. [8442 B

Freitag, 12. Januar 1917,

vorm. 10®/« Uhr, werden im Großh. Amtsgericht Oließen, Zimmer Nr. 14, die dem Heinrich Jentzen zu Vs und dessen Witwe Elise Jentzen geb. Schneider zu beide zu Gießenzugeschriebeneit nach­stehend verzeichneten Par­ze llen versteigert.

1. Flur 1 Nr. 8M/.o--380qm Grabgarten, in der Schep- veneck,

2. Flur 1 9!r. 826 = 319 qm Hofreite daselbst lWest-An läge Nr. 71>.

Die anttsgerichtliche Ver­fügung ist auf dem Zimmer des DrtsgerichtS öffentlich angeschlagen.

Gießen, 23. Nov. 1916. Großherzogl. Ortsgericht I. B.: L e 0.

nnd DamenabteilnnK. SamStag. 25. November VereinHabend. [ 8m c

iefjitfltierein Heiteekeit.

SamStag, 25. November:

Versammlung im Vereinslokal.

Wegen wicht. Besprechung bittet um zahlreiches Er­scheinen [8454D

Der Vorstand.

WtzWkll ftr

Lebensmittelkarten

verschiedene Ausführungen.

Stück 10 Pfg. 18135 J. Weiwert, Neuenweg 9.

Wiederverkäufer wollen Dlusterund Preise verlangen.

vir.: Hermann Zleingoetler. SamStag. 25. Nov. 1916,

Abends 7V_> Uhr:

Feß-MslelliingziirFeier

Seiner Sönigl. Hoheit Deä lsroßheezoB so» ßejseil und bei Mein Llioertiire zu Juhigeuie in Aulis von Cln 6

hieraus:

Iphigenie ans Tauris

Schauspiel in 5 Aufzügen von Goethe.

Gastspiel Charlotte Püs vom Hoftheater Darmstadt. Ende 9-/« Uhr.