!or<rrevbe£ :.rut 3 dienen urffert, ferner Stiefeln, Kleidungsstücken, ul!e -5 denen, was für ein Leer gebraucht wird. Tie Ausfuhr ° 1 * c c ure) er ^ ingejirfammengenomtmeit beträgt nicht ' e i n ö von. Jo unbcrt unsere s gangen Handels. Ist ? TU1! verminitig, anzunehmen, daß die vier vom Hundert die gongen 9'. vom Hundert l-ervoröringcn'? Darauf kommt es vielmehr au: Amerika muß zeigen, daß es als Glied der Völkerfamilie den anderen Pattoncn gegenüber dieselbe Haltung einnimmt, die , ev wunicht, die serne eigenen Völker zuermnl.de r einnehmen. Ame- ' zergen, daß es bereit ist, nicht nur seinen moralischen
^mfluß. wildern auch seine physische Kraft zur Verfügung zu ■ neuen, wenn andere Nationen mit ihm zusammentreten, dafür ; .ärgert wollen, daß keine Nation und keine Gruppe von Nationen verbucht, eure andere Nation oder eine andere Gruppe von Na- jüueu auszunutzen und daß das einzige, wofür gekämpft worden 1 *' 6 l l geme in e n Rechte der Menschheit sind,
nnele führen Beschwerde darüber, daß lvir nicht jetzt kämpfen, otwas zu erreichen, nicht etrvas Geistiges, nicht irgend ein mecht, nicht irgend etwas, worauf wir stolz sein könnten, sondern envas, oas wir besitzen und für unseren Handel ausnutzen könnten, (sie oe> chweren sich darüber, daß die Regierung der Vereinigten (Staaten nicht von demselben Geiste beseelt ist, wie die Regierungen anderer Staaten, die die Macht ihrer Heere und Flotten hinter me Unternehmungen in anderen Ländern stellen. Das tun, heißt Nch in das Chaos der miteinander wetteifernden oder einander feindlichen Bestrebungen zu stürzen.
Hat jemand jemals davon gehört, woraus der gegenwärtige Krieg entltanden ist? Wenn ja, dann wünschte ich, er würde das bekannt- geben denn so weit ich sehe, weiß es niemand. Keine einzelne Tatlache hat den Krieg hervorgerufen. sondern alles Dinge im allge- meuren IN Guropa war ein gegenseitiger Argwohn entstanden, wechselseitige Vermutungen waren entstanden über das, was diese Regierung im Begriffe stand zu tun. eine Verknüpfung von Bündnissen und Verständigungen, ein verwickeltes Gewebe von ^yittricrcn rfttü Spionage, das mit Sicherheit die ganze Völkerfamilie auf jener Seite des Ozeans in seinen Maschen fing..
k CTT ft stch, daß es nach diesem Kriege früher oder P??«. . einen solchem Krieg geben könnte und daß dies der letzte Krieg ist, der die Welt umfaßt, in dem die Vereinigten Staaten ■ neu tral bleiben konnten? Ich sage das, weil ich glaubt, daß es ■ mit dem Neutralsein vorbei ist sbnsineß of nentrality is over), nicht weck ich wünsche, daß es so wäre. Aber ich mfeiue dies. Der '-r.r^^F haJ jetzt einen Umfang angenommen, der dre Stellung der Neutralen früher oder später unerträglich macht, gerade so, wie Neutralität für Mich unerträglich wäre, wenn ich in einer Gemeinschaft »L m der jeder sein Recht durch Gewalt schützen
mutzte so daß ich mich an meinen Nachbar wenden
.und ihm sagen würdei So kann das nicht weiter gehen Wir ,-w ollen n n s zu samm en schließen und dafür sor gen daß Niemand mehr den Frieden stören kann. Das jvE der Anfang der gesellschaftlichen Mndung. Wir haben Nock i • n<! rS - ft der Nationen, aber wir müssen zu
einer Gejellichist bet Nationen kommen, nicht plötzlich, nicht durch Hartnäckigkeit, nicht durch feindseligen Nachdruck mnter oreser <yGderung, sondern durch den Hinweis aus die N o t^d e r Z e i t.
Tie Völker der Ende müssen sich zusammentun und sagen: Hinfort kann niemand neutral bleiben, wenn es sich um die Storung des Weltfriedens handelt aus einem Anlaß, den die Meinung der Welt nicht anerkennen kann.
,,~t r «Wtfnebe W gestört lverden, r vtxm es sich um Grunde rechte der Men ichheit handelt, aber er sollte nicht gestört werden, MJend einer Sache willen, die ich mir ansdenken könnte,'
7 J, -i-uenka ist oazn da, daß wenigitens in seiner Regierung die ^-,rnndreck/e der Menschheit verkörpert werden. Amerika muß. daher «{* Z'^gUed der Völkerfamilie dazu bereit sein, seine ganze geistige p ji>a»' Kraftt für oie jsicherriNg dieser Rechte aus dem ganzen Erdenrund m die Wagschale zu werfen
Während seiner Anwesenheit in Eiueinnati wurde Wilson von zahlreichen Zurnien: „Wir wollen den Frieden!" begrüßt.
Der »Fürst von Hohenzoktern an der siebenbnrgischen
F^ront.
Sigmaringen, 31. Oft. (WTB.) Der Fürst von Ho- menzollern verläßt heute Signraringen, um sich nach der siebenbur gischen Front zu einem Besuche bei seinen ^gegen Rumänien kämpfenden Truppen zu begeben.
Der bulgarische Bericht.
Sofia, 31. Oktober. (WTB.) Bericht des Generalstabs vom 31. Oktober.
^ Mc edonis che Front: Wir warfen von neuem bei Seoritza 'dache feindliche LlbteilUirgen zurück, die ein wenig süd- ^wettlich vom Naliksae vorrückten. Im Oßabschnitt des Cerna- Do ge ns versuchten die Serben anzugreifen. wurden aber durch erneii, Gegenangriff m ihre Ausgangsstellungen z-urückgeworfeu. ^Mar uywgen gleichfalls euren schwachen feindlichen Angriff bei IDouropolte ab. .vm Moglenioa-Tale und auf beiden Seiten des -Mardar Patronulengesechte. An der Front der Belasica Planina $mr : an her Struma beschloß die feindliche Artillerie ergebnislos emig.- vewohnte Ortschaften an der Front.
An der Küste der Aegäischen Meeres Rühe.
Rn manische Front: Lage unverändert.
Kabinettswechssl in Rumänien?
(Priv.-Ttzl.) Der Züricher „Bund" MMret nach russischen Quellen, daß der König von Ru- Sm«nren den früheren Ministerpräsidenten Marghilo- Ni a n , den ^Führer der konservativen Partei, zu sich berufen habe. Die Stellung Bratia uns gelte erschüttert.
Die Besetzung von Nordepirrrs durch Italien.
' A mst e r b a m , 31. -D!t (WTB.) Ein hiesiges Blatt berichtet -aus London daß der italienische Gesandte in Athen der griechischen •Siegiermig bie Versicherung gegeben habe, daß die Besetzung v O K R ordepirus mit provisorisch sei und keineu Einfluß darauf habe, was später mit diesem Gebiete geschehe.
Ans Griechenland.
31 Oft. (WM. Nuwanrtlich.1 Di- mel°
(***"“•? jtotWwt dem Köni, und den Gesandten der
Mflirerten mecke über ö-n Sckvitz der Interessen der qrie-
'u\-r n , r 'A*. f nationalen Bewegung aN-
^chkeszen. ver,«adelt. ,v.in nicht die offiziell-- Neutralität Grie«l>en- ^.^sen. imben die Offiziere wahrscheinlich --um rlne EnÄassung bitten, nnt dein Recht, später ihren alten Rang >-in der gnekbnchen Armee Nnedcr einzrmrhmen.
Der türkische Bericht.
, Kvn fta ntin o vel, 31.0« iWTB.l Amtlicher Heeres- fÜtTifm vom 30 Dm.
— ?^^kZront: Untere Freiwilligen unternahmen am Oktober euren uberraschende-n^Angriff auf die semdlickM La- latze der ^cheik sxrid. Sre drangen bis zu einem Schuppen zerstörten ein dann benndlichLs englisches Flng.zeng und wohlbehalten zurück. Tie Engländer, die für btefe fiifino i<d Rache nehmen wollten, warsen Bomben aus Bedre nördlich, E** 1 'rwduvch ein Kind getötet und drei Personen'
Kkr friedlichen Bevölkerung verletzt wurden.
> Front: Am 27. Oktober warfen unsere vor-
^geschvbenen die die Russen 50 Kilometer nördlich H a ->
flnadan zu Aumärungszivecken an verschiedenen Stelbm ange- UtFyV} hatten^ den F«nd «aus dieser Wegeno zurück und fügten ibm r .V’ 55etfufte zu. Dieser Angriff lieferte uns sehr nützliche Ini-JfV ‘ n iü ^ Vrrbn.kt.na der feindlichen Trupven Wir m achten bei diejem Angriff einige Gefangene, zerstörten ein Traht-
Menge Vorräte und Msunition,
- ?kusgabe sind die Truppen wobl-
l vl rr ^'Lunaeu nördlich von Hamadan zurückgekehrt
kUtn toThMhb? Xngftnt nötbtid* von Sakis zu über-
je *cn verw«hte, wurde mit Verlusten für ihn adgenn-sen.
^ sn s f r ont: Wir haben Ueberfälle.und Gefechte feindlicher Aufklärungsabteilungen mit Verlusten abgeschlagen.
Bon den übrigen Fronten ist nichts Bemerkenswertes zu
melden.
Norwegen.
--. 4 -^ ^/^ **** ^**' ^Et. (WTB.) In einigen norwe glichen Blattern und auch in manchen Kreisen des norwegi- scheu Volkes scheint ein gewisser S timmung summt) Wwn g dahin cingetreten zu sein, daß der deutsche Standpunkt gegenüber der norivegischen Tauchbootsver- vrdnung vom 13./10. größere Würdigung zu finden ocginnt. Man ist sich der .Gefahr, in den Weltkrieg hineingezogen zu werden, durch die letzten Ereignisse, besonders durch die englischen und französischen, nicht mißzuverstehenden Winke plötzlich mehr als bisher bewußt geworden. So werden Mt 'Bernül)iin_ge 11 sichtbar, einen Ausgleich in der äugen olicrlichen deutsch-norwegischen Spannung zu finden, der an- ichetnend entsprechend dem deutschen Ersuchen eine Revision der Verordnung in den Bereich der Möglichkeit rückt. Besondere Beachtung verdient in dieser Richtung der Leitartikel des Reederorgans „Sjoefartstidende", überschrieben, „Ein Ausgleich", in dem u. a. ansgeführt wird:
Wenn auch zNTeisellos die norwegische Regierung bei dem Er- laß ihrer Verordnung überzeugt war, in jeder Hinsicht auf deml Boden,des Volwrrechts zu stehen, sei es andererseits gänzlich aus- geichlopen, datz >re ger-ade die Tauchboote als ungesetzmäßige .ürtegsfahrzeuge^ brandmarken wollte, weil ja sie gerade der einzige Oahrzeugchp feien, der den Kleinstaaten die Hofsnimg gebe, sich eme esfektive Seewehr zu schaffen. Ta die deutsche Regierung erklärt I)abe. datz die deutsche^. Tauchboore norlvegisches Territorialge- waper: nicht benutzen, liege die prinzipielle Frage vor, ob Mx-, wegen völkerrechtlich die Befugnis habe, eine solche Verordnung zu erlafün. Das Blatts ist überzeugt, daß die norwegische Regierung mit Meuden diese Seite der Sacke zum Gegenstand einer näl-eren llnteriuchuiig machen werde, will sie nicht in Zweifel ziehen daß die andere Seite eben,o sicher ihres Rechtes sei! Deshalb werde es im beideileitigen Jntere,se sein, in der Lösung Zweifel finden.
Aehnlich äußert sich der uorweaische Reichsgerichtsanwalt Emil Stang im Blatte „Socraldemocraten", der bic N?!^mtg darauf hinweist, daß ihre Verfügung höchst unglücklich habe wirken müssen und eine schwere Gefahr für das Land m sick) trug, ein Standpunkt, dem sich das Blatt „Socialdemocraten" in einem Leitartikel „Die Lage" an- chließt.
Rotte r b am, 31. Okt. (WTB.) Anfangs voriger Woche sind vom d^yne nicht weniger als 18norwegische Dampfer mit Re g l e r u n gs ladung nach Frankreich in See gegangen (Die norwegilche Reederei wird sich angesichts solcher Transporte nicht wundern dürfen, ivenn sie erhebliche Schiffsverluste durch den deutschen Kreuzerkrieg hat. — D. Schriftl.)
diger Seite folgendes: Der Dampfer „GeorgoiS M. Embv- ricos" war ausweislich der Schiffspupiere mit einer Mais- ladung nach Bnixh-am für Ordre bestimmt. Das Schiff führte keinerlei Abzeichen der Unter st ützungskom» Mission für Belgien, auch enthielten die Schiffs-- Papiere nicht den ge^ngsten Hinweis d«rLuf, daß die Ladung für die Uiiterstützungskonrmission für Belgien besttmmt war. Da das Schiff hiernach Lebensmittel nach Englands mithin Bannware, an Bord führte, erfolgte die Versenkung nach den Bestunmunigen der Priscnordnung mit Recht.
Bern, 31. Ockt. (WTB. Nichtamtlich.) Wie „Temps" meldet, ist der französische Dampfer ,^Frma" (&44 sonnen) versenkt und die Besatzunig durch einen englischen Dampfer gerettet worden.
London, 31. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Lloyds meldet: Der Danipfer „Cabotia" aus Glasgow ist am 20. Oktober zum Sinken gebracht worden.
London, 31. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Lloyds meldet: Der norwegische Dampfer „Falkefiell" ist zum Sinken gebracht worden.
Kristiania, 31. Okt. (WDB. Nichtamtlichst Meldung von Norsk Telegramm-Bureau. Der mit Ballast nach Barry besttmmte norwegische Dampfer „Thorsdal" ist am Samstag, wie der norwegische Generalkonsul in Lissabon meldet, vor Kap Vincent von einem deutschen Unterseeboot versenkt worden. Die Besatzung ist in Rettungsbooten in Faro eingetroffejj.
Aus dem Reiche.
Ter Kampf in Oftafrika.
o rw-! ^ \ Oll. (WTB.) Meldung der Agence Havas:
L?.. 'O jt- Afrika warf eine Kolonne, die auf unserem linken Flügel operierte, nachdem sie 200 Kilometer zurückgelegt hatte, den Femd ans vorgeschobenen Vetteidigungsstellnngen bei Newalla und nahm am 26 Oktober diesen Ott. Im Verlaufe des Kampfes beantwortete der tfemb die Beschießung der portugiesischen Trup- pen mit Artillenefener. Der Kampf war sehr heftig. Der Feind mußte sich zurückziehen, doch steckte er.vorher die Verteidi- ?^^^?brke: in Brand; die portugiesischen Verluste sind leicht Man halt die Verluste des Feindes für bedeutend.
Notiz des WTB.: Nach dreimonatigen unentwegten Siegen gelang es alw den Dottugiesen, die Richtigkeit der vorstehenden Meldung vorausgesetzt, ganze 20 Mameter. nicht 200 Kilometer, rme es in der Me^nng heißt, nördlich des Grenzflusses Rovuna vorzudmgen Die Bemerkung, daß die zurückziehenden Deutschen „ibre BetteidigungÄverke in Brand steckten", läßt darauf schließen, daß es sich bei dem portugiesischen Sieg bei Newalla um die Aufgabe eines denchchen Blockhauses handelt. Dafür spricht auch, daß Zch die Portugiesen über die angeblichen deutschen Verluste nur m Vermutungen ergehen können.
Der §eekrieg.
Glückliche Heimkehr des „II 53".
Berlin. 31. Okt. (WTB. Amtlich.) Das Da u chb o o t ,U o3" ist von seiner Unternehmung über den Atlantischen Ozean wohlbehalten in die Heimat zurü ckgekeh r t.
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Berlin, 31. Okt. (WTB.) Drei kürzlich nach dem Heimatshafen zurückgekehrte Unterseeboote versenk- t e n i m e n gli s ch e n K a n a l in wenigen Tagen insgesamt
Schlffe mit rund 28 500 Tonnen, darunter befanden sich solgende bisher in Zeitungsmeldungen noch^ nicht genannte Schiffe: die französische Bark „Co ndor", 760 Tonnen, die französische Bark „C anneb i e re", 2454 Tonnen, mtt Farbholz, der französische Dveimastschoner „Saint Ch arles", 521 Tonnen, mit einer Ladung von 421 Tonnen Fischen.
Berlin, 31. Okt. (WTB.) Der Kaiser verlieh dem Vizeadmiral Souchon. Chef der deutschen Mittelmeerdivision und in der jetzigen Dienststellung zugleich Chef der verbündeten osmanischen Flotte, den Orden Pour te merite in Anerkennung seiner Verdienste um die ^.eekriegführnng im Mittelmeer und Schwarzen Meer.
- (WTB.) Eines unserer kürzlich aus
oem Mlttelmeer zurückgekehrten Tauchboote wurde bei der Führung des Handelskrieges Joiederholt v o u b e wa f f- neteu Dampfern angri ffswei s e, oder bei Einleitung der Ausübung des Untersnchsungsrecbtes und zwar insgesamt nicht weniger als siebenmal, beschossen Es handelte sich fast stets um englische Dampfer, die durchweg ein oder mehrere moderne 7,5 Zentimeter-Ge- Ichutze führten. Auf dasselbe Boot wurde übrigens bei einer vorausgegangenen mehnvöchigeu gleichfalls im Mittel- ntecr vorgenommenen Unternehmung nicht weniger als sechsinal Feucrc durch feindliche Dampfer eröffnet. Es aelana
bei der letzten Unternehmung der Geschick,lchkert und GeistergeUesMmrt des Kommandanten und ieiner Besatzuirg, sich dem feindlichen Feuer rechtzeitig zu entzieheir. ’ o »
London 3> Okt. (WTB.) Der griechische Dampfer „Germaine (2niZ Tonnen) ist am 28. Oktober von eurem deutschen Unterseeboot versenkt worden Die Mannschaft- wurde gerettet. - Die Besatzung des französischen Fischerbootes „Saint Charles" landete in Plv- jnonth und berichtete, das; ihr Fahrzeug versenkt wurde^ w . "'t^Okd lWTB.i Der englische sseitnngsdienst
Poldhn vom SO. Oktober behauptet, ein deutsches Tauchboot habe ohne iqgjl,che Milde den griechischen Dampfer „Georgois M. Embiricos" versenkt, obgleich dieser wampfer mit Mais für den belgischen Hilfsvevein nach Rotterdam besttmmt b«>vesen sei. Der englische Untcr- suchuugisrichter habe mrtgeteilt, datz dieser feige Akt eine direkte Verletz>rug der Amerika gegebenen Biirgschaft dar- slctlc. Zn diesen, neuen Versuch, die Vereinigten Staaten gegen Deutschland auszuhetzen, erfahren wir von zustän-
Aus den ReichsiagsLUsschüssen.
Berlrn, 31.Okt. (WTB., Der Ausschuß des Reichs- Handel und Gewerbe nahm einen nationallibe- raten ttntrag an, die verbündeten Regierungen zu ersuchen, zwecks Uri Le r stutz ung und Förderung der Leipziger Messe eine Million Mark aus Reichsmitteln in den Etat einzustellen. Hierauf wandte jich die Beratung Fragen der Uebergangswirtschaft zu
^m Hauptausschuß des Reichstages erklärte auf Zsinrchtungen von konservativer Seite wegen einer Gefährdung der Viehdurchhaltung durch Herabsetzung der Viehpreise Präsident von Bat ocki, diese sei erst für die Zeit nach der Mastperiode in Aus- r Bei Erörterung von mit der Zenttal-Einkaufs-
gestlUchaft zu^aminenhangenden Fragen äußerte Unterstaatssekretär Freiherr v. ^te rn sich über den früheren Geschäftsverkehr mit Rnmanien der im Interesse des Reiches solange als möglich auf- recht erhalten wurde, und beantwottete Fragen iwer den Geschäfts-- verkehr der Zentral-Ernkaufsgesellschast überhaupt. Bei Fragen der «ms r a u . n 9 erklärte ein Vertreter des Kriegsministeri-
.^^chlagnahme von Lederabfällen werde wohl angeordnet werden, die Beschlagnahme von Kalb- und Ziegenfellen stehe bevor
Die Beisetzung Boelckcs.
Dessau, 31. Okt. (WTB.) Die Beisetzung des Flic- gerhLuptmanns Boelcke findet voraussichtlich am Donncrstoa nachmcktags um dre, Uhr^statt. Die Schulen, Junqwehr und Vcr -une bilden Spalier, dre >stadt trägt Trmierschmuck. Am Babnhof werden zwei Trauermasten errichtet werden.
c 31 - (WTB.- Der Kaiser richtete, wie
der „Anhaltische StaatsanMger" meldet, an Professor Mar Boelcke folgendes Telegramm:
M^B>oelcke, Ziebigk bei Dessau. Aufs schmerz- lichste beklage ich mit dein ^ganzen deutschen Volke den Todchres Heldlww^^' meines tapfersten, erfolgreichsten Fliegevoffizier- Mit Ettvlz werden ,re auch nach seinem Lode seiner gedenke^ und seinem leuchenden Vorbild nachueifern streben. Gott tröste Si' in ^prem Lchmerz.
Neues Palais, den 30. 10. W16.
Von dem deutschen Kronprinzen ^t^^olqeackre- Telegramm ein: ^ ^ ^
Drof^sor Vvelcke, Dessau. Der .Heldentod Ilnrs vortrefflichen, nnerschwckenen Lohnes, der mrch meiner Armee und mir vor vorzüglich Dienste geleistet hat. erfüllt mich mit ganz besonders aujrichtiger lherzificher Betrübnis. Seien Sie und ^re rMmitte meiner wärmsten Anteilnahme versichett. Mt Pfoten ^ 9 ^ anctc Nation, an der Ifcofre t 1 * stehen seine Leistungen
^ stolz um Växt deutsche Aitriot ihn zu den SettLn. ».und ^infach blieb er trotz aller Ehrungen. Sein volkstümliches Bfld wrrd immerdar von unverwelklichem Lorbeer um- selN^Jedernmnn imrb seines lieben Hanptmmms Boelcke m Bewunderuilg und Verehruirg allchit gedenken Aus dem FÄde, 30. 10. 1916.
x p ?^ssau, 31. Oktober. (WTB. Mchtamtlich.) Bei dem Vater des Fttegerhailptmanns Boelcke sind zahlreiche weitere Bei- te i d 6 t e p eg ramme emgegangen, darunter von dem Primen Heinrich von -Brechen, der Prttizessin Charlotte von Reuß, der 5xrzogin von Mcklenburg, dem anhalttschn Staatsminister Laue und den Offizieren der Militär-Fliegerschule Halberstadt.
Großadmirals Prinzen Heinrich lautet: Kiel. Jnnigft ergriffen sende ich Ihnen mein tie^mpfundenes Beileid zum Hwschiden Ihres Flieger-Heldensohnes.
*
c-. .? 31. Okt. (WTB.) Der Kaiser richtete anläßlich des
Hmschidens der Gemahlin des Reichstagspräsidenten folgendes Beileidstelegramm an S. Exzellenz Dr. Kämpf: „Zu memeni großen Bedauern erfahre ich soeben von dem Hinscheiden Ihrer Gattm. Ich spreche Ihnen zu dem schweren Verluste meine herzliche Teilnahme aus. Wilhelm I. R."
Berlin, 1 . Nov. Zum Streit um den „Vorwärts" schreibt der Parteivorstand, er werde alles tun um der Meinungisäußerirny aller Mchttmgen, soweit das unter den jetzigen Verhältnissen möglich sei, freien Spielraum zu!gewahren, um dem „Vorwärts" zu jener Stellung in der Zeitimg^welt zu verhelfen, auf die er als Zentral- ovgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands Anspruch habe.
Aus Stadt und Land.
Gießen. 1. November 1916.
** Amtliche Personalnachrichten. Der Groß- herzog hat am 28. Oktober l. Fs. dem Pfarrer Heinrich Weiß zu Wallernhausen die zweite evangelische Pfarrstelle zu Baben- l-aiffen ubettragen und den vom Fürsten zu Stolberg-Wernigerode auf die evangelische Pfartttelle zu Usenborn präsentierten Pfarr- verwalter Karl Werner daselbst für diese Stelle bestätigt. —. UeBertragen wurde am 26. Oktober Um Lehrer Hans Berdes zu Mzey eine Lelwerstelle an der Volksschule zu Uffhofen. Kreis Alzey.
** Kriegsehrenzeichen. Der Großherzog hat ,o lg enden Beamten der städtischen Verwaltung für Verdienste auf dem Gebiet der Kriegsfürsorge das „Kriegsebren- zerchen" verliehen: Jak. A l t v a t e r , Gottfr. Dörr, Andr Göbel, Peter Grobe, Hch. Höhn, Herm. Köhler Wrlh. Muhl, Wilh. Schwalb, Karl Treser, Karl Wredmeyer.
** Universitätsprofessor Dr. Skalweit bat zufolge seiner Berufung in das Kriegser nä h run g s- a m t in Berlin das Amt des Vorsitzenden des Vorstande« des Oberhessischen Viehharrdelsverbandes niedergeleqt An einer Stelle ist Universitätsprofessor Dr. Rosenbera ru Gießen zum Vorsitzenden des Vorstmchies dieses Verbandes ernannt worden.


