Dekret von jener Seite geleistet wird, dafür ein
Kurilen’ «SlL Admiral a. D. erhebt in einem Schreiben an den bindere 5 r J tma '. den Vorwurf, der Reichskanzler der-
wo»e unKl? bcn ^utschlands, weil et den Sieg nicht ^um l" militariiche Maßnastmen ein, damit sie nicht
eines bestimmten Gegners ausschlügen. (Lachen.) Ämen bc ® Fürsten an den Chef des Ge-
re^ heißt eS, daß der Krieg schon längst sieg-
diÄ fe i n to ü Ebe ' menn - - - na. Sie wissen schon, Und
der «^222^2!? ÜUd) bem Dr. Wildgrube, dem Kandidaten
unterzeichnet. (Hört, hört! links.) ^er den Kampf so fuhrt, halt sich selbst für die Blüte der Nation. Mit ein roter Faden zieht sich durch alle diese Schriften die
ml ? ^pf so fuhrt, halt sich selbst für die Blüte der Nation.
w te J' gab £ n 8ie ^ ^ durch alle diese Schriften die £2?x b0r bem Heraufziehen der Demokratie. Es W2?out./mmer: Hinter unö steht das deutsche Volkl Aber um rab'i-!* T lü V l°^das deutsche Volk keinen Einfluß auf seine schicke haben. (sehr gut! links.)
verfahren kaffen so daß ein Grund zur Beschwerde gegen diese x^SU *? 1 " 0 n,d ^ borl *0t- Auch wir erkennen den großen Ernst ^ 2qt ?c. < ? ec «. tI)ir verbinden damit den Ausdruck der nn^n^ÄUng, daß der Kriegswille unseres Heeres, unserer Flotte ün£r! S ^lkes ungebrochen ist, und wir vertrauen rückhalt- % men Hindenburg verkörperten Heeres- briff™ ‘ »rSL- I ^ n ? Ir voll Zuversicht den Waffent-ten des iÄÄ^^b^sjahres entgegen, in dem festen Willen, den Krieg
SV?*" ¥^l af> a aU \ ? r O^nzen OtHur^2°lich^^^ Der Fürst Salm-Horstmar hat an de,i Kaiser selbst geschrieben, als Anhänger des monarchischen Gedankens und der Ein. Ä 9 f^rken Königtums wolle er auf die heraufziehende ^vlvhr einer Schatten Monarchie Hinweisen, denn da-ni mutzte die Wurde des Deutschen Kaisers herabsinken, wenn die pa^ ^n arnche Regierungsform in Deutschland Einzug gehalten hatte. (Hort, Hort, links.) Das sind die Patrioten, dle staatSe^l-
lenden Elemente Eine dünne' Gesellschaftsschicht "maßt"sich über die Schchale des bciitfd^en Volkes in dieser schweren
*2j^£? I r mme ?‘ J i 8 " r ^rcichung ihres Zieles schrecken sie w«. feinem Mittel zuruck. Alles ist ihnen recht, um die Erfüllung der
■»mn^rrt itr»X c*_ -t-ii < °
D-rsprechungen gehalten werden oder nicht, den Weg zu ver,perren. (Sehr richtig, links.) Was sich da eritwickelt ikt cm Chaos, eine Ochlokratie. Dazu rechne ich auch alle diese unabhängigen Volks- und sonstigen Ausschüsse. m ’ UnQJ *
Or®n 7n."'7 ^ "ur ein Mittel: wirkliche
Ur dse Schaff kol^^L^ nur die Demokratie verbürg-, rsur oie scyafsung solcher Ordnung ist der Deutsche Reichstag hi?
Äffid?*«#,“*?* den. deutKen M'verk
0 i’fin+mn'™x ^ ent - 7 -^ure wollen einfach Klassenherrschaft der oberen Vo^k x/' rU ^ e ? x ben Klassenkampf von oben, während das hrrrfif f W n ^'6 Mif.den Schlachtfeldern blutet und zu Hau^
MMLEVRMDtz
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Überzeugung ttZ
i>eS aaiuerr 9}nfo?z Xt„„+ Reichspolitik nu
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«alk n,ir irÄ haben kann ' 1° viel Rechte, w.e
f Ä ä “ mit Rechten
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9 “ f 5 a n S e S, Erstellung voller Vereins- - “• £I "" S
LnL^" *ÄT»SSög!
%rm£ ^ Tn 2lnbetrac ^ t ber heldenmüttgen Leistungen unserer
^ U§ des Reichskanzlers haben wir den Eindruck
unb°hi> en in b< v t e ^gensätze. die zu diesem Krieg geführt haben wenn man unzeschwächt Fortdauern;
man auf
unteredem Einflüsse Briands stehende"Matin' Estland muß für immer unschädlich gemacht werden, mr l L Cm x re i fe 1 S be§ -^ ler ' ^ niedergeschlagen werden muß bö fe 5 e “ tlc ^ r . at1 ^ nach Wiederherstellung des Friedens a'llfl vaTr-t 1 N^llt werden soll. Aus dem Munde des M^;^Ä^?'neralstabs, Robertson, entnehmen wir:
S st nicht gekommen, wir müssen daraus gefaßt sein, mtt h?rn ^ttper.ode deren Länge sich noch nicht abschätzen läßt, hjf™ Krieg fortzufahren. Kampf bis ans Ende ist die Losung, Iix b Zlohd George hat in einem Interview
' h f I J neS Neutralen ichroff zurückgewiesen.
bollem Umfartfle billigen wir den Ausspruch des Reichs- ^ute Friedensangebote nicht machen können, f C m C K @e ? nec emen barbl 0 en Frieden als eine Erniedri- eOiSi'nJih? ß* ban!en <*? n S nei>en al5 etnc Herausforderung und ber£h-*Jt 9 Lh Uen * ^ wiederholten Erklärungen der Friedens- b fw Reichskanzler Lob aus feindlichem Munde mcht eingetragen, sondern vrelfach Spott und schroffe Zurück- S&'rJt, bie Aeußerung, daß wir am Ende unserer Kraft sind. Jtfhrirrüm 'iTmfS l1t ln fe. £at ber Standpunkt des Reichskanzlers Land? billigen und ich meine auch, daß wenn im
b £ n * lD ? en Ansehen, wenn man mit Petitivnen ?i2t ®nZh?r 3 * S L^lche Tätigkeit uns dem Frieden werl ste nn Ausland als ein Zeichen der aufgefaßt wird und d«mit den
WWLMU-MM
nur
ein
Sfl 6 " be§ Auslandes nur stärkt. (Beifall). Den Frieden werhen wir nur bora besiegten Feiud erhalten. Soweit sind wir noch nicht. Von der Energie unserer Heeresleib:ma er- \ Q n aCe§ um unsere Kriegsmittel aller Art
* u und zu mehren. Alle Mittel zur energischen
Mät^lb^kkl? Krieges, mögen ste Opfer auf dem Gebiet der x & ^ °5 Ct uuf dem der Beschaffung des ständig
wachsenden Munitionsbedarfs, wie er sich besonders an de?
teuTtär nSiMpraftS* ft- t \r a i^ c ? cn# ^ irb ber Reichstag und das h usche Volk selbstverständlich für die Heeresleitung bewilligen
fack, ?ls vom Durchhalten kann man nicht ?in-
fach als Lug und Trug ein schätzen. Neutrale Mitteilungen ü ber
stärker? ist^als? ^ lanb ^ cn übereinstimmend dahin, daß ?. ist als er je zuvor war, und daß das Ziel der Vernich-
wMde^is?^^^ Gemeingut der englischen Nation
M?nscken^trotz der kolossalen Verluste enschen und obwohl die Formationen nicht mehr aumofüllt wer-
"Nb Siege-will- weiser im^B-nn der
uud die Reichsleitung sich nicht vor vollendete Tatsachen stellen taffen dürfe, ist ein durchaus wichtiger Grundsatz, der in diesem Weltkriege unbedingt Geltung haben muß. In einem Weltkrieg, in einem Koalitionskrieg, der die Verhältniffe der Völker untereinander )o unendlich kompliziert und so viele Kriegsschauplätze- zeitigt, wird es notwendig sein, der Kriegsleitung das große Ziel, das erreicht werden soll, in seinen Umriffen anzuzeigcn. Das wird auf die Kriegführung selbst Einfluß haben.
Ter Kanzler sprach vom Kriegswillen, und daß ein deutscher Staatsmann der sich scheute, gegen England jedes taugliche, den > Krieg wirklich abkurzende Mittel anzuwenden, gehängt zu werden verdiente. Der starke Ausdruck ist als Protest gegen den Vorwurf gebraucht, daß sich die Haltung des Reichskanzlers aus Zu- an'.men. angen erklären laffe, die das Lickst des Tages scheuen. Die Feststellung des Reichskanzlers deckt sich mit unserer Auf- fuffung. 27 Monat- dauert dieser furchtbare Krieg. Er kann nur durch die größte Energie, dem schärfsten Kriegs-'und Sieges- wkllen beendet werden. Ter Zweck des Krieges ist die höchste Schädigung, ist die Vernichtung des Feindes. Wir erwar- c» e ?' ...B 6 l l e Mittel, die uns Ersindungsgeist, Genie und Industrie zur Verrugung stellen, schonungslos und nicht beengt ourco falsche Humanität gegen unsere Feinde zur Anwenduna <ie=> bracht werden slebh. Beifall) und daß jedes taugliche, den Krieg ^-kürzende Mittel gegen England zur Anwendung kommt. Mit Genugtuung begrüße ich. daß der Reichskanzler das feierlich und klar ausgesprochen hat. Einmütig sind wir der Ueberzeugung, daß wenn der Krieg so geführt wird, damit der Krieg wirklich abgekürzt wird und wir dem Frieden und dem Siege näherkommen. (Lebh. Sehr richtig I) Die E r n ä h r u n g s f r a a e n spielen gewiß als Kriegsmittel eine Rolle. Wenn wir durchhalten und siegen wollen, ist eine ausreichende Ernäbrung unseres Volkes notwendig. Für bie Vorbereitung auf einen Wirtschafts- trieg kündigte sich das.Problem doch wohl schon vor dem Kriea IN seiiien Umrissen an Es fehlte für die Vorbereitung an einem wirtschaftlichem General st ab.
Der Abgeordnete Scheidemänn ist auf die Angriffe gegen den Reichskanzler und auf die Neuorientierung der de u t s ch e n Politik eingegangen. Es sind An- griffe gegen den Reichskanzler von verschiedenen Seiten gerichtet worden und es kann ja wohl niemand leugnen, daß sie zum Teil un Auslande den Eindruck erweckt haben, daß es mit der Einigkeit . un§ 311 ©nbe märe. Man hat darauf weitgehende Hoffnungen l.™. Auslände gebaut — mit Unrecht: trotz aller Meinungsverschiedenheiten ist in unserem Volk der feste Wille unvermindert, den Krieg siegreich zu Ende zu führen (sehr richtig!) und mehr wie .je hat sich die Ueberzeugung durchgerungen, daß wir siegen nnujsen, wenn wir nicht untergehen wollen. Namens meine) Freunde sage i ch: den Ton. mit dem vielfach in ben anonymen Schriften gearbeitet wird, die Aussalle die die persönliche und politische Integrität des Reichskanzlers
■Ä ® in £! tu i ^ °sn°,7-7LVchls ®r äften ^
mib ©enternden. Wir brauchen das alles ,ur Oraa-Ü
Weiter!)'" Ersten und
leversau.) Dann weiß das Ausland, daß es einer
SLnübersteht., durch derer? Mund'das' »anze V-ri
UMMMZZJW
C r- b^schmettern zu können. Beschämen Sie ^0^? b und das republikanische Frankreich durch die ReAe, die sie mitten im Krieae dem deutschen N
l tS Rechts kämpfen wir, für da?
^Ä?^.?brde n soll, bluten draußen unser/ Löb 2 - Bruder, kampsen wir alle, drauße Zrel: Friede und Freiheit. (Beifall.)
Abg. Bassermann (Natl.): Nachdem wir uns in w hingen des Ausschusses bemüht haben, Aufklärung zu erlangen soll .n der heuiigen Aussprache Antwort g e g ° b? n w ° r d77 Ä die Darlegungen des Reichskmizlers und seine Rede vom 28 L-r Der Reichskanzler hat'die erfolgreiche Abwehr 7^
b '- Durchkreuzung der feindlichen Absichten und
d?e Red/d/s W? T \dS nbh ^ e a ^ läUt kestgestellt. Das Ausland hat Reichskanzlers so ausgelept, als ob Deutschland nun
rln^ e ' w ^ e -rj UX a?^ b *vum sich handelt, seine Existenz zu Wxul nrF? me * sulche Deutung Erträgt sich we-der mit dem Wort- laut, noch mit dem Sinn-- der Kanzlerrede. Die Franzosen feiern V e r d u n als chren Sieg und täuschen sich über die enormen Ver- ^ bort erlitten haben und daß Frankreich den größten SrfJ et S dort einsetzen mußte, der dann für ^andere
Zwecke nicht verwendbar war. Unsere Truppen wehren sich an
tra/em gegen feindliche, durch Uebermacht ge.
traaene Angriffe und stehen in dem furchtbarsten Trommel und Sperrfeuer, alle beseelt nur von dem einen Gedanken der Verteidigung des Vaterlandes. Im Osten haben wir es freudigen Herzens erleben können, daß unter der bewährten Führung Mar- wchens und Linsmgens die Russen aufgehalten wurden. (Beifall) Unsere Femde behaupten, daß uns das Gesetz der KriegfüLung von 1^11 auferlegt sei, daß wir in die Defensive gedrängt seien. Im Augenblick erleben wir jauchzend, wie der deutsche
Offen,ivgefft rm Kriege gegen Rumänien, in Sieben-
feiert.^' (Beifall?^^^^^ ^ m bCn Donaukämpfen seine Erfolge
. „f r bertvaueu ber Kriegskunst unserer Heeresleitung, Hin- urü. Ludendorjj, daß es gelingen wird, auch nn Sudoste-n der europäischen Kriegsschauplätze aus der defeiffiven Stellung wieder ojfenstv zu werden. Mit Stolz dürfen wir auf die Erfolge unserer Flotte hmweisen, auf den Seesi/a
S ImiärCrrbc Führung der Admirale Hipve? urrd Scheer. (Beifall.) In diesen Taten unserer Flotte der Filb- rung unserer Seeoffiziere, der Leistung unserer todesmutigen Mannschaft erkennen wir den Geist des Großmeisters der de^ut. sc^n Flotte, der Großadmirals v. Ti r Pitz (Beffall), dessen jahrelanger Tätigkeit an der Spitze der Marine wir das verdanken. Auch wir begrüßen die Erfolge unserer Unterseeboote im mflEZi* ^2 b J m ^lantrschon Ozean, von denen uns diese Tage ^^^^^^ujchen unsere Marine zu diesen neuen
Gegenüber dew Vorredner, der erneut jeden Annexions- ^'ch hervorheben, daß der Reichs- 2 ? Jr v r r £^ cn . Rede einen festen und dauerhar^ii -^rebt, der Deutschland für alle Zeit gegen jeden An- tf V n Umschreibung die Wiederholuna
er in seiner Rede vom 28. Mai 1915
aussprach worm er von den notwendigen Garantien und Sicherheiten redete, die geschafft und erkämpft werden müssen daß ^^nde Nicht vereinzelt, nicht vereint, wieder einen wurde, Gedankengänge, die er in späteren J}^ er darlegte. Diese klaren Ausführungen können nicht r t Un0 ^^den, die wir aus sozialdemokratischem Munde gelesen haben, wonach dieser Reichskanzler keinerlei Eroberungen
w »>®2? e r n emc f 0 l^ e Auslegung ber. Kanzlerrede müssen wir doch Verwahrung einlegen. (Sehr richtig!)
w Ttt rie l* rr ein 0 Ewisse§ System darin, den Reichskanzler dem „ul?<Z r & nen 'J l I 0h er im Daune der Pazifisten und der ausgesprochenen Nichtanneriomsten stände, was mit seinen Reden im Reichstag in keiner Weise vereinbar ist. Ich möchte unterstreichen was er über England und seine Äriegsziele gesagt ^ ^i hon 1 ° rr acrftört werden. Militärisch £^ 0 *, wirtsc^lftli'ch zerschmettert und boykottiert, von aller ^L xÄ^orndem Siechtum verurteilt, so siebt das Deutschland ,f^r ran x X $ f ?i lfeen legi'n will. Auf dem ohumäch- Deutschlanh soll der Traum englischer Weltherrschaft ver-
!? ® nnIanb bor cITcm unser selbst- suchngster. hartnäckigster und erbittertster Feind."
l)t W m{ Uadj mand,cn Schwankungen doch ein fester ^ .Doden gewonnen, auf dem auch wir heute stehen,
und der sich Mit den Stimmungen, die wir allseitig im Lande inden, durchaus deckt. Auch hier sieht man eine andere Ipter- .'^lt Staunen habe ich gelesen, daß man die Kanzler- Jr /I v Orlentrerung unserer Politik nach Westen, nach der Seite der Kultur, der Jndustriepolitik und der Handelsbeziehung^ fassen will. Das kann man aus der Rede beim besten Die Ueberzeugung, daß wir in England • inb .^licken muffen, hat sich mit elementarer Folge- richtifl^it in unserem Volke durchgesetzt. In England dient dem politischen Gedanken der Weltherrschaft alles. Es ist ein welt- umspannenher Krieg. England führt euren Krieg, der sich schließ- bie 5 ^Aführung RegeTI Deutschland beschränkt. Es legt seme schere Hand infolge der durch die französischen Verluste bediiwten Verlängerung seiner Front in Frankreich immer mehr auf französisches Gebiet und behält sich damit die Beherrschung her Kcmalkuste auch auf der ftanzösischen Seite für die Zukunft vor Portugal liegt unter englischen Kanonen. In jeder Stunde fl e 2-? anb 2” t - er b l e Botmäßigkeit Englands kommen. England ist willens, diesen Krieg bis zum letzten Ende durchzusühren, bis zum letzten Mann sein Blut zu lassen und den letzten Groschen in die Taschen ftnner Bundesgenossen fließen zu lassen. Für die Stimmung in Deutschland gegenüber England darf ich auf Kundgebungen aus den Hansastädten hinweifen, in denen rmfgefordert wird, England mederzuringen, in der klaren Erkenntnis, daß England unser Feind ist. Das ist charakteristtsch. weil es die Kreife sind, die am meisten unter dem Krieg und unter dem Abbruch der Beziehungen zu England leiden, wie zum Beispiel die Hamburgischen Reeder. Gerade im Kreise dieser Patrioteu findet der energische Kriegswille gegen unseren Haupt- fernd England Nahrung. In der N i e d e r k ä m p f u n a Englands empfinden wir das Hauptziel. Wir freuen uns, daß dieser Gedanke in den Ausführungen des Reichskanzlers seinen Ausdruck geffrnden hat.
, ^ seinen Ausführungen über Rußland hat der Reichs-
kanzler sich bemüht, die Legende zu zerstören, daß mir uns in die inneren Verhältnisse einmischen wollen. - Diese Fest- Üellung war ja wohl nottoendig. nachdem er in der Rede vom 16 April 1916 von der Befreiung der Völker zwischen der Bal- tischen See und den wolhynischen Sümpfen, vom Regiment des reaktionären Rußlands gesprochen hat. Wir teilen den Standpunkt. daß ausichließlich deutsche Interessen für unsere Beziehungen auch gegenüber Rußland maßgebend sein müssen, und daß w s .° f8 "Esche vollständig gleichgültig sein kann, ob dies Rußland reaktionär oder freiheitlich regiert wird. Niemand ®2°A e _ b ” l u s s' sch en G tja h r für die Zukunft
von der verkennen, aber ste tritt hinter Englands Todfeindschaft, die
.. ™ jsu%, oafcjs ssärs smsswusastn»
uns
schoten, Briefe und dergleichen zu billigen, in denen währe und jalicye Tatsachen gemischt vorgebracht werden, die von nicht ge- crn^1" b < orientierter Seite auf Grund zugetragener unverbürgter -^citteilurigen. die vielfach im Volke falsche Meinungen Hervorrufen- auch die geben wir ohne weiteres preis.
Aber zu den Personen, die in Frage kommen, ein Wort: un er denen, die als „K a n z I e r f r 0 n d e" bezeichnet werden, befinden sich wertvollste Teile unseres Volkes, Angehörige deutscher gelehrter Berufe. Leute aus Industrie und Handel, Leute, die nach Vergangenheit und Charakter turmhoch über dem Verdacht stehen, A ?us anderen als rein vaterländischen Gründen Vorgehen is.hr richtig! bei den Nationalliberalen), denen es fern liegt, aus Eigennutz oder aus materiellen Interessen den Kampf zu führen ^?"^!E?2- b ^^"Erige oder weil sie die Entwicklung unserer innern Polnik furchten, die der Kanzler angekündigt hat. Auch diese Männer kämpfen für ihre Ueberzeugung und sind erfüllt von dem Gedanken daß die Fragen, zu denen sie sich äußern, überhaupt x Oon bcren Lösung die Entscheidung über Leben
und Tod Deutschlands abhängt. Ich will nicht Namen nennen, ich- konnte hmweiien auf Admrral Knorr, auf die Herren m 0 X 22 0 V ^ * r b 0 r f und andere, die turmhoch über diesem Verdacht stehen. Die Leute, die mit Professor Schäfer den Unabhängigen Ausschuß ins Leben gerufen haben, und auch die baherijche Bewegung, bei der sich in zum Teil sehr erregten Ver- ^ ndlungen Angehörige aller Parteien zusammengefunden haben,
IS TV 1 - «? nt r cmer Eichten Handbewegung abtun. (Sehr richtig I bei den Natl.) ' *
x- m 2 * rc ffe ui ich aber mit Herrn Scheidemann darin, daß, wenn die Behauptung richtig ist, es sei eine Vergiftung der öffentlichen. Memung durch Verbreitung unbewiesener Behauptungen, durch Schmähschriften und anonyme Machenschaften vorhanden, der Herr [ f bag A l f teI in ber Hand hat. hier. Wandel zu schaffen. Der Zustand, der heute besteht, hat sich aus der politischen Z e n j u r entwickelt, d e re n Beseitigung wir for- richtig! bei den Ntl.) Einem intelligenten Volk mit allgemeiner Wehrpflicht und dem Reichstagswahlrecht kann man * n { S2 C h m x bCr ^^"ich ums Ganze geht, den Mund NfiVrJr? il b * C n ' (Erneute Zustimmungen bei den National- Liberakn.) Man kann von unserer Intelligenz, von unseren Poli-
xJn 2 b x CaU ! e ; / anbe urcht verlangen, daß sie schlechtweg auf dln ^schrankten Unterranenverstandcs treten, sie wer-
den sich Kritik und Aeußerungen nicht versagen lassen. Aus der Hinderung der öffentlichen Meinungsäußerung entsteht der heute öeHagtc Zustand. Während aber der Reichskanzler wiederholt für die Milderung der politischen Zensur aus-
R ? Qt h mU x te ? ^ x * * * et-ervers animlung des
c td^ § b e r b a n b c » der deutschen Presse am 24. Sep-
eimwtreten,^ß teilweise sogar eine Verschärfung (-^ 0E E. hortl), was diese Herren von der Presse
bcttw 1Ä? n I d)t 0 cnaue Kenntnis und ohne unzweifel- haste Beweise getan haben werden.
dunkw^ in J' einer ätzten Rede wieder von
Mittel d^ A u. ^ ]pv ^ en H.f°. möge er doch von dem u-cinet der Aufhebung der politisckien Zensur Ge-
brauch machen. Wir sind überz-eugt. daß dies eine Gesundung der politischen Entwicklung herbeiführen wird und daß viele, die m Elfter fämbfen, dann offen ihr? Meinung
zum Ausdruck bringen werden. (Sehr richtig!) Wenn acl'aat l . r f c' bfl K- b ! c Autorität des Reichskanzlers gegen versteckte Au- werden muß. dann erheben wir auch Einspruch
2 I r 1 2 ör ^f fe - 1 auf ben hochverdienten v/ £,d® 1 m 1 r a I b. Virpitz (Zustimmung), die geianet sind "Nh die Wahrheitsliebe dieses hocbvcr. v^Ti?wü^ sl nt wx U bc3 x fe fr fcr S; mx ^rehven in dem Großadmiral di. ci^-2'?ossen Name mit unvergänglichen Lettern in
die deuffche Geschichte eingezeichnet ist, den Mann, der cs als ft"# 1 .^^br .Zlotte verstanden hat, unser ganzes Marine- kriegsvolk mit dem Geiste zu erfüllen, daß wir sehen, wie mit Xrw2 d^u Kaiser auf den Lippen unsere Bradeii
draußen auf den Meevesarund sinken. (Lebhafter Beifall.) Es bl/be? ^^0 Briese Angriffe gegen Herrn v. Tirpitz unter-
Darin hat Abgeordneter Scheide mann recht: wer den Reächs- ranzter bekämpft, weil er die von ihm proklamierte Polittk der ^ceuorieritierung^ nach .bem^ Kriege^ für verderblich und verfehlt
wenn
halt, der möge das mit offenem Visier tun. Mun möge ^an die Neuoricn.ticrung nicht will, das Nar und deutlich sagen Meine pol,t>,che,, Freunde stehen durchwcgV7s dem Boden, daß wir in manchen Dingen eine .Neuorientierung unserer Volitif (Sehr richtig! bei den Natl.) Dieses Volk, das sich so wu/ärbar m diesem Kriege bewahrt hat. wird nach dem Kriege mit R^t die Beieitigung veralteter Schranken und die Erweiternd Rechte fordern dürfen und darnus ergibt sich für uns ^ w-'t-r°s a^h der S-ch^gtz.' W uati^amL!-


