Ausgabe 
15.9.1916 Erstes Blatt
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tnehthe, oVm->bc,urt usw ober deren ttteuolinuulKigteii be^ui^tuu. SBüit dem Betvlltnächtigtcn ist die Vollmacht bei der Einlösung .dc>> Frachtbriefes vorzuzeigen. Wird die Vollmacht nicht uih> «e'xigt. so wird die lstihere Furcht ttach Ndaßgabe der nnrklichen ßmusernnng in der angegebenen Ktlo^ktetertanstabelle erhoben.

"Diese 7 arifntaßnahme gilt bis mts wsiteveS nicht fitr die boyerisässli Staatsvalmett und für dw ^rn sie anschließenden Pfivatbahnen «Tie ti >l:. ri<K Frachtermäßigung für frische Kartoffeln sohire Rück sicin aus die Art ihrer Vergeudung) lOO Pfg. für 100 Kg. auf «Entfernung über 750 Kilometer, bleibt werter bestellen. Mit WiliiaU'i: vom 1. "Mvember 1916 nnri> die Fracht ermäßMUtg für frische Kartoffeln bei Anfgave als Stückgut aufgehobar. Auskunft geben die beteiligten Güterabfertigung nt.

Chefjubiläum der 116er. Anläßlich des TageS, au bftn vor 25 Jahren der Kaisler die Eliefslelle des hiesiggn. Mogtments übernommen chatte, batte der Verein ehemaliger 116cr MN 12. ds. MftS. zu einer einfack-en, schlichten Feier in dem «oberen Saal des Mittels Großherzog von Dessen eingeladen. Der Vorsitzende begrüßte die Erschienenen, unter denen sich auch Offi­ziere als Vertreter des hiesigen Regiments befanden, daraus hin­weisend. daß während der Kriegsdaner der 116er Verein znm erstell Wate die Kameraden heute zu einer .Kundgebung eingeladen T>ab»c, da er an den Dag, an dein vor 25 Jahren dein Regiment die höchste Evre Zuteil wurde, nid)it so vorüber gelKm lassen wollte. Opern- säug er Köttschau aus Wiesbaden, der über eine gut geschulte (Stimme verfügt, brachte alS Einleitung Pvei passetrde ernste Kriegs­lieder, die mit großem Beiftül aufgenomnten wurden. Tie Festteve des 'Abends war Kamerad Weioig übertragen, der in kurzen Ausführungen die Beziehungen des obersten Kriegsherrn zu seincm Regiment und all die Beweise allerhöchster stKnade, dessett sich daS Regiment inr Laufe der Zeit erfteiten koturte. schtlderte. Ereilte Dar­rungen gipfelten in dem Wunsche, daß es dem Regiment noch lauge vergönnt sein möge, die Ehre zu haben, feinen Kaiser als Cbef bezeichnen ^u köimett. Kamerad Böller verlas dte beiden Echveil>en, die von dem Verein an den Kaiser und das Regiment «bgegangcn. Noch ztvei weitere, der jetzigen entfielt Zeit ent­sprechende Lieder des Herrn Köttschau, beschlossen die in jeder Mvise harmonisch verlaufene Feier.

** Das heutige KreiSblatt entWt Bekamttmachungen Über den Verkehr mit Zucker zur Wieinverbeflerung, Über Regelung brt Handels mit Werkzeugmaschinen durch Beschlagnahme, Melde­pflicht und Preisilberwachung, Pferdeausfuhrverbot. Schwarz- Wildiagd. Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel, Kartoffelversorgung', Einfuhr von pflanzlichen und tie­rischen Oelot und Fetten, sowie Seifen, Reinhalten der Straßen und Altändennig der Ortssatzung über den Bezug von Wasser aus dem Wasserwerk Grüiringen.

" Z w e t s ch e n o e r st e i g e r u n g der Stadt Gießen. Mttt lvoch, den 20. September, kommt die Zwetschenernte von den Bwetschenbäumen der Stabt Gießen in kleinen Losen zur öffent lichen Versteigerung. Der Verkauf findet nur an Verbraucher statt; Bezugsscheine sind nicht erforderlich. Obsthändler sind vom Mit bieten ausgeschlossen. Näheres stehe Bekanntmachung.

Landkreis Gießen.

^ Lang-GönS. 15. Sept. Wehrmann Wilhelm Rausch 'l'c dem Inf.-Regt. 223 wurde die Hessische TapferkettS- ,n e d n i i l e verlieben. W. Rausch ist der Sohn des Landwirts -Jobs. 'lonr. Rausch dahier.

"Lieb, 15 Sept. Gefreiter Richard Heller erhielt am Juli in der Schlacht an der Somme daS Eiserne Kreuz ga Londorf, lb. Sept. Der Wehrmann Frtedr. Becke ' non hier, der feit KrtegSbeginn im Felde steht, erhielt die Hessische

T npferkeitsmedaille.

<ra Stangenrod. lb. Sept. Die Hessische TapserkeitS Medaille erhielt der feit KriegSbeglnn im Felde stehende Wehrmann nn Landw.-Jns.-Rgt. Nr. 116 Otto Becker von hier.

Kreis Büdingen.

^7 Büdingen, 15. Sept. Am 3. September starb den Heldentod der Leutnant Freseniu», Sohn de-Großh. Kreisarztes

Dr Fresenius.

Ober- Widdershelm, 15. Sept. Auf dem Felde der ltttire fiel der Musketier Otto Müller von hier im Jns.-Rgt Nr 67. Er wurde am 23. August durch Granatsplitter in der Bru'l schwer verwundet und starb noch am selben Tage. Seine Mutter ist eine Witwe.

# Selters, 16. Sept. An einer Gasvergiftung starb im Westen der Musketier Robert Spahn.

Kreis Alsfeld.

02 .. Bieben, 14. Sept. Dem Gefreiten Jakob Schwalm von hier, der seit Anfang deS Krieges im Dragoner-Regiment 9h. 24 üeh,. wurde das Eiserne Kreuz 8. Klasse verliehen 02. S t o r n d o r f, 14. Sept. Dem Einj. Gefr. Fritz 'Webe r Bankbeamter, wurde die Hess. T a p f e r k e i t s m e d a i l l e ver 'liehen. Dieselbe Auszeichnung erhielt der Landsturmmann Heinrich V> 11 nt im Jnf.-Regt. 50.

Kreis Lauterbach.

»* Lauterbach, 15. Sept. Vergangene Nacht sank hier die .Temperatur aus 1 0 über Null.

ri. Blitzenrod, 14. Sept. Auf dem Felde der Ehre siel der 21 Jahre alte Heinrich List mann. In der Pfarrkirche zu .Frischborn wurde eine Trauerfeier für ihn gehalten.

ri. F r i s ch b o r n, 14. Sept. Der vermißte Heinrich Eifert gebürtig von Stockhaufen, hat au« französischer Gefangenschaft geschrieben.

la. Schlitz, 15. Sept. Hoher Besuch wird in den nächsten Tagen iu unserem Städtchen eintresien. Die Groß Herzogin | }1 öit Oldenburg wird einige Tage bei der Gräfin Elisabeth au Schloß Berleburg verweilen.

oz. Wallenrod, 14. Sept. Seit Beginn des Krieges bis hnite sind am> nnsereut Ort m den Waffen einberufen 138 Mann Davon sind bis letzt 13 den Heldentod gestorben. Die Namen ;!bieser Braven sind: Johannes Berlau, Emil Römer, Otto Habermehl, Konrad Schneider II., Georg Habermehl Karl G ö r i g , Heinrich Habcrm ehl, Will^lm Zinn, Hentrnch K rast, Heinrich H a b c r m e I> t, ein Bruder des Otto .Habermehl, Heinrich Greb, Otto Dörr, Hemrrch Ztnn 53 sind verwundet, zum Teil schon zweimal, oder krank. Ver schickdettc davon sind wieder an der Fvont. In Gefangenschaft (je* raren sind vier, nämlich Ludwig Habermehl^ und Wtlhelm lBo r n in französische und llleorg Jäger und Heinrich H e n icl in russische. Letzterer ist in der Gesanaensck>att gestorben. Das Eiserne -ireuz haben bis jetzt 12 erhalten, Johannes Wahl, Lud- Ivig Wahl, Konrad Grüne wal d, Kvnrad Lind, Karl Hab ernte hl. Johannes Schmidt V., Heinrich Haber wohl, Ludwig Römer, Ludwig Sch negelsberger, Jo­hannes Habermehl, Ludwig Bernhardt und Georg Raus ch Die hessische Tapferteitsmedaille haben folgende 9 Heinrich Greb, Karl Döring, Heinrich Ztnn, Johannes Keipp, Heinrich Kraft, Georg Rühl, Hemrtch Nt es Heinrich F e n n e r , Kmtrad G r ü n e w a l d. Im Besitz des Sant tatskreuze- sind Heinrich v v n A l 1, Konvad Döring und 6^eor« Raus ch Befördert wurden während des Krieges sechs Mann *it Unterossizieren, einer zum Vizefeldwebel, einer zum Kvmpag niefeldlpebel und einer zum Leutnant d. R.

KrciS Schotten.

# Schotten. 15. Sept. Die Hessische TapserkeitSmedaille erhielt der Leutnant d. R. ReaNehrer Emil H i tz. - DaS Eiserne Krcuz erhielt der ttzesreite Karl Weil im Res.-Inf.-Rgt. 222.

chf Eschenrod, 15. Sept. Den Heldentod starb nach einer- schweren Verioundung der Wehrmann Will). Betz im Landw

Ins. Rgt.^ 3lS.^ ^ ^ ^ ^ Sept. Dem Musketier, jetzt Kriegsinvaliden Friedrich Rühl, soivie dem Lehrer August Stotz vou hier, jetzt in Lampertheim, wurde das Eiserne Kretiz 2. Klasse verltelwn- Die Hessische Tapierteltsmedaille erhielt der schon seit der RtobU machnng im Felde stehende Wehrmann Rudolf G o l d nt a n n. Der gestern inargen lim 8 Uhr fällige Zug Bl ü ck eH u n g e kaut mit 45 Minuten Verspätung hierher. Wie man Hort, hatte ditz Maschine schon in Mücke einen Schaden, so daß eine netie von Hunqeit ans den Ztlg in Atticke holen mußte.

'ch UUa, 15. Sevl. Die hiesige Psarrstelle, Präseutalton der Gesamtfamilie Freiherrn «cheuck zu SchweiuSberg, wurde dem Pfarrer Herntanu Römer zu Hercheuhain übertragen.

dl tt s d^ent oberen Vogel sberg, 13. Sept. Die paar Tage schönen Sonnenschein liabeit der Ernte bedeutend gefördert, so daß die meiste SoumrersrnÄt als geborgen betracht« werden kann. Tic Gerste ist so ziemlich alle, eingesahren. nur der Hafer lebt Mm Teil noch aus. Meist ist bie mxh eiirzubrrngeitde Fruckst noch nickst abgomäht und steht am Halmen, wie man sich hier so tuSzndrücken pflegt. Gestern und tags ztwor, am Sonndag, ist ehr viel eingefahnat )vorü«t, so das; gestern abend bei dent lfier stark niedergehenden Regelt jeder Landmamt erleichtert aujatmett konnte seine Frucht war geborgen Zu der Arbeit am Sonntag war ja nicht jeder zu b«vegrn mrd nur erst kaum die Hälfte der Bauersleute gingen am Nachmitdag $n Werke. Es war 7wcb ein Glück, daß der mRrige schwüle Tag erst des Lllienbs ztt vegnett etit» btztt, denn sonst wäre doch mattckrer. der am Sonntag ruhte von einer Arbeit, Mm Verdruß der andern ins Nachteilige gekommen. Die erste Pflicht des LattdmannS in jetziger Zeit ist dockt die, eine Ernte eiirzubringen. Tie paar geschentten Tage Sonnenschein, wie sie lmrs das Jahr 1916 mit fernen ineve.rsiege.ndrn Regen- guellm zeitioeise grbt, müsset tunlichst mit gmtzer Kraft auS- onützt lverd«t. z,imtal da die Hauptorbeitskräfte fehlen. Ten 3tb<stmgeblieb«ten llegen ja viele und sckstverc Arbcittnt auf, und fmit sich wvhl mancher alte lnttagte Mdnn ober Frau, den die chwer lastende Arbeit doppelt bürdet, aus den kommenden Rulwlng, doch rmsere braven Truppen da draußen wissen ja mtch schon lange nichts mehr von einem -Ävnntag. Tarum an alle das alle Mahm wvrt : »Schaffet solange es Tag ist, denn eS kommt die Nackst, wo nremanv nstrken kamt." Si<st>t malt in diesem Jahre die mit Garben schwer beladenen Wagen heimwärts wll-en, so erfüllt es

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mtd^iit 6er Kriegs1>eschädr^eitfilrsov,p' Jlmt erimdecte Prosesior V Schia n - Giesstm. txiß diese Fürsorge in erster Lntie Sack>e der Beedizin sei, die Krüpt>elfimorge der Inneren Mission aber Er;ie- hungssaä>e. Das Heim der Inneren Mission soll eine Daueranstalt ein, die nurn für Oftefteit plant. Allein aber solle man nicht Vor­gehen, da im Verein nrit Veri'icl>ernngsanstalt und IhrtPerjität nrehr stl errctdH'it sei. Der Oberliassisckx- Verein für Innere fNisstmi ivill jedoch die Verwirklickmng der Pläne so rasch als möglich beschleus nigat.

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ri. S t o ck h a u s e n (Kr. Lauterbach), 14. Sept. Bei herrlichem Soimpenpetter wurde hier daS übliche M i s s t o n ß f e st abge­halten. Mit gespannter 'Aufmerksamkeit lauschten die Hörer den Festrednern Pfarrer Kaiser auö Heidelberg und Missionar S t a hl Namentlich wußte letzterer fesselnde Schildertingcn von seinen Er­lebnissen iu englischer Gesangenschast zu geben.

einem mit Freitde lind Zuversicht. Unsere Feinde schlagen; chlagen.

ohr

Ai

ent ent ge­lte Pulver und Blei hat sie der dnttsche Himntel ge­ll ein Jahr sind wir wieder versorgt. Wir kömtens soweit getrost tmd mit aller Zuversicht den kommenden Ereig>- nissen entgegenschmteu. lieber den Köntererttag läßt sich noch nichts Bestimmtes fagat, da die Dreschmaschinen auf unseren hochgelegenen Heimstätten noch trickst arbeiten kömten.

Kreis Friedbcrg.

ricdberg, 1b. Septentber. Das steuerpflichtige gen der 72 Ortscktaftcn des .^kreises Friedberg wurde

Vorm str das

Ueber mehr als

Recknmngsjähr 1916 Ms 528 864 500 Mk. festgesetzt. 10 Millionen Mark Vernwgen besitzen fünf

chaften, nämlich Dad-Naichcim 108 1-14 900 ,4 109 000 Mark, Butzbach 26 077 600 Mark,

Ort-

Mark. Friedber

Mark, Butzbach 26 077 600 Mark, Vilbel 19 500 00 Marck und Itödlretm 11 114 600 Mark. Weniger als eine Millivn Diark Vermögest weisen nur fünf Olettvkstitden etiif: Dodeitwd, Hausen, Maibach, Straßl>eim imd Oes.

Kd. B a d -N a nhe i m , 15. Sept. Auf das Wohltätigkeits kontert zum Besten der Roten-Kreuz^Stiftung Bad Raulieim, das am Samstag, deit 16. September, abends 8V4 Ulst' im Konzert- Haus stattfrnd«, sei hier ttockstnals ganz besonders hrngenstesen ES dürfte durch ein schönes Pvogratnm uttd durch die Mttwirkuun bedeutender Künstler rn weiten Kreisen leblwftes Interesse erregen. Fvau Sigrid Hoffmann-Onegin, erste Mtisttn der Kgl Hosvper Stttttgart, die ictzt der Wietter Hofoper ver- ,flickstet worden ist, ist laut zahlreickper Zeittmgsurteile istne euer fei teueit Gescm gs künstler rnn cm, deren wunderbar aus gegtichette, nmfmtgreiche Stinnne durch vollendete Sckstin Tictt deö Gesanges cpdptwt ltttb geadelt wird. Frau

Hvsfmattn-Onegin wird am Samstag die ArieO berzeih, YWebter" ans Motzarts Eosi san ttttte, sowie Lieder von Hugo Wolf und Richard St rau ß singen. Dte betden anderen nrltwirkendett Mtttstler sind die 'Piattistin Fräulein Altce K r i e g e r aus Karlsrulie und I vs c p h W i l he l m i vom Deut­schen Theater in Berlin. Erstere, me jttgendltckie viel.verspreck>en>de Künstlerin aus der Schule des Wmmhm Karlsnt^r Konservato- riumsdirektors Hoftat Professor Ordenstein, spielt das F-moll .Konzert für Klavier und Orck>ester von Grieg: Herr Wilheknn lmingt Deklamatwtren von Goethe, Fritz Engel und Eiignt Zabel Das Kurorchester unter Leitung des Kgl. Professors^ a n s Minder st ein, das das .Kvtrzert nrit der Haffter^Sere nade von Mozart erössnet, lwürgt zmn Schluß Franz Liszts rnv-d

Ungarische Rhapsodie in

aus

int

or

-dltr, Jos. Joachim gewidmet

Kreis Wetzlar.

Wa. Wetzlar, 14. September. Mit dem Eisernen Kreuz Klasse wurden ausgezeichnet: Sanitäts-Unter0fftzier Friedrich Schneider, Sanitätstoutp. 3, Unteroffizier Joseph K e u s e r Bahr. Eisenbahn-Bett.-Komp Nr. 8, aus Oberbiel. Mit der Hessi scheu TapserkeitSnn'daille ausgezeichnet wurde: Gefteiter Heinrich Ko r tz, Res.-TZnf.-Rogt. Nr. 87. aus Ti e s en b a ch. Den Eiseritert Halbnwnd erhielt: Bizefeldwebel Tl>eodor H i r s ch h 0 x u , Wietzlar. Er liegt zum dritten Male verwundet, mit Schn linken Arm in einem deutschen Lazarett in Jerusalem. Der steher des hiesigen Kgl. EiseulialsttbetriebsanttS. Herr Regierungs- und Geheimer Ban rat Dr. v. Ritgen, ttitt mit dem 1. Oktober ds. Js. in den Ruhestand.

Hessen-Nassau.

X Birst ein (Kr. Gelnhausen), 14. Sept. Prinzessin Marie Luise von Jsenburg-Birstein, älteste Tochter deö Fürsten Franz Joseph zu Jsenburg-Birstein (jetzt Ehes der deutschen Zivil Verwaltung in Litßauen). hat sich mit dem Grasen Wilhelm Hans von Oppersdorf, Leutnant im Garde-Kürassier-Regiment, p e r l 0 b t. ,

X Schlüchtern, 14. Sept. In Schletzenhausen ist ein Junge des Landwirts Emil Jahn in der Jossa ertrunken Kassel, 16. Sept. Aus dem Rangierbahnhos wurde heute früh der Rangierer K r ö n e r von einer Maschine überfahre und getötet.

---Oberjossa, 14. Sept. Vom hochbeladenen Grummet wagen stürzte hier ein 75jähriger Greis ab und starb an den Folgen deS Unfalls. ^ .

F. C. Weilburg, 16. Sept. Die städtischen Z w e t s ch e werden heute versteigert. Der Zuschlag wird nur an hiesige Ein wohner erteilt, die ihren eigenen Beders decken wollen.

F. C. Aus d e in R h e i n g a u , 15. Sept. Die Lehrerschaft in Nassau wurde durch die König!. Regierung ausgefordert, das Ein sammeln von Eicheln und Buchecker n nach besten Kräften zu fördern.

Utrchliche Nachrlch-err.

Irraelittsche Rettgionsgemeintze.

Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).

S a m Stag, den 16. September 191 6 : Vorabend: 7.15 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. Abends: 7.50 und 8.25 Uhr.

Srraelitlsche Rellglonsgesevschast.

Sabbatfeier am 16. September 1916: Freitag abend 7.00 Uhr. SamSlag vorm. 8.30 Uhr. Nachm. 4.00 llhr. Sabbatnusgang 8.25 Uhr. WochengotteSdicnst morgen- 7.00, abends 7.00 Uhr.

Amtlicher Wetterbericht.

O e f f c n t l i ch e 1* Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hejscn am SamSlag, den Sept. 1916: Veränderlicti, Bewölkung, zctlweise Regensalle, kühl, besonders in der Nacht.

kehle Uachrichlen.

griechischen

Die

Gäste.

BerlinerNttngeitpost" berickstel:

Unsere

Berlin, 15. Sept.

c Offiziere des vierten grieckstsckmt Armeekorps, dar-, wie be­richtet, sich ttt deutschen Sckiutz begeben l>at. lverden, >nie wir Itören, v 0 n ihren Familien begleitet sein. Tie Offi­ziere wollen ixtburefv verhüten, daß ihre Fragten tmd Mtdetz dank der Eittente verhungern. Diese Gefahr bestand in den Garni­on Sorten des vierten grieckstschett 'Armeekorps nicht mir für die Soldaten, svndertt attch ftir deren Angehörige. Der Nante des Generals, der an der Spitze des vierten griechischen Arnteekorps gegenwärttg stelst, ist ttoch nicht bekannt.

Die Verluste der Südafrikaner an der Somme.

R 0 t t c r b a tu , 15. Sept.Volksstem" tvird aus Prätoria berichtet, ixift bei der Julioffensive an der Somme die 10 000 s Ü d a f r i t a lt i s ch c tt Freiwilligen s ch r e ck l i ch e '3 fr- 1 tt ft e erlitten. Es Wurden mehr als 1000 Tode, Verivundett und Bermißtt der Südaftikaner in ben Verlustlisten mnzetchnet. Weiter teilt ein in Hollaitd sveilender Südafrikaner dem Rotterdamsckten Courant" mit, daß nach beit englischen Verlust­

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Walde allein

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bei dett Kämpfen ann verloren haben.

Prügelei in der französischen Kammer.

Genf, 15. Sept. Am Mittwoch nackmtitMg kaut -es in dett Wa n d e l g ä u g e tt der französischen K a nt in e t zwischm den sozialdemokratisck-en Abgoordnetett 'ittfi.zon. Rasstn-Dngetts und Alermtdre Blastc eimwsetts uttd dem Pariser 'Al>geordnetett und Chesredaktettr derLibve Parole" andererseits zu einem Zusam­menstoß, der vott eitter beftigeu P r ü gelei gefolgt mar. Die Libre Parole" batte die dvü Sozialisteu uw gen ihrer Teilnatmte an der stäeirkhaler Kvttferenz als Landesverräter bezeickntet, eine Be- sckvtldigung, die auf diese Weise tatkräftig gesühttt wurde.

Ein russischer Osfiz'it'r über Bulgariens gerechte Sache.

Sofia, 15. Sept. Ein in der EckilackN nördlickt von Dobrie gefangener rttssischer Oberstletttttant erNürte zn Kriegsberichter­stattern : Bevor wir dett Vormarsch iu die Dvbnidsckxt anttaten, hatten wir Versicherungen erhalten, daß sich die bnlgarisckreiz Truppen ttichl mit uns schlageat, sondern kapittllieren nmrdev. Schon int erstett CKfecht ivurde uns aber klar, daß wir nber die Schneidigkeil und die Hübe der Näoral der bnlgarischett Armee schlecht unterrichtet loorden »oarett. Wir wurdat durch den kraft­vollen schneidigen Angriff der Bulgaren über­rascht. Angesichts des Angriffes ftagten wir uns, lvas wir ut der Dobrudscha suckln, und ivaritm wir die Verbündeten Rimtä- niens geworden sittd, mit beitcit utts kein Bartd der Verwattdlschaft oder Rasse verbindet, und wir müssen darum erklären, daß die bulgarische Sache gerecht ist. _

Uirche und Schule.

hessischer Lnnttesverein fitr Innere Mission.

Frankfurt a. M., 19. Sept. Jit dem Genteindesctal der Attttthäuskirche hielt heute der Hessische Landesverettt für Jitner Mission ferne diesjährige HouptversaMmluttg ab. Nach einem Gin mntasgebet des Vereinsgeistlichen, Pfarver Memme rt-Darm habt begrüßte der Vorsitzende, Pfarrer Wagner- Darmstadt, die Erscküenenen mit herzlichen Dankesivorten. In den Lattdesau^ schuß wurden iviedergewähll: Nrchtmrat D i n g e l de y - Darmstadt Dekan I a u d t - Plattig, Kirchenral v. Schlosse r - Darmstadt Rat Sounc-Darmstxrdt mrd Pfarrer Weimar-9cieder-R«rm stzadt Die Rechmtng für 1915 gestattet sich trotz des Krieges recht erfteillich Die Kollekten erb-mchtm statt 4000 Mk. in Friedens jahrcn letzt ntchr als 8000 'M. Att die int Felde ftehendett hessischen Soldatett, besonders den Lattdsütrin. wurde viel gttte Literatur ge sandt Das Bereiatsverntö-rnm beträgt etloa 7500 Mk. Eingehend beschäftigte sich die Versammlung bei Besprechmrg des Ialwes- beriehtes mit dem HessischenKrüppelhetmtnNteder Ra m st a d t. Man plant itach dein .^aege eme Enveitertntgl dte,er Anstalt Das Vetutöswit des .Hauses beztffert neh auf 14 950 Mk., eine Mrck>ensant!ntlung erbrachte metir als 8000 Mk. Lizenttat Dr Bert- Weiset rau regte an. bei den Ettveiterungsbauten auch die'Fürsorge ftir MiegSbesckOdigte ins Auge zu saften. Pfarrer Wagner berickstete über den Plan eines neuen großm K r ü p p"e l h e i trtö , das von der Landesversichertmgsanstalt und der lbtt> meciität Gießen getneinsam bei der Stadt Gießen errichtet werden und mit dem zugleich eine Universitätsklintk verbunden tmn-den soll Auch der Veveitt für Innere Missiott hat sich gilttsttg zu dem Plan geäußert. Allerdings bat der Küeg die Wcrtervenol- anng der Pläne unterbrochen, doch haben sich neuerdtngs auch die Provinz OberMnt und die Stadt Gießen selbst für die neuen großen Pläne ztur Erbaunng eines umfangreichen Krüppelhetms erwärmt. Lizentiat Bert wünschte, daß in der Angelegenhctl der Verein für Imtere Mfsion die Fühmtrg behalten möge, besonders

kNastiaer Krieasaufschlag

GalemAleikum

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Aryczretien.

TJWllkommensie Liebesgabe!

Preis:Nr 3* 4 . 5 e a.io

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