Ausgabe 
15.9.1916 Erstes Blatt
Seite
4
 
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Oie Kriegsanleihe

ist Hie beste imö sicherste

KaKitalssKlagel

Die Gteuerkrast des ganzen Herrischen Volkes, das Vermögen

sämtlicher Bundesstaaten sowie des Reiches selbst hasten für sie.

Du gingst von uns mit frohem Herzen und hofftest auf ein Wiederseh'n, doch größer sind jetzt unsere Schmerzen, da es nunmehr um dich geschehn.

Nun ruhe sanft, du gutes Herz,

wer dich gekannt, fühlt unsern Schmerz.

Tung und einfach war sein Leben, treu und fleißig seine Hand, und>so wollt er weiter streben muß nun ruhn in Feindesland.

und Bmdef Ch unerwartet crhieIten die traurige Nachricht, daß unser lieber Sohn

Ludwig Junker

Pionier bei einer Minenwerfer-Kompagnie

schusse» den HeMentod'flfs Vateriand^eslorbe'n ist" ^--^-E.lnng Infolge eiQe6 Kopf .

In tiefster Trauer

Gestern erhielt ich die traurige Nachricht, daß mein lieber jüngerer Sohn

Willy Lony, Architekt

Offizier-Aspirant im Rhein. Reserve-Regiment 68

hren infolge schwerer Ver? ärs Vaterland erlitten hat

Ludwig Lony sen.

am 8. September im Alter von 25 Jahren infolge schwerer Verwun­dung durch Granatschuß den Tod fürs Vaterland erlitten hat

Gießen, den 16. September 1016.

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Großen-LInden, den 15. September 1916.

Familie Ludwig Junker

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Am Sonntag, den 17. September findet im Lereins- hause der Stadtnnssion Gießen, Löberftr. 14 unser

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Donnerstag, den 21. September soll das

Obst der Gemeinde und des fürstlichen Pachtkon- sortiums zu Eberstadt öffentlich versteigert werden, Anfang und Zusammenkunft 8 Uhr vormittags auf der Dreispitze.

Eberstadt, den 14. September 1916.

Großh. Bürgermeisterei.

Görlach.

Todes-Anzeige.

Allen Freunden und Bekannten hiermit die schmerz­liche Mitteilung, dass mein herzlich geliebter, unvergess­licher Gatte und Vater, unser lieber, guter Sohn, Bruder Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Pate

Georg Philipp III.

Gefreiter der Reserve im Infanterie-Regiment Nr. 116,12. Komp, infolge seiner am 17. April erlittenen schweren Verwundung eines Kopfschusses, nach langem schweren, mit christlicher Geduld ertragenem Leiden, im Karl-Olga-Krankenhaus zu Stuttgart, im Alter von 28 Jahren, am 12. September sanft entschlafen ist. Er ist das dritte Opfer der Familie.

Die tief betrübten Hinterbliebenen :

Frau Luise Philipp geb. Häuser und Kind. Balthasar Philipp IX. und Frau,

Katharine Becker geb. Philipp. Marie Philipp. Johann Gg. Häuser XII. Familie Daniel Häuser. Stemberg, Reiskirchen, den 15. September 1916.

Die Beerdigung findet in Steinberg nächsten Sonntag, 17. September nachmittags 3 Uhr statt. 011944

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Alsfeld, den 13. September 1916. 1657675

Großh. Oberförsterer Alsfeld.

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Obst-Versteigerung.

Dienstag, den 19. September, vormütags 9 Uhr, soll das hiesige Gemeinde-Obft, Aepfel, Birnen, Zwetschen und Nüsse an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist am Pfingstweg. Großen-Buseck, den 15. September 1916. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck

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Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen.

ZweAenversteiifttW -kt 8taöt ltzieße«.

Mittwoch, den 20. Sevtember kommt die Zwetfchev-

ernte von den Zwetschenbäumen der Stadt Gießen in kleinen Losen zur öffentlichen Versteigerung und zwar:

Nachmittags 3 Uhr von den Bäumen am Wingerts­weg: Zusammenkunft an der Rodheimer Straffe am Feldschlößchen.

Nachmittags 4'/, Uhr von den Bäumen an der Gutenbergstraße.

Nachmittags 5 Uhr von den Bäumen bei der früheren Aktien brauerei.

fA Der^rkauf Rubel.nur mt Verbraucher statt: Bezugs­scheine find nicht erforderlich. Obsthändler find vom Mil- bieten ausgeschloffen. [658013

Zucker BerbranchsregeluM

I. Auf die vom 1.-16. September 1916 gültigen Zucker- karten (IX 0 können ausnahmsweise lOOO «(anstatt 3/5 g) Zucker abgegeben werden.

11. Die Gültigkeit der Zuckerkarten für die Zeit vom 1.^15. September wird auf die Zeit vom 16. bis 30. Sevtember ausgedehnt.

IH. Auf die vom 16.30. Sevtember 1916 gültigen Zucker­karten (IX -) dürfen nur 375 « Zucker abgegeben werden.

. __,. September

bei dem Lebenömittelamt, Ost-Anlage 39, einzureichen.

V. Vorstehende Bestimmungen gelten für die Zelt vom

1.30. September 1916.

Gießen, den 13. Sevtember 1916. 6581B

Der Oberbürgermeister.

Keller.

Bon den in diesem Fahre der Stadt zur Verfügung stehenden .vichtcndeckreisern können eine beschränkte An­zahl Wellen an Private abgegeben werden. Wer solche zu beziehen wünscht, wolle dies alöbald, spätestens aber bis zum 1. Oktober ds. Js. auf deni Stadthaus, Garten­straße 2, Zimmer Nr. 15, anzeigen. Der Preis für die Welle beträgt 30 Pfennig und ist bei der Bestellung zu entrichten. Eme Erhebung des Preises kann nicht statt- finden. Die Lieferung erfolgt frei vor das HauS. Weniger als 5 Wellen lueröen nicht abgegeben, auch kann eine Ge­währ für die Lieferung von mehr als 50 Wellen nicht übernommen werden. 63948