Nr. 212
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Erster Blatt
166 . Jahrgang
Samstag, y. September M
General-Mzezger sur Gberheffen
«otationsdnick und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Schriftleitung. Seschästrstelle und Druckerei.- Zchulstr. 7.
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Deutsche Erfolge in den Narpathen. Türkische Mithilfe in der Dobrudscha.
(WTB.) Trotzes Hauptquartier, 8.September. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
An der Somme nördlich des Flusses andauernd bedeutende Artillerietätigkeit. Südlich des Flusses entbrannte der Znfanttriekampf am Nachmittag von neuem. Mit großen : Verlusten ist der Angreifer abgeschlagen. Westlich von Berny blieben einzelne Grabenteile in seiner Hand.
Rechts der Maas ist. wie nachträglich gemeldet wurde, bei den vorgestrigen .Kämpfen nordöstlich der Feste Souville Gelände verloren gegangen. Das beiderseitige heftige Artilleriefeuer hält an.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.
Nichts Neues.
Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl.
An der Z lo ta L i p a südöstlich von Brzezany und an der Najarowska sind mehrfache russische Angriffe unter erheblichen Verlusten gescheitert.
In den Ka r p a th e n hatten deutsche Unternehmungen südwestlich von Ziclona und westlich von Schipoth Erfolg. Stärkere feindliche Angriffe wurden südwestlich von Schipoth abgeschlagen.
Balkan-Kriegsschauplatz.
Nördlich von Dobric stießen bulgarische und türkische gruppen abrruwls stärkere russisch-rumänische Kräfte zurück.
Der erste Generalguartiermeister Ludendorff.
Wovon spricht heute unser Volk? Im Anfang, vor zwei Jahnen, waren immer tausend Gerüchte im Umlauf. Aus dem rasch fließenden Lebensstrom der Begeisterung stiegen die Märchen ans, denen jeder lauschte und die oft so unnütz und verwirrend wirkten wie die aus Sorge und Schwarzf- s^erei geborenen Einflüsterungen. Man prophezeite tausend Dinge, wußte immer neues und eilte den Ereignissen im Rausche der Phantasie voran. Heute wird viel weniger prophezeit. Man spricht überhaupt viel weniger. Der träumevollste Mensch bleibt bei den unmeßbaren Anstrengungen und Hoffnungen, die alle kriegsbeteiligten Staaten machen, die Antwort schuldig auf die Frage, wie und wann die New- gestaltung der Dinge endlich reifen könne. Auch die Kriegs- zrelerörterungen sind erheblich eingedämmt worden. Haben .wir Anlaß, über diese Veränderung unserer geistigen Ar- bcitsverfassung uns zu beklagen?
3^ fcielett Reden und Schwatzen lag niemals Much .Und Seligkeit. EÄwor, auch iin Anfang, als! der Strom nationaler Erregung so hoch geschwollen war, oft eine Disharmonie in all den vielen Aeußernngen und Auffas- sungen. Das Gute und Echte aber ist uns unverloren ge- b “- Wohl sehen wir mehr umflorte Blicke, hören überall die Seufzer über die Härte dieser langen Kriegszeit, spuren allenthalben die Sehnsucht der Menschheit nach Beendigung dieses grauenvollen Ringens. Stummes, übermächtiges Gefühl waltet allerorten. Das schnelle Wort hat Nch verflüchtigt, und — ein frohes Wunder! — die Kritik an allem und jedem mindert sich iind hält sich scheu zurück. Wir können nicht sagen, daß die Regelung unserer Aebensmittelverhältnisse immer vom besten organisatori- lchen Geiste besorgt worden sei; vieles mangelt, vieles war überflüssig, manches ist ungerecht. Aber man fuhrt diese Lasten, die man nicht ändern ™ n ' mehr fortwährend im Munde herum.
man hat das Schweigen gelernt, bas erliste «schweigen, das begriffen hat, um wie viel Großes letzt gekämpft wird. Das lehrt uns der Abschied der ins Feld hinauszreheuden neu eingezogenen oder ausgebildeten Krieger, die ihre selbstverständliche, unabweisbare Pflicht mlt Wurde zu tragen wissen, ob mancher von ihnen auch Nicht in der Vollkraft kriegerischer Tatenfreude stehen mag, wie wir dies im Anfang des Krieges zu sehen gewohnt waren. Ost ist uns früher das viel gepredigte Wort: „Durchhalten" in die Ohren geklungen. Heute wird es nicht mehr so häufig ausgesprochen; aber es wird befolgt! Es wird .durchgehalten, dnrchgew-artet und durchgelitten! Durch) die Stalle ber hoffenden und duldenden deutschen Welt gehen keme Laute des Verzagens, kein Ausdruck minderer Entschlossenheit. Wenn sozialdemokratische Versammlungen die möglichst baldige Anbahnung des Friedens von den Regierenden fordern, 'so sind das gleichfalls keineswegs als Notschreie zu betrachten. Die Friedenssehnsucht ist in allen deutschen Herzen. Wer stemmt sich uns nicht rwch immer der Haß und die Vernichtungswlnt unserer Feinde entgegen? Noch dieser Tage schrieb die in England sehr einflußreiche „Times":
6» r J?’^ cc 1918 können wir (mit den Bundesgenossen 1 Aowinen) Armeen ausgerüstet haben, die auch die verzweifelt^ wi~5 n £ im 2!L n -^r zuschanden machen. Hinzu kommt v
' ct ^?. demoralisierenden Eins
Deshalb ist es unbedingt erforderlich, daß wir uns n ?A n NENN alle unsere Forderungen bewin
"NElche Myrnung m England steht hinter dies hscken )\o große Opfer gebracht und wir sind so erbitt Kber ^Treulosigkeit und über die Gräueltaten der Deutschen, l dLs MllsÄe Mk nicht davor zurü.ckbeben würde, da s Min i ft
ttutit tn einer Reihe zu bangen, wenn es sich geneigt zeigen sollte, uns beim Friedensschluß um die Früchte unserer ungeheuren Mühen zu bringen."
Die demoralisierende Wirkung wird der Engländer, der dies geschrieben, nicht bei uns sehen. Wir wissen, daß um die Entscheidung gekämpft werden muß, und diese überall wurzelnde Ueberzeugung ist es gerade, die bei uns diese Stimmung des Schweigens und der Entschlossenheit hervorgebracht hat. Die lebendigsten Hoffnungen aus eine schnelle Beendigung des Krieges haben wir nicht fahren lassen müssen, denn wir sehen durch die Ereignisse in Rumänien, daß wir den Anstrengungen der Feinde voll gewachsen sind. Die Einmütigkeit auch unter unseren Bundesgenossen ist un- erschüttert. . Bulgaren und Türken kämpfen in der Do- brudscha siegreich Seite an Seite. Auch das ungarische Abgeordnetenhaus, das an seiner Regierung manches zu tadeln hatte, will nicht mißverstanden 'werden und sandte uns und den tapferen Bulgaren den Gruß entschlossenen Durchhaltens. Wer weiß! Ob in die Stille des Schweigens, Harrens und Höffens bei uns nicht bald der schmetternde. Strahl neuer Siege einkehrt, wie sie uns der Tag von Tutrakan verheißen hat!
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Der österreichisch-ungarisch- Tagesbericht.
Wien, 8. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlauttzart: 8. September 1916.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Front gegen Rumänien.
Beiderseits der Straße Petroseny — Hatszeg sind seit gestern nachmittag Kämpfe im Gange. Westlich von Csik-Sereda wurden unsere Truppen vor überlegenem feindlichen Angriff auf do >argita-Gebirge znrück- genommen.
HeeresfrontdesGeneralsder Kavallerie Erzherzog Karl.
Zn den Karpathen und in Ostgalizien dauern die heftigen Kämpfe unvermindert an, die besonders östlich von Halicz mit großer Erbitterung geführt wurden. Hier wiederholte der Feind dreimal seine ergebnislosen Anstürme, Alle Stellungen sind in unserem Besitz.
HeeresfröntdcsGencralfeld marschalls Prinzen Leopold vonBayern.
Lage unverändert.
Italienischer Kriegsschauplatz.
An der Küstenländischen Front standen der Monte San Gabriele und der Sattel von Dol, an der Tiroler unsers Stellung südlich des Travignolo- und Fleimstalcs unter anhaltendem Geschützfeuer. Oestlich von Val Morbia brachte eine gelungene Unternehmung unserer Truppen 55 Gefangene ein.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Schwächere feindliche Abteilungen, die die Vojusa überschritten hatten, wurden durch die eigenen Sicherungs- abteilungen wieder auf das südliche Ufer vertrieben.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.
Erfolge unseres Marinelustdienftes.
Berlin, 8. Sept. (WTB. Amtlich.) Am 6. September griffen unsere Marineflugzeuge vor Avensbnrg auf Oesel feindliche Seestreitkräfte mit Bomben an. Ein feindlicher Flieger wurde bei Zerel zur Landung gezwungen.
In der Nacht vom 6. zum 7. September belegte eines unserer Marineluftschiffe die russische Flngstntion Runds im Rigaer Meerbusen ausgiebig mit Bomben und erzielte guten Erfolg.
Am 7. September beschoß einrussisches Kan onen- b o o t die nordkurländische Küste ohne Erfolg. Es wurde von Marineflugzeugen verfolgt und mit Bomben ange- griffen.
Am gleichen Tage wurde der niederländische Dampfer „Niobe' mit Bannware von unseren ,Seeskreitkräften in der Nordsee aufgebracht.
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Bulgarische Berichte.
Sofia, 4. Sept. (WTB.) (Verspätet ein getroffen.) Bericht des Generalstabs.
Mazedonische Front: Der Versuch, den der Feind die letzte Nacht machte, einen Teil unserer Stellung nördlich vom Ostrowo-See anzugreifen, mißglückte allein durch die Wirkung un- 'eres Feuers. In der Gegend von Tehayaz versuchten eine Eskadron und eine Jnfanterieabteüung feindlicher Truppen gegen das Dorf Tschiflik vvrzurücken, sie wurden aber leicht durch unser Feuer zu- rückgesckilag-en und ließen einige Dole auf dem Schlachtfeld liegen. An dem übrigen Teile dieser Front schwache Tätigkeit der beider- 'eitigen Artillerien. Ein feindliches Schiff beschoß schwach Orfano.
Rumänische Front: Unser Vorrücken in der Dobrudscha dauert mit Erfolg an. Von Westen und Süden auf Tutrakan vorrückende Abteilungen griffen die rumänischen Truppen an und warfen sie hinter die Linie der Forts dieser Stadt zurück, wobei wir etwa 100 unverwundete Soldaten zu Gefangenen machten. Eine in der Richtung auf Silistra vergehende Wteilung brachte dem Gegner nördlich des Dorfes H a s k o e i j eine Niederlage bei und schnitt die telegraphischen Verbindungen zwischen Tutrakan und, Silistra sowie zwisckien Silistra und Dobritsch ab. Sie erbeutete elf! mit Munition beladene Magen, die der Gegner nach seiner Nieder- >
läge und dem! Rückzüge auf Silistra zurtMeß. Die Truppen, die am 2. September die Ortschaft Kurtbunar eroberten, hatten am 3. September einen sechsstündigen Kampf mit einer starken feindlichen Abteilung bei dem Dorfe Kotschinar zu bestehen. Der Feind erlitt eine Nied er lag e und wurde in der Ebene zerstreut. Er ließ auf dem Schlachtfelde über 600 Tote, darunter vier Offiziere und eine große Anzahl Ausrüstungs- und Waffenstücke. In diesem Kämpfe machten wir einen Generalstabsosftzier, neun niedere Offiziere und 700 unverwundete Soldaten zu Gefangenen. Eine auf Dobritsch vorrückende Wteilung besiegte d<n Feind in der Umgebung des Dorfes Baldia und warf ihn nach Nordosten zurück. In diesem Dorfe, das in Brand gesteckt wurde, fanden wir etwa 50 Leichname von Fraue n und Kindern, die von Soldaten des 4 0. rum an i scheu Infanterie- Regiments, das auf dein Rückzuge begriffen war, n i eder- gemacht worden waren. Die auf Baltschik marschierenden Truppen besetzten gestern abend die Dörfer D e k e und M o n t s ch i l, fünf Kilometer westlich von der Stadt Baltschik.
Sofia, 5. Sept. (WTB.) (Verspätet eingetroffen.) Bericht des Generalstabs.
An der mazedonischen Front erfuhr die Lage keine Veränderung. Schwäche beiderseitige Artillerietätigkeit und Patrouillen zusammen stöße auf der ganzen Front.
Front gegen Rumänien: Unsere Truppen, die auf die befestigte Stadt Tutrakan Vorgehen, näherten sich den Befestigimgen dieser Sta.dk und nahmen die Linie wesllich des Dorfes Strismil — in der Gegend nördlich von Daidir — und westlich vom Dorfe Wickney eirr. Ein Ausfall des Feindes in der Richtung auf Daidir wurde leicht zurückgeschlagen. Vorposten der Truppen, die auf Silistra Vorgehen, erreichten die Linie Kapalki—Tschata^dscha— Alfalar—Ali sack. Somit isoliertenwirdieöeidenBrük- kenköpfe von Tutrakan und Silistra^-Nach einem erfolgreichen Gefecht besetzten U7y'«e Truppen die Städte Dobritsch, Baltschik,^ Kawarna ^rnd Kalickra, wo sie von der Bevölkerung mft unbeschreiblick>enr Jubel aufgcnomMen wurden.
Don au front: Ruhe, außer in der Gegend von Ktadovo, wo unsere ArtiUerie Eisenbahn und Bahnhof von Durn-Seve- rin beschießt und die ZusammenstellMig und den Verkehr von Zügen verhindert. Bei Tekia beschießt unsere Artillerie rnit Erfolg von der Flanke her Gräben und rücftvärtige Berbiridnugen des Ferrtdes, der Orsova besetzte. — In der Näche des Dorfes Gnffa sind durch unser ArtiUeriefeuer drei rumänische Schaluppen versenkt Und zahlreiche andere beschädigt worden.
Der bulgarische Oberbefehlshaber an Hindeuburg.
Berlin, 8. Sept. (WTB. Amtlich.) Der Oberbefehls^ Haber der bulgarischen Armee, Gen^eral Jekow, antwortete dem Generalfetdmarschall v. Hindenburg anf denGlückwunsch zu den ersten bulgarischen Waffenerfolgen mit fol- gendem Telegramm:
An den Chef des Generalstabes des deutschen Feldheeres, Herrn Genevalfeldmarschall von Hindenburg, Exzellenz.
Euer Exzellenz danke ich für die Glückwünsche arrläßlich der ersten Erfolge der bulgarischen Trirpyen gegen die neuen Feinde, dre Rumänen und Russen. Mit diesem guten Anfang beweisen die bulgarischen Truppen, unterstützt von ihren Kriegskameraden: — den unbesiegbaren Deutschen—, daß das rumänische Heer nicht dazu imstande ist, die Lage an der Ost- und Balkauswnt abzuändern. Gleichzeitig.mit dem Telegranän .Euerer Exzellenz traf auch die Meldung ein, daß deutsche und bulgarische Truppen nach zweitägigem siegreichen. Sturm heute den stark befestiailm Punkt Tutrakan endgültig eingenommen haben. Trophäen, an 100 Geschütze und ungefähr 15 000 Gefangene. Jekow.
(Notiz des WTB.) Das Telegranim ist zu einer Zeit abgesandt, als sich der volle.Umfang der Beute noch nicht übersehen ließ.)
Das ungarische Abgeordnetenhaus an das deutsche und bulgarische Parlament.
Budapest, 8 .Sept. (WTB.) Präsident Beöthy hat im Namen des ungarischen Wgeordnetenhanses folgende Bcgrnßungstelegramme an die Präsidenterr der bulgarischen und der deutschen gesetzgebenden Körperschaften gerichtet:
Seiner E^ellenz dem Präsidenten der Sobr-mje, Vot- s che ff, Sofia. Ws Beschluß des ungarischen Abgeordnetenhauses gebe ich unseren mffrichtigsten Glückwünschen Wsdruck anläßlich des glänzenden Sieges, den die ruhmvollen bulgarischen Truppen im warmen waffenbrüderlichen Vmein mit den Truppen des mächtigen Deutschen Reiches iiber fcsnt verräterischer! Feind errungen haben, einen Sieg, der unter den Mitgliedern des ungarisck^en Abgeordnetmhanscs tiefgeh-ende herzliche Begeisterrmg ausgelöst hat. Paul v. Beöthi), Präsident des ungarischen Abgeordnetenhauses.
Seiner Exzellenz Tr. K ä m p f, Präsident des dentscheii Reichs-, tags, Berlin, Reichstag. Tie Mitglieder des ungarischen Wge- vrdnetenhauscs sind tief durchdrungen von der Bedeutung) des Sieges, den die durch den vormlssehenden Willen Seiner Maiestät des deutschen Kaisers nach dem Osterr errtsandten deutschen Truppen m bundestrcnem Verein mit den heldenniütigen bulgarischen Truppen über den verräterischen Feind errungen haben Freudersüllten Herzens verdolmetsche ich den Vertretern der deutschen Nation die begeisterter: Grüße des ungarischen Abgeordneten^ Hauses. Paul v. Beöthy, Präsident des ungarischen Abgeordnetenhauses.
Aus Griechenland.
Amsterdam, 8. Sevt. (232:93.) Die „Times" meldet aus Athen: Die griechische Regierung hat einen Dampfer gechartert, mit dem alle ausgewiesene n Deutschen und Oester reich er, im ganzen 70 Personen, nach Ka- walla gebracht werden sollen. Baron Schenk befindet sich unter den Ausgewiesenen.
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Englands Verluste an der Westfront.
S” 1 '."Sept. Wie die „Vvssische Zeitung" aus Londo't erfahrt, macht England die größten Wstrerigrmgen, um seine
enormenVerlusteanderWeftfrontzn ergänzen. Sänw'


