Nr. 206
'Der ««-«er L»zet-er
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Erstes Blatt
J66. Zahrgang
Samstag, 2. September Wü
«otationLdruS unü Verlag der Brühl'schen Univ.-Such- und Ltein-ruüerei R. Lange. Schristleiwng, Scschästrfteile und Druckerei: Schulftr.7.
B e z « g S v r c t >: monatl. 93 Pi., viertel» jährl. Mk. 2.65: durch 2lbhole- \l Zrveigstellen monatl. 80 Pf.: durch die Post Ack.2.45viertel- jährl. ausschl. Lesrellg. Zeilenpreis: lokal iLPf., atlsrv. 20 Pf. — Harrpt- ichristleiter: Aug. Goeh. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz. für Stadt und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr. R.Zenz; für den Auzelgentell: £>. Beck, sämtlich m Gießen^
Türkensteg im Kaufajits.
Sonstantinopel, 1. September. (WTB. Nichtamtlich.) Nach dem letzten amtlichen Heeresbericht haben die Türken auf dem linken Flügel bei der Kaukafus- frsnt 2 1 /, feindliche Divisionen vollkommen gesprengt und fünftausend (5000) Gefangene gemacht. Außerdem wurden mehrere Geschütze,Maschinengewehre und sonstigen Waffen erbeutet.
Konstantinopel, 30. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Heeresbericht. Verspätet eingegangen.
An der Irak-Front keine Aenderungen.
Ein unsere Stellungen bei Fellahie überfliegendes feindliches Flugzeug wurde durch unser Feuer beschädigt und stürzte hinter den feindlichen Linien ab.
An der Kaukasus-Front vertrieben unsere Truppen im .Laufe ihrer - vorgestern auf dem rechten Flügel aus- geführten Angriffe den Feind durch Sturm mit dem Bajonett aus seinen Stellungen imd nahmen ihm auf der Verfolgung 4 00 Gefangene und 80 Kästen mit Munition, sowie eine Menge Befestigungsmaterial ab. Die Gefangenen erllären, daß durch unser Feuer sechs Geschütze vollkommen vernichtet wurden.
Im Zentrum örtliche und zeitweise unterbrochene Teuerkämpfe und Patrouillengefechte.
Auf dem linken Flügel gestatteten uns glücklich verlaufene Ueberfälle, einen Teil der feinolichen Schützengräben abzuschneiden. Nach dem letzten Bericht wurden zweieinhalb feindliche Divisionen vollkommen zersprengt. Wir mrähten 5000 Gefangene und erbeuteten mehrere Geschütze und Maschinengewehre, sowie sonstige Waffen.
Ern Flugzeug, das von einem Flugzeug-Mutterschiff aufgefüegen und welches von einem Torpedoboot auf die Höhe von Aemtalia (?) begleitet worden war, wiarf bei einem in der Umgebung dieser Stadt eine Bombe ab, ohne eine Wirkung zu erzielen. Es zog sich dann zurück.
Kein Ereignis von Bedeutung von den anderen 'Fronten.
Eine inrferer mit der Niederwerfung des Anfftandes beauftragten Kolonnen hat nach einem unbedeutenden Gefecht die Aufständischen, die sie 80 Kilometer südwestlich von Medina traf, geschlagen und in Richtung auf Yangu- raS (?) zrcrückgeworfen.
Konstantinopel, 31. Aug. (WTB.) Bericht des Hauptquartiers.
Kaukasusfront: Auf dem rechten Flügel gelingt es unseren Truppen trotz des feindlichen Widerstandes und der Gegenangriffe, die er in verschiedenen Abschnitten mit herangeführten Verstärkungen unternimmt, allmählich das Ziel zu erreichen, das sie mit den Angriffen verfolgen. Die Angrrffe, die der Feind gestern mit einerg, Teil seiner Streitmacht in diesem Abschnitt unternahm, wurden völlig abgeschlagen. Der Feind wurde darauf überraschend angegriffen. Wir nahmen ihm Beute ab. Auf dem linken Flügel keine wichtige Kampfhandlung.
Von den übrigen Fronten ist nichts Wichtiges zu melden. Der Vizegeneralissimus.
* * *
(WTB.) Oberste Heeresleitung, 1.September. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Die englische Tätigkeit nördlich der Somme blieb, abgesehen von einzelnen Handgranatenangriffcn, aus starke Artillerie-Entfaltung beschränkt. Französische Angriffsabsichten zwischen MaurepaS und Clery wurden durch Feuer unterbunden. Ein unsererseits unternommener Gegen st otz bracht? uns wieder in Besitz früher verlorenen Geländes bei Longueval und am Delvillewalde.
Südlich der Somme setzten abends die nach Vorbereitung der letzten Tage erwarteten französischen Angriffe ein. Der Gegner legte den Hauptdruck ans die Front Barleur— Soyecourt. Es kam zu erbittertem Nahkarnpf im Abschnitt Estrees—Soyecourt. Entschlossene Gegenangriffe sächsischer Regimenter bereiteten den anfänglichen Fortschritten des Feindes ein schnelles Ende und warfen ihn in seine Ausgangsstellungen zurück. Im übrigen wurden die bereitgestellten feindlichen Sturmtruppen in ihren Grüben niedergehalten. Auf den Anschlußfronten entwickelten unsere Gegner an mehreren Stellen rege Feuer- und Patrouillentätigkcit.
Im Sommegebiet wurden sechs, an der Maas ein feindliches Flugzeug im Luftkampf abgeschossen. Ein weiteres stürzte in unserem Abwehrftuer östlich von Ypern ab.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.
Vom Meere bis in die Gegend westlich von Luck ist die Lage im allgemeinen unverändert. Südwestlich von Luck gelang es den Russen. Boden zu gewinnen. Den Gegenangriffen deutscher Truppen mußten sie unter schwerer Einbuße wieder weichen. Zwei Offiziere, vierhundertsieben Mann blieben gefangen in unserer Hand. Neue Angriffe erfolgten heute früh und wurdenabgewiesen. Zwischen den von Brody und Tarnopol heranführenden Bahnen lebte das russische Artilleriefeucr merklich auf. An der südlichen Bahn schritt der Gegner zu Angriffen. Bei Zborow hat er auf schmaler Front Vorteile erningcn. Sonst ist er zum Teil durch Gegenstoß deutscher Truppen zurückgcworfen.
Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl.
Heftige Kämpfe halben sich auf der 24 Kilometer breiten Front zwischen der Zlota Lipa. bei Nosow und dem Dnjeftr abgespielt. Im nördlichen Teile dieses Abschnittes brachen russische Angriffe vor unserer Front zusammen. Weiter südwestlich mußte dem feindlichen Druck etwas nachgegebcn werden.
Südlich desDnje st rhabentapserehes fische Regimenter im Abschnitt von Stanislau den russischen Ansturm gebrochen.
In den Karpathen blieben Teilangriffe des Feindes gegen den Stepanski und südöstlich davon ergebnislos. Südwestlich von Schipoth haben ostpreußische Truppen ihre Stellungen gegenüber den Anstrengungen überlegener Kräfte restlos behauptet.
Balkan-Kriegsschauplatz.
An der Zeganska Planina und an der Moglena-Front brachen serbische Angriffe zusammen.
Der erste Generalgnartiermeister L u d e n d o r f f.
* . *
Die bulgarische Gesandtschaft in Wien hat einem Buda- pester Vertteter gegenüber geäußert, daß Bulgarien seinerzeit an Rumänien nicht formell den«Krieg erklären wollte, da sonst der Bündnisfall für einen Verbündeten Rumäniens eintreten würde. Dazu ist zu bemerken: Bei der Beendigung des jüngsten Balkankrieges war es den gegen Bulgarien verbündeten Staaten darum zu tun, die auf Grund des Friede nsvertra^es festgelegten Gebietsveränderungen, so gut wie irgend möglich zu sichern. Vorläufig galt dies für Rumänien, das den Bulgaren den bulgarischen Dobrutfcha- Strich ab gezwungen hatte. Rumänien und Griechenland sicherten sich damals durch einen wechselseitigen Garantievertrag. Eine Kriegserklärung Bulgariens gegen eine der Vertragsmächte sollte danach automatisch den Casus Foederis für die andere Partei schaffen. Jetzt hat Rumänien inzwischen selbst die Lage geklärt und durch den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Bulgarien den tatsächlichen Kriegszustand von sich aus in die Wege geleitet. Die Verzögerung der bulgarischen Kriegserklärung an Rumänien war demnach unrein polrttscher Schachzug. An der Bundnis- treue Bulgariens war, wie wir in den letzten Tagen schon bemerkt haben, nicht zu zweifeln. Nach Abbruch der diplo- matischeu Beziehungen durch Rumänien hat es inzwischen folgerichtig mit der Kriegserklärung geantwortet.
Der Wut über den nicht eingetretenen Bündnisfall machen sich die Anhänger der venezelisttschen Bewegung in Griechenland durch eine Art Revolution Luft, deren innerpolitische Folgen für Griechenland bis jetzt noch nicht beurteilt werden können.
Das „Berliner Tageblatt" sagt: Ter Organisator ist Venize- los. Dadurch erklärt sich auch die Beteiligung der Gendarmerie an dem Putsch. Nichts wäre verkehrter, als anzunehmen, daß die griechische Gendarmerie der Regierung «den Dienst versagte und sich auf die Seite der Revolutionäre gestellt hätte. Die Gendarme- Irie in Saloniki ist jene ausgezeichnete, von italienischen Offizieren ausgebildete krettsche Gendarmerie, die Benizelos aus seiner Heimat mit herübergebracht hat und die ihm blind ergeben ist. Es ist eirte rein venizelistische Leibgarde. Diese und die dkattonal- freiwilligen stießen aber auf die strikte Weigerung der Garnison, mit ihnen zusammenzugehen, das heißt, sich auf die Seite dev Entente zu schlagen und sich entgegen den Befehlen der griechischen Regierung am Kampfe gegen Bulgarien zu beteiligen. Es kam zum Kampfe. Sarrail intervenierte, das heißt, Sarrail zwang die königstteuen griechischen Truppen, sich ihm zu ergeben und sich außerhalb der Stadt internieren zu lassen. So kam die venizelistische Revolution zum Siege.
Dieser Putsch könnte dazu bettragen, Benizelos zu stärken und ihn über die Neutralitätspolitik des Königs siegen zu lassen. Befürchtungen brauchen aber deshalb noch nicht laut zu werden.
In den letzten Tagen sind die beunruhigendsten Gerüchte über das Verhältnis Dänemarks zu Deutschland entstanden, die auch durch die öffentliche Neutralitätserklärung Dänemarks nicht zum Schweigen gebracht worden sind; wir können demgegenüber diese Gerüchte als völlig grundlos bezeichnen. Vielfach sind die beunruhigenden Meldungen durch die Acußernngen gewisser dänischer Zeittlngen hervorgerufen worden, deren bewußte zur Schau getragene Gegnerschaft zu Deutschland bereits von offiziöser Seite berechtigte Zurückweisung erfahren habe, bei der Wertung der Aeußeruu gen gewisser Politiker, daß man nicht außer acht lasst, daß Dänemark sich augenblicklich an der Vorbereitung eines Wahlkampfes befinde. Im Gegensatz zu alledem hat sich bisher die dänische Regierung einer unzweifelhaften Neutralität gegenüber allen kriegführenden Parteien befleißigt.
Die militärische Lage ist durch einen Sieg der Türken im Kaukasus gekennzeichnet, bei dem 5000 Russen und willkommene Beute in den Händen unserer tapferen Verbündeten verblieben. Den neuen Kriegsschauplatz in Rumänien beurteilt Stegemann im Berner „Bund" wie folgt:
Im Vorgehen ans .Hermannstadt-Kroustadt ist die linke F l ü g e l g r u p p e der Rumänen anzunehmLn, die ihrerseits ivieder durch einen gegen Westen und Nordwesten, in der Linie Turnn Severin-Vulkan paß aufgestellten Flankenschutz gesichert werden muß. Die rechte Flügelgruppe dürfte, verstärkt durch russische Korps, gegen die O st p ä s se Siedenburg e n s Vorgehen. Sie würde also voraussichtlich im Anschluß an die in der Bukowina operierenden Russen südlich Ki rl i b aba und Dorna vatra angveisen und die Pässe von Borgo, Petrosul,
Tolgyes, Bekas, Gyimes und Oitoz zu erobern suchen. Am wichtigsten sind von allen diesen Uebergängen der von Gyimes, über den die Tatrosbahn führt, und der Predeal- und Rotenturmpaß, die ebenfalls Bahnen Einlaß gewähren.
Es \)t nicht ausgeschlossen, daß die Oesterreicher die Verteidigung bedeutmd zurnckverlegen müssen, da die Grenzlinie Dorna- vatra—Kronstadt—Hermannstadt bei Kronstadt rechtwinklig abge- bogen ist imd durch konzenttischen Angriff von Osten und Süden und weitausholende Umfassung einzelner Vorstellungen leicht gefährdet werden^ kann. Ein auf Schenkeln dieser Winkelstellung angesetzter llngrifs bringt die Rumänen vermutlich in den Besitz der vorgeschobenen Stellungen am Oitozpaß in der Richtung Kezdi—Vasar- hely !und hat die Räumung von Kronstadt (Brassoi zur Folge. Wichtig ist für die Verteidiger, daß den Rumänen kein tiefer Einbruch über^den Bnlkanpaß und Pettoseny und Crivadia gelingt.
Die Hauptwiderstandslinie in Siebenbürgen liegt weiter zu- ttick, und als Grundstellung kann wohl die Linie Karlsburg- Schäßburg (Segesvar) bezeichnet werden. Je weiter die Rumänen in das Gebirge eiirdringen, ohne operative Erfolge zu erringen, desto tiefer wird- ilyce linke Flanke und desto langer ihres rückwärtige Verbindung. Daraus geht hervor, baß*sie ans absolute
f lanken- und Nückensicherung bedacht bleiben und dazu sehr starke , rüste zurückhalten müssen. Das russische Hilsskorps muß also sehr stark und nahe sein. Anderseits dürfen Oesterreicher und Ungarn den Feintd nicht tief ins Land gelangen lassen, da dadurch ihre Karpathenstellungen umfaßt würden. Den Rumänen muß es daran liegen, möglichst rasch greifbare Erfolge zu erzielen, den Z e n t r a l m ä ch t e n, den Krieg nicht im Steklungs- kampf erstarren zu lassen, sondern wenigstens aus diesem Kriegsschauplatz in der Bewegung und zwar m der Vorbewegung zu bleiben.
Major Morath betrachtet im „Berliner Tageblatt" die Möglichkeiten, die sich an der b u l g a ri s ch - ru m ä n i - schen Grenze anspinnen können: \
Ein anderes russisches Heer, welches sich beveils Anfang Juni am linteit Pruthufer, bei Reni, sammelte, soll nach ■neutralen Angaben 250000 Mann betragen, wozu noch 60 000 Serben gestoßen sein sollen. Der Vormarsch dieses Heeres durch die Dvbrudscha wttd bereits gemeldet, und der Zweck dreses Vvtchrrngens ist^weistllos der An griffausdiebulgarische Lanügr enze zwischen der Dcman und Varna. Das rumänische Heer marschiert mcht in seiner ganzen Kraft gegen Ungarn. Zum mindesten gehen die St reit mittet ab, welche Bukarest zu sichern haben Und die 600 Kilvuwter lange bulgarisch-rumänische Gsimze. welche 'von Orsova an der Tomru folgt. Diese Grenze gestaltet sich für die Bulgaren günstiger als für die Rumänen rnfttlge Ueber- höhung des nördlichen Donaunsers durch das südliche und durch vorgelagerte Sümpfe, welche die UebergrmysmöglickckeiLen des rumänischst Heeres nach L-nden erheblich ein schränken würden.
Eine russische Offensive gegen Bulgarien wird im allgemeinen begünstigt durch die schwer zu vetteidigende Landgrenze der Dobrudscha. Eckst der kleine Ballan, der Zentral- und Westbalkan geben einem schwächeren bulgarischen Heeve erhebliche Widerstandskraft. Es ist noch nicht zu übersehen, auf welcher Linie sich die Bulgaren zu schlagen beabsichtigen, jedenfalls wird ihre rechte Flanke bedeutend e n t l a st e t durch den Zusbtß türkischer Heeresteile. Es ist anzunehmen, daß die an ihren Verpflichtungen treu festhaltende osmanische Regierung sich bei einem russischen Angriff auf das bemrchbarte Staatsgebiet nicht rein passiv verhalten wird. Aus der Gesamtlage auf den türkischeir Kriegsschauplätzen ergibt sich, daß sehr wohl ziemlich starke Kräfte das Herz des osmanischen Reiches, Konstantinopel, durch eine Offensive wuchtig verteidigen könnm.
Wir sehen, Hindenburg, dem selbst der militärische Mitarbeiter der „Times" zugesteht, daß er die vollendetst^ militärische Figur des Krieges ist, erwachsen große Llnf- gaben. Unser nrcerschütterliches Vertrauen in ihn und settren getreuen Mitarbeiter Ludendorsf, der mitllerweile zum zweitenmal als 1. Generalguarttermeifter den Heeresbericht unterzeichnet hat, nicht zuschanden werden. Erinnern wir uns heute am Sedans tage daran, wie schon einmal ein großer Schlackftenlenker, Moltke, das Vertrauen seines Kaisers und seines Volkes im höchsten Maße gerechtferttgt hat. Die moralische Stärke in diesem Kriege liegt ans unserer Seite, und die gibt Uns die Kraft der überlegenen, Kriegsführung die Mittel an die Hand zu geben, mir denen sie siegen kann. „Südlich des Dnjestr haben tapfere hessische Regimenter im Abschnitt von Stanislau den russischen Angriff gebrochen." Hirrdenburgs Führung und die Tapferkeit unserer Truppen sind die beste Gewähr unseres Sieges.
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien, I.Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlauttzart: 1. September 1916.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Front gegen Rumänien.
Bei Orsova und Herkules Fürdö wurde der Feind auch gestern abgewiesen. Sonst ist eS nirgends zu wesentlichen Kämpfen gekommen. Nagy Szehen und Sepsi-Szt. Gyorgy sind der allgemeinen Lage nach vorgestern geräumt worden.
Heeresfront des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl.
In der Bukowttm und in Ostgalizirn gingen die Russen wieder zmn Angriff über. In den Karpathen und bei Stanislau wurden sie überall abgeschlagen.
Wrdlich des Dnjestr im Mi'mdungSlvinkel der Zleta Lipa griff der Feind auf 24 Kilometer breiter Front an. Nördlich von Maryampol und bei Z amu low fcheitcr ten alle Ansttirme. Bei H o r o z a n k a lmrrden unsere Linien über den Ort zurückgedrückt.


