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3.8.1916 Zweites Blatt
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Nr. 180 Zweiter Blatt 16b. Jahrgang

Eriche,nt täglich Ausnahme des Sonntags.

DieStehener FamMenblätter" werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich de,gelegt, das ..Nreitdlalt für den Ureis «iehen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Leit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhejfen

Donnerstag, 3. August 1916

Rotationsdruck und Verlag der Drühl'jche-, UnwersilätS - Buch- und Stemdruckere^

R. Lange, <Ä,eßen.

Schristleckung,Geschäftsstelle.Druckerei: Schul» straße7.Geschäftsft»lleu.Verlag:e^r51,Schritt» leitung: ^«112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen.

Lin Rückblick auf die Ereignisse in den Schutz­gebieten während des zweiten Rriegsjahres.

Berlin, 1. August.

Dankbar haben wir in diesen Tagen der glänzenden Leistungen ,lmfereS Heenes und unserer Flotte au unferat Grenzen gedacht, heute wollen wir uns daran erinnern, daß auch im llebcrs» während des verflossenen zweiten Kriegsjahres twch zahlreiche Deutsche und treue farbige Soldat» für Deutschlands Besitz und Ehre kämpften, bluteten und litten. Angesichts des gewaltigen über unsere Zukunft entscheidenden Ringens in Europa und Asien ist es viejleckt verzeihlich, wenn wir unser Hauptaugenmerk mehr aut diese Ereignisse richten, aber trotzdem dürfen und wollen wir auch die Leistungen unserer in ferneren, vom Mutter lande abge- schnitt»» Gebiet«, tapfer streitenden Brüder nicht vergessen, oder diese Leistungen gering anschlagen.

Togo, die Südsee b c s i tzu n gen und K, aut schau waren schon im Laufe des 1. Knic-rsjahres feindlicher Uebermacht er- ! legen, 2luch in Deuts ck-Südwe st afrika war es kurz vor Ablauf des ersten Kriegsiahrcs am 9. Juli 1915 der mehr als zehnfachen Uebermacht der englisch-südafrikanischen Armee Bot das «lungen. die kleine deutsche >-xhutztriwpe zu erdrücken und eine Kapttulatton zu erzwing». deren Bedingungen für die Bert«diger nur ehrenvoll genannt lvcrden können. Nrrr Kamerun und Deutsch-Ostafrika hielten zu Beginn des zweitenKriegsiahres noch ungebrochenen Mutes stand.

Aber auch für Kamerun hatte die Stunde geschlagen. Nach­dem es seinen heldenmütigen Verteidigern noch einmal gelungen wirr, die feindlichen Streitkräfte der vereinigten Franzosen. Bes­cher und Engländer zurückgeschlagen, setzten diese nach Heranziehung ^ neuer Verstärkungen im stffwember zu einem neuen konzentrischen Angriff an. Posten auf Posten mußte nackt hartnäckigem Wider- ; stände ausgegeben werden. Immer kleiner wurde das Osi-biet. mcf* ches die unverzagt weite,'kämpfenden schwachen Abteilungen der tvchutztrupve für Kamerun noch deckten, und schließlich mußten die ^letzten Verteidiger sich ihren Weg durch die sie einkreisenden feind­lichen Kolonnen bahnen, un, durch Übertritt auf neutrales ivani- . sches Gebiet der Kriegsgefangenschaft zu entgehen, und auck dazu entscküvss» sie sich erst, als d,e letzte Patrone verschossen war. Mit dem Fall von Mora am IR Februar 1916 sank dann die letzte deutsche Flagge, die noch über Kamerun wehte, wie wir allerdings! alle zuversichtlich hoffen, nicht für' inaner In siebz c hnmonatigern ununterbwchnen Kampf, in sieberverseuchtm Urwäldern, aui glü­henden Felsen und in strömenden tropischen Regengüssen, unter , C&ttibcftnmg jeglicher Art. haben unsere Kameruner Helden gegen einen mit allen neuzeitigen .Hilfsmitteln ausgerüsteten, oft .,bge- lüften uns vielfach überlegenen Feind nahezu Uedermenschlubes gleistet.

Nur in O st a f r i f a weht heule noch die deutsche Flagge über deutschem Koloniolboden. Unsere OstafrikaTwr haben im Zwecken K^iegsnch, ihren durch die SÄackrten bei Tanga. Longido und Jaffrni sonne in zahllosen größeren und kleineren Gefechten gegen > weiße und farbige Engländer aller Schattierungen, gegen Belgier lund L-udarrikairer im ersten Kriegsjahr erworbenen Ruhm glänzend behauptet. Bis zum Februar 1916 mar nicht nur das Schutzgebiet völlig frei vom Feinde, nein sogar fast 1000 Quadratkilometer feind­liches- Gebier waren von der ostafrikanischen Sckutztruvve besetzt Um uns auch dieckeÄ. unser letztes. Schutzgebiet nun doch noch ;u entreißen, haben dann Engländer, Belgier und neuerdings auch die Portugiesen riesige '?lnstrengnrrgrn gemacht. Nach vorsichtigen -Schätzungen sind rricht weniger als 70 00080 000 Mann mit allen nur denkbaren Hilfsmitteln neuzeitlicher Kriegsführung ansaebit» «irt Kampf gegen Deut'ch-Ostafrika. das so durch eine glänzende V-n-ttw,g,ma nickt unbeträchtliche feindliche Streitkräftc von an äderen Kriegsschauplätzen abzicbt. In den, letzten Viertel des zweiten Krieg-ssahrcs ist es dann zwar diesen feindlichen Massenausgeboken der südafrikanischen Brigaden, englischen, indischen, britisch-osta'ri- :kcnrischen und rbodefksch» Regimenter, belgischen und portugiesi­schen Truppen gelungen, in Deutschsstasrika an vier verschiedenen .Stellen einzubrechen und die Schutztruppe gegen die das Land in seiner Mitte durchschnerdende Tanganjikabohn zurückzudrängcn. aber ,bie Widerstandskraft unserer Ostafrikancr ist noch nicht erschöpft Ge- jvade in den letzten Tagen dos zweiten Kriegsfahres mußte der seind- jttche Oberbcieklsbabcr in Ostafrika. ltzeneral Smnts, von wieder- lholten deutschen Gegenangriffen melden. Ob und wie lange Deutsch Oftasriko der gewaltigen seindliä-en Uwermacht noch zu lvidersteben vermag, steht dahin. Mag die ^ntsickeidung fallen, wie sie will, wir können jedenfalls nur mit Stolz und dankbarer Bewunderung auf die Leistungen auch dieses Schutzgcwietes während der verflossenen zwei Kriegsjahrc blicken. All das gegen unsere Feinde zur Ver .teidcgung unseres Besitzes in Uebersee vergossene Blut wird nicht umsonst geflossen sein, die gebrachten Opfer haben uns unseren -überseeischen Besitz nur noch teuerer gemacht und ihn uns noch ,u»eh,' ans Herz gelegt. Mit dem Siege der guten und gerechten deutschen Sacke wird auch unser Kolonialbesitz wie ein Phönix aus der Asche feindlicher Verwüstung wieder entstehen. Diese Hoffnung bildet des Band, das unsere Streiter in den Schutzgebieten mit 'Unserem siegreichen Heer und Flotte in der Heimat auf das innigste verknüpft.

London , 2. August. iWTB.' Eine amtliche Meldung be tagt: Nach einer Depesche des Generals Smnts vom 81 Juli verließ General van de Venter Kondea Iragi etwa anr 21. Juli und schickte zur Aufklärung des Gebietes westwärts eine kleinere Abteilung ab. Er selbst rückte mit dein GroS der Streitkräfte gegen die Z e n t r a l - E i s e n b a h n aus dre, Wegen Wo der Fand angetroffen umrdc, wurde er in heftigen Gefechten ge­schlagen Beim Vormarsch gegen die Zentral Eisenbahn siel das ganze deutsche Lager in unsere Hand. Ans dem östlichen Wege wurden Munition, sowie 4000 Stück ausgezeichnetes Vieh er­beutet iNotiz: Es kann sich hierbei nur um das allerdings vor­zügliche Vieh der Wgvcko-Eingeborenen handeln, also um einen Mechranb in krassester Form. Aus dem letztgenannten Wege zog sich der Feind nach anfänglichem scharfen Widerstaick zurück, ver­folgt von unseren berittenen Truppen. Dodona wurde am 29. Juli besetzt. Am 31. Juli befanden sich die beiden anderen Llbteilungen in Schußweite von der Eisenbahn Weile, östlich klärte General HvskinS das ltzebiet von, Hasen Ponganr auf. Eine kleinere Ab reibung. die zwischen Nyuru Hillsa und der Küste operiert, drückte den Feind südwärts.

Rriegsbriefe ans dem Weste«.

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Mnhecechtigter Nachdruck, auch ausz»asw«se. >*!»+*«)

< Geflingene Australikr.

/ Gr. Hauptgiurrtier, im Juli 1916.

An der englischen Niederlage bei Fromelles waren zwei austra- sche Divisionen beteiliat, die sich fast ausschliesslich aus Freiwillig» znsammenietzten, welche bei Beginn des Kriegen eingetreten ,var». um dem Mutterlande zur Hilfe zu kommen Es »varen übenviea.md nmae. kräftige Leute, doch befand sich unter ihnen als Ausnahme auch ein 68jähriger Mann, der durch einen Unterleibsschirß schwer

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verwunser auf gehoben wurde Er gab wie che meisten Australier tan. er sei aus 'Bagettterung für Äc englische Sache ins Heer <nn- aetretLn. Errgtands Welthernchaft s« durch DeurutUaud bedroht Nun sei es dv Muht der Kolonien, dem Murrerlande che Dank barkctt zu erwecken und England zu erretten. Dae> Verhältnis zwiirhe?, Großbntann,en und seinen Kolonien, so behaupten ein­zelne l^esangenc in merkwürdiger Verkemiutig der deutschen Ver­hältnisse, sei nrunlick genau w, ivie zwischen Preußen, Bauern. Württemberg ulw. und dem Deutschen Reiche. 9Lur einzelne ttze- sangene erklärten, daß viele unter ihnen, mode' sie sich selbst na­türlich ausnabmen, nur wcgeu der hoben Bezahlung Soldaten ae rooTbcn wären. Obwohl dir Mcbrzahl seit >bricgsbeguui unter tm Fahnen steht und fick zum Teil sck^n aus verschiedenen Kriegs- jck?aut'iatzen geschlagen hat, machten sie doch alle ein«, ummlttnn scheu Eindruck. Man kann wM 'agen. daß sie sick fast ausnadw loS nickt im mindesten rür militärische Drngc titteresftrren und diese Glrrchgultigkett vielleicht absrchtttch zur Schau tragen. Bei vielen, die im Griten ganz redlick>e Menschm sein nwgen, trägt das Gesicht die chpilchn, Verbrecher-a,ge. was den braven Bavern allgemein aujflefall«, ist. llnwiLkürKch d«ttt uian hei ihnen an jenes Austrauen, welches wir aus Friedrich GerstäckerS Busch schilderungen kennen. Doch beftitt>en snü unter ^ihnen nicht wenige Leute, die sehr vermögend sind, namenllich ^ohn-' von reichen F a r m er n , die offenbar aus gute Wäsche imfc KirMerpjlege Wert legen

Günstig war dm Erndruck der Ossizu-rc, von den«, cinitze Berufsoffiziere waren, die anderen der Reserve angchkrten und im Zivil als BanLeantte und dergleichen lätu, sind S,e vc, fügen ül'er eine gewisse militärische Erzrshung. dir ist über den Durchschnitt der englischen Offiziere erhebt, und übertreffen die Mehrheit jener an alhpnnoiner Bildung.

Tie Anscraliei' waren mit großer Zuveiffcht in den Kampf gegangen. Sie hatten geglaubt. die deutschen Ürnren seien infolge der Sommeschlacht in dem ihnen gegenüber lvgenben Wschnitt sehr dünn geworben, sie vertrauten aus die ihnen wiederholt und geflifientlich eingesckärffc UeberlegeTihett der schweren englischen Artillerie, und sve erkannten selbst die Nottvcndigkett. die Stellung, in der sie sich befanden. zu verbessern. Sie nannten ducke wegeiH ihrer ?tt^baujckmngche lwrse shoe", das Hufeisen. Dauernd hatten sie empfindliche Berlufte an dieser Stelle,» darum hielt auch der gemeine Mann die Gel ege, check. den Hu fersen graben aus­zugleichen. für günstig ,md sehr erwünscht Als dann von den erst«, Zrurmüvlonnan so g,tt wie niemand lebend zurückkehrte, als man sab. Wie sich das ..dttemandeSland , wie dre Australier den Teil zwischen ihrer und der dmttschen Stellung beynfmm, mck Toten bedecke, so daß sie stellenweise über- und nebeneinander lagen, wie Sprotten in der .Kffte. da trat eine tiefe Entmutigung eck,. Die Folge war. daß die später eingesetzten Verbände den Grabrn nur zöaernd und ohne Angriffslust oder auck gar nicht verließen. Die Kämpfer waren durch den Tod so vieler Kameraden erschüttert worden und drrrch den Mißerfolg nieder gebrockten »wer aber sehr wütend. Und zwar kehrte sich ihr Zorn gegen die höhere Leitting, die sie als.nujdftm erklärten

Die ?ttistralicr selbst hatten als sckpverste Artillerie nur 12,3- ^enimieter XAeschütze Alle», was an schnv-ren Batterien in d,e -Schlacht erngriff. nxrr ihnen von englischen Divisionen geliehen wvrbiw Unser eigenes Artillcrtefeuer l>e;etchneten sie als fürchte, lich und d^knnd.ck«, übereinstrmn«-nd. daß eckwek« ihre, Bataillone schon aul den, Wege von der Bereitstellung bis zum Graben »eckis von zehn Mann lieg«, lasten mußten und zwar überwiegend Tote.

Wie es nach einer so schweren Mederlage kaimi anders zu er­warten ist. hatten die Gefangenen auSnahkn-loS, auch die Offiziere, alle Lust an, Kriege verloren Sie behaupteten ab« daß ihre australischen Kameraden in-gesautt d,e Teilnahme an diesem Kriege satt, hatten, de, sie von ihrem eigeutlick-en Berufe abziehe und dessen Ende nicht abzusehen sei. Sie lvar«, aber davon überzeugt, daß England dock noch sieg«, ,verdc. wenn es auch ansche,n«,d noch recht lm,ge dauern werde Denn das Gegenteil sei unmöglich, da England zu gewaltige, unerschöpfliche Hllfsquellen habe

lieber die KriegSurfache sprechen die Australnn freie, und un- vvreingenonrmener als die Engländer Sie wissen als Mäimer. welche die europätschen Angcklogenhetten ans wetteren, Abstande und als Unbetersigte betrachten, ganz genau, daß England nickst für

die Neutralität Belgien- dre Waffen ergr,ffen hat. s o nd er n daß led,glich die Angst, es könne die Weltherrschaft verlreren. England v eranl aßt Hai, docken Krieg zur Vernuchrung oder völlig«, Meder- kämpfmrg Tam'chlands herbeizuftihren. Manche erklären m voller Offenen, daß England. w«m cs die Möglichkeck dazu g^abr hätte, ohne Besinnen durch Belgien durckmarsckne« wäre, wie es ,a mi Griechenland auch nur nach den orglisch-m Interest» verfahre

Im übrig» konnte man aber dock, seststellen. daß selbst unter d» gebild«» und urtnlsfähigen Australiern' cmglischc Preß- Hetze gegen Deutschland. ü*r r Fast jede Verleumdung, welche man ilns nachsagt, wird blrnd geglaichit. und io kann es uns nicht in Er­staunen setz», daß Hb viele dm Gesang»» zuerst darüber ver- rrtzurdert». daß die deutschen Soldaten sie so «Nerlich behandelt hart». E,n Teil von iftium hatte ganz offenbar die Vontellung.

Ehie Deutsch» womöglich jeden englisch» Gesängen» um- brächten.

Ebenso wunderten sie sich über die ungeheure Widerstandskraft DeutschtandS. Denn noch ihrer Berechnung müßte Dewffckland längst den letzt» Mann seiner Reserv» verbraucht hob» Dock püv» »nge. die ''chon aul Gallivoti gekämvil hall», zu. daß sie ans emem anderen Erdteile seien und daher kein Urteil ob- aeben konnten Auch dott Han» sie sich Schlaove aui Schlavve geboll und fick jedesmal damit -Ktroiret. daß die Türk« unminel- lxi, vor dem Zusammenbruch Ahnde, und nun sei« sie von dort weg. und die Türkei zeige sich >«rrk und tarkraffig ime nie ;uvor.

Eurer rat be.-üglrch der d«,tt'cben Widerstandskraft «ne Aeuße- »ng. we!ck>- ist, dir Anffassuna dieser »ropaftemden Mensch-,, Buch- red« .Al- sie geieh«, harren, wie -urchtbar die Bane» au, sre «nicküng». da seien die Worte durch die Neid» d-r Austra- lier gegangen: ,.Es schein^ als ob die D«iffch» ,dre Tot» aui- erroeck» könnt». Anders fei dieser unüberwindliche Widerstand nicht zu erklären."

Obwohl nach den Erfahrung», lveiche sie in d» erst» Sttinden der Gefangenschaft g»rachl hatten, manche erklärten, es sei wo bl dummes Ostckckwätz. was die »glischen und Nanzösischcn Zeitungen immer über die grausame Behandlung der Erchrc^geffrnaen» durch die Deuscken schreib», so zeigten sich doch viele beunruhigt darüber, ob sie in Deutsch!crnd nicht Hung« sind» müßten. ?cack bi«er Richning scheint die qegnerckche Preßtz-tze besl^cher^ gewirkt rn haben. Einer der anstralisch» Oiftziere hielt es darum iur nött'a. die Gefangeit«, beim Abmarsch antrnen zu lass», um sie zu ermahn», es ,'olle jeder d» Kopf hoch st.iit» Wohl würde die Bervffegung nrcht mehr so rerchlist! sein, wie sie vis hier geiveken sei. aber zum Trost sollten sie dann mir an die ..Fleischtöpfe Aegnvrens" denk» Er machte damit eine witzige Anspielung daraus, daß die Verpflegung der cruiiralffche,, 'Division», al-.- sie noch in Aegypten stand», ganz und gar nicku geklappt hatte, sodaß sie oft Himger leid» mußten, woruver ennge der Geßr,lg»en ,etzl noch klagten.

D. Scheuermann. Kriegsberichterstatter

Lus dem Reiche.

Berlin. 2 Aua. (WLB > Kronprinz R,tpvreck< von Bayern. Prinz Leopold von Bayern mW Herzog Alb reckt von Wirrttembt*rg sind zu preußischen G e n e r a l f e I d« m a r s chä Neu ernannt worden.

Berlin, 2. Äug. (W7B. AnttlichZ Der gestern ver- ttffentlichteu Erklärung des K r i e c r n a h r u n g s « aintes schließen sich weiter <nt: D-eutsckvr Laudwtrtschafts- rat. Di'. Oft-af von Schlverin-Lowitz: Hcruptausschuß natio naler Arbeiter- mW Benrfsperdüude Deutschlcvws. I E Jenen: Mickhsausschuß für den Kleinhandel, Dr. Biller, Findeisen, Dr. Merke: Re,c1>sverbaiw Deutscher Städte. So a ln rann. Dr Belimi

Berlin, 2. ')lttg (Pr,v.-Tel.) Die ..B. Z a M." meldet mrs München: In Bavern lsttt nach amtlicher Meldung die Heuernte einen Mehrertrag von öO bis 80 o; gegemiber dem Vorjahre ergeben. Die Roggen- und 01 erstenerntc, die nahezu beendet ist twttpßtlls ganz ausgezeichnet.