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Erster Blatt
166. Jahrgang
Samstag, \ 2 . Äuguft 1916
e ?t n <5 ö 5 » r e i ;; monatl. 90 Pi., viertel- fahrt. Mk. 2.65-. durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 89 Ps.: durch diePost Mk.2.^5viertel- jahrl. ansschl. Bestellg. ( Zeilenpreis: lokal 15Pf., ausrv. 30 Ps. — Hauptschristleiter: Aug. Goeh. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge- richtssnal: Fr.R.Zenz:
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General-Anzei
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(WTB.) Großes Hauptquartier. 11. August. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Wrdlich der Somme hoben farbige mtf> weihe Engländer vereinzelt und ergebnislos angegriffen. Ebenso mißlang der oftmals wiederholte Ansturm ftanzösischer Truppen hart nördlich des Flusses gcgenilber dem standhaften Festhalten sächsischer Reservetruppntteile.
Fm übrigen sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung zu berichten.
O e st l i ch e r Kriegsschauplatz.
Front des Generalfeldmarschalls von Hindenburg.
Zwischen Wiszniewsee und Smorgon. sowie in der Gegend nördlich von Krewo sind zahlreiche schwache russische Angriffe mühelos abgewiescn worden.
An der Stochod front beschränkte sich der Gegner nach seinen Niederlagen der letzten Tage im allgemeinen auf lebhafte Artillerietüligkeit. Von ihm versuchte Teilangriffc westlich des dkobelsees, bei Lulnefzow und südlich von Zarecze sind nicht geglückt.
Die südlich voilZalocze eingeleiteten Kämpfe haben größere Ausdehnung angenommen. Der russische Angreifer, der zwischen Bmloglowy und Gorodischtsche zunächst Boden gewann. wurde durch deutschen Gegenstoß zum Stehen gebracht. Starke Angriffe des Feindes in der Gegend von Trescianice wurden blutig abgewiesen. Seine Versuche am Sercth. südöstlich von Gorodischtsche Vorteile zu erringen, sind restlos gescheitert.
Front des FeldmarschalleutnantS Erzherzog Karl.
Südwestlich von Monasterzyska, sowie im Winkel des Dnjeftr und der Bystrzpca griffen starke russische Kräfte an. Der Überlegenheit des Gegners muhte der tapfere Verteidiger an einzelnen Stellen nachgeben. Gegenangriffe fingen den feindlichen Ansturm wieder auf und brachten den Kampf zum Stehen.
Die im Gange befindliche Umgruppierung der verbündeten Truppen, die angeordnet wurde, um den russischen Kräfteverschiebungen Rechnung zu tragen, ist in weiterer Durchführung. .
In den Karpathen bemüht sich der Femd mdlrch von Zabic vergebens, uns die errungenen Vorteile wieder zu entreihen.
Balkan-Kriegsschauplatz.
Südlich des D o i r a n s e e s unternahm der Gegner mit schwachen Abteilungen einzelne Scheinangriffe, die ohne ernsteren Kaurpf durch unser Feuer abgewiesen wurden.
Oberste Heeresleitung.
Der „Vorwärts" veröffentlichte in seiner Freitag-Num- tner einen Aufruf des Vorstandes der sozialdemokratischen Partei an die Parteigenossen, worin es für eine „unabweisbare Pflicht der Regierung" erklärt wird, die Erörterung der Kriegsziele allgemein sreizugeben. Man kann erfreulicherweise aus dem Aufruf nicht herauslesen eine Aufforderung, nun sogleich Frieden zu schließen oder Verhandlungen anzubahnen; im Gegenteil, es wird die Feststellung gemacht; „Der Reichskanzler hat mehrmals erklärt, daß er zu Friedensverhandlungerr bereit sei. Leider haben die gegnerischen Regierungen eine Erklärung, daß auch sie zu Verhandlungen bereit sind, bisher nichtabgegeben, weil sie, wie die blutigen Offensiven an allen Fronten beweisen, immer noch hoffen, Deutschland und seine Verbündeten militärisch niederringen zu können. Sie stützen sich dabei auf ihren unerschütterlichen Glauben an die größere Volkszahl und Hilfsquellen der Entenieländer." Die entsprechende Schlußfolgerung spricht der sozialdemokratische Parteivorstand nicht aus; sie liegt aber auf der Hand; Also muß unter Aufbietung all unserer Mittel weiter gekämpft werden.
Was die Sozialdemokratie bei dem Verlangen nach Freigabe der Kriegs ziele erstrebt, geht aus folgenden Sätzen des Aufrufes hervor: „Der Friedenswille, der bei den Völkern der gegnerischerr Länder ebenso stark ist, wie in Deutschland, wird zweifellos geschwächt und zurückgedrängt, wenn gleich den chauvinistischen EroberungsPolitikern in den Ententeländern auch in Deutschland einflußreiche Kreise Kriegsziele anfstellen und Erobevungspläne propagieren, die die Völker jener Länder zum zähesten Widerstand aufstacheln müssen. Es erscheint deshalb an der Zeit, daß das deutsche Volk frei und unbeschränkt zu diesen , Eroberungsplänen Stellung nimmt, deren Verwirklichung 'den Keim zu neuen Kriegen legen würde und die nur zu sehr geeignet sind, den Krieg zu verlängern." Zum Schluffe heißt es;
Die Parteiorganisationen in: Reiche fordern wir auf, demnächst öffentliche Versammlungen zu veranstalten, in denen zu den Kriegs- :nnb Frieidenszielen Stellung genommen werden soll. Auch er- - suchen wir, Vorbereitungen sür die Unterzeichnung einer Petition zu trefsänj, ich der ein Friede verlangt wiird, der dio Freundschaft mit den Nachbarvölkern -ermöglicht und unserem Zand die territoriale Unversehrtheit, Unabhängigkeit und wirtschaftliche Entwickluugsfreih e i t ' gewährleistet. ,
Wie weit die „Sicherungen" unserer Unabhängigkeit .und ^vistenz yehen müssen, das ist die große Streitfrage, An der die Sozialdemokratie natürlich weniger weit zu gehen
geneigt ist, als die bürgerlichen Gruppen, die in ihren Ausschüssen bisher zu Worte gekommen sind. Immerhin; wir glauben, daß die sozialdemokratische Mehrheit, gerade wegen der noch heute sich äußernden Vernichtungswut unserer Feinde, nicht auf dem grundsätzlichen Standpunkt steht, daß die Grenzen, die vor dem Kriegsausbruch bestanden haben, nicht verrückt werden dürften. Es würde innerhalb dieser Partei bei der Erörterung der Kriegsziele wohl auch zu Meinungsverschiedenheiten kommen, die ja in einer so großen Sache von weittragender Bedeutung auch ganz natürlich sind und deren Fehlen nur darauf hindeuten würde, daß Gleichgültigkeit und mangelnder Eifer im Spiele sind.
Es geht nach zwei Kriegsjahren, die uns die deutsche Krast enthüllt und das* Nationalbewußtsein gestärkt haben, das tiefe Bedürfnis durch das Volk, auch für die Folgezeit einig im Handeln und Streben zu bleiben. Wenn die Reichsregierung wirklich die Erörterung der Kriegsziele demnächst freigeben sollte, so würde jedermann im stillen wünschen, daß der Geist der Verständigung über die Streitsucht den Sieg davontragen würde. Dieser Gedanke be;eelt auch Frhrn. v. Zedlitz und Neukirch, wenn er im „Tag" einige bemerkenswerte Vorschläge zur Vorbereitung des Friedens macht. Er meint, das ganze deutsche Volk wolle ohne Ausnahme einen Frieden, der unseren Opfern entspricht und die Gewähr der Dauer in sich schließt. Aus der Mannigfaltigkeit der Meinungen das Richtige herauszuschälen, sei Sache gründlicher, unbefangener, verstandesmäßiger Untersuchung und Erörterung der Gründe für und wider. Dazu sei Arbeit erforderlich, gemeinsame Arbeit, und Herr v. Zedlitz fährt fort;
Für solche gemeinsame Arbeit bietet die Einigkeit über das Kriegsziel selbst und die Einmütigkeit in Vaterlandsliebe eine sichere Gdmndlage, -es kommt also allein daraus an, sie zweckmäßig zu organisieren, währen^ das gemeinsame Kriegsziel das Leitmotiv für eine alsbaldige wirksame Aktion zur Pflege des Geistes der Zuversicht im Volke daheim sein kann und daher auch dazu zu verwerten sein wird. Versucht man an diesen Vordersätzen praktische Schlußfolgerungen für die Gegenwart zu ziehen, so gelangt man zu folgerten Ergebnissen: Neben dem Deutschen National au sschuß verfolgt auch der unabhängige Nationalausschuß unter Leitung der Professors Dr. Dietrich Schäfer das Ziel der Vorbereitung des Friedens. Arbeiten beide weiter getrennt, so kann es kaum aus- bleiben, daß aus dem diebeneinander bisweile:: ein Gegeneinander iftird ulst» die Kräfte. in Reibungen unnütz verbraucht werden. Vereint könnten beide Ausschüsse sür die wirksame Vorbereitung des Friedas ungleich niehr leisten. Fragt sich, ob und inwieweit sür Zusammengehen die sachlichen Voraussetzungen vorliegen. Gemeinsam ist beide:: neben dem kräftigen Patriotismus das allgemeine große Kriegsziel. sie ersirebdn beide einen Frieden, der dem großen Opfern unseres Volkes an Mut und Gut voll entspricht und die Ge- ivghr der Dauer in sich schließt. Insoweit erscheint daher schon jetzt ein Zusammengelien lpeider Ausschüsse angängig, also in den Grenzen, in denen sich im Interesse der , Erhaltung unseres siegverheißenden Eintracht eine Aktion zur Pflege der Zuversicht im Volke daheim jetzt iwch zu halten hat. Es, würde daher sachlich nichts, entgegenstehen, waren beide Ausschüsse an einem, geeigneten Tage, z. B. am Sedan tage, mft gemeinsamen' Veranstaltungen iu breitester Oeffentlichkeib sich an das deutsche Volk wenden und seine Siegesziwersicht und damit zugleich seinen Siegeswillen stärken roollten. Ein solches Vorgehen würde bei sachgemäßer Vorbereitung einen ungleich stärkeren Widerhall in unserem Volke finden, als die Reden vom 1- August, und eine» nachhaltige einheitliche Wirkung tim Sinne der Erhaltung und Stärkung der Siegeszuversicht zu üben geeignet sein.
Leider sind bei dem Uebereifer, der in beiden Ausschüssen schon zum Worte gekommen ist, die Schwierigkeiten, diesen vernünftigen Vorschlag zu befolgen, ziemlich groß, denn „zu tief schon hat der Haß gefressen und zu schwere Taten finb gescheh'n, die sich nie vergeben mrd vergessen". Soeben sino übrigens auch einige Großindustrielle aus dem „deutschen Nationalausschuß" ausgetreten, weil Prof. Harnack, der eine leitende Stellung darin einnimmt, in seinem Berliner Vortrag einer zunehmenden Verstaatlichung der Großbetriebe das Wort geredet hat. Wer die bisherigen Rufer im Streit müßten eben in die zweite Linie zurücktreten. Wenn der Zedlitzsche Vorschlag befolgt werden sollte, müßten allerdings die leitenden Männer beider Ausschüsse nebeneinander und zusammeuarbeiten. Und .Herr v. Zedlitz ruft nach einem Mittler, nach einem dritten, außerhalb beider Ausschüsse stehenden Dttrnue: „Wer diese Aufgabe mit Aussicht auf Erfolg in die Hand nehmen will, muß ein völlig unabhängiger Manu von sehr kräftiger vaterländischer und dabei doch maßvoller Gesinnung sein und sich großen Ansehens und Vertrauens erfreuen." Wäre vielleicht Fürst Bulvw, der in seinem Buche über deutsche Politik kräftige Kriegsziole verlangt hat, für diese Ausgabe der richtige Mann?
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien. 11. August. (WTB. Nichtanttlich.) Amtlich wird verlautbart; 11. August 1916.
Russischer Kriegsschauplatz.
Front des Feldmarschaileutnauts Erzherzog Karl.
Unser«' K a r p a th e n t r u p p e n hab.'u südlich von Zabic nm-Rich starke russisch? Angftsft' abgeschlagen. Nord- üstliw von S ta n i s l a u unD südwestlich von M o n a ste r - zyska griff der Feind wieder mit überlegenen Kräften an.
Er errang wohl einige örtliche Erfolge, wurde aber schließlich nach hartem Ringen zum Stehen gebracht. Die in diesem Raume kämpfenden Streitkrüste sind im Begriffe, jene Räume zu erreichen, die ihnen angesichts der Kräfte- Verschiebung des Gegners Angewiesen worden sind. Dre Russen haben Delathn und TySmienica besetzt. Auch Stanis- lau ist von uns ohne Kampf geräumt worden.
Front des GeneralfeldmarschallS von Hindenburg.
Südöstlich von Zaloeze wurden russische Massenangriffe durch Gegenangriff abgeschlagen. Ebenso wurde bei Tro sein nie c der Feind blutig abgewiescn. Im Sto- chodbogen von Kaszowka nahm eine österreichisch-ungarische Abteilung eine feindliche Vorposition. Bei den Truppen des Generals Faty erstickten neuerliche Uebergangsvcrsuche des Gegners in unserem Artilleriesperrfeuer.
Italienischer Kriegsschauplatz.
An der küstenländischen Front erneuerten die Italiener ihre Anstrengungen gegen den Abschnitt von Plava und griffen auch unsere neuen Stellungen auf den höhen östlich von Görz mit beträchtlichen Kräften an. Alle diese Angriffe wurden abgeschlagen. Ebenso scheiterten mehrere Vor flöße des Feindes in den Dolomiten.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
An der unteren V o j u s a Geplänkel. Sonst nichts von Belang.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalftabs v. h ö f e r, Feldmarschalleutnant.
Ereignisse zurSee.
In der Nacht vom 10. auf 11. wiederholten unsere Seeslugzeuggeschwader den Angriff auf Venedig. Arsenal. Bahnhof, die Außenwerke und Außenforts wurden ausgiebig mit Bomben belegt. Gute Wirkung und Brarrde \m Arsenal und in den Bahnhofsanlagen konnten trotz des herrschenden Gewitterregens einwandfrei festgestellt werden. In der Luftschifflmlle von Campalto wurde ein Volltreffer erzielt, ferner wurden die Batterien m Grado und an der Jfonzomündung erfolgreich mit Bomtzen belegt. Trotz des sehr ungünstigen Wetters und des heftigen Adwehrfeuers sind alle Flugzeuge unverfehrrt eingerückt.
Flottenkommando.
Der türkische Bericht.
Konstantinopel, 10. Ang. (WTB.) Mricht deS haupt- lMrrtiers. Von der Jra kfronk und der persischen Front liegt kein Bericht vor. An der Kan k a s n s fron t auf dem recht«: Flügel besetzten unsere Truppen vollständig die höhen nördlich, östlich und westlich von Bi t l i s; sie gerieten auf der Verfolgung in Kamps Mit Teilen der feindlichen Streitkräfte, die im Engpässe von R a n o v a sich zu halten bemühten. Ein anderer Tell unserer Truppen verfolgt enerqisch den Feind, der sich nach dem weltlichen Ufer des Wansees hin zurückzieht. Unsere Abtellungen nahmen aus der Verfolgung 20 feindliche Soldaten nördlich von Musch gefangen. Feindl:ck)e Truppen, die sich am östlichen AuÄgmrg des Engpasses von Buglan verteidigten, wurden nach der Ortschaft Ziaret östlich des genannten Engpasses zurückgedrängt. D:e Verfolgung des Feindes im Abschnitt von O gm o t t hält an. Unsere Truppen, die in Richtung Kighi operieren, warfen in einen: Eingriff den Feind, der sich dort zu halten bemühte, in nöck>- licher Richtung zurück. Sie besetzten am 27..Juli die Ortschaft K^h:. 80 tote Feinde, darunter zwei Hauptleute, ttmrden südlich von Kighi gezählt. Eine unserer Patrouillen in der Stärke von acht Mcnm hatte nördlich von Kighi einen Zusamweirstoß nti± einer ans 20 Mann bestehenden ftindlichen Patrouille, von der sie 18 gefangen nahm. Iw Zentrum und am link«: Flügel entfaltet der Feind große Tätigkeit, um seine Stellungen zu befestigen. In einem überraschenden Angriff, den wir vorgestern gegen einen Teil der feindlichen Stellungen richteten, nahmen wir dem Feinde Gefangene ab. machten Beitte und verjagten den Feind aus dieser Stellung. Der Gegenangriff des Feindes wurde mit Verlusten sür ihn zurück- geschlagen.
Von deragyptischenFrontist kein Ereignis zu berichten. Nach Aussagen von Feinden, die :vir im Kamjps bei Katig gefangen nahnren. wurde ein feindliches Kavallerie-Regiment fast vollständig ausgerieben. Alle Offiziere wurden getöter und drei Geschütze zerstört. Am 22. Juli verlor der Feind drei Flugzeuge im Luftkampf oder durch Feuer unserer Abwehrgeschütze. In der Umgebung von Mou ham d i e und Roman: warf unser Luft- geschioader uftt Erfolg mehrere große urw mittlere Bomben,auf ein feindliches Lager.
Kämpfe bei Mekka.
Konstantinspel, 10. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Wie die Blätter erfahren, haben die bei Mekka opervererchen türkischen Stteittt'äfte die Anhänger des ehemaligen Emirs Hussein aus ihren Versckanzungen im Afchar-Paß, 80 Kilometer südlich Medina. vertriebe::. Eine Kantelreitetkompagnie der Aufständischen ergab sich mft ihren Waffen. Ter Scheich Achmed el Mansur. der die alljährlicher: Pilgerkaralvanen eskortiert, hat sich unterworfen. Der treugebliebene Sckioich von Rabign erbeutete bei Dscheddah die Zufuhren Husseins, dessen Meiste Anhänger sich in die Wüste und in ihre .Heimat zurüchogen.
Der italienische Bericht.
Rom, 10. August. Nachnftttags 4lll>r: Die Operationen in der Zorw von Görz dauern mft Erfolg fort. Nachdem die Brücken repariert worden sind, dauerte gestern der U eher gang unserer Truppen ans das linke Jfouzo-Ufer fort. Kavaller:« und Radfahrer drangen östlich der Stadt vor und wurden von einem lebhaften Feuer empfange::, das von den benachbarten höben und der Linie von Bertojba -Biglia Ikt kam (höhenrand südlich von Görz, der etwa der Straße Görz—Men:a folgt. Vertvrba lugt an dieser Straße, Biglia dicht östlich von Merrva.) Unsere tapferen: Schwadronen grifftn an mrinwn Punkten den Feind gllmzend an.


