Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen. Verluste sagen wir allen auf diesem Wege innigsten Dank. 011191
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
AM« Seemann M. geb. Roth.
1
W-U'M' NP
Danlsaguug.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste meines lieben Mannes und unseres guten Vaters
Gefreiter
Kar! Henkelmann
sagen wir auf diesem Wege innigsten Dank.
Frau Lin« Henkclnim Kn>. tiniiftit!i).
Heuchelhetm, den 11. August 1916.s 011188
Zwan zigtausend
Einmachgurken
sind eingetroffea. 5762
Konsumverein Stessen u. ümg.
Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, heute nacht 12 Uhr meine liebe Frau, unsere herzensgute «Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Christina Boiler
geb. Brftckel
unerwartet im Alter von 56 Jahren in ein besseres Jenseits abzurufen.
In tiefer Trauer:
Heinrich Boiler II.
. Heinrich Boiler Y., z. Zt. im Felde, und Familie * Karl Boiler III., z. Zt. im Felde, und Familie
Wilhelm Boiler, z. Zt. im Felde Willi Spies, z. Zt. im Felde, und Familie.
Lang-Göns, den 10. August 1916.
15749
Die Beerdigung findet Samstag, nachmittags 3^ Uhr statt.
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Nachstehende Polizewervrdnung bringe ich hiermü zur öffentlichen Kenntnis.
Gießen, den 10. August 1916:
Der Oberbürgermerster.
I. V.: Em melius.
Bekr/: Verkehr mit Brotgetreide und M-eht tet Ernte 1916. , . „ „ t t .
Auf Grund des Artikels 64 des Gesetzes betreffend du innere Verwaltung und die Vertretung der Kreisrund der Provinzen bestimmen wir mit Zustimmung desKrers- ausschusses und mit Genehmigung des G-votzy. Mrnrste. riums des Innern: ^ ^ _ ...
§ 1 Mühlenbesitzer, Händler, Bäcker nnd Koudttoren, die nicht bereits durch gesetzliche Vorschriften j\vc Führung vmi Lwndelsbüchern verpflichtet sind, smd gÄMen, während der Dauer der durch die Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 29. Juli 1916 angeordneten R^e- lung des Verbrauchs von Bjrotgetrerde und Mehl tagtich Wer den Zugang von Getveide und Mchl und über drd Verminderung ihrer Vorräte durch Verkauf oder Verba ckung Aufzeichnungen zu machen; diese juijp \n ein chie^u besonders anzulegendes Puch oder Heft einzutragen., .
§ 2. Zuwiderhandlungen werden nrft Geldstrafe bis zu 30 Mark bestraft.
§ 3 Die Polizeiverordnnng vom 11. August 191b ist mit Wirkung vom 16. August 1916 an aufgehoben.
Gießen, ben 4. August 1916. 57598
Großh. Kreisamt Gießen.
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Verdingung.
In der Zusa»nmenlegnngssache von Oberguembach Kreis Wetzlar, soll der Ausbau der Folgeeinrichtungen im Wege öffentlicher Ausschreibung verdungen werden und
zwar:
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32326 lfd. m Wege,
11673 lib. m Bad)lause und Entwässerungsgräben, 3 425 Ifb. m Bewässerungsgräben,
804 Stückrunde Zementrohr-Durchlässe und Stirnstücke von 30—190 cm lichte Weite,
7 Stück Zement schleusen von 30-50 em lichte Weite, 412 qm Pflaster und Gestück,
16 cbm Blauer werk,
1850 lfd. m Dränage.
Die Maffenverzeichnisse und Baupläne usw. liegen i»n Dienitgebäude der Königlichen Spezialkommission I zu Wetzlar, Philosophenlveg 26, Zimmer Nr. 12 während der Dienststunden zur Einsicht offen.
Berdingungsanschlage können von hier gegen postfrele Einsendung von 3 Mk., soviel der Vorrat reicht, bezogen
^^Verschloffene Angebote sind mit der Aufschrift: „An vebot auf den Ausbau der Folgeetnrichtimgen in Ober- guembach" versehen bis Sonnabend, den 26. August ds. Zs. aormittags 10 Uhr, an die Unterzeichnete Behörde postfrei emzureichen. 5637 D
Wetzlar, den 2. August 1916
Königliche Spezialkomimslion I.
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L. Alihfiff, Nachlechverwalter.
Nachsteherrde Bellutuckumchung bringe ich hiernrft zur öffentlichen Kenntnis. ^
Gießen, den 10. August 1916. 6767B
Der Oberbürgermeister.
I. B.: Em melius.
Bet t. : Das Verwiegen der ausgedrvschenen Getreide- Vorräte.
In Anschluß cm unser Ausschreiben vvm 27 imb 28. v. Mts. zu den Bekarmtmachungen GvoßherzogltchenM-r- nifteriums des Innern vom 24. und 26. v. Mts., Kreis- blatt Nr. 84 und Nr. 86, haben wir folgende für dre vereidigten Wiegemeister maßgebende Vorschriften erlassen, deren Durchführung zu überlvachen ist.
Vorschriften:
1. Die Wege, die vorschriftsmäßig geeicht fern nrntz, ist in leerem und belastetem Zustande vor, der Benutzung auf ihren richtigen Gang zu prüfen. Alle Angaben sind in Zentnern zu machen. ,
2 Die Säcke sind bis auf den Restsack möglichst mrt der gleichen Getreidemenge zu befWen. Nach Schluß der Verwiegung ist die Anzahl der Sacke dürft) Nachzählen festztrstellen und es ist sodann das Gesauttnettoaewiftit des Getreides zu berechnen. Für das Gewicht eines Sackes können bis zu 2 Pfund Tara in Ansatz kommen. Der Getreidebesitzer oder ein von rhm vorher in dsst Dreschschem namhaft gemachter BevollmaftKgter hat das ertnittelte Gesamtgewicht als richtig anzuerkennen und zu bescheinigen. , ^ „ r ^
3. Neben den Wiegescheinen (Dreschschem) hat der v«-
eidigte Wiegemeister noch ein Notizbuch über alle Verwiegungen an jedem Dreschtage zu führen, so daß damit jederzeit die Eintragungen m dein Dreschfcheine verglichen und «ruf ihre Nichtigkert gevrüft werden können. . „
4. Sämtliche nach Nr. 2 und 3 zu bewirkende Eintragungen sind mit Tintenstift vvrzunehmen.
5. Dem Wiegemeister ist es verboten, bei seinem eigenen Dreschgeschäst oder bei denjenigen eines Verwandten Verwiegungen vorzunehnren. In solchen Fällen hat der Bürgermeister für einen Stellvertreter zu sorgen: das gleiche gilt bei Erkrankung oder Verhinderung eines Wiegemeisters.
6. DaS erzielte Hinterkorn ist ebenfalls genau zu - verwiegen: die ermittelte Menge i\t in dem Dreschschein anzu geben.
7. Die Wiegescheine sind alsbald nach Ausfüllung vom Wiegeitreister an die Bürgermeisterei znrückzugeben.
Gießen, den 4. Attgtrst 1916.
Großherzogliches Kreisamt Gießen, gez.: D r. Usinger.
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Der letzte diesj ährige öffentlicheJmbf- termin für die Erstinrvflrnge der Stadt Greßen wird nächsten Mittwoch,'den 16. August, nachmftt- tags von 4 bis 47 2 lhünkMch) in der Turnhalle dev Stadtmädchmschule, Schillerstraße 8, abgehalten. Werden Termin nicht benutzt, muß sein nnpspMchtrges Krnd auf eigene Kosten intpfen lassen.
Geinrpfte Kinder, welche zur N«chscha.u noch nicht vor- gesteNt worden sind, müssen bei Meidnng von Strafe ebenfalls zu dem Dernrrn gebracht werden.
Gießen, den 10, August 1916. 5/56B
Der Oberbürgermeister^ _ I. V.: E m m e l i u s.
Die Äluszahluug der Famisietrunterstützungen an die
Angehörigen, der zum Heeresdienst Einberufenen für 16. bis Ende August 1916 findet statt: 5758B
An diejenigen, deren Namen beginnen mit:
Die »rstag, den 15. August 1916- J—R Mittwoch, den 16. August 1916 8—2 Donnerstag, den 17. August 1916.
Zahlstelle: Stadthaus, Zimmer Nr. 7. .
Zahlstunden: von 8—1 Uhr vormittags.
Die Unter st ützungen dürfen nur an den vv rgenalnnten Tagen avgeholt werden.
' Die am 21. v. Mts. ungeordnete Sperre der Fuhr- werkswage vor de»n Haus Frankfurter Straße 63 wird hierdurch aufgehoben. _ 57608
Die int Fuli 1899 geborenen Lnndsturmvsiikhtigen
der Stadt Oiieffen muffen sich am 15. August dft. FS., vormittags von 8—12 Uvr und nachmittags von 2-6 Uhr im alten Rathaus am Marktplatz zur Landsturmrolle ,neiden.
Auswärts Geborene haben bei der Armteldung ihren Gebl'.rtSschein vorznlegen.
Gießen, den 5. August 1916. ^ 567913
Ter Oberbürgermeister.
I. V.-' Emmellus.


