Geburtstagsspende für das Rote Kreuz
Jeder Gietzener spende an seinem Geburtstag eine Gabe für das Rote Kreuz.
Iu dauernder Erinnerung an den Geburtstag in Deutschlands größter Zeit möge er, wenn der Sieg errungen, das ihm zum Dank gegebene
Erinnerungsblatt, von Maler Bohle entworfen und ausgesührt,
in seinsm Heim als Urkunde aufbewahren, daß auch Gießens treues Bürgertum einig und geschlossen mitgeholfen hat:
Durchzuhalten bis zum Sieg! ^
Darum: Kommt und gebt, jeder nach seinem Können und Vermögen, als Dankopfer am Wiegenfest und zum Zeichen
treuen Einstehens für unsere Söhne und Helden draußen.
Die Geburtstagsspende (Abt. des Roten Kreuzes, Me Klinik).
Gebvrtstagsfpenden werden täglich an unserer Kasse in der Alten Klinik entgegengenommen, woselbst auch, nachdem der Spender seinen Namen eigenhändig in das Goldene Buch eingezeichnet hat, die Aushändigung des künstlerischen Dankerinnerungsblattes mit der zugehörigen Urkunde erfolgt.
Am 18. Juli hat Herr Lehrer
Heinrich Schwöbei
Leutnant d. L im 3. Pommerschen Inf.-Regt. Nr. 14
im Kampfe fürs Vaterland den Heldentod gefunden.
Wir verlieren in dem Heimgegangenen einen tatkräftigen Bürger unserer Stadt, einen tüchtigen, pflichttreuen und gewissenhaften Lehrer der Stadtknabenschule und einen guten, treuen und begabten Amtsgenossen und Mitarbeiter.
Nicht nur alle, die unseren lieben Schwöbei durch näheren Umgang genauer kannten, sondern vor allem seine Kollegen und Kolleginnen, sowie seine Schüler, von denen auch schon eine Anzahl auf den Schlachtfeldern kämpft, werden ihm ein dankbares und ehrendesAndenken bewahren!
Gießen, den 27. Juli 1916. 54 74D
Schulleitung und Kollegium der Stadtknabenschule.
Du sollst uns unvergeßlich sein.
Dein Herz war liebreich, fromm und rein, Von List und Falschheit unbekannt.
Nun ruhst in fremder Erde sanft
Ruhe sanft Du treues Herz, Du hast den Frieden, wir den Schmerz.
Todes-Anzeige.
Tieferschüttert erhielten wir die traurige Nachricht, daß am 21. Juni an seiner am 19. Juni erlittenen, schweren Verwundung unser braver Sohn, unser lieber unvergeßlicher Bruder, Enkel und Onkel
Schütze
Heinrich Schmidt
Infanterie-Regiment 79, 3. Maschinengewehr-Kompagnie
ira 24. Lebensjahr nach 22 monatlicher treuer Pflichterfüllung sein junges Leben opfern mußte.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Eltern und Geschwister
Familie Schmidt IV.
Rodgen, Annerod und Leihgestern, 28. Juli 1916. 5464
Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung.
Empfehle zur Ernte:
Grasmäher
mit Haudadlagen und Aumäbblecticu,
Gctreidemäher,
Garbenbinder
mit Bindegarn.
Pferde- n.Hand- Ernterechen,
auch einige gebrauchte
Erntemanchlnen
Seoro Scliiefer
!
TCanchlnonfabrlk
Lich, Obcrhefserr
Fernsprecher 17. ^«c
Nachruf.
Auf dem Felde der Ehre starb mein langjähriger, treuer Bureauvorsteher
Herr Wilhelm Gümbei
Landsturmmann im Res.-Inf.-Regt 118,12. Kompagnie.
Sein freundliches, 'offenes Wesen wird ihm ein bleibendes Andenken bei mir sichern.
Dr. Leopold Katz, Rechtsanwalt.
Gießen, den 29. Juli 1916. [5443
Todes-Anzeige.
Heute nachmittag 6 Uhr verschied sanft nach lär unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, und Schwester
rerem Leiden Jrgroßmutter
Christ Ina Zörb, geb. Menget*
im 76. Lebensjahr.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Job«. Zörb, Bodenrod Familie Philipp Zörb VI., Großen Linden Familie Ludwig Zörl), Großen-Linden Familie Heinrich Zörb I, Großen-Linden Familie Frlederich Jlnrx, Groß-Rechtenbach. Großen-Linden, den 28. Juli 1916. 010994
Die Beerdigung findet Montag, den 31. Juli, nachmittags 3 Uhr, ln Großen-Linden statt.
Tief erschüttert erhielt ich die. Nachricht, daß am 3. Juli 1916 mein innigst geliebter Mann, der treusorgende Vater seines Kindes, mein lieber Sohn, unser lieber Bruder, Schwager und Schwiegersohn
Wilhelm Gümbei
Landstnrmman» im Res,-Inf. Regt. 118, 12. Komp.
auf dem Felde der Ehre gefallen ist
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Trau Gümbei und Kind.
Gießen (Grabenstr. 12), Lützellinden, Leun, 29. Juli 1916. Beileidsbesuche dankend verbeten.
Für die Beweise wohltuender Teilnahme beim Heimgange unserer lieben Entschlafenen
sagen herzlichen Dank
C. Stein und Familie.
5445
5442
Giessen, den 29. Juli 1916.
Zöpfe
s?ggrunlerlag.Locken.Dreher sow. alle ion't. Haararbetten I werden schön und dauerhaft I ongefertigt in dem
Spez.-Damen -Frlsler- und Hanr-Geachltlt Hermann Plant Ww.
^etkersmegrj. {4930
Rhein-, Mosel- und Rotweine
in empfehlende Erinnerung
Weinstube Salbei.
Mücken
schleier.
Eine Wohltat für jeden Soldaten im Felde! Bester Lchuv gegen lästige, gefährliche Insekten, gewährt ungestörte Nachtruhe. 15370 AIS Feldpostbrief zu versenden und beguem mit- zusubren, emvneblt
2üm. Kilbinger,
SelterSweg 79.
AbsafzFerkel
von bester Bucht schnellwüchsige Edelrasse, lang ■ gestreckte, breit- buckelige Tiere,die beiten *ur Bucht und Lchnellmait. Sehr gute Fresser. Kerngesund. 6 — 8 wöchige. 32—37 ML. 8-10 wöchige. 38—44 Mk. 10— 12 roörfiifle . 45—52 Mk. 12—14 lüödjtfle . 53—OO Mk. *>ürpvtma Lchweine lebende Ankunft Garantie. Nach nahmeversand. Bahnstation c.enau angeben. 5380
Fr. Jo*. Hochmann, EbenUdt b. D. „Sehweliar- lian*" Fornrnf Sr. 282.
Todes-Anzeige.
Tieferschüttert und unerwartet- erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß unser heißgeliebter Sohn und Bruder
Grenadier Georg Agel
im Rceicr ve* Infanterie-Regiment Sr. 204, 4. Kompagnie
am 7. Juli im blühenden Alter von 30 Jahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist.
In tiefem Schmerz:
Lollar, d<m 2& Juli 1916. Familie H. A^cT.
Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung.
Für die unS beim Heimgang unserer geliebten
Elisabeth
erwiesene Teilnahme sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen wir allen unseren lief- gesuhlten Dank.
Familie Friedrich Prcitz, Zugführer.
Gießen lRtegelpfad 24), den 28. Juli 1916. [.>469
Für die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres lieben KindcS sagen wir herzlichen Dank.
I0I953
Karl SerzbeiM uni) Frau.


