Ausgabe 
17.6.1916 Erstes Blatt
Seite
2
 
Einzelbild herunterladen

tsfijAc «sät fcttt fdjtÖH&nffen fcxr mSSfat Vielnvchr

TEzi aflm SSsörfn feie «fis deNl^ch-ZKe rrei chisthen

Msses verhindern, NLMM die dieses MrtteteuiDpas.

A^-ll wrr mts tenai $bt. Die Frage ist eine Leberrs-

TJW- DL- Schafft^ dirfK MitteSMoHus ist ein Hauptziel ber M-ttelmüchte. Ist &§&> Ziel erreicht, so ist Tcntschland Sieger. Ale Zolltnttfe fcec WsEc wertten barm nichts mehr baran ändern. Xczmn Hatzt es, durch den Krieg selbst sich dieser Griindmrg zu imdersttzen. Das Blatt weist dann ans Anzeichen hin, daß an diesem Plane stet« gearbeitet werde, ans Ine große Ausdehmrn- des von bat Mittelmächten besetzten Gebietes, ans den Balkanzug, btefrt&funq[ber Lrüeitzn an der Bagdadbahn und auf die Sr^sLeu dQttscher Lrmdekstzvkitiker tche mm Liszt, Naumann, Helfferich. Eas Blatt meint schließlich, die Pariser Konferenz wer^ «neWansgc^eichllreßen Dienst leisten, wenn sre in llärblickender Bescheidenheit anerkenne und aussp-reche, daß das wesentliche des ^Leges, an dem sie arbeite, die Mittel übersteige, über die sie ver- Mgen kömre. Zum' Erfolge führe hier nur Gewalt, und nicht Konferenzen «der Zolltarife.

Die GehenNstHrrug der frauzöftscherr Kammer.

Paris!, 16. Juni. (WTB.) Die Kmümer hat mit 412 gegen 1Z8 Stintmen beschlossen, eine Gehre im sitzung abznhalten. Die Sitzung wurde unt YsS !Uhr nachmittags unterbrochen, um die Räu- ntnng der Tribünen vorznnehmen.

c« ^Ern, 16. Juni. 0MB.) Zur Geheimsitzung der Pariser Kammer sind die strengsten Maßregeln ergriffen worden, um das Geheimnis Kn wahren. Die Gitter vom Palais Bourbon m& ges chlossen. Die IErnalisten dürfen die Wandelgänge nicht betteten, sondern sich rarr in einem völlig isolierten Saale auf-, hatten. Den Journalisten ist der Zutritt nicht gänzlich verwehrt, wert nrögllcherweise die Geheimfitzung plötzlich in eine öffentliche um g ewand elt werden könnte. Jeder Minister kann zwei Mitarbeiter bestimmen, die in einem besonderen Zimmer weilen und mit denen er telephonisch verkehren kann. Das stenographische Protokoll kommt versieget ins Archiv. Es liegen neun In t e r pe ll a tIo­nen vor, die sich sämtlichau fBerdunbeziehen, besonders niN pon Favre, der über die Gründe der ungenügenden Ver­teidigung von Bettmrr und über die Maßregelung interpelliert, welche tzoAen die dafür verantwortliche Persönlichkeit verhängt wurde.

Teuerung in Holland

J&trTin, 1«. Juni. (Priv.-Del.) DerBerl. Lokalanz." meldet im§ Rotterdam: Die Straßenunruhen, die dürch die Kundgebungen gegen die Kartoffelnot Und die all­gemeine Teuerung entstanden sind, nahmen gestern abends euren großen Umfang ent. Die Polizei mußte wiederholt mit blanker Waffe entschreiten und verhaftete 20 Burschen. Ein Poltzeioffizrer tzmrde durch einen Stein am Kopf schwer verwundet.

Holländische AnHfrrhrveröote.

Haag, 16. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Die Aus­fuhr von Stahl, Eifinabfällen, Alteisen, Altstahl, ferner von Sptnat, Endwten, Portulak, Schotenerbsen, Pfahlerbsen und KapuzuErerbsen wurde verboten.

Die Schweiz und der Friede.

Bern, 16. Iüui. (WTB. Nichtamtlich.) Bei der Be­ratung über den Neutralitätsbericht im Nationalrat gab Burchesrat Hoffmann, Chef des politischen Departe­ment, Ef Anfrage von Scherrer-Füllemann wegen der Frredensvermittel-ung. eine Erklärung ab, die u-a^ b-esachn Das Recht der Neutralen, ihre guten Dienste M^Bernnttelung anzubieten, steht ans Grund des Artikels 30 des Haager Abkommens von 1899 außer Zweifel D«., ^Ent der Krise, der AuMrblick höchster militari- scher Anspannung aber, die gegenwärtig vorhandett ist ersch^rnt zu Versuchen der Vermittelung w^lltg geeignet. Es kann die Sache keines neutralen Staates fern, den KnegMhrenden zu sagen, welches ihre sMNE Interessen find. können nur fte selb st e^- ^uch die ganz rratürtichen Friedens^ tutöQ&n ztgen an den Bundesrat/ gelängen, muß er sich wt^erholen, saß die Regierung einen kühlen Kopf zu be- w^oen hat das Herz nicht zu sehr sprechen lassest darf. ME muß kühl erwggen, ob die gegebene internationale Lage für ein Eingreifen ae-

Der Bnndesrat wird nach wie vor mit der größten Dchw^ffamkeit den Gang der Eveigniffe verfolgen und ftch als ersterglücklich schätzen, wenn er dazu beitragen dauerhaften Frieden zu eiweichen. Der Bundesrat ^ir fich rmmer klar, daß es die erste Pflicht einer neutralen Regierung sein wird, an dem Wiederaufbau des zertrümmerten Völkerrechts zu arbeiten, und daß die neutralen StEen in allererster Linie ein Lebensinteresse oavE haben, ihre heiliaen, so vielfach verletzten Rechte auf erner scheren Grundlage wieder auftubaüen, als es BMerrecht ist hoffentlich ist der Zeitpunkt nicht rnchr ferne daß der Bundesrat mit sachtchen Mitte­lungen erwidern könne.

Lnf ckchon tbar deutenckam 11. Juni eine Griechin und zwei Ar- mttriett'mien getötet worfeen. 24 Personen, davon einige Kinder Atter, wurden schwer, 111 leicht verwundet. Zwei von find' mzwischen gestorben. Ferner wurde ein großes d«nser vollkommen zerstört und mehrere be- W)acngt,^daru7ttiw dre armenische Mädchenschule. Die heinwesuchten schrecklichen Anblick. Die Blätter verurteilen nnt rrefster Entrüstung- den Angriff auf bewohnte Stadtteile.

Die Blockade Griechenlands.

. D«rlim, 17. Juni Aus Saloniki wird verschic- Blattern gemeldet, daß seit dem letzten Freitag kein

Zr, l lll ic griechischen Häfen verließ. Alle Postverbinduugen mit Athen fiten abgeschnitten.

Der Einfall der Rrrffen auf rumänisches Gebiet.

*,r MTB. Nichtamtlich.)Az Est" gibt

ru^tinische Regierung zur Untersuchung oes Zwljck>enfalles von Msmornica em-en Ausschuß eingesetzt erngchmde SchiLerung des Einfalles der Russen. T^ler fand Sormabend nacht statt. Dre Rasten haben nicht, wie anfangs gemeldet wurde, bloß einige Stunden lang-, sondern bis ?^'weilt. Sie haben Schützengräben ans- grwmfen,' das Zollgebdude der Grenzpolizei, Post- und Tele- grapyemnnt, Gemeindehaus nrtd Schnlgebanoe besetzt und von dort 2*? rc? 11 Elunpf gegen die österreichisch-ungarisck-en Truppen

.ollster, lrs wurdeir auch mehrere rumänische Staatsbürger ver- vundet. x<ex Ernfill der Russen in rumänisches Gebiet geschah folgendermaßen: Dre Russen schlugen eine Brücke über den Prnth osterrelchrsch-nngarifeiye Truppen an. Als sie zurück- geschlagen Wurden, iWen sie die Prnth^Brütke nicht mehr benutzen und ttaten mrs runranrsches Gebiet über, von wo aus sie den Kampf gegen den Feind fortsetzten uno auch Verstärkungen heranzogen. Montag abend rwrmten die Russen, wahrscheinlich auf höhere Weitung, das rumänische Gebiet.

Eine neue russische Anleihe in Amerika.

Lonbon, 16. Juni. (WB8.) Meldung des Reuterschen Bstveaus. DerDarlh Telegraph'" nteldet Es New Dork:

ist eine neue r uss t s ch e An lei he im Betrage von 10 Millionen Pftrnd abgeschlosseir worden

York,16.Juni. (WTB.) Funkspruch von dem Vertreter des Wolfffchen Bureaus. Von zuständiger Seite wird bekannt gemacht, daß eine Gruppe von Banken, zu der die National City Bank uiid das Bankhaus I. P. Mor- gan u. Co. gehören für Rußland auf drei Jahre einen Kredit von 5 0 M i l l io n e n D o l l a r s zu 6 V 2 Prozent lahrlich hier in Dollars zahlbaren Zinsen errichtet. Gleich zeitig wird Rußland in Petersburg zugunsten einer ameri- lamfcpen Bankengruppe einen Kredit von 150 Millionen Rubel zu dem festen Umrechnungssatz von 3 Rubel gleich ernem Dollar errichten.

Serbische Goldminen.

Sum ($iw.*ZeL) DieB.Z. a. M." meldet aus Budapest:Csti Ujsoig" berichtet aus Sofia, daß die von den Serben bereits vor dem Kriege entdeckten G o l d m i n e n im Berggebict südlich von O r s o v a jetzt von den Bulgaren ausgebeutet werden. Bisher sind iVsMillw- Goldwert zu Tage gefördert worden. Auch auf d'ent Amselfeld smd neue Goldgruben entdeckt worden.

wett Mad fand ein heftiger Kampf zwischen etnem! ttn tersee bw o t und einem Flu gzerr^g statt. Dieses be­warf das Unterseeboot mit einem Hagel von Bomben'. Das Unterfeeboot richtete ein kräftiges Feirer mit Kanonen mrd Gewehren gegen den Angreifer. Die Nattonalität der beiden Eipfir war nicht erkemrbar. 9rach 10 Minuten hörte der Eupf Es. Beide Kämpfer waren augenfcheinkich scyadigL.

Ymuiden, 16. Juni. (WTB.) Am 9. Juni find die t lSJJ Des <. lfd) ^ n DampferOrkedal" undBura" zwrs^n der Doggerbank und der Bank von TerschelÄng, wie es heißt, durch eine Mine oder ein Torpedo versenkt worden. Die Besatzung des DampfersOrkedal" sichtete vor

Explofton das e n g l i s ch e U-BootV". Ein'^e Zeit nach der Explosion wurde dasselbe U-Boot wieder beobachtet

Der Untergarrg Lord Kitcheners.

} 6 -3 uni(&) Die britische Admiralität ver­öffentlicht nach einer Reutermeldung über den Verlust des PanzerkreuzersH a m p s h i r e", an dessen Bord sich Kit- chener befind, folgende Mitteilungen, die dem durch d« amtliche Untersuchung, bei welcher sämtliche zwölf Ueber- lebende verhört wurden, festgeftellten Tatbestand entnommen frno:

£$bapi VWfcix // längs der Westküste der Orknet^-Jnfilu.

StM d-e See ging über das Schiff. ZwisckM acht Uhr stveß^rs Sch-ft auf eine linc iS ^gaim vornüber zu fristen, wälstend es Schlagseite an

Steuerbord erhielt, bevor es sank, was etwa eine Viettelsttrnde spater ge^fiy^ ^-er Kapttän rief alle Mann-aus ihre Posten, damit he ba$ Schiff vertteßen. Einige S&ta t wurden geöffnet und die Benranmmg llhhte rasch il/re Posten ans. Es wurden einige ver<

Der türkische Bericht.

«*' lWTB. NiÄvEich.) ^

die Engländer auf dem Norduf^ bes Elttchrat zwischen Korna und Nasrje zu l a n de n Sie m-uvrten aber nach sechsstünbigenr Kamps i n v o l l e r A u f l ö ge?<V KlCr Zurücklawung von 180 Toten zurück

Auf den übrigen Fronttellen Rühe

Nach dr^tägigen Kämpfen mit russischen Abteilungen die an

von Suleiman ersästmien Ivurde dN:Feind m der Rrckstungauf Bana (Persien) zurückge schUr-

53S£ÄÄ"" Ä T &£

An her Ka nkasu sfront war die Lage gestern unverändert Edschnchben zewoeikig Artillerieseuer. Am linken 'Flü- ^ ^ Bvrwstmgefechtm itvri

satKjlr be ® nmtot ist keine wichtiAe Meldung einge-

le - 3lmL lWTB. mtearnm.) A»t- fz fe 'l 1 a^rv nt nichts von Blutung, recht«, Ll ^nd ^

1 .geschobenen Stellungen zurück.

D°r^ch>äoi^d« X

«enste 5ws|S © J£ L L W

anffriff, twitöc m den leven T.gen genitiot, die »w

tntc CÄÄ SE^firerAttiLtte

^ Sieger ohne Erfolg

^ w urden durch einen Angriff

**mm*W nach %mh muri Vertrieben Unsere andren

isi vssgt&p*

«au JsSÄÄits

an£ ^ ilrre Posten -nffEen. erschien Kitchmer m Begleittrw; emes Marmesstrziers. Dieser ries: ,P latz fnrLordKitchener!", Spater sah man 4Offizi^ m »52 ^Vwm rief Kttcheuer M, er solle nach vorn ^-'bre Brücke kommen imbit Kaipttänschalupffe klar gemacht wurde Brck Hütte man rme der Kapitän Kitchener zuttef, er solle in da^ ^ UEmcmd konnte sagen, ob Kitchener tatsächlich 2? £*& Zangen und ebensowenig, was mit dem Boot ge- schehen tft. Auch hat TTtentsrnb bk. Bvvte vom Schiff wegfahren sehen Die Mitteilung der AdmiraUtät enÄfil mit der Be- merkung, dnff die Bemchung von Schwimmgürteln und SchfiLmNtt^sten vorteilhaft für die Leute fii, die sich darin ^/bend erhalten Lnulen. Etwa WO bis 200 Leute bähen aut Fw^n das Schiff verlt^eu Wmen. Me fieute glitten

Ösm ® at ^®Bn oder fie starben an Erschöpfung und Kälte. Auch sollen mchrere bei den Ber-

L U( £? n ' orl EEe zu erkkmmnn, den Tod gesunden

haben. Andere find gestorben, nachdem sie an Land gekommen waren. Jektrcoe endigt best mit dem Ausdruck des

Schmerzes der Flotte, daß ein so vortrefflicher Soldat und Mann wie ftitäentx gerade auf einem Schiff der Flotte fernen Tod habe finden müssen.

Die PräfiderrLenwahl i« Amerika.

f ^ Meldung des Reuterschen Bu-

MA-G hat durch Zuruf Wilson und M arshall wieder für die Präsidentschaft unÄVizepräfrdcntschaft nommrett.

Der Nachfolger AnanschikaiS.

u~ i. ^ <eY L i ?.^ 16 - (WTB.) Der bisherige steklver-

ttetende PrAftdent Li Jüan Hung wrrrde Nachfolger Yuanschikais. Setn Anttsantritt wurde im Lande mit Evstem Beifall aufienomuren. Für den verstorbenen Prä­sidenten hat die Regiermrg eine Trcrwerreit von 27 Tnaen angeordnet.

Der 5eekrieg.

Eine neue ruffiche Flottenstation.

open Hagen 16. Juni. lATB.)Policen" meldet aus ruffrsch e Mottsnsbation Kikden an letzt fettr«ofte«t worden. Es sokleii dott Torp«doj!Kger statteinett werden. Die mmften sind wahrend des Krieges in England gebcntt worden, das Elch mchrere Unterseeboote dorthin senfeen rvitd Tie Anlegung fe*er Flgtterchdatton )v#c mit bedeutenden Kosten verbun- ZD wnsang-csiche Spreu Mngsarbchten nottvEg gewesen sind

HA« 61 ^ L?ure Jcchr eisfrei und,

nirtka Murmanbahn. Kit­ter soktte nach SemeiMa, '^n Mtzuntt der Bahn, fahren

fittsetzen ^° Xt ane Marburg mit der Murmanbal-n

Sto$<enfy(t<Q,eiiy 16. det auZ Maimor: In. der

(Ö&ST)^trablädet" mell tev fchwcLHchen Wfie mr-

Line öundesratrverorönung zur AngesteArrr-

versicherung.

nnrh l'*®' Amtlich.) Bekanntlich sind

na arrß des Angestellten-Bersicherungsgrsetzes An.

p^vatsn LeberrsversickMannss^-. elffchaft versichert sind, unter gewissen Voraussetzung etr runa b hAr Beitragspflicht zur AngesteNtenversiche-

ibr^ ^ fr^a^!f(^ tbei l^ eV m ^ n aud) in diesen Fälle-g ü)ie ^ettraashälfte entrichten, rönnen aber von ihrerseits

slr w 9e **m n Zuschüssen zu einer privaten VersichwrrlZ

entrichtenden aT L- btc Reuhsversichernngs-Ansfilt zu M'^ en ® kurzen. Dre an dem Zuschuß geÄrrz-

blC Reichsversicherungsanstalt auf An- ^^^m^^ssuherten aus den Arbeitg-eberbeiträgen an die Versicherungs-Gesellschaft weiter, wenn ihr vom Versicherten etn entsprechender Teil seiner Forderung aus Versicherung abgetreten wird. Der^nach ^[^ 3 Versicherte hat dann die gesetzlichen Am 'pruche auf dre halben Leistungen der Anacstellten- ^^brung (aus Arbeitgeber-Beiträgen) und einen An- l^uch auf den nrcht abgetretenen Teil seiner Forderung

runas Answ?/2,» te n . ^e r n^^erll^g. Die Reichsversiche- StS it- 1 / l ^ re Werterzahlungen durch den c&< q t#f te n en Xei L ber ?^^^aten Bersicherungsforderuna ae- ^eckt. Unerwünschte Folgen können sich ergeben, wenn der da uernb berufsun fähig wird. Dann er- lrscht namlrch sowohl die Pflicht wie das Recht zur frei­willigen Wetttrversicherung nach dem AngesLetttenversiche- rungsgesetz Beitrage können für den Versicherten Sl mecbcn .>' within auch kerne Zahlungen ber Reichsversicherungsanstalt an eine private L^bensversübe- rungsgesellschaft, der abgetretene Teil der Versi^- - ^de rn der Regel verfallen, das heißt bte b^^ustalt würde nur feinen Rückkaufswerl blC)e§ ^ 9 ednis wenigstens für die berrrfs- eine^^^k^^legsterlnehmer zu verhüten, bestimutt W r Q ^ Un9 des Bundesrats vow 14. ^uni, daß der abgetretene Teil der Forderung aus einer ü'hTrVl Lebensversicherung aus den Versicherten rück- uvertragbar wird, wenn dieser Krieasteilnebmei- vrmi

norfi! l 9e be s ^eges berufsuusähig geworden ist oder e>- noch wird, und wenn er der Reichsverftcheruriasanstatt bk nnh ftt.er.gezahlten Beiträge zuzüglich 3V-Dwz. Zinftr und Zmseszmsen erstattet hat. Der Versicherte ist dann k pvv 2age, seinen privaten Bersicherungsansprnch selbst ir vollem Umfange weiter aufrecht zu erhalten

A«§ dem Reiche.

Der Reichskanzler rrnd dir Zerrftrr.

Mff eine Eingabe an den Reichskanzbr^: HE fa

^vV < ^ §Ö ) r er&<lTI ^ ]>tx deutschen treffe das mutt stehende Anttrwrlschreiben vom 10. Juni erhalten- ^

berfe.eari^ Presse fiat in der (Wifi t>om 22. v. Mts. auf Mitzstände bei der Handhafiarar der hi^^ DüBer-,chtigUng düfir Hmwetfi 'stcht. Insbesondere sttnrme ich dem IteichSverbrnd darin ber, da! ffcy dre Verbreitung geheimer Druckschriften § ernemschweren Mrßstand entwickelt hat. Wieweit hierbei nsfesr btt Tusd^'Enlern -der Zensur noch andere DännenLe luüfprerhkn will ich dahin gestellt |em lassen. Maßnahmen der Zerrfir a u ß er halb des ,retn militärischen Gebiets kann ich ns insofern als wunschenswett anfihen, als sie dem obersten Zw«L mir ^£i C d^^N' der siegreichen Durchführung des .Kr««S nutzeii. Erne Unbeschränkte Fvmgabe der sogenannten Käeys zrele kann ich zu memem Bedauern rroch nicht in Aussicht stttLea ^.EnckfirrÄt es ^durchaus meinen Wünschen, wenn auch auf fitefc Gckrtt dre Zttrsur milde gehandhabt>. Jch^dars im übri^ wrf dre Aa^suhruntzen verweisen, die ich am 5. ds. Ä ^ Rei chsta g gesagt habe. Ich habe bereits vereuchaßt. daß stch di 1Tt5tc ^ c Ö eIlt Uber die von mir in 4^rZfick -estellre Milderung der Zensur, soweit sie auch für die pvllM .ugelegenherten noch 'erfirderttch bleibt, vertzändigen. Dem 3iS$fe v-brbmld darf ich anheim stellmr, etwaige praktische BdrstMse ta£ Kuurbeften und der RÄchskauzl^ einzircvOchen.

. AusWhmingen in der 3äfichsttraSfitzRua vor

5. d. Mts., auf die sich der Reichskanzler ^reiben bezieht, lauten nach dem amtlichen stenographi scksen Bericht folgendermaßen:MEugs wÄusrK fiu ich dre Zeit herbei, wo die Zerchrr mit allen äsmt Sßi schränkmigen und Belästigungen, die remr einmal Mtvew, bar nnt ihr veiRunden sind, ihr Ende erreicht hat. Füi jdxm vom uns darf es nur e in Z-iel, uäMlich den .Krieg v einem siegreichen Ende zu führen, gefora. Nur imto dich^x Gesichtspunkt soll auch die Zentzrr arbeiten, man es sich ic militärische oder politische Dinge handeln. Ich toerde^' wirken, daß in solchen politischen Angelegenheiten, die nn lose mit der Kriegführung Pisannnenhängen, der Zenfirstii so wenig wie irgend möglich angewandt wird."

. ... . . ..%* x Preußische Landtag

tritt in der ilächsten Woche wieder zufiLunen, well da Herrenhaus die Steuerzuschläge noch nicht beraten hat drn sve nicht nach dem Wunsche des AbM-r^Ntteuhauses mrr an

ein yrr+J^ Cl? .wJ i. < .>n, . ^ .

MM I'..._ _m ru

^^n na^ Abschluß des Friedens mit den europäische Großrnachten aufgestellter Haushalt in Karst tritt Da Herrenhaus ivird über die SteuerKnschläge am 20 Jur rutscheidert. Das ^ldgeordneteuhaus ist auf den 24 Juni L? sammenbernfen. Jnzwifcherl hat der Herrenhauses schrfftllch Bericht Äber i lungen erstattet. Der Ausfchrrß beschloß erustünmfi d Wiederherstellung der RlegiEnM^rlaae mrd nahm m überwiegender Meuchelt die Entzchkiestirng an, die Regi vunQ zu ersuchen, darmrf hinMv^ken, d«ß jeder wc-ite ^ Xtf L U rL bve Rmchsgefitzgebung auf dem Gebiet der d verton Besteuerung, von Bermögen oder Ettckommen ve ! mieden wird.

Die Lebensmittclvkrsortzupg.

< ' die von derl Wgeordneten v. MHing und A»

Hern: v. Wangerrheun gestellte Arff-ream hat @4»

. Dr. .Helfferich in Vertretung deZ MWsKmHttws' geantwortet: