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Der Gitfrwtv
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M. ZahrZaug
DiMsLag. 6. Zun; Wö
Geseral-Anzelger für Göecheffen
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Em§ Rede des Reichskanzlers.
WTB.) Großes HanptauÄrlier, 5. Zum. (Amtlich.)
W« striche r Kriessßch«uplatz.
Die C-nglmÄer schritten gestern atzend erneut gegen die von ihnen verlorenen Stellungen sLdö ft lrch von Ypern zmn Artgriff, der im Artillericftuer zusammenbrach. Ebenso scheiterte ein nach Gasvorberettung unternonuncner schwächlicher französischer Angriff bei Prnngy in der Champagne.
Auf dem Westufer der Maas bekämpfte unsere Artillerie mit gutem Ergebnis feindliche Batterien und Schauzanlagcn- französische Infanterie, die westlich der Strahe Haucourt—Esnes gegen unsere Gräben vor- zukommen versuchte, wurde zurückgeschlagen.
Ans dem rechten Ufer dauert der erbitterte Kampf zwischen dem Caillettewald und Damloup mit unverminderter Heftigkeit an. Der Fiünd versuchte, uns die in den letzten Tagen errungenen Erfolge durch den Einsatz von Infanteriewaffen streitig zu machen. Die grüßte Anstrengung machte der Gegner im C h a p i t r e w a l d e, auf dem Fuminrücken (südwestlich vom Dorf Vaur) rmd in der Gegend südöstlich davon. Alle französischen Gegenangriffe sind restlos unter den schwersten feindlichen Verlusten abgewiesen.
Deutsche ErknudungsabteiLungen drangen an der Y s e r, nördlich von Arras, östlich von Albert und bei ALtkirch in die feindlichen Stellungen ein , sie brachten 30 Franzosen. 8 Belgier und 35 EngLäuder uuverwundet als Gefangene
ein. Ein Mmeuwerftr ist erbeutet.
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Im Lustkampfwurden über den M a r re rü ck e n. über Cumisre^ mW vor Souville je ein französisches FtugAeng MM AQftmrz gebracht.
Oestlicher und Balkan-Kriegsschauplatz.
t Nichts Lewes.
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Die Kämpft unserer Flieger Lm Monat Mai waren erfolgreich.
Feindliche Verluste:
Zm Luftkampf.36 Flugzeuge
Durch Abschuß von der Erde 9 Durch unfreiwillige Landung hinter unserer Linie . . 2 ’ „
zusammen 47 Flugzeuge Eigene Verluste:
Im Lufttampf ..... 11 Flugzeuge Durch dtichtrückkehr . . . 5
zusammen 16 Flugzeuge Oberste Heeresleitung.
, Die neuen Kriegssteuern sind vom Reichstag bewilligt ; worden, und in dieser Tatsache enthüllte sich der Welt das , Bild einer stolzen Einigkeit der Deutschen, innig in dem
■ Willen zusammengekettet, kraft- und machtvoll den Frieden \ zu suchen, der uns stärker machen und die bisherigen hemmenden Gefahren von uns weisen soll. Der Reichskanzler hat in seiner gestrigen großen Rede vor dem Reichstag diesen Gedanken ebenfalls hervorgehoben. Aber er rührte noch andere Saiten der deutschen Zukunft an, mit einem so hellen, metallischen Klang, daß es uns fast erschreckte. Er warf mit zormgen Worten Lanzen auf die Gegner, die ihm im Innern des Reiches heimlich und offen Fehde angesagt haben, und wenn er auch Line Kriegsziele offenbarte, so leuchtete er doch mit einer hellen Fackel in manche Streik fragen der nmerpolitischen Zukunft hinein. Es war ein höchst überraschendes, auffchüttelndes, aber, vom Standpunkt rein Abnschlicher^ Betrachtung vor allen:, durchaus erfreuliches Schcrusprel, den Kanzler erzürnt auf stehen, zu. sehe:: gegen die Verdächtigung, daß er ein s ch w ä ch l iche r Reichskanzler sei, der es mit den Lauen und Pazifisten halte. Es war im Volke allmählich recht bekannt geworden, daß Herr v. Bethmam: Hollweg von manchen Seiten angefochten wurde, als wäre ^r ^ allzu bedächttger, in etlichen Zielen,.besonders der' Polmr Amerika gegenüber, verzagter Führer der Reichs- pouttk Aus dem dampfenden Streitt'essel um die deutsche U-Boots rage stiegen heiße Dänlpfe hochaus und mischten sich mtt erner Atmosphäre von Mißtrauen. Und zwar auch in Kreisen, denen Vaterlandsliebe und ein guter Hang zu deutscher Machtentfaltung nicht abznsprechen ist. Da ist es
i daß der Reichskanzler das Gegenteil beweisen
* Mlt diesem Abscheu und heftigem Zorn hat er die Angriffe zuruckgewresen, die ihn als einen Schwächling bezeich- ^n wollen, und er hat auf diese Werse, auch durch dre %nj* oaß ex beit Kampf ansirehtmn nach durchführen wolle, bewiesen, daß es chm keineswegs an TemperamLut und Kampfeswillen fehlt.
■ Auch die kraftvollen Worte, die er an die Adresse des Aus1m7des und der Feinde richtete, waren vom Atem der
' Festigiett und Entschlossenheit getragen. Er gliederte die tmponierende Reihe unserer neuesten Erfolge zu Laude und zur See, verwies darauf, daß feine Prophezeiung wahr geworden sei und daß wrri seit seiner letzten Rede die Land- t&ctt noch kräftiger W unseren GunLen um gekältet hatten.
„Wenn," so rief er mit erhobener Stimme, „unsere Feinde > weiter die Augen verschließen wollen, so müssen, so werden und so wollen wir weiterkäwpfen bis zum endgültigen Siege!" Ganz im Nebereintzttninnng mit unseren wiederholten Darlegungen au dieser Stelle fügte er hinzu: ,^Jedes Friedensgespräch, das wir jetzt beginnen würden, ist nichtig und mcfjt zu seinem Ziele führend."
Das Ausland wird nun überzeugt sein, daß Herr von Bethmann Hollweg keinen schvächllchen Frieden zu schließen gesonnen ist. Und wir, im Innern des Reiches, könnten den Hader der Vergangenheit, dem der Reichskanzler gleichfalls lebhafte Worte gewidmet hat, allmählich begraben. Den Hader nämlich und die Borwürfe, die man, oft mit vielem Rechte, in der Polemik gegen unsere zünftige Diplomatie hat auspacken müssen. Es handelt sich nicht mehr um Fehler der Vergangenheit, sondern um die Ziele für die Zukunft. Daß in dem Streit um das Vergangene von den Wcher- lachern des Kanzlers viel Gehässiges, Falsches und Unzutreffendes vorgebracht wird, hat Herr von Bethmann Hollweg _ gestern schlagend dargetan. Seine neuen Bekenntnisse bei der Besprechung der Vorgänge beim Ausbruch des Krieges sind die alten, nur wirken sie gestern noch nachhaltiger durch die Wucht der tiefen Gemütsbewegung> die den Kanzler durchzitterte. Wir spüren mit hoher Achtung und lebendiger Sympathie eine gediegene, stolze und edle Weltauffassung, die sich frei wissen will von aller Tücke und Blutschuld. Das deutsche Vol k geht in die s em edlen und sch önen Drang mit fein er Re- gierung. Aber auch die Ankündigung des Kanzlers in Sachen der inneren Politik muß auf gewissenhafte Selbstpridfung im Volke stoßen. Es sind erschütternd schöne Worte gewesen, die er von der,gleichen Lieb eallerztrp deuts chen Hermat sprach, ob sie sich in der Sonne des Reichtums wohl fühlen oder mir am liebgewonnenen Herd ihre Existenz fristen. Das folgende Wort galt der Zukunft und muß bedeutungsvoll im Lande widerhatten: „Da soll ich trennen, da soll ich nicht einigen?" Uns dünkt, diese Worte haben dargelegt, ein ganz bestimmter Zusammenhang besteht zwischen der Feindschaft mancher Volksgenossen gegen den Kanzler in Sachen der ä u ß e r e n Politik und in der Gestaltung des sozialen Lebens des zukünftigen Reiches.
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Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien, 5. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlauttzart: 5. Zum 1916.
Russischer Kriegsschauplatz.
Der fett längerem erwartete Angriff der russischen Südwc st Heere hat begonnen. Au der ganzen Front zwischen dem Pruth und dem Styr- Knie, bei Kolke ist eine großeSchlacht entbrannt. Bei Okna wird um den Besitz unserer vordersten Stelluns- gen erbittert gekämpft. Mrdwestlich von Tarnopol gelang es dem Feinde, vorübergehend an einzelnen Punkten in unsere Gräben einzudringen. Ein Gegenangriff warf ihn wieder hinaus. Beiderseits von Kozlow (westlich von Tanwpol) schetterten russische Angriffe vor unseren Hindernissen, bei Nowo-Aleriniec und nordöstlich von Dubno schon in unserem Geschützfener. Auch bei Sa patt ow und bei Olyka sind heftige Kämpfe im Gange.
Südöstlich von Luck schossen wir einen feindlichen Flieger ab.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Im Raume westlich des A st i c o - T a l e s war die Ge- ftchtstätigkeit gestern im allgemeinen schwächer. Südlich Posina nahmen unsere Truppen einen starken Stützpunkt und wirsen mchrere Wiedergewmnungsversuche der Italiener ab. Oeftlich des Asttcotales erstürmte unsere Kampd- ttuppe ans den Höhen östlich von Arsiero noch den M o n t e Panoceto (östlich vom Monte Bareo) und beherrscht nun das Val Canaglia. Gegen unsere Front südlich des Grenzecks richteten sich wieder einige Angriffe, die sümtlick, abgeschlagen wurden. An der küstenländischen Front schoß die italienische Artillerie mehr als gewöhnlich.
Im Doberdo-Abschuitt betätigten sich auch ftindliche Jnsanterieabteilungrn, deren Vorstöße jedoch rasch erledigt wurden.
S üd ö st l i ch e r Kr itt p l atz.
Ruhe.
Der Stellvertreter des Chefs des Geucralstabs v. Höf er, Fewurarschatteuttmst * * «
Ae ve-eMnng der Seeschlacht in -er Nordsee.
Der Kaiser au Tirptt- uni» KSster.
Berlin, 5. Jüni. (WTB. Nrchtcmttlichy Se. Majestät der Kaiser hat an die Großadmirale v. Trrpitz und v. Köster folgende Drahtungen gericlüet:
Gwßadmival v. Trrpitz, Berlin. Nack^ dem Besuch meiner ans schwerem .Kampfe sieg.reich heimgekehrten Flotte ist es mir ein Bedürfnis, Ihnen nochmal? meinen, kaiserlichen DanG zn
sagen für das, was Sie in meinem Austrage auf organisatorischem und technischem Gebiete geschaffen haben. Unsere Schiffe und Waffen habet: sich glänzend bewähtt. Der Schlachttag in der Nordsee ist auch ein Ruhmestag für Sie geworden.
Großadmiral v. Köster, Kiel. Von dem mit frischem Lorbeer heimgekehrten Flottenflaggschiff aus sende ich Ihnen, dem alten Flottenchef, meinen kaiserlichen Gruß. Sie habe:: den Grnnd gelegt zu der sorgfältigen Bedienung aller Waffen und der taktischen Schulung der Flotte. Auf Jl?rer Arbeü aufbanend und den von Jhtren eingepflanzttn Geist pflegend, haben Ihre Nachfolger die Flotte weiterentwickelt zu einem lebendigen Kriegswerkzeug, das jetzt seine Feuerprobe so glänzend bestanden hat Das Bewußtsein, eine solche Saat gesät zu haben, muß Sü hoch beglücken.
Auszeichnung des Siegers, BizeadmLrul Scheer.
Wilhelmshaven, 5. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Der Kaiser hat den Chef der.Hochseestreitkräfte, Vizeadmiral Scheer, zum Admiral befördert und ihm sowie dem Befehlshaber der Aufklärmrgsstteirkrüfte, Vizeadmiral Hipper, den Orden Pourle merite verliehen. Ferner hat er einer Anzahl von Offizieren und Mannschaften, die sich in den Kämpfen in der Nordsee besonders hervorgetan haben, Kriegsauszeichnungen zu verleihen geruht. Der Kaiser hat an dem Grabe der im Kampfe für das Vaterland Gefallenen auf dem Garttisonfriedhof tu Wilhelmshavet: einen Kranz niederlegen lassen. Haute nachmittag besuchten der Kaiser und die Kaiserin die Verwundeten in den dortigen Lazaretten.
Die Teilnahure des Linienschiffes „Hessen" am Kamps.
D a rm stad t, 5. Juni. Mriv.-Tel., Zf.) Wie die „Darmstädter Zeitung" meldet, aing dem Großherzog vom Kommandanten des Lini-enschrffes Hessen" folgendes Telegramm zu:
An des Großherzags von Hessen Königliche .Hoheit, Darmstadt. Eurer Kömglichen Hoheit melde ich untertänigst, daß S. M. Linienschiff „Hessen" cm der Schlacht vom 31. Dtai z:im 1. Juni,' teilgenourmen hat. Die Besatzung ging mit Begeisterung dem Feinde entgegen, ihr Verhalten war brav und ta^er, wie im Fahneneide gelobt.
gez. : Bartels, Kapitän zur Ses.
Kommandant S. M. S. ,L)efssck^.
Der Groß Herzog antwortete:
Kapitän zur See Bartels, S. M. S. „Heffen". Von ganzem Herzen beglückwünsche ich das Linienschiff „Hessen" zu seinem tapferen Verhalten am 31. Mai und 1. Juni. Stolz und dankbar bin ich und mein Hessenland ans die tapfere Besatzung, die beitrug zum unermeßlichen Ruhm des über alles geliebten Vaterlandes.
Ernst Ludwig.
Noch eine Erklärung der britischen Admiralität.
L o tt don , 5. Juni. (WTB. Nichtamtlick».) Tie Admiralität veröffentlicht folgende Erklärung über die Schlacht in der Nordsee: Als die Hauptmacht der britischen Flotte mit der deutschen Hochseeflotte in Fühlung kam, genügte ein sehr kurzer Kamps, um die letztere, die schon schwere Einbuße:: erlitten hatte, dazu zu zwingen, Schutz zu suche::. Ties gelang, da infolge des. unsichtigen Wetters und des Nebels die britische große Flotte nur ab und zu in vorübergehende Berühr:mg mit dem Feinde kommen konnte und Pen: Dauergefecht möglich n>ar. Die Verfolgung wurde fortgesetzt, bis es ganz finster wurde. Aber die britischen Zerstörer vermochte.! auch währetch der Nacht erfolgreiche Llngrisfe cmszusühven. Nachdem Jallicoe den Feind in den Hasen getrieben hatte, kehrte er zurück und ffchr den Hauptfach- tichsten Schauplatz des Gefechts aus der Suche nach 'l^parürtew Schiffen ab. Donnerstag mittag, als es klar war, daß i-ichts mehr zu tun übrig blieb, kehrte die Flotte nach ihrer 400 Meilen entfernten Basis zlurück, ergänzte die Heizvorräte und war Sonntag abend wieder bereit, in oee zu stechen. Dü britischen Verluste wurden in vollem Umfange verösftuMcht. Es scheint alle Ursache zu der Annahme zu bestehen, daß die Deutschen zwe: Schlack)tschisfe, zwei Treadnought-Schrachtkret:s/er größten Tvps, zwei von den neuesten leichten Kreuzern, nämlich „Wiesbaden" und „Elbing", einen leichten Krvtzer vom Rostock-Typ, den leichten Kreuzer „Fraaenlob", mindestens neun Zerstörer und ein Unterseeboot verloren haben.
Renterlügerr und Verwrrndstenphantkfien.
Amsterdam, 5. Juni. (WTB Nichtamtlich.) Das^ Reuter- sche Bureau meldet, offenlmr überttiebene, Berichte von brittschen Verwundeten, die in verschiedenen Häfen angekomtwen sind. Vach diesen Schilderungen von Episoden aus der großetr Seeschlacht ist der Zerstörer „Shark" miüen zwischen zwei Kolonnen deutscher Zerstörer vorgedrnngen und hat diese angegriffen. Zwei davon wurden torpediert, ehe der „Shark" selbst infolge des überlegenen Feuers sank. Der Kommandant bediene, nachden: alle Offiziere getötet worden waren, selbst die Kanonen. Von der „Qucen Mary" wird erzählt, daß sie ans kurzen Abstand gegen ein SchlachtscM kämpfte und zu gleicher Zeit auch gegen einen Z e p p e t i n , der auf sie Bomben abwarf. Sie schoß den Zeppelin herab, ehe sie selbst durch zwei Breitseiten von dem feindltck)«: Schiss zum Sinken gebracht wurde. Der „Lion" und der „Tiger" ivaren ebuffalls in ein heftiges! Gefecht verwickelt. Der ..Lion" wurde wiederholt getroffen, während der „Tiger" 10 Mitvtten lang dem Feuer von etwa 20 Schiffen arrsgesetzt geivesen sein soll. Ter „Lion" will sechs deutsche Zerstörer in den Grmrd gebohtt l-aben. Weiter wurde erzählt, daß die britischen leichten Kren- zer sich denen des Feindes überlegen erweck«:: diese seien sofort Mttrckgeschlagen Word«: und in dem Durcheinander 'ollen drei von ihnen ans Minen gestoßen und veröorev aegang-m sein. Das Lege:: der Minen wird <üs die getvaltigste mtat der Brita: in dieser Schlacht geschildert. &ui engliscyr'. Zerstörer will ans der Verfolgung ein Schlachtschift lorpediett uno vtrsenkt haben. Als der Kommandant >desselberr Zerstörers, der sich sMennchst in Sicherheit zu bringen versuchte, aut der .^ommnedobrücke die Offiziere beglückwünschte, traf eine Grana.e die Brücke, wodurch er und vier andere Offiziere getötet wurden. Vom Schlachtschiff ^iii^ denbnrg^' wird erzählt, daß es von Tcküpiedos getroffen w,rrde, sich zve Seite neigte, bis das Mrffer seine Schornsteine errrühü^


