ist Salandra imd> einer Rücksprache mit bem Wnig lrnb Cadorna, sowie den wichtigsten Führern des italienischen Heeres voll Vertrauen in die militärische Lage. Während man hier und da in der italienischen Bevölkerung Anzeichen von Unsicherheit nnb Mutlosigkeit antveffe, sei dies in der Knegszone nicht der Fall.
Der türkische Bericht.
Konstantinsp.el, 3. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht von gestern:
Von der Jrakfrvnt keine Nachricht von Bedeutung.
Au der Kaukasus front auf dem rechten Flügel keine Veränderung. <>m Z e n t r u nt wurden die Ortschaft Bashekeuy und die Höhen, die nördlich und östlich davon, die 50 Kilometer südöstlich von Mamahatun liegen, sowie die Höhe 2650, die in den Mariambergen- 16 Kilometer nordöstlich Mamahatun liegt, von uns besetzt. Auf dem link eu Flügel wurden starke feindliche Erkundungsabteilungen durch unsete Er- kunoungsabteilungen z u r ü ck g e s ch l a g e u.
O e st lü ch von Samos wurde ein Motorboot des Feindes) das eme Barkasse schleppte, von unserer Artillerie unter Feuer genommen. Ane Ba rkassewurde versenkt imd das Motorboot schwer beschädigt und zur Flucht gezwuiigen.
Unsere Flugzeuge führten vor vier Tagen einen glück- Uch^i Angnft gegeri ein feindliches Lager bei Rumani, in der Nahe des Suez kanals ou£ und verursachten Schaden an Leuten und Tieren.
Konstantinopel, 4. Juni. (WTB.'> Amtlicher Bericht:
Bon der Jrakfrvnt wichtige Nachricht c An der Kankasusfront unbedeutendes Infanteriefeuer auf dem rechten Flügel. In der Mitte wurden feiiidliche 9lbtei- lungen, die in den Dörfern südöstlich der Gegend Bashe Keuy rm Tale Elmalider standen, gegen Osten zurückgeworftw Wir machten hier ernen Unteroffizier, der zu dem Bataillon Tnrngina Fehort uiid 5 Soldaten zu Gefangenen. Der Feind, der nowvstlich von M a ma ch« tum in den Bergen von Mairan halt wurde von dort mfvlge eines heftigen Angriffes vertrieben - die beherrschenden Höhen fielen in nnsere Hände' Wir machten dort 10 Gefangene. In. den Mschnitten von Kope und Vschoruk Scharmützel. Jni Küstenabschnitt setzt der Feind energisch die Befestigungsarbeiten fort. Bei einem Zusammenstoß der bei Katia zwischen feindlicher Kavallerie in ungefährer Stärke eines Regimentes und einer unserer Kavallerie-Schwadronen statt- fand^wnrde der Feind m Unordnung nach Westen zurückgeworfen
Bon den anderen Fronten keine Nachricht von Bedeutung.
Aus Saloniki.
Saloniki, 4. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reu berschen Bureaus. Die Alliierten besetzten gestern die Telegr ap hen am ter unö das Hauptzollamt. Auch wurden Vorsichtsmaßnahmen in der Um- gebung der Stadt getroffen, um der Möglichkeit eines Widerstandes vorzub^ugen. Die Befehlshaber von Gen darmerie und Polizei wurden ihres Amtes enthoben und der Belagerungszustand verkündet.
Die amerikanischen Fkottenrnstungen.
Washingtons. Juni. (WTB.) Meldung des Reu,er- schen Bureaus: Die ergänzende M a r i n c v o r l a g e , die den Bau von 50 Schlachtkreuzern, vier Aufklärungs- kreuzern, 10 Zerstörern, 50 Unterseebooten und 130 Ae'ro- planen vorfieht, wurde vom Repräsentantenhaus an- g e n o m m e n.
Der 5eekrieg.
London, 4. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Lloyds meldet: Die Dampfer „Dewsland" (1993 Tonnen) und „L» a l m o n p o o l" (4900 Tonnen, sind versenkt worden. Beide warben unbewaffnet.
Rriegsbriefe aus dem Osten.
Von Mstwem MM Ostheer entsandten Liriegsberichterstatt«.
lunbereckstigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.)
Erfolgreicher Erkundungsvorstoß südlich Smorgon.
Ostfront, den 2. Juni.
Die lebhafte Patrvuillentättgkeit an der Front südlich von Smorgon dauert an; immer wieder sind es die zwischen dm Stellungen gelegenen Ruinen des Dorfes Suzkow und des Gutes TyntfchiN, die dre Russerr als vorgeschobenen Stützpunkt zu halten und auszubaum suchen. Nachdem sie in der Nacht vom 20 Mai durch einen kühnen Patrouillenvorstoß ans dem zu einem kleinen Werk ausgebauten Gute TYntschiu mit blutigen Verlusten herausgeworfen waren, suchten sie ftch in den Trümmern des Gutes und dem, kleinen Laubwaldstück, in dem das Herrenhaus licat wieder f^tzusetzen Das Anwesen liegt in einer tiefen Mulde so daß man nur die Wipfel der Bäume her ans ragen sieht und nur vom Hochstand aus das zerschossene weiße Herrenhaus durch das Wäldchen hindurch schimmernd erkennt.
Am 1. Juni setzte des Nachts um 11 Uhr, genau wie bei dem üin 20. Mai, die Artillerie ein und belegte das Gut eme halbe Stunde lang ausgiebig mit Granaten, daun wurde! da- Sperrfeuer hinter das Werk gelegt und gleichzeitig die russische Hauptlime unter Feuer gehaltau, um die Heranführung von, Hnk ^sstutz img zu _verhindern. Teilweise die gleichen Kompagnien erften Unternehmen traten zum Sturm mi und drangen 11? ^ 1 t - om ^ tc Züge Nlssischer Infanterie und 20 Grcna-
^ere (BombenWerfers bildeten die Deckung für eine arbeitende Zoom vag me, die. den Stützpunkt ansbauen sollte. Es entspann sich heftrges Handgemenge, bei dem die Russen 20 Tote verlöre,u ...chre blutigen Verluste durch das Artftleriefeuer scheineii noch er heblich geivesen zu fern. Ein paar Dutzend Russen wurden ge- ümgen zuruckgebracht, nachdem die Anlagen wieder gründlich zer- ftvrt worden warm. Das Artilleriefeiwr hinderte die Russen irgend etwas zur Unterstützung ihrer vorgeschobenen Kompagnie M unternehineii, so daß unsere Verluste erstaunlich gering blieben. 5 Leichtverwundete kostete der schneidige und erfolgreiche Erknn- wrngsvorswß der den Russen wieder aufs Neue bewies, daß das Gelände zwischen den Stellungen vo-u uns beherrscht wird und unter unserer Aussicht steht, ein Gewinn, der bei der Unruhe
f T P!™ er hoch an diesem (Frvntteil an7M, keineswegs klein ernzuschatzen ist.
Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter.
Zeitung) seine 21. Hauptversammlung ab. Es wurde u. a. folgende Entsch1ießun,b g^f-aßt:
Die \am 4. Juni im Sitz ungs s,aale des Herrenhauses tagende, von mehreren Hundert Zeitungsverlegern aus allen Veilen des Deutschen Reiches besuchte ordentliche Generalversammlung des Vereins deutscher Zeitungs- verleger faßt folgende Entschließung!: Die dem deut- 'chen Zeitungsgewerbe ang-ekündigte weitere Steigernna des Papierpreises stellt eine ungeheuerliche Verteuerung der^ Herstellungskosten dar, die weder auf die Oeffent- üochi von dem durch den Krieg wirt- schastlich schwer geschädigten Zeitungsgewerbe aus eigenen Mitteln getragen werden kann. Eine weitere Stei- tgerupg des Papierpreises muß zur Folge haben, daß u e Rettungen gezwungen werden, ihr Erscheiuen ein- zustellen. Hlerin besteht eine schwere Gefahr für unser ganzes politisches und nationales Leben, da gerade viele in ihrem Wirkungskreis bodenständige Heimatblätter von dem Zusammenbruch ereilt würden.' Die Versammlung ermächtigt daher den Vorstand,- den Herrn Reichskanzler unter Hinweis aus die hohe Bedeutung der Presse für eine siegreiche Durchführung oes Krieges dringend zu bitten, unverzüglich alle Maßnahmen veranlassen zu wollen, die geeignet sind, durch ein Eingreifen der Staatsgewalt die drohende Katastrophe vom deutschen Zeitunasaewerbe ab- zn wenden.
Ä ru 5r e ' Jüni. (WTB.) Wie der „Staatsanzeiger" meldet, hat der G r o ßher z o g dem R e i ch s k a n z l e r Dr. von B et h m ü nit H o llw eg das Gros kreuz mit den Schwertern des Ordens Bertholds I. zum innehabenden Hausorden der Treue sowie dem kaiserlichen Legattonsiekretär Dr. Grasen von Zech- Burkers rode das Ritterkreuz erster Klasse mit Schwertern des Ordens vom Zahringer Löwen verliehen.
Aus Stadt und Land.
, Gießen, 5. Juni 1916.
** Amtliche P e r s o n a l n a chr i cht e n. Der G r o ß h e r - zog hat am 31., Mli den Oberlehrer an der Eleonorenschule zu Varmstadt Prosessor Wilhelm Zimmer zum Direktor der Eleo- norenschule zi, Worms mit Wirkung vom 16. Juli 1916 an er- nannt.. — Ver Großherzog hat am 3. Juni ds. Js den Vorstand des Finanzamts Ofsenbach I, Finanzrat Heinrich V i nden str Uth , ziirzeit in Tarmstadt, vom 1. Juni 19L6 ab zum staudigen Hilfsarbeiter im Ministerium der Finanzen, Ab- teiiilng für Steuerwesen, ernannt.
, **, Der einjährig-freiwillige Militär- ^ - ^^ßLsichts der entstandenen Schwierigkeiten hat
oav Grosch. Ministerium des Innern die fernere' Abhaltung von Prüfungen gemäß § 91 der Wehroronung bis ans weiteres wieder eingestellt und bestimmt, daß die notwendig werdenden C r s a tz v r ü f u n g e n nunmehr wieder an den loheren Lehranstalten des Landes vorgenommen werden, was Großh. Ministerium des Innern zieht daher sein Ausschreiben zu Nr. M. d. I. I. 6012 vom 13. April 1915 zurück und setzt gleichzeitig seine Anordnungen zu Nr. M. d. I. L ö ? in “*• August 1914 („Darmstädter Zeitung"
Ja\ 19 n imeber in vollen. Umfang mit der Maßgabe 'in Kraft, oaß das zeitliche Abkürzen der Prüfung nur einzu- tieten hat, wo besondere Verhältnisse dies ausnahmsweise geboten erscheinen lassen.
** Gieße iic r Freilicht-Bü h n e. Auf vielfachen Wunsch h,n wird eme Wiederholung von „WaUensteins Lager" an einem der beiden Pfingsttage slattsinden. Näheres wird noch be- kaiiiil gegebeii iverdeii.
. ** e . r / o n d u n g ton Paketen während d e r 5 ? h -i l c'. ^- e Ursendung mehrerer Palete mit einer iafetfarie i,t lur btc Zeit vom 5. bis einschließlich 10 Juni auch rm inneren deutschen Verkehr nicht gestattet
Aus dem Reiche.
.^ues Palais bei Potsbmn, 4. Juni. (WTB. Nicht-
haven be^b^n^^ ^ h^ube a&enb nach Wilhelms-
Marienbura, 2 . Juni. (WTB., Der Kaiser traf nachnrittags um 4y 2 Uhr im Automobil von Elbina kom- mend h-rer am und begab sich sofort jum Schloß, wo er von den- Gechnmen Baurat Stei nbr e cht empfangen wnroc. .^er ÄAtser blreb rm Schloß bis 7V» Uhr Und bieglw sich dann, von einer inbelnden Menschenmenge begrüßt, ?um Babn- üon J® 0 llm . b Uhr dre Abfahrt im Hofsonderzug« ersolgte Der heutrae Kaiserbesuch in Maricnburq mar der erste fert Beginn des Krieges. Trotzdcni er vorher nicht bekannt gemacht worden war, hatte sich eine große Menschenmenge vor dem Schloß und in den Zufahrtsstraßen angelegt^ ^^«sammelt. Die Stadt hatte Flaggcnschmuck
Berlin, 4. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Der Verein deutscher Zertungsverleger hielt heute im Herreuhause unter dem Vorsitz^ von Dr. Faber (Magdeburgische
übriges Drenstj uSiläiim. Ter Bergmann Vuowlg Bender aus Grüninaen feierte heute sein 40jäh- nges Dienstjubiläum auf den Gießener Braunsteiuv?rq- werkeu. Seine Arbeiterkollegeu uuo Vorgesetzteu beglück- ^üschten ihn zu seinem Ehrentag und die Direktion uber- reichte chm als äußeres Dankeszeicheu für seine langjährige E^d^chbersüllung ein größeres Geldgeschenk, i ■ r ^ gSsvar k a s s e b ü ck e r und' 4. K r i e g s a n - Ul 1 >'urä öit bei Zeichnung bei 4. Kriegsanleihe von dem
^.'iimstennm des Innern einheitlich für alle Schulen des Landes i l ß 9 iß o5 e 2 ^Knegsspariassebücher" ist der stattliche B e t r a g v o n JJ ^; n r k znsammengebrackt worden Wenn das Ministe- m deni Ausschreiben an die Schulen, das die „Kriegssvar-
aussprach, daß es ebenso wie aus dem Gebiet der Goldsammlung dem Eifer des Lebrerpersonals gelingcni werde, auch dabei Erfolge zu erzielen, die Hessen neben den anderen deutschen Bundesstaaten mit Ehren bestehen lassen werde, fv hat sich diese Erwartung somit glänzend erfüllt; handelt . bet ^. m genannten Betrag in der großen Hauptsache um Geld, das, in kleinen Betragen zwam men gebracht, olpie die .Kriegs- »E den Weg zu der Reichskasse gesunden hätte. Vas Mrmlterrum hat daher den -schulen feine be so n d c r e A n er ke n nun g ausgesprochen. Auch die Schüler werden in den Schulen darauf Angewiesen werden, daß sie aus das durch ihren wiederholt erprobten, vaterländischen Eifer erzielte überraschend günstige Evgebms mit Recht stolz sein können.
Landkreis Gießen.
-n- Groß e n - Linden, 5. Juni. Rudolf Krause, der Semor der werchm bekannten hiesigen Firma Krause & Co., ? ^sir, ist rm 76. Lebensiahrc m Gießeii gestorben. Ter
AAA? ber Fl.rma, die sich besonders auck) mck der Brewnerm des echt hesrsschen Stemhäger besaßt, ist Rudolf Gntermuth.
^um Ter Unteroffizier Heinrich Bp t t, oes Johs. B)tt von hier, erhielt kärglich die ^riod-rlfs'- August-Mebaille. .Bott ist seil Kriegsbeginn im Felde. Er war zuerst rn Frankreich, und ist fetzt rm Osten. Im vorigen Jalwc ^fördert ^ Gkh:eiten unb ant h April d. I. zum Unterofsizür
11 l- e n r ü ' 3. Juni. Ter Dragoner Heinrich E ck ft ö .*v b i ■! TOn brer, Trag.-Regt. 24, wurde mit der .Hessischen Tapserkeitsmedaille mrsgezeichnet. wem,man
Kreis Büdingen.
in <arr ^'üb"enro d, 3. Juni. Am Hinrmelfahr tstag fand in dem 10 Minuten von hier, wundervoll gelegenen Waldiltrikt Seile" unterhalb ;der Bertahütte, bei schönstem ÄimmeLhrEett^^n christlich^ Waldsest statt, das von Vfarrverwalier Vogt-Gelnhaar veranpalrct war. ^>ehr zahlreich war der Besuch, besonders aus oen Gemeinden Buomgen, Gelnhaar, Bergheim, Usenborn Den herrlichen Platz hatte die sürftlrche Familie in Büdingen zur Verfügung gestellt, dw auch 2 Prinzessinnen zur Teilnahme au der r5eier entsandt hatte. Als erster Redner sprach Pfarrer Dr. Busch K^ksurt a. M„ der mit seinem ganzen Lazarett erschienen war.
E 0 J* c Hermen berichtete.sodann in sehr iuteressan- - Ä? blc Mftswu und fernen eigenen Aufenthalt in Suo- Pfarrer Bogt sprach das Schtußgebet. r, - Ä e F l: 3. Ötoti- Das (5dM\al der geistesge-
ft oit : cn Familie W. wird mit sehr viel Teilnahme verfolgt Nach ihrer Uebersuhrung rn die Heüaustalt zu Gießen, in einem Galle mck Gewalt, wurde vom Amlsg^icht und durch den bestellten Vormund die Inventur aufge.nvmmeu. dabei wurden in einer alten Truhe, forgsaltig verpackt, 180 INark in Gold ges,mden- -Kaiwiibucher und sonstiges Bargeld fehlten; 2 Pferde, 1 Bulle ttul>e unb Hühner sollen in den ersten Tagen versteigert werden" chw mst im Urzustand^ gelassenen lGruiidstücke sind verpachtet uni' von den Pachtern mit Hackfrucht ausgestellt worden.
^ Ortenberg, 4. Juni. Hier fand die Versteigerung des Heugrases der Fürstlich-L-tvlcherg.rsch-.^o ßlan
schen Wiesen statt. Bei sehr starker Nachftage wurden für deissc ouorgen Heu dürchschnittlich 50—60 Marf! gelüst, ein Zeichen, wse Mt das Heu sowohl der Quantität wie der Qualität nach geraten r>l und welche Steigerung im Wert die landwirtschaftlic^u. Produkte m den letzten Jahren erfahren haben.
Kreis Schotten.
^Herchenhain, 5. Jwü. Erneut hat der Krieg wieder ein Opfer aus unferer Gemeinde gefordert. Musketter Louasj Winter, im Kaper-Wckhelm-Regiment Nr. 116, fiel am 24. Mai im blühenden.Alter von noch nicht ganz 20 Jahren. Sein älterer Bruder Heinrich, Rewrvist im Reserve-InsanteiTie-Regiment 116,. fiel ebenfalls rm Kampf fürs Vaterland schon bereits am 25. Oktober 1.114. ^;m ganzen find bis jetzt 11 Söhne unserer Gemeinde den Heldent-od gestorben. Es sind dies die drei Brüder; Karl Appel, gefallen am 15. September 1914, Louis Appel
on ä e ? am imt «nb Otto Appel, gefallen am
^bruar 1915. Weiter sind es die genannten Brüder Winter. Ersatz-Rewrvrst Heinrich Komp, gefallen am 18. Februar 1915, Getteiter S ch ä f e r, gefallen am; 2. Pssngstseiertage vorigen Jahres, Landwehrmann Karl Bernhard, gefallen am 28. August 1914 Heinrich Adolp h, gefallen im November 1914, Reservist Ernst W in t er, gefallen am 25. Oktober 1914 und Ersatz-Reservist Heinrich Schäfer, gefallen bei der Herbstossensive in der Chom- pagme. Vier von den gefallenen Helden sind verheiratet nnb hinterlaßen Werb und Kind.
Kreis Friedberg.
^ Friedberg, 5. Juni. Der Kanonier Karl Dietrich im Feld-Art.-Regt. Nr. 213, Sohn des Gastwirts Kaspar Dietrich b^r, erhielt die Hessifche Tapferkeitsmedaille.
Samt- Dem Oberstabsarzt Dr. flli beffische Militär-Lanitäts-Krenz am Bande der
Tapferkeltsmedaille veklieh en.
m Niedcr-Weisel. 5. Juni, Dem Pionier Moritzi fl ? R ??? iyin wurde das Eiserne Kreuz verliehen reickt Feldlazarett, wo er sich als Verwundeter befindet, über-
IW U ’J- Pionier AÄcun Jv st im Pwnier-
g™'™ |5, [ett B-mmr des Krieges im Felde, erhielt das Eiserne
Starkenburg und Nheinftessen.
Der Verband deutscher Kinderborte.
w. 4 arm' ftadt, 5. Juni. Der L rband hat gestern seine zweite Kriegstagung abgehalten, zu der eriva 150 Teilnehmer ans en verschiedensten Gegenden Deutschlands herbei gekommen waren
ÄVrÄrjf 1 a! d^rumng waren schon am Tag zuvor im Saal ue_ Howls „Zur Trauoe zahlreiche Vertreter erschienen, die zuerst namens des Ortsaus,chusses von Frau Oberssnanzrat B a l) c r Dann namens^ der Großherzoglichen Regierung durch Gch Ober- mcdizinalrat LwHa u se r und namens der Stadtverwaltung durch Müller^tmllkommen geheissen wurden. In der ..lirgliemrocriammlung, die der Verbandsvorsitzende, Paul H e u s- mann - Barnien leitete und der auch Finanzminister a D Tr ^ 11 u, Ceneralftaatsauwalt Tr. P r ä t o r i u s, Landgerickts-
Dr. T h eoba l du. a. beiwohnten, wurde beim Jahres- bencht pes Ge.chafti-fnhrers festgestellt, daß sich die Zahl der an- ge,chlossenen Verbände von früher 125 zu Beginn^des vorigen \ 66 + U,Ü> Abschluss des jetzigen Rechnungsjahres mf nr-pf ?ifir? : nn H r l angefchlossenen Organisationen werden bälttu ® P 2° und Jugend-Horte unter-^
brgab infolge der ungünstigen ?^6sverhaltmne einen ^ehlbettag von 1936 Mark In einer
h rr Geb' R . ^suchten Versammlung hielt alsdann ° H M Lrosmor ®r. Ziehen» Wiesbaden einen V' 5ic ~ Stellung der Kinderhorte in der T?p C r,? ln >l 0r9 :> e "pädagogischen Standpunkl aus."
Tw Samstagsverhandlung-en begannen um 10 Uhr mit einer all- m ^°^ n^r die^Einordmmg des Kinderhortwesens
GesamtorgQMd,mns der ^^ugendssirsorge. Während den Vertändlungen war fertens des Staatsministers Dr. v Ewald ein angegangen, worin dieser wegen Behinderung durch ^ e rn^ Cr|amm ^ ng schriftlich freundlich begrüßt Mit einem ge,elligen Benammeusun und Abendessen im ,Fasee Oper" fand die Tag,mg ihren Llbschluß P
r>: b-ie Schlnssprüftmg und Ent-
laßung der Schulermnen der hiesigen K au s ha ltu n gs schule dEm Fruhiahrskurms statt. Mit der Schlnßfeier war wieder eme Ausstellung der Schülerarbeiteu verbunden, die sich, eines q5. 1 * j rci 5^ €rt Huches von hier und aus der Umgegend ersreute. Alle Befuawr waren des Lobes voll über die vielen schönen, lanbereu Arbeiten, dre von dem Geschick und dem Geschmack dw ?A^rmnen beredtes Zeugnis ablegten Auch aüs der Prüfung »elbst konnte man er,eben, wie sleiw'g und verständnisvoll g^ arbeitet, worden war. Ter anwesende Regierungsoertreter, Geh ^^o^'Uierat Müller aus Darmstadt, sprach sich sehr Iofont über das Ge,ehene unö Gehörte aus. Der Kursus war ^st.I.^chulerrimen besucht. Weitere Anmeldungen kormten nicht berück,ichtigt ,verden. Auch zu dem neuen Kursus, dem 50, der am 1 mli ,einen Anfang nimmt, sind- bereits wieder zahlreiche Anmeldungen emgelaufen. Daraus ist zu ersehen, daß die Eltern numer mehr den Wert der hauswirtschaftlichen Ausbildung ihrer Tochter erkennen. Wre recht sie damü haben, das lehrt uns der gegenwärtige Krieg. (Denn die Hausfrau wird am besten über die stpwere Jett der Nahrungsmittelknappheft und der erhöhten Lebens- ^"kelpreise hmwegkommeu, die eine tüchtige bauswirtschaftliche Au^blldimg geiwßen I-at.
Hessen-Nassau.
.. M a r b u r g , 4. Juni. Die Gattin eines im Felde bessndlichen bieftgen Einwohners wurde gestern früh, von einem bei ihr seit einem lmlben ^ahre e^uartietten Jäger, der der Genesnnqskompagnie angehort, durch Messer,ttche so verletzt, daß sie in die Klinik gebracht werden musste Der Täter hat sich bald danach erschossen. Me man Hort, ,oll der Jager, der über ein Jahr im Felde uwilte und nerven- lerdend war, aus Eifersucht gehandelt haben f x fJ p em r Burgwald, 3. Juni. Wie seit Jahren, so fand auch diesmal an Himmelfahrt wieder im Beisein einer aus ganz Oberhes,en zusammengeströntten Menschenmenge unter den mächtigen Buchen des Cch r t fte n b c r g §, wo so manche Sage an Bvnlfatius, der vor 1200 Zähren den Deutschen das Christen- tum gepredigt erinnert und wo dieser an der Stelle des aus dem V- Jahrhundert stammenden noch heute erhaltenen Kirchleins Petnis geweilße Kapelle errichtet haben soll ein Gottesdienst statt. Viele der Andächttgen fanden auf den dort ff'“'" Banken Platz, fcer »eitau« A Setf) Cn,™ au* kfonbers viele Marburger Studentinnen, lagerten in zwanglosen Gruppen fauchen der He„en,ngend ans dem gttmen Waldboden ein maleri,ches Bild, wie man es leiten zu sehen bekommt ^ feixt!* Welt Vfarrrr Balzrr aus Mxinchbaüjra. au* wxrktr tin Posaunenchor bet dorn GotteMmst mit. Ter uralte Waldirirdlm* wo noch heute die Münchhäuser usw. ihre letzte Ruh' finden dn- dabei stehende Kirchlein und andere Punkte, die in der Geschichte dmer alten christlichen Kulturstätte eine Rolle spielen fanbm pater eingehende Beiichtignng. ' unwen,
~7~i ^ ^ 9 ' Fünf. Der von der Staalsaiiivaltfchaft noch bin^Ebender sollte bei Saarbrücken sestgenommen em. Es begab sich ein hiesiger GerichtSbeaniter zur Feststellung der Persönlichkeit nach dem Am.Sgeri*,sacsä'n«..j, in Eaarl-ri.e-.,,. wo er ,-doch s- istellle. daß ^der Verhaftete nicht der Ebender war.
- IniV ^?' Amtlichen Ermittlungen zufolge
^15 ans dem! Main rund 174 000 Tonnen 1914: 258 000 Tomreil) Holz rn Flößen aus Bapern aupgeführt worden, darunter 171000 Tonnen weiches und 3000 Tonnen hartes Holz.. Von diesem Holze gruben 32 000 Tonnen (1911: 13 000 Ton- uen) nach ^Rhemplätzen zwischen Frankftrt und Köln, 81000 c-t /■jonnn n€ S m ^ ü ' niederrheinische JndiNtriegebiet und
61000 '38 000) Tonnen nach Holland. Unter devi gesamten, von wttnnz rheinabwarts verschifften Floßholz ist Bayern mit 89,8<V Ü"* w.r ssoteiligt, während der Rest von 10,2 "o von der
Neckarssoßerei zugcslchrt wurde.
. “ i>ra ntfurt a. M„ 4. Jmii. Eure unerwartet starke Be-^
rettigung fand die vom Freftag bis heute hier abtn-hattewo ^ 3. Jahres-p^rssammlArmg


