Al entziehen und dabei in östlichem K'urs um unsere Spitze herum- Wholen. Unsere Flotte folgte den Bcw-egungen des Feindes mit Wehster Fahrt. Während dieies Gesechtsabschnittes wurde ein Kreuzer der Achilles- oder Shannon-Klasse und Awei Zerstörer vernichtet. Das hinterste unserer Linien- schiffsgeschwader konnte zu dieser Zeit wegen der rückwärtigen Stellung zrnn Feinde nicht ins Gefecht eingreffen. Bald darauf erschienen von 9äorden her neue schwere feindliche Streitkräfte. Es waren, wie bald festgestellt werden konnte, mehr als 20 feind 1 i che Linienschiffe neuester Bauart. Da die Spitze unserer Linie zeitweilig in Feuer von beiden Seiten geriet, wurde die Linie auf westlichen Kurs Hw umgeworfen. Gleichzeitig wurden die To r- pedobootsslottillen zum Angriff gegen den Feind angesetzt. Sie haben mit hervorragendem Schneid und sichtlichem Erfolge bis zu dreimal hintereinander angegriffen. In diesem Gefechtsabschnitt wurde ein englisches Großkampfschifs vernichtet, während eine Reihe anderer schwere Beschädigungen erlitten haben muß. Die Tagesschlacht gegen die englische U-eber- Nracht dauerte bis zur Dunkecheit. In ihr standen, abgesehen von zahlreichen leichten Stteitkräften, zuletzt mindestens 25 englische Großkamvfschisfe, sechs englische Schlachtkreuzer, Mindestens vier Panzerkreuzer gegen 16 deutsche Großkampfschiffe, fünf Schlachtkreuzer, sechs ältere Linienschiffe, keine Panzerkreuzer.
Mit enrsetzender Dunkelheit gingen unsere FottillenI Samt Nachtangriff gegen den GeMer vor. Während der nun folgenden Nacht ran.den Kreuzer kämpfe und zahlr eiche Torpedo- bootsangriffe statt. Hierbei wurden ein Schlachtkreuzer, ein Kreuzer der Achilles- oder Shannon-Klasse, ein, wahrscheinlich aber zwei kleine feindliche! Kremser amd wenigstens 10 feindliche Zerstörer vernichtet, davon durch das Spitzenschiff unserer Hochseeflotte Eern sechs. Unter ihnen befanden sich die beiden hochneuen Zer- ftoresiührer-Schiffe Turbulent" und „Tipperary".
Ein Geschwader älterer englischer Linienschiffe, das von Süden her herbeigeeilt war, kam erst am Morgen des 1. Juni nach bserrdeter Schlacht heran und drehte, ohne einzngreifen oder auch wrr in Sicht unseres Gros gekommen zu sein, wieder ab.
Der Bericht der britischen Admiralität.
Haag, 3. Juni. (WTD. Nichtamtlich.) Reuter meldet aus London: Die Adnriralität teilt mit:
beieittgt. ^ie schnelle Decision ivr ,/Queen Elizadetir "-Schi sie Ichemt alle an sie gestellten Anforderungen gerechtfertigc zu baden. Unsere tapferen Matrosen haben sich ausgezeichnet und di Hlftziere ge-rorben, wie sie sich es gewünscht haben zu sterben, rm blauen Wasser. Wenn dos Gefecht studiert wird, wird sich mehr und mehr Herausstellen, daß es ein defenitiver Schritt zur Er
tO- AOrtirTi fr »(V
„Am 31 Mai fand ein Seegefecht statt ans der der Küste von Jütland. Die englischen Schiffe, die am meisten im Feuer standen, waren die Schlachtkveuzerflotte, einige .Kreuzer und leichte Kreuzer, die durch vier schnelle 'SMachsichiffe unterstützt wunden. Die Verluste waren ffchwer. 'Die deutsche Schlachtflotte hatte, durch dos
reichuug des Sieges gewesen ist. (Nach Mister Churchill ist also ter überzeugendste Beweis der Ueberlegcnheit eine Nick>erlage.
Der König von England an Admiral Jellicoe.
Qf . udo n, 4 Juni. (WTB.) Nichtamtlich.) In seiner Antwort aus ern Telegramrn des Admirals Jellicoe, in ^cm $ö n i 9 Mm Geburtstage seine ergebenenGlück- wunsche ausspricht, sagt der König: Ich bin tief gerührt
c k- e m * r d?amen der Kampfflotte gesairdte Bot- lchaft, die am läge nach der Schlacht zu mir gelangte. Der Kamps beweist wiederum die glänzende Tapferkeit der Offi- zrere und Leute unter Ihrem Kommando. Ich betrauere den 45er!uft der tapferen Männer, von denen viele meine persön- ttcoen freunde waren, die für ihr Land gefallen sind. Ich bedauere redoch noch mehr, daß es der deutschen Hochseeflotte ! er Verluste durch den Nebel ermöglicht wurde, sich dem legenden Zusammentreffen zu entziehen, das sie in ihren ständigen Erklärungen herbeiwünscht, für das sie aber, als die Gelegenheit dazu kam, keine Neigung zeigte. Die Ereignisse vom letzten Mittwoch rechtfertigen mein Vertrauen in die Tüchtigkeit und Wirksamkeit der Ihrem Kommando unterstellten Flotten.
Englische Stimmen über die Seeschlacht.
H ^ 9, 4. Juni. (Zf.) Reuter meldet aus London: Der „Associated Preß" wurden durch die Admiralität die letzten Berichte Jellicoes über die Seeschlächt mit geteilt, die ein Gefühl der Erleichterung geben. Sie können folgendermaßen znsancmengeftrßt werden :
/-Wir begaben Uns in die feindlichen Gewässer, um den Kampfs zu suchen. Ein kleiner Teil unserer Flotte geriet mit der gesamten deutschen Schlachtflotte in Kampf und zwang f, nach ihren Häfen zurnckzutähren Und jede beabsichtigte Unternehmung anszugeben. Die gesäurte britische Schlacht- flotte mit Ausnahme der „Marlborough" wurde einige
Stmrden, nachdem sie in die Häserr zurückgekehrt war, mit Kohlen versiehen und wieder für den Seedienst bereitgestellt/' Haag, 4. JUni (zs.) Die englische Presse setzt nun mit Ueb-er-
rmi- .t.. CYX„; je.* • jr_i r . - « r . <
neblige Wetter begünstigt, einen lang anhaltenden mit ^chdruck ihren Beschwichtigungsfeldzug fort, da
- 0,9 9 7 - ~ 1 fte wohl begreift, daß das Prestige der englischen Flotte noch nie
mals so erschüttert worden ist, wie durch die Schlacht am Skager M, „Sbennig Standard" geht sogar soweit, aus der Schlacht einen hervorragende englischen Sieg zu machen.
-pre „W e st m in i st e r Gazett e", deren Auslassung durch Reuter verbreitet wird, sagt, ein derartiger Kampf darf nicht nur allein nach den Verlusten aus beiden Seiten beurteilt werden. Das Publikum möge sich sagen, daß'-der Kanrpf einer Flotte, die überraschender Weise in der Norsee erscheine, unvermeidlich die schlwäche- reii Kräfte während einiger Stunden iii ein Gefecht verwickeln rönne, bis die Hauptmacht angekommen sei. Sei aber diese an-i gekommen, ,o bleibe dem Feind nichts anderes übrig, als zu fliehen oder sich vernichten zu lassen. Und so ist es auch am Mittwoch gewesen, daß der schwache Teil der englischen Flotte Verluste erlitten habe. „Wir haben den Deutsche:i beweisen wollen, daß istc Er ich erneu in der Nordsee mit großen Gefahren verbunden ist; wir wollten sie daran erinnern, daß, obwohl wir in einen! beson-
Kampf mit unseren hcmpsiächlichsteii Kräften vermieden. Kurz nachdem unsere Schi sie, cruf dem Kampfplatz erschienen, kehrte die deusiche Flotte nach dein Hafen zurück. Sie batten jedoch zuvor durch unsere Schlachtschiffe schweren Schaden erlitten.
Die Schlachtkreuzer „Queen Mary", „Fnd e sa ti g a b l e", „I n v i c i b l e" und die Kreuzer „D e f e n s e' und „Black Pr in ec" wurden in. den Grund gebohrt. Der Panzerkreuzer „W a r i o x" wurde g e f e ch ts u n klar geschossen und mußte, nachdem er erst eine Weite geschleppt worden war, von seiner Besatzung verlassen werden.
Weiter ist bekannt, daß die Torpedojäger „Tippe rary", „Turbulent", „Fortune" und „Sparrow- hawk" und „Ardent" verloren gegangen sind, während noch sechs weitere vermißt werden. Es ist kein eng
lisches Schlachsichiff oder leichter Kreuzer in den Grund deren Falle so, etwas erzielen flmuen, was sie für eiwcm
^gebohrt worden
halten, wenn sie einer schwächeren Macht gegenüberstünden, doch!
Die f kindlichen Verluste sind schwer, mindestens Gefahr besteht, daß sic es dann mit der ganzen Flotte zin
ein Schlachsichiff wurde vernichtet und eines schwer be- p,^aben, b^ior ihnen gelingt, nach ihren Häfen zurück- sichädigt. Ein Schlachsichiff muß durch unsere Torpedojäger ^ wir unsere große Flotte nxtt allen
strMrend, der Nacht in den Nrund gebohrt worden sein. sur^lhre Slcherhmt. Dre deutsch« Matter mchern sich.
Zwei leichte Kreuzer sind unklar geschossen und wahr xfcheinlich gesunken. Die genaue Anzahl der feindlichen Tor PÄ)ojäger, die außer Gefecht gesetzt wurden, kann nicht mit Sicherheit festgestellt werden, sie muß jedoch sehr groß sein."
London, 3. Juni. (WTB.) Die Äldmiralität teilt mit: Mir haben insgesamt acht Zerstörer verloren. Ein feindliches Schlachsichiff Der Kaiserklasse flog bei dem An 'igriff durch britische Zerstörer in die Luft. Man glaubt, daß
als ob am Mittwoch der Tag eines großen Sieges gewesen sei. ^siwll-cn nun einmal als Erfolg ihres Sieges ihre Kauflahrteiflotte ausschickeir und wir werden sehen, was geschehen wird. Ein Sieg zUr See ist nur dann errungen, wenn.die Kaufsahrteiflotte aus ihren Häfen fahren kann, aber nicht, wenn die Kriegsflotte dahvn.' zurückkehrt.
Ter Manchester Guardian" veröffentlicht ^ebenfalls eine lange -Betrachtung über die Seeschlacht. „Die Deutschen haben," so schreibt das Blatt, „seit einiger Zeit kleine Fahrten in der Nord-
jmoch ein Dv^nouM-Schlachtschiff der KaiseMüsse durch Erbich der englische Flotte irM ver-
mim ÜnSen nefnaifrt. Winiw». «J Kwi hrt/HA«, Soffmaig. etn Gefecht *w«uS(od»nt
».Geschützfeuer zunt Siuben gebracht nmrde.,Pon drei deutschen Dchssachttreuzern, von welchen einer „Derfflinger" und einer
zu können, fuhr die englische Flotte, vermutlich unter Befehl Bvat- ths nach der Küste Jütlands, selbstverständlich, nachdem gemein
.>,LutzorV aewchen iem durften, flog enter m die Luft. Es schaftlich mit -der großen Flotte ein Plan vereinbart worden war chnrrde wahrgenommeu, daß ein anderer, der von unserer Wenn etn solcher Pllm bestanden hat, dann muß es die Absicht ge- Wchlachtflotte in einen Kampf verwickelt und kampfunfähig wesen sein, die deittsche Flotte -auf die offene See herausznlocken und geinacht wurde, stoppte Ein dritter wurde, wie beobachtet, P te 1° _^uge in ein fortdauerndes Gefecht zu verwickeln, bis die ^errsittich beschädigt. Ein deusicher leichter Kveuzer und sechs ' ' or '" r ' ‘ m orrr ‘ J 'ta| r r '
.deutsche Zerstörer wurden versenkt. Mindestens zwei weitere ^leichte deusiche Kvenzer wturden, wie beobachtet, tamps- Mchä'hig gemacht. Auf drei anderen deutschen Schlachsichiffeu Mrrden wiederholte Treffer wahrgenommen. Schließlich wurde ein deutsches Unterseeboot gerammt und versenkt.
(Die amtliche Veröffentlichung des deusichen Admiral- stabes straft die Behauptung der englischen Adiniralität Lügen.)
Eine Evrlävuttg Churchills.
große Flotte ein getroffen war. Auch kann man die Absicht gehabt haben, die Deutschen mrsfahren zu lassen nnd sie darnach einzu- schlreßen ^und mit Eintritt der großen Flotte in den Kampf abzli- ickinerden. Wie dies auch sei, die Pläne mißglückten. Die Deusichen kannten unsere Schlachtorlnrnng und Stärke viel besser, als^ nur die ihrige, und wahrscheinlich haben sie dies ihrem Zeppelin zu verdanken, der für die Ausllärung bei wertem am besten ist. Auch wurden sie, wie ch scheint, durch den Nebel begünstigt. Zur rechten Zeit wurden sie informiert, und so haben sie ihre ganze offene Seeflotte in ^Schl achtordnung gegw unsere Linienkreuzerflotte
'chiffe verstärkt gewesen 'erungen Gleiten kön
gebracht, die jcdoch durch einzelne M sein scheint, wie wir ans bestinrmten
London, 4. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des! ^ ^ naheskhewbe Matt zu, daß
Reuresichen Bureaus. Das Pressebureau veröffentlicht solaende! ^allern^eine schwack-e Vorhut der englischen Flotte ge- .Erllärung Churchills, die sich auf Berichte der Admiralität K- 6 ]! der deutschen Flotte in Kampf kam. T. Red.)
sistützon. Churchill sagte, folgende Tatsachen schienen festzustehen:
1. Die Ueberl-egenheit der britischen Flotte hängt von den lieber-1 X?IL ' sH-reodn-oughts ab. die mit 13,5- und 15 zölligen Kanonen be-1 ? T ^ C
'wafftret sind. Diese sind an sich ausreichend zur Erhaltung der ;Herrschaft über die Meere. Bon dieser Einheit, auf die es an- ..kommt, verloren wir nur eine, die „Q uee" ™
_JLie deutsche Flotte muß Wohl in einem bestimmten Augenblick u n sere Linienkreuzerflotte vollständig umzingelt haben. Diese sah sich plötzlich von der großen Flotte abgeschnitten. Hätten die Engländer auf Grund eines bestimmten Plaues gehaudett, dann hätte die große Flotte in diesim
n M a r v". Es scheint vorhanden sein müssen, dlber Nicht zuni ersten Male in
außer Zweifel zu stehen, daß die Deusichen mindestens ein damit! ru 4 r Ü 9e ^ ^ ohnmächtig war, daß die eng
vergleichbares Schiff verloren. Sollte das die „Lützow" oder die cflotte näht rmsAnde war, zur reaOeir Zeit zu esicheinen-
„Derfflinger" sein, so ist w ovei oie| rt w w. w ^-. M "
die „Queen Airry" für uns.
-verlören wir den „Jndcsattgable'
'wärtig nicht als erstklassige Einheiten rangieren. __
.Schlachtschiff der „Wessialen"-Klasse nmr dem Verluste eines ieden, - c o- rr - r „ , r - -.
der beiden Schiffe vergleichbar. Tie Panzerkreuzer Black Swan" 'Olcrem r^alle erwarten können, daß unsere geiamte Flotte ver-
,Defence" und „Warrivr" gehören zu den Schifseu dritter Ord-4 und daß der Feind mit einer großen Anzahl
Eg, die aber den deusichen gleicher Art weit überlegen sind IÄÄ* ^
fett hing von zwei funkelnagelneuen deutschen' leichten Kreuzern I ^vcrlor en^ h aben, UTenn unsere große Flotte sic zu
nämlich der „Wiesbaden" und der „Elbing" ist für den Feind ^Echerdenden Kampf hatte zwingen wnnen. aber sie konnten
ein viel unangenehmerer Verlust
(Sic! Rur sind leider von diesen Kreuzern sckion eine Anzahl vorweg auf den bvtten vf the sea geschickt). Tie Ber
V ftJUUiyvu luiulch, uLf.l HC rounren
He Äerluste "der"Äer-s^01 nach ihrem Lasen zuruckkehren. Wenn diese .Konstruktion der Tat-
eil wir die . .. 1% . w
.haben wir auch gewonnen. Unsere Flottillen suchten seit langem
Zerstörer I - u '‘ ,u “ nsvcjc .uvafi
scheinen ungefähr gleich zu sein,' und weil wtt 'di^Stärkeren sind g'entspricht, dann haben die Deutschen ihren baben wir au-cd aewonnen U-nb»i-o _ l! st rate g i j ch en ^icg dem besseren Aufklärun gs
nach einer solchen Oielegen heit. 3. Das Verhältnis unserer Ueber- t?nnt Zeppe
legenhett ist in keiner Weise verändert. Die Entsendung von, I ^ berührt unsere Herrschaft zur See nicht
Tsruppen nach dem Kontinent kann mit der größten Freiheit fort
gesetzt werden, ja, der erschütternde Zustand der deutschen Flotte bietet uns um so größere Sicherheit. 4. Das unsichtige Wetter .der Einbruch der Nacht und der Rückzug des Feindes vereitelten die hartnäckigen Bemühungen unserer vorzüglichen Kommandanten Jellicoe und Beatty, eine endgülttge Ensicheidung zir er- -pmngen. Obwohl es unmöglichl war, die deutsche .Hautztslotto ^dazu zu zwingen, eine Schlacht anzunehmen, so sind die Schlüsse
rn nennenswerter Weise, aber sie zeigt deutlich die Csifahr der deutschen Luftschiffe. Wir haben uns die ganze Zeit über allzusehr mit Zahlen einschlafern lassen, aber die E-ofahr liegt nicht bei den Zahlen, jondern in dem^ besseren Ausllärutrgsdienst und in der besseren Gelegenheit zur Ueberrumpelung. Eine sofortig-- verständige Vorsichtsmaßregel gegen eine solche Gefahr ist die Konzentration unserer Streitkröfte, selbst wenn dies mit einiger Gefahr für die Häfen der Ostküste verbunden wäre. Im Grunde ist also das Gefecht für Jellicoe auch keine große Ueberraschung gewesen Ab
xu denen man gelangt ist, doch von allergrößter Bedeutung Es \foi5wh 'v£r 12 Sl, Mvejen Ab-
!rind icfct fiuf beiaen Seiten alle ■ >. I Ucttlidt tvar die ^iglilche Flotte geteilt worden, gerade um das zu
<Ar£*J?r%en , U in der Zat Men ist. SBemt die Vorkeh-
irtvt cniortni Via n f«. m r to ? n geworden sind, dann müssen
-Maßstob an ■hr&tätfr bcT;&äTnS mtb M f, - e I|W s cr^m.Ü > D ^r a.afotKm ma& nach dem Kriege sofort
^ die l^e Itnsnhechert »er s^ defÄrL UnLle^lhÄt I näZich^in EZ ?n» dÄ"^Änd! ^
'J o ;i ö p !i, 3. Juni WTB.: AlNiüch wird gemetv^'i: ?-Ller - e? negs.'chiffes „M a r l b o r o u g h" wuroen ge- rettet, alte anderen Offrziere sind verloren. Der Kommandant d.'s Schiffes n v i n c i b l e" und ein Leutnant wurden gerettet* a^Ic anderen «ind verloren. Alle Offiziere der Schiffe „Jndcscrti- l e". „Defence" und „Black Prince^ sind verloren Jxi\t Offrzrere des Schiffes „Warrior" wurden gerettet.-
Tie amerikanische Presse.
< ®' jk-JÖ 1 ™ /WTB. Nichtamtlich.) Funkspruch von
dem Vertreter des WTB. Die Zeitungen roidmen dem deutschen 'l k g e, der das ganze Latid elektrisiert fort, tnehr als drei Volke Seiten, sie machen keinen Versuch, den furch! varen Stoß zu verkleinern, der dem englischen e e ,t o l z v ersetzt Word e n s c i Die Ueberschristen, die über die ganze Breite der Seite laufen, laiiten: „Tie Deutschen zcr- Flotte!" „England verliert die größte See- lcrlacht der Welt!" Die „New Port Times" sagt: Bei dem ersten großen Zusammenstoß zwischm den Seestteitkräitcn Deutich- tarros um. Englands erlitten die Ettgländer eine Niederlage. Vcr- antworllich dafür ist die Sttategie, die Taktik und die Ausbildung rlr im,t1 ^s Glück. Das Ereignis muß den Englischen See-
gotz dampfen und die Deusichen ermutigen. Dies ist die erste große ?Ür in diesem .Kriege und sie ist kxm Engländern
schlecht bekommen. Das Blatt erinnert weiter an den Ausspruch L hur chiills, die EnglÄrder würden die Deusichen, wenn sie nicht aus dem Kanal von Kiel heraus kämen, gleich Ikatteii ausgraben.
T>re „p r t b u n e" nennt das Ergebnis "des Kampfes einen^ k l a r e n S i e g von noch nicht« bzusehender Größe und jagt werter, das Ereignis würde in England größte Bestürzung Hervorrufen . GS sei klar, daß die brittsche Flotte nicht überrascht worden ser.
- r _J* e e lo Bork World" sagt: Die Deutschen haben die größte Seeschlacht der G?sckstchte gcwotmen. Die deusichen Bcrllsite ^Estststg im Vergleich zu der englischen Flotte. Es ist Har, daß Die orttische Flotte von ihrem (siegelter iüedermanöveriert, zusammen geschoffen und niedergefochiten wurde.
„S u n" sagt: Die deutsche Flotte ist heransgekommen und hat emen glanzenden Sieg esittitten.
Glückwünsche.
Berlin, 3 Jstni. (WTB.) Wegen des Seesicges unserer Msttte an der iütlcrndischen Küste hat zwischen dem österreichischen Minister Baron v. B'urian und dem Reichskanzler folgender Telegraurmwechsel stattaefuuden:
Semer.Exzellenz dem ReiMkanzler v. Betbmann Hvll- weg Berlin. Ich bitte Eure Exzellenz, anläßlich des herrlichen' Elften ^die deusiche Flotte mit wuchtigem Schlage gegen überlegene englische Stteitkräfte erfochten hat, meine fteudvollen gno aufrichtigsten Glückwünsche, sowie den Ausdruck meiner Bewunderung entgegennehmen zn wollen. Burian.
Seiner Exzellenz dein Minister Baron Burian in Wien. Eurer Exzellenz danke ich von Herzen für die gütigen Glücttoünsche ^ ll^listen Ruhniestat der deutschen Marine, die das gesamte deutsche Volk mtt Stolz und Freude erfüllt hat. Gott schenke der Wehr unserer verbündeten Reiche zu Lande und zu Wasser weitere ^bga Bet hm an n Hollweg.
. Berlin. 3. Juni. (WTB.) Wie die „Norddeusiche Allge- meine^ Zeitung" mitteilt, richtete der 'Reichskanzler an Heu Chef der Hochseeflotte folgendes Telegramm:
Euere Exzellenz bitte ich, die herzlichen Glückwünsche zu dem herrlich.eu Erfolg der Hochseeflotte zu empfangen. Stolz und Begeisterung erfüllt ganz Deusichland, daß es nunmehr auch unserer olotte vergönnt war, dem überlegeueti Feinde, der sich für unüberwindlich hielt, mit wuchtigein Schlage zu zeigen, was Deusichlands Seemacht ist und kann. _ Das Vaterland sichelt Dank.
Der Chef.der Hochseeflotte erwiderte:
Euere Exzellenz bitte ich, den wärmsten Dank der Hochseeflotte entgegenznnehmen, für die an uns gerichteten erbebenden Glück- wunsckiworte. Die Freude des Vaterlandes, der Euere Exzellenz Ausditick versieben haben, gibt 'uns die Hoffnung, ein Stück haben beisteuern zu düsien, zn Deusichlands Geltung in -der Wett. Diese Hoffnung ist unserer Flotte Inhalt und Ansporn für die Zukunft Dresden, 3. Juni. (WTB.) Auf das bereits veröffentlichte Telegramm des Königs an den Kaiser ist folgende Antwort, ein gegangen:
Seiner Mafestät dem König von Sachsen, Wachwitz. §>erzlichen Dank für Dein Telegramm anläßlich der schönen Erfolge der Flotte in der Nordsee. Ich soeiß, wie Du mit mir empfindest bei diesem Ereignis. Hast Tu doch imnrer der Enttvrckluug unserer Seemacht das wärmste Interesse entgegeug-ebracht. Wilhelm.
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Ein deutsches Dementi.
Berlin, 4. Juni. (WTB.) Jin ausländischen Zeitungen ist die Nachricht verbreitet worden, daß zwei deutsche Zeppeline durch Brand beziv. Absturz im Anschluß an die Seeschlacht im Skagerak verloren gegangen seien.
Wie wir hterz-u von zuständiger Stelle erfahren, ist die Nachricht flei erfunden. Es ist kein deusiches Luftschiff verloren.
Kundgebungen in Oefterreich-Ungarn.
Wien, 4. Juni. (WTB.) Aus Anlaß des deutschen Sees ie^es haben die öffentlichen und viele Privatgebäude FlaggenschiMick angelegt. Aus demselben Anlaß fand in Reichenberg Zapfenstreich dm: dortigen Militärkapelle statt, wobei es zu begeisterten patriotischen .Kundgebungen und zu Kundgebungen für das Deusiche Reich und dessen Marine kam.
Budapest, 4. JUni. (Zf.) Zu Ehren des ruhmvollen Seesieaes der deusichen Flotte hat Budapest Festgewand angelegt. Die ganze Stadt, alle Straßenbahnwagen sind dekoriert. Abends durchzogen mehrere Militärkapellen, begleitet von ei,rer großen Menschenmenge, die Straßen und brachten Hochrufe auf den deutschen Kaisei und den Bundesgenossen aus.
Französische Beurteilungen der Lage vor Verdun.
B e r n, 3. Jwn. (WTB.) Die Mititärkrittker der P a r i s e t Blätter weisen sämtlich aus den ungestümen Vorwärtsdrang der deutschen Sturmkolonnen vor Verdun hin. General Bertheau warnt davor, etwa ein Mchlassen der deutschen An griffe zu erhoffen. Tie Deutschen würden ihr Ziel verfolgen und ihre Energie, wenn das noch möglich sei, noch furchtbarer verstärken. Man inüsse auf eine Verdoppelung ihrer Angriffe gefaßt sein. Tie 'Deutschen gäben einen neuen Beweis ihrer Zähigkeit, und das alles unter einem Geschützfeuer, das trotz der voran- gegangenen schon schrecklichen Beschießungen ohne Beispiel dastehe — Oberstleutnant Rousset hebt die U ebe r le g e n h e i t des deutschen Materials l)ervor und vergleicht die Offensive bei Verdun mit desienige?! in Südtirvl, um dann festzustellen, daß bei den Gegnern völlige Einheillichkeit in der Lcittcng bestehe. D ie Lage sehe ziemlich ernst aus. — „Ecko de Paris" unterstreicht die Beobachtung, daß unter den deusichen Hammerschlägen, die sich täglich mit ivachseiider Heftigkeit wiederholen, die französische Linie habe zurückgenomnreit iverden müssen. Geduld sei vonnöten. Tie Vorbereitungen zur Offensive seien bet Russen, Engländern und Franzosen im Gange. — „Petit Journal" fordert die Russen wieder deutlich auf, mrs der Schwächung des Gegners Nutze,« zu ziehen.
Italienischer Ministerrat.
Bern, 4. Juni. (WTB.) Dem „Corrieve dellcr Sera" zufolqe ist Dalandra gestern früh 10 Uhr nach Rom zurück gekehrt. Er rief sofort für 1/26 Uhr einen Minister- rat zusammen, in dem fast ausschließlich Salandra svrach. Nach einem Ihsstündigen Ministerrat besprach sich Salandra besonders noch mit S 0 n n i n 0 , C i u f s e l l i, D a n e 0 und Carcano. Einem an die Messe gegebenen Bericht Molge


