wtrvich Ernst bctmft machen nx*&err, p^ife [obafi> ch« Pw- hjjfitoii den Höhepunkt erreicht hat, wxklich so festzusetzen, daß der 6var<vl anär den minderbemittelten Kreisen der Bevölkerung zu- aönqUd) wird. Der Spargel zeig-t Fle Mängel rmd Borziüge.der «evrüseualMmq geradezu wie ern SchulLei,prel. Sern eigentlicher «ivrwert ist natto-gemäb nicht gootz, da die Stengel zu itbcr 00 Prvzrnrt aus 2Vasser bestehen. Trotzdem r,t mich sein eigentlicher Gehalt an NährsuLstauzen nicht zu verachten, da er immer- lün noch in Betracht kommende Mengen tx>it stickstoff-freien Nähr- toffcn enthält, und sein Eiweißgehalt, auf die Trockensubstanz be- v^hnet größer ist als der der meisten anderen frischen Gemüse. Beson^rs zu beachten beim Spargel ist aber der außerordentlich hohe Gehalt an Mineral stoffen, unter denen wieder der .Kalk und das Eisen am wichttgsten sind. Die Asche des Spargels enthält durchschnittlich fasst 11 Prozent Kalk und fast 4 Prozent Eisen. Es ist ja bekannt, wie ungemein wichtig gerade Kalk und Eisen für die (Gesundheit des Körpers, insbesondere für das Gedeihen der Mnder sind. Auch der Phvsphvrgchalt der Spargelasche ist hoch; er beträgt fast 20 Prozent. So ,i)t denn der Spargel wirttich. am Maßstab aller Genrüsenahrungi gemessen, ein außerordentlich wertvolles Nahrungsmittel. Aber wichtiger als der eigentliche -Mhrwett ist auch bei ihm nne bei allen Gemüsen der Geschmackswert. Und darin liegt auch Wohl zurzeit seine liauptsächliche Be- batfuTtg. Denn ernähren können sich auch breitere Schichten der Bevölkerung noch; aber der Kreis der so wichtigen Möglichkeit der Abwechslung in der täglichen Kost ist gerade in der letzigerr Zeit außerordentlich verringert, da gerade die wichtigsten Oenußmittel der breiter: Schichten, nämlich F-ett und Fleisch, sehr knapp sind. Unter solchen Umständen gewinnt die Bereitstellung eines so hervorragenden Genußmittels, wie es der Spargel ist, einen Wert, rvie er ihn in Friedenszeiten niemals erlangen könnte. Der Spargel kann in mannigfachster Weise zu bereitet werden, aß verschiedenen Suppen, zu Puddings, als Salat usw. Aber die beste und wohlschmeckendste Zubereitung wird wohl immer die bleiben, den Spargel einfach in Salzwasser zu sieden. Es sei dabei bemerkt, daß die hauptsächlich in Norddeutschland übliche
Vorstellung, man könnte gekochten Sparget nicht ohne Butter genießen, durck>ans irreführendest. Frisch gekochter Spargel schmeckt auch ohne jede,: FettMsatz so vorzüglich, daß die Butter wirklich
völlig entbehrlich ist. . r . a r .
** Spargelverkauf. Infolge eines Versehens sind an Stelle der bestellten grünen Spargelbezugskarten blaue Karten geliefert worden. Hierdttrch tvurdett bisher Pllßoerständiiisse hervor- qerusen. Es sei darauf hingewnse.,, das; es lueifee, blaue und gelbe Spargelbezugskarten gibl. Künftig ivird bet Bekanntmachungen hierauf Rücksicht genottunen iverden. Aip 19. d. Mts. werden die Ailsgabetaae für Svargel nocl ^als bekannt gemacht.
Meteoroiogifche Beobachtungen der^ Stat ion Giehen
Mai
1916
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0
Sonnenschein
Höchste Teinperatur am 17. bis 13. Mai 1916: -f- 23,3*0. Niedrigste „ „ 17. „ 18. „ 1916: 4- 7,9*0.
Niederschlag 0,0 mm.__ _
AirchUche Nachrichten. Israelitische Neligisnsgememde.
Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Aulage).
Samstag, d e n LO. Mai 1916: Vorabend: 8.30 Uhr — Morgens: 8.3O Uhr. Abends: 9.30 unb 10.05 Uhr.
Israelitische Neligionsgeselljchast.
Sabbatfeier arn 2 O. Mai 1916:
Freitag abend 8.2O Uhr. — Samstag vorm. 8.30 Uhr. Nachmittags 4.O1- Uhr. — Sabbatausgang 10.05 Uhr. — Wochengottesdienst morgens 6.00, abends 8.30 Uhr.
Drucksachen aller Art Ausstattung stilrein u.preiswert
- die BrüUI’scheUniv.-Oruckerel
Amtl icher Teil.
Bekanntmachung.
In der Zeit vom 1. bis 15. Mai wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Brieffnappe, 1 kl. Portemonnaie mit Inhalt, 1 Brosche, 2 Portemonnaies Mit Inhalt, einige Papiergeldscheine, 1 Kinderspielzeug.
verloren: 1 gold. Kettenarmband, 1 braunledernes Portemonnaie mit höherem Geldbetrag, 1 großes braunes Portemonnaie mit 28 Mark, 2 Zehnmarkscheine, 1 silb. Brosche mit Bernstein nebst Anhänger mit Bernsteinkügelchen, 1 schwarze Damenhandtasche (Inhalt: Portemonnaie mit 40 Pfennig, 1 Taschentuch und 2 Spiegel), 1 silb. Uhr mit langer stlb. Kette, 1 gold. Dmnenuhr mit Lederarmband, 1 schwarzer Beutel mit Taschentuch. t __
Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.
Tie Abholung der gefundenen Gegenstände kann an jeden Wochentag von 11—12 Uhr vormittags und 4—5 Uhr nachmittags bei Unterzeichneter Behörde, Zimmer Nr. 1, erfolgen.
Gießen, den 16. Viai 1916.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Hemmerde.
Oewinn-Ätiszög
der
7 . Prcossisch-SödcJeutschen (233. Königlich Prenss.) Klassen-Lotterie
» EtMva. XL QeinmffBtaK. 18 . Mai 1910
«lud vw*A gt«tah nd nm Ja etn«r mX w ta 4ra beides Abtefloae«!
h hohe Oe- 8
r die Lo*e 1 n I nad 11 I
(Oha* O^rlkr.) ia 4«
CNachdruck verboten.)
worden Gewinne Ober
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97123 107807 110256 123931 143983 163728 154480
183171 184098 156448 166909 170602 171641 175753
177714 179808 186463 191289 198028 193154 201397
208106 203369 208674 212206 214263 217685 220941
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I8B70 18S10 28083 27780 27864 30977 32631 35589
48881 48408 49695 54814 62048 63296 88845 70537
71067 76300 88430 84898 96823 87326 95069 100127 102123 102274 102428 100270 111126 111965 112819
1142T7 116217 110868 118798 121236 121823 126390
L32067 136314 137542 137942 139639 141163 142621
144869 150659 151273 152712 155777 167414 161438
£81923 1£1*32 161997 166780 171181 171771 172700
174787 177057 182871 193290 200079 206705 212445
217053 217483 217640 219004 221207 228252 231740 232237 232639 170 Gewinne za 600 M 8756 9209 11168 12860 15065 1S9T8 19786 20428 21801 21914 30066 30236
32653 38127 38616 39819 43389 46162 64061 54930
55506 57X69 67622 62362 62366 85071 66009 68312
08703 70104 72118 74160 80444 82840 86835 87662
91980 «311 05642 08793 07459 102228 102527
*86710 22JÖ3S4 112018 112243 117246 229296 132450
132867 130083 141474 147844 150862 150892 164817
168280 104353 171527 171991 176840 176027 177860
170307 178573 184430 126618 189117 190079 196828
197073 200X99 20842 0 209437 213097 215072 216306
817040 218310 22421 1 225298 226670 227014 232603
a Gmrtnam *rx 5000 M 90018 138380 84 Gewinne za 3000 M 3519 6702 11073 13288 15833 27X0» 29338 30327 83125 40453 44409 47830 65523 53009 64019 88402 86105 90893 91550 92013 112060 XI2504 113669 131343 136444 130137 146773
162334 150353 100600 182884 180830 167966 177912
2*1074 1*1736 210466 231172 225278 227990 228010
4649
27493
60850
77574
115011
134404
152448
169987
190441
207938
212317
Am nächsten Sonntag, nachmittags S U± Uhr:
in Eberstadt bei Lich.
Festredner: Pfarrer Schrimpf von Hirzenhain.
Auswärtige Gäste herzlich willkommen!
3872D
Der Kirchenvorstand.
Bilanz oora 31. Septe 1015.
164 Gewinn« an 1000 U 1290 2200 3679
11979 13065 13413 16476 23353 26408 •7930 436*1 47082 49284 50196 63362 53614
90*89 62508 03002 72683 74725 74762 76818
73353 87302 «746 99340 101506 108212
1X7808 1X8130 120821 128707 127266 127342
1*76X6 138536 143210 147730 151108 161106
154656 167147 189184 107323 167748 167838
176*13 178578 177030 180266 180619 180926
194353 1*7989 200512 201504 202831 203921
288827 208282 208771 209406 210056 211747
815148 220312 222120 231070 233362 ZfA Gewinne zu 600 M 1940 7461 0X49 15*32 16102 19106 20426 22878
25069 2*166 33105 34105 34274 35219
38576 48401 43607 44354 45181 49376
63243 68562 60376 60440 00641 61805
64467 64663 68020 72219 72260 81928
98511 90882 92656 06662 093S0 102804 104060 U9TO4 110072 112507 113089 114608 121638
125110 128923 727190 125960 128503 143749
158382 153373 156268 157310 159447
138363 268653 160016 ,160237 172006
17*958 17953« 183296 184285 184537 184811
187144 787585 100228 100362 193732 194654
208017 204022 213369 213457 214150 214060
828845 223221 224273 225686 226074 228128
10068
23188
10960
23766
35828
66730
62864
83988
104613
123008
145877
165695
172195
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Ausstände
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683163.11
12615.02
30294.—
28758.45
478.70
14195.83
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4079.09 Zuweisung aus dem Reingewinn p. 1914 300.— Beitrittsgeld 5.-4384.09 Spezialreservefonds 4804.30 Zuweisung aus dem Reingewinn
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Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1914 25
zu.—
ab..-
Stand der Mitglieder Ende 1915 .... 25
Die Haftsumme betrug pro Mitglied 1000 Stand der Haftsumme Ende 1915 25000 „
Die Rechnung liegt 8 Tage lang im Kassenlokal des Rechners zur Einsicht der Beteiligten offen. Der Vorstand der Spar- u. Leihkasse e. G. m. b. H. Großerr-Buseck
Schwalb Schmidt Stephan
Direktor Rechner Kontrolleur.
Generalversammlung
Montag, den 29. Mai, nachmittags 4 Uhr
bei Gastwirt Karl Siegfried in Großen-Buseck.
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1. Rechnungsvorlage
2. Beschlußfassung über Verwendung des Reingewinns
3. Verschiedenes.
Für den Aufsichtsrat Konrad,HofII. [3865
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Unter der Voraussetztrng, daß regelmäßige Lieferung erfolgt, werden Svargeln abgegeben gegen Vorzeigung der Ausweiskarte in
gelber Fnrbe am 18. »nd 27. Mni weißer „ „ 20. „ 25. Mai blauer „ „ 16. w 23. Mai.
Die Ausgabe erfolgt jedesmal nachmittags zwischen 2 und 6 Uhr im Hause Neustadt 61 Nach 6 Uhr erfolgt freihändiger Verkauf des etwa noch vorhandenen Restbestandes. Verspätetes Eintreffen von Lieferungen wird durch Aushang istehe Karte) bekannt gegeben. Zwecks Ersparung von Bindematerial wird ersucht, zum Avholen der Svargeln Körbe oder dergl. mttzubringen. [3861B
Gießen, den 16. Mai 1916.
Der Oberbürgermeister.
Keller.
Grasversteigernng der Stadt Giehen.
Die Stadt Gießen läßt Samstag, den 20. Mai d. I., folgende Grasnutznngen öffentlich meistbietend versteigern :
1. vormittags 9 Uhr an Ort und Stelle die Grasnutz nng vom Friedhof ain Rodberg für das ganze Jahr;
2. v o r nt i t 1 a g s 10 7* Uhr an Ort und Stelle die Grasnutzung von den Wiescckböfchnngen für das ganze Hahr. Zusammenkunft in der Hammstraße nm Eisenbahnübergang;
3. vormittags 1 0 V 3 ’ Uhr in der R c st a u r a - t i o n von Mk e l ch i o r Schäfer Witwe, Kaiser- Allee 4, die Grasnutzung von den Waldwegen für das ganze Jahr;
4. vormittags 11 Uhr an Ort und Stelle die Grasnutzung vom Friedhof auf dem Rrrh -1 rungsberg und von den Anlagen vor dem Fiedhof für das ganze Jahr.
5. vormittags 11 1 j U h r an Ort und Stelle die Grasnutzung vom O b st v a u in st ü ck b c i der Kaserne zur einmaligen Aberntnng:
6. n a ch m i t t a g s 4 U h r an Ort und Stelle die
Heugrasnutzung von I 4 Va Morgen Wie f e n Nn-. 8; bis 17 im A l t e n 1 rs ch an d er G rü N'b»e rett f S.^rLß e , f , , .


