Ausgabe 
8.5.1916 Zweites Blatt
Seite
2
 
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rmi» wenig verändert. DageUen warm am Anlagemhrkt deirt- 1Äe Ml«eiben. namentlich 3 0 0 m Werte gebessert imb von fremden Staateanleibal Serl^.l, Rnniänier, Russen, Javaner und Argen- tiner- beseuigt. Italienische Werde waren flau und teilweise erheb­lich niedriger, auch Griechen schwächer. Geld war weiter flüssig. Prrvatdiskonren stellten sich ans 4V?% und darunter

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Höchste Temperatur am 6. bis 7. Mai 1916: -f- 20,6'0. Niedrigste . 6. . 7. .. 1916: +11,0*0.

Niederschlag ,6 mm.

Amtlicher Teil.

Bekanntmachung.

Betr.: Regelung der Beschaffung, des Absatzes und der Preise von lebendem Vieh.

In Abänderung der Bekanntmachung des Oberhessischen Vieh­hand els Verbandes vom 22. April ds. Js. «Gießener Anzeig er Nr, 98) bestimmen wir mit Ermächtigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, da st beim Weiterverkauf von Schafen an die Ver­trauensmänner des Verbandes zu dem beim Landwirt oder Mäster bezahlten Preise in Zukunft ein Aufschlag von drei (anstatt fünf) Prozent gewährt wird.

Gießen, den 6. Mai 1916.

Großh. Provinzialdirektion Oberhessen.

Tr. U s i n g e r.

B c t r.: Wie vorstehend.

An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Großh Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie in ortsüblicher Weise veröffentlichen.

Gießen, den 6. Mai 1916.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I. B.: Hemmerde.

Bekanntmachung.

B e t r.Sperrzeit für Tauben.

Auf Grund des § 9b des Gesetzes über den Belagerungszu-' stand vom 4. Juni 1851 bestimme ich für den mir unterstellten Kvrpsbereich und im Einvernehmen mit dem Gouverneur> auch für den Befehlsbereich der Festung Mainz:

Das Ausfliegerklassen von Tauben, auch Militärbrieftauben, aus ihren Schlägen wird hiermit bis zum 1. Juni ds. Js>. ver-, boten.

Zuwiderharrdlungen werden mit Gefängnis bis zu einem Jahre, bei Vorliegen mildernder Umstände mit Haft oder Geldstrafe bis zu 1500 Marc bestraft.

Ter Kommandierende General Freiherr von Gall, General der Infanterie.

An den Oberbürgermeister zu Gießen. Großh. Polizeiamt Gießen und die Großh. Bülgermeistereim der Landgemeinden sowie die Großh. Gendarmerie des .Kreises. Vorstehende Anordnung ist alsbald ortsüblich bekannt zu machen.

Jede Zuwiderhandlung ist anzuzeigen. Gießen, den 5. Mai 1916.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I. V.: öemmerbe.

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