Ausgabe 
3.5.1916 Erstes Blatt
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Im Kampf für sein teueres Vaterland erlitt am 20. April den Helden­tod unser heissgeliebter, guter, treuer, einziger Sohn und Bruder, Enkel, Schwager, Neffe, Onkel und Vetter

stud. agr. Eduard Römer

Unteroffizier (Offiziers-Aspirant) im Inf.-Regt. 118, 2. Kompagnie,

nach 21 monatlicher treuer Pflichterfüllung im Alter von 24 Jahren.

In tiefem Schmerz:

Familie Lehrer Römer Familie Lehrer Simon Ww. Familie H. Heß !i.

Auf Feindesboden, schwer und müde, Sank hin dein Haupt zur letzten Ruh, Fürs Vaterland gabst du dein Leben, Schlaf wohl, du wackrer Streiter, du. Warst noch so jung,starbst viel zu früh, Wer dich gekannt, vergißt dich nie. Doch liegt es in des Höchsten Plan, Was Gott tut, das ist wohlgetan.

Wenn Liebe könnte Wander tun Und Tränen Tote wecken.

So würde dich im fernen Land Nicht fremde Erde decken.

Ruhe sanft, du treues Herz,

Du hast den Frieden, wir den Schmerz.

Münster, den 1. Mai 1916.

Wiedersehn ist unsere Hoffnung!

3461

Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß traf uns unerwartet die tieferschütternde Nachricht, daß am 20. April unser lieber, guter Sohn, Bruder, Schwager und Onkel

Befreiter WHheiru Henkeln

Inhaber der Hessischen Tapferkelismedahle 2. Kompajjnie, liifunterle-Regiment HG

im blühenden Alter von 24 Jahren den Heldentod fürs Vater­land gestorben ist. . 3479

In tiefem Schmer»:

Familie Ludwig Henkelmaim I.

Heinrich Fischer

Wilhelm Stephan

Wilhelm Lepper.

Staufenberg. Lollar, Gießen. Alten-Buseck, im Mai 1913.

Auf Feindesboden, schwor und müde, Sank hin dein Haupt zur letzten Ruh', Fürs Vaterland gabst du dein Leben, Schlaf wohl, du wackrer Streiter, du. Warst noch so jung, starbst viel zu früh Wer dich gekannt, vergißt dich nie.

Doch lieg es in des Höchsten Plan,

Was Gott tut, das ist wohlgetan.

Wenn Liebe könnte Wunder tun Und Tränen Toto wecken,

So würde dich im fernen Land Nicht fremde Erde decken.

Ruhe sanft, du treues Herz,

Du hast den Frieden, wir den Schmerz.

Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss traf uns unerwartet die tieferschütternde Nachricht, dass am Gründonnerstag mein innigstgeliebter, braver Sohn unser lieber, guter Bruder, Schwager und Onkel

Reservist Ludwig Scheid

2. Kompagnie, Infanterie-Regiment Nr. 116 Inhaber des Eisernen Krenzes II. Klasse

iin blühenden Alter von 25 Jahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist.

In tiefem Schmerz:

Die tieftranernde Mutter und Geschwister Mario Scheid Ww.

Familie Karl Rück Familie Heinrich Scheid IV.

Familie Baith. Dort, Vize-Feldwebel, zur­zeit verwundet Familie Heinrich Scheid, Milchhändler, zur­zeit im Lazarett

00366 Familie Heinrich Schaaf,

Oer vom 1. Mai 1816 ab gütige

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Grossen-Buseck und Giessen, den 2. Mai 1916.

enthaltend die Fahrzeiten der auf den Statfewm ßteSen, Frankfurt am Ma!n y Kassol, Marburg, Friedbarg, Lellar, Londorf, Fronhausen, Wetzlar, Koblenz, Köln, Fulda, Als­feld, Grünberg, Gelnhausen, Nidda, Schotten, Hange«, Lisk, Lauhach, Butzbach, Stockheim und Gedern aukommonden und abgehemten Eisenbahnzüge, sowie die Fahrzeiten der Blefcartaibahn, tet »Ä in der Gesvhätt,-

erschienenundzu stelle d.Gfoftener

dem Preise von maMmmmammmmam Anzeiger« vor­rätig und kann auch durch dio Austräger bezogen werde«.

Danksagung

Für die vielen Beweise Herzlicher Teilnahme an dem schweren Verlust meiner lieben ssrau, unserer guten Mutier, Schwiegermutter, Groß- mutter, Schwägerin und Tunte, sagen mir hier­mit allen denen, die bet der Beerdigung anwesend waren, unfern innigsten Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen

Milbelm Keil und Kind

Familie Karl Bölzel-

nevst allen Angehörigen.

Wieseck, den 3. Mut 1916.

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Ludwig Lszaros

Fernssjirceh.

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Mitgliederversammlung

Lsrnrerstag, den 4. Mai, abends & l /t Uhr, in der neuen -lnla der Universität:

Tagesordnung: 1.Vereinsangelegenheiten 2. Vortrag des Herrn Lazarett-Pfarrers Keller über:Heer und Heimat, Er­innerungen und Ermahnungen" :: u ::

Der Bsvstarrd l4f0 v

Seit längerer Zeit werden auf der Kopprl- fifcherei Lollar dauernd Fischereigerätschaften mut­willig zerstört, Neusen entfernt, Schiffskasten auf­gebrochen, Negierleinen abgeschnitten, die Schiffe voll großer Steine gepackt, damit sie versinken müssen und dergleichen. Zahle obige Belohnung dem­jenigen, der mir die Person so nachweist, daß ich dieselbe gerichtlich belangen kann.

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