"' ^u.dic öer deuttchen Reichstagsabgcvrdneten betveist, stster i-c? mrd imri> »virhrend des Krieges sorgsam MFsgebMit.
^ Der rüi'lrsche Mcinister des Äißern bar, wie die „B o s fisch e ^ tg/'se.reibt, durär markige Worte die Lügen wtgeschwgen, die von llmnmnttgfciüen aimfchni Deuttckstmrd und seinen Derdündcwn zu ^ gb.-en Normten. Er tzar drs Angebv!. ixrs die Enknite der Türkei ernit uiachrc, dem Angebot gegenüber gestellt, wcrch dessen Annabme o.ne Türken die Verbündeten Deutschlands und Oesterreich- llngarns geworden sind, und damit seinem, eigenen Volke deutlich Icreist, wcsl-alb die türkischen Staatsmänner mcht anders handeln lLmnten. als sich den Zentral inächten zn verbürlden. Gleichzeitig aber htt er der Welt gegenüber dargetwi, lvelcbe ticswurzelnde ^:ueress^igemernschuft zwischen Deutschland und seinem Berbün d-eten besvcht.
Kvnstantinopel, 29. April. (Priv.-Tel., zs.) Die rn - - u t - el -Anc a ra eingebrackxte Beute ist noch nicht festgestellt. Urrter den Gefangenen befinden sich vier Generäle, £:* *P t? ^ J 1 * ^ c ,lnt ^ ^ ^ 0 inbis che Offiziere. Der tür- n ^ ^brrromTnarchierendc Haftl Pascha lieh dm Gene-a! Towns
hmd im Besitze seines Degens.
Die deutschen Parlamentarier in Konftantinopel
^ 29. April. (WTB) Die Abreise der
dr'utschen Parlamentarier mit dem heutigen Balkanzug vollzog w l>cnfii»iirbigcn Kundgebungen. Frhr. v. Ga mp gab in
ferner Abschiedsrede die eben eingetroffene Nachricht von dem .valle von Knt el Amara brLurnt, die. obwohl lange er- ^vartet, surrst freudige Ueberraschung heriwrries wegen der Voll- Ulmse gkctt des ^reges und der Zahl der Gefangenen. Der Zug fuhr unter den stürmischen Zurufen einer beweaten Menge aus, unter der hch ein Adfutant des Sultans, der Kammerpräsident, Mitglieder des Komitees für Einheit und Fortschritt, hohe Beamte m Zivil und Militär, als Vertreter der deutscksen Botschaft L.ra^)man Weber, Generalkonsul Mertens und viele andere befanden.
Das gleichzeitige Eintreffen der Nachricht von der Versen- rung eines engli schen Ad m iral sch i s f es im Mittel- die Begeisterimg. Tie Stadt ist reich beflaggt. Die 'Bevölkerung veranstaltet Fveudenkundgebungen. Die Nachricht b'trlle von Kut el Amara, der hier unverzüg- ^ bekannt wurde, verursachte in der ganzen Stadt großes Aufsehen und ungeheure Freude. Es wurde sofort ST? 6^6gt- Die Freude ist umso gerechtfertigter, als es sich feit '-k^ginn des Krieges um die erste große Kavitulation einer <ngnsck«m Besatzung handelt un-d dieser Erfolg den Türkei vor- lbchalten war.
„ Kon st«ntinovel, 29, April, (WTB Nichtamtlick,) Tie deuttc^en Rerchstagsabgsordneteu, die gestern im alten Palast T o p- rapu frühstückten, wohnten heute dem Selainlik bei und wurden zodann vom Sultan empfangen. Der Präsident der Kammer stellte jie dem Lultan vor. Der Sultan verlieh den Abgeordnete "Spahn und B a s se r m a n n den Großkordon des Medsckndieh Abgeordneten den Osmanie-Orden ziveiter Rbrsfe. Be: dem Empfange der Abgeordneten hielt der Sultan folgen^ Ansprache: „Ich weiß, den walken Wert des durch verfolgten Zieles Ku schätzen. Diese Shmpathinuno-' gebüngen werden nicht nur die ausgezeichueten Beziehungen, die bereits zwischen unseren Ländern bestehen, stärken und festigen, sondern sre sind von überaus großetn Nutzen für unsere gemeinten Zuklmttsmt-eresseu." Abgeordneter S P a h n - erwiderte: ^,Eure Maiejtät! Wir bitten Sie, unsere elnerbietigen Dankge 'suhle entgegenieehmen zu wollen für die Wldienz, die Sic uns 'zu gewahren geruhten, sowie für die hohen Auszeichnungen die Sie Lms zu verleihen die Gnade halten. Mit dem Gefühle der Freude öiird des Stolzes und mit dem Wunsche auf weiteres Wohlergehen «k^oer Maie,tai nehmen wir Abschied von Ihnen. Wir schätzen E- SlAcSich. daß unser Besuch zwischen den beiden Völkern
Die bestehenden Freundschaftsbande fester geknüpft bat:
Der Sultan erwiderte mit einigen Worßen.
Berlin . 30. April. (WTB. Nichtamtlich) Bei dem Fest-
ofcirü;M- ra i*** Reichstag sabgcordneten am
27-Aprrl kmünMe der Minister des Ae u ß er n H a li l B e i E «vorstehende Ratisizierurrg des deutsch-türkischen .B un d u rs v er träges an. ^^chon vor deni. Eintritt der Türkei ■-ff .den Erreg habedre Entente ihr Vorschläge qenvacht, die die .^ntegrrta: der. türkischen Gebiets verbürgten. Tic Türkei aber habe A ewutzc, da ß das durch den Pariser Vertrag geschaffene Garantie- ^ysrem eine druMnde Vormundschaft bÄieutetc. Im Gegensatz dazu ^ Bündnis zu gleichen Rechten längere Tauer r K 0 !“? l J tn und gegenseitigen Beistandes vorgeschlagen. Dre Türkei habe den deutschen Vvr- IcLag angenommen und dadurch ihre Unabhängigkeit wieder ge-
lodann die deutschen Vorschläge, KvirnUarkvnvention. des Aufenthalts rechts, fru Staatsangehörigkeit das gegenseitige Auslieserungsrecht und ^ und fand darin nicht einen Schat-
wT? Kaffbcktwnen, Mtsandte es ferner Delegierte nach Benin, wo fest vier Monaten Besprechungen staittsanden und nunmehr ein endMlttges Ergebnis erzielt wurde. Die Einzelheiten stl>ch Nicht nntteilbar, doch könne gesagt werden, daß dnit'che Konsuln in der Türkei dieselben Rechte und Bemguisse smlelpm, wrc osmamsche in Deutschland. Tie Untertanen beider ^anoer werden rn beiden Laridern gleiche Rechte haberr Die Be- ^lspielsweise England und Frankreich einander -.bff nnruns in den bevorstel^nden Konvention^: fff £&* Stacsten haben ftch^alsv aus der Grundlage gegen- festi^r -bhtung der Rechte der rwuverenität geeinigt mid trotz ^ Konventionen beraten und abgeschlossen, um ». .< künMgeu Beziehungen vor jeder falschen Auslvgmig zu sichern,
Kosig Ko«fta»ti« »nr> der englische General Mahon.
Berlin, 29. Aprst. lPriv.-Tel 1 Die R rr ^ M "
% U P n 'r ° fccr Befehlshaär de^engl^!
gruppen m Saloniki, hatte durch den englischen Gesandten Elliol um eme Audienz beim König Konstantin nachaesustn um mit bie^em über bie schwebenden Streitfragen zu beraten, ^ie Wwemng t?awbem (Wmibtett mit, ba& ber K-mig nTch^in bei &xg« fet mit Gkmerol Mahon über die militärischen, nach wmi«r vb:r^ie dipkunatychän Fragen zu sprechen ^
- 29. lPriv.-Tel.> Die „B. Z. a. M" meldet
aue, Amsterdam: Die Festlmibsausgabe der „Daily Mail" meldet aut Gnrna eines Berichtes aus Athen mnn 22 April ln,h O.i'.ecfaenUnb fe w bei dem Verband 63 Proteste
vandlnncpm eruqe-leqt hat. darunter au einem ^agc der letzten Woche allem sechs.
densschstlst. Dieser Punkt, sorvie des Problem für die Entsäiäcigung snr sdre durch den Krceg erlittenen Unbilden wurden einenr Ausschuß zur Vorvera tung überwiesen. Beraten wurde ferner der Plan etncr öe <5 ^ o!t- und Telegraph cngebühren, die Zernage uoer den mternationalcn Gütertransport und die wchassung eineS^ inlerrrLticmalen Patentrechtes unter den — Die Frachtenteuernng, zu der der französische Referent * ^Rkühcte, daß jetzt der Transport einer Tonne Kohle
-O? ch Casste nach Genua 112 Francs gegen 12 früher koste, ries die i t a l i e n i s ch e n A b g e o r dn e t e r: auf den Plan, die energi,ch aus die hurten Ovser hinwiesen, die dieser unhaltbare Zu- lyffr oosonders Italien auferiege und nachdrücklich forderten, daß die Alliierten schleunig»! Gege.:maßrege!n ergrisscu. Demgemäß wurde auch eme iLntschließung gefaßt, die die Beschlagnahme von tvandelsschisfen gegen »Entschädigung als ein notwendiges Mittel Mpschl uin durch wirtschaftlich? Einigkeit di. Widerstandskraft zum ^urchhalten bis zum höchsten Ziel zu sichern, c befaßte sich die Konferenz mit der Jnternationalisierungl
Gesetzgebung über^ Äandelsgesellschasten mit Maßnahmen zur Minderung dev Metallgeldumlauses durch Schaffung einer inter- - ^^^^^onskammer. Luzzatti entivickelte seinen tzlan erne^. internationalen Clearmg Öonse, iirdem er die Ein- ^^^L.^^rnationalen Scheckverkehrs zwischen Emissions^ k n ^l r t ait ^ ü ' Rußlands und Italiens zur VerUnderung der Kur^spekulatwn enrpfiehlt, , Luzzatti schloß mit einem deutliches stpVAl an England, »erneu s?-ltiierten nickt immer bloß mit ttmerlsen au» ihren Geldvorrat beizustehen, sondern an der Sck^lf- Mng ernes solchen Instituts tätig mitzuwirken. Sodann wurde ■ bes P vstscheckverkehrs und die Aufstellung
einheitlicher Grirndsätzc in der Ges-etzglbung, betreffend falsche Warenbezeichnungen bclMidelt. Auch die Frage der Bankerott-t Klange nach einer Unirersalisierunq ihrer Wirkung, ^chuetzlich wurde die Gesetzgebung bezüglich den Verlust uiid Dieb- Ualit von v>nl>abcrpav:eren besproch.m, deren Vereinheitlichung durch die wrrtschastlichen Interessen gesiorderst würde.
Rüstungen Schwedens und Norwegens.
^ S t o ck h o l m . 29. April. (WTB.) Meldung des Schwedischen ^.elegramm-Burem:S. Der von der Regierung verlangte Kredit ist mit 40 300 006 Kronen für eine Verstärkung des Dee- ^ b'-'^ hauptsächlich duvck Anschaffung von schwerer Artillerie, und von Naterral für dre Pioniertruppen, für die Intendantur und dre Ausru,tung des. Landsturms bes'timmt und mit 12 229 000 Kionen für die Verstärkung der Marine, davon vier Millionen zur Anlchaffung eines neuen TorpedobootsZerstörers und von Tauchbooten.
Kristian ia, 29 April. (WTB.) Dem Staatsrate ist der geheime und der öffentliche Haushaltsvoranschlag für Heer und Flotte vorgelegt worden. In dem geheimen Voranschlag sind für das Heer 12 282 400 Kronen, für die-Marine 2 320 000 Kronen aus- ges-etzt, ut dem öffentlichen 1002 300 bezw. 806 476 Kronen.
* * *
Die Wehrpflicht und das englische Unterbaus.
. ^ London. 27. April. WTB.i Unterhaus. Lony legte den von der Regierung ausgearbciteten Rckrutierungsplan vor.
drehte sich hauptsächlich uni 'die Einsrellurig der Achtzehniahrigen mrd bie Verlängerung der Dienstpflicht der Sol- daten, namentlich in der Territorialarmee, sie sich z-u einem vicr- lahrigen Straft verpftich eten und deren Dienstzeit abgclaufen ist Ear» on »agte, cs »er ausgeschlossen, daß die Bill in einer ein- 2 ^en Komml>».onsb:ratung erledigt »verden könnte, wie Lang es u fj. Printe sich gar keine ungerechteren, unlogii'ckerer,' und unvollstandtgetcvi Vorschläge denken, als die, welch' die Re- S^ung loeben gemacht habe. Die allgememe Wehrpflicht für alle »ei die einzig mögliche Lösrriig. Tie Negierung nehme geg.enüb"r ^n Burgerchltchlen erne Stellung ein, die jeden Maßstab^ verrücke. Vui Mann an der Front, der sich weigere, in die Schützengräben zu .gehen,^ werde erschossen^ Wer wenn ein Räunitionsarbeiter bekomme cr ftrnf Ästling mehr., Tie Einstellung der .. chizehnjahr^en lehnte Kstchener selbst erst vor kurzem ab und STÄ & züchtig. Leif Jones (Liberal' bekämpfte tr der Regierung, weil sie die teilweise Anwendung
£l r ttlfgciufmcn Wehrpflicht enthielt. Balfvur und Asguith er-
daß "fte keine Erweitewrng C ^ batten. Dieser Versuch einer' Lösung ßn Iwcbst
unglücklich und umvelse. Er würde im Laude die Empfmduug großer Ungerechligkei: und Ungleichheit Hervorrufen. Walch (Ar- Zagst er Persönlich würde für die allgemeine Wehr- pstrcvü strmnien wenn che Maßregel Trotzoendig sei. Wenn man 5 ?^ die Bergleute nicht dafür gewiiine, so wäre jeder Ber uck> che Wehrpflicht elnzufuhren, hoffarurigslos. Es wurde estieu Bürgerkrieg der fürchterlichsten Art geben. Walch er-
vor einiger Zeit den Anbeiterftührern ff verstehen gab, daß »ern erstes Dienstpflichtgesetz km Vor-
''Ec, und daß, weiin eine - rächt würde, es unter anderen
^^. '^^oniter geschehen werde. Jetzt sckseme Asguith diese
n.is'cü- wer für Ae Mehrheit der Minister eine völlige lieber^ raschimg, obwohl iie über che Stellung des Unterhauses gegen die Bül gcw rn: worden waren. Sir waren daher auf die neue Lage ganz inoorbereiter. Jetzt haben sie wieder keine Politik. Sicher r»t, daß die Regierung am Dienstag ein sehr viel kritischeres Unterhaus finden nnrd, als seit Monatar. Ein Antrag ist eingebracht, p 'd Absetzung des Vizekönigs urrd des Staatssekretärs von Irland verlangt. — Die „Times" sagt in emem' Leitartikel: Die Ablehnung der Regi-erungsbill ivar der Ich,Werste Schlag, den die Regierung bisher erhalten hat.
Der seekrieg.
Ber,enkt:ng eines dcntichett Tauchbootes.
London. 29. April. MTB.) Ein deutsches Unter- s e e b oo t ist gestern an der Ostküste versenkt worden. Ein Ofti-' zier und Ij Mann ergaben sich und wurden kriegsgefangen.
Berliri, 29. April. (WTB. Amtlich.) S. M. U nter see- boc>t ,chI0 5" ist von seiner letzten Unternehmung nicht zurückge- 'etf^ <nu.tlicher Bekanntmachung der britischen Adirriralität ist das Boot am 27. April vernichtet und die Besatzung gefangen genommen worden. Der Chef des Admiralstabs der Marine.
*
London^ 29. April. (WTB.) Das Preßbureau. meldet: £et dänische Schoner „Christia n" ist von einem deutsc!>n Unterseeboot 15 Meilen vom Lande verseirrt ivorden. Tie Besatzung bestieg die Boote und wurde von elirern arideren Schiff ausgenommen.
(Notiz: Falls sich die Nachricht bestätigt, wird das Schiff Bawnware geladen Haben s
London, 29. April. (WTB.) Meldung des Neutersckseü BureauL. Der Koutreadmiral F r e m a n t l e und 22 Offtziere des Schlachtschiffes „R u s s e l l" sind gerettet worden.
London, 30. April. (WTB. Nichtamtlich.) Lloyds meldet: Der englische Dampfer „Teal" ist versenkt worden. Er war unbewaffriet.
Au§ dem Kelche.
Die hundertjährige Zugehörigkeit der Pfalz zu Bayern.
München, 30. April. (WTB.) Die Korrespondenz Hoffmann meldet: König Ludwig Ijat aus Anlaß der hnndertjahrigen Zugehörigkeit der Pfalz zur Krone Bayerns folgende P r o k l a »n a t i o n erlassen:
^ An meine lieben Pfälzer! Hundert Fahre sind seit dem ^age verflossen, an den: die pfälzischeil Lande nach langer Fremdherrschaft und wechselvollmi Geschicken mit der Krone Bayerns vereinigt,'wurden. Mehrhundertjährige lange Bande verknüpfen mein Hans mit Eurem Geschick, ötern hätte ich Den erinnernngsreichen Tag bei meinen lieben Psülzemr in innrer schönen Heimat, wo meine Vorfahren so gern weilten, wo rch und die Königin nnd meine Kinder noch jüngst so herrliche Älusnahme fanden, festlich begangen. Die Vorsehung hat es anders gewollt. In dem gewaltigen Völker- rcngen ist nicht Zeit zu festlichem Feiern; jetzt gilt nur dre üat. Durch die Tat hat die Pfalz in ruhiger Friedensarbeit,
Kleber ein deutscher Kansul verhaftet.
w Crn '(WTB. Nichtmntlich.) Der „Bund' meldet mrs S a l o n i k i: Englische .Kavalleristen verhafte- ttn rm Bahnxug nach Serres den deutschen Konsul in ^roma unter der Beschuldigung der Spionage. Er 8üI(mifl auf einem englischen Dampfer ein
geschifft.
Die Pariser HandetSkonferenz.
Baris, 30. Aprü. (WTB.) Meldung der Ageuce Havas- Dl/ rnterparlamentarrsche Han delskvnferenz sckchm ihre Arbeiten nach der Annahme einer E n t s ch l i e ß u u a ff ber SNvwert wird: 1. die Aufttellung von Lrzugstarisen ftx. ben B erühr unter den Alliierten, 2. die Festlcquna ac- f™' R^ms migm firr ben Warctioerkchr olw rKhr.mg
fniu.hd.en Gebiete m > b, f Aufftellung cütcb Tarifs, ber dem ,-erripe mi^rkat werb«, toll, um die Hmbermsie des Worenperschrs ?"^^uMtiertrn SmtKzn zu beseitigen, bic .harabiepmg »ft »iebuhreu für die Schiffsfrachten ' v u
dlprrl f28®3. Nichtantttich^) Dir aus der iuter
»-'l Ee nl - ntchm W , r t scha, 1 s k ° n fe , e n z aui der TageSord
^ nad,|t '-imUtch von f r a itj ö f i. ^ betrafen die flemfinfam.- £)on. ■'* <-flf{>unfl,^bernelmilich Echutzinannainnen gcgrn die ,u er- * ' ■ m Ueberschwnmmmg mit deutsche» Erzengnisscn nach Frie-
§Erun« <chleugnen zu wollen^ Wenn di: aNgemeine WehrPfliM Omnien tnu^, moye sie fommim. Aber bie lteutiqe ErNärung der ,EI $? e En ie börte. Er merbe sein
die Brll zu Fall z»i bringetr. Wenn die W^r- Pflicht notwendig geworden sei. bam, solle bie Regiernng an bic %atwn «Wen«««.. ®* brawln ihre Antwort nicht zu füvcht^
a ^ CI Wt Jahren für die allgemein^ Wehrpfftcht eingetrrten, aber ietzt scheine es mit solchen Hofchrimgen
D^Eicht aur den politischen Anstand imd lÄ die polrtrschc Sicherheit p-rboten die Neuwahlen, wemi es sich «m benallgememen Wehrptlmtivlan hanble^ ?lber es sei eirre ^ dieser !8°rschlag eürer Koalitwnsre^erm-g heransforbert. Die Bill könnMis Getmipm der Natwn nrcht befriedigen^ Sir verkündete den Mli-
mürr" ba & ®?9 I «* b alles täte, was notwendig wäre Tie ^ll enthalte nicht dre eigentliche Politik ber Regierung P rin alc (Lckeral) sagte, alle kämen überem. daß dte Bill wtgLorm sei t.-l. ® W ivtegerneldet, erklärte, das;
i,ÜI tLn 1 1?^">5^ ec • s°»te E!l,e Gris- U t h liberal), er glaube, daß dee RegzerungsTrist beendet sei Das
® tE £ ( fr ns h?ben, daß sie nun mich! mich« ai BrE4c Das merkwnrdUste an der Rede LmrgS war, dass sic nichts
ra^s S t Tfmi ' m ' £ e J k beschaffen solle, und wo-
rauf doch das alles ankom77rc. — Thomas (Arbeiterpartei) er- klarte: Aspnich habe am Tage vorher eine Anzahl von Aroeiter- ttetnitimintt*7cmoacm zu eröffne* In »reicher ^ . ^ffben sich nun dre Arberterführer, wenn es' jetzt hieße, bS ivas ^r Premiernnmster gestern sagte, heute nutzlos Wmm der Abgeschlossene Handel rückgängig gemacht wiirde, könne man
daß man dm Dienstzwmg um seiner ^bft vnllen haben wolle, nnd gewaltige Schtmerigkeiten wurden ^nt- steh-n, wenn das Wort des Premiernrmisters, das er gegeb^Ä, als er dre Untersttitzung der Arbeiterftihcer erbat, gebrochen wü?d^' ~ ? ft _° ^ffo.nist) sagte, die Lage fei rm höchsten Maße demüti-
betonte, daß kein einziger der Rednivr M Ä& ber ^fnenmg emgetveten sei, und dabei sei d^e desl neuen Uebercinkommens mrgckündiqt worden durch das dre Koalitwn verlängert ,und an Unheil der fürchterlichs^! Art vermißen werden sollte. Aber nach dieser Debatte von ew paar Stunden tue die Regierung, was fte so oft getan hrbe sie ttd* einen glänzenden Mickzug an. M ^ llc tme
_ Das Hans ^örtert sodann die Zensur über die Nachrichten aus I r l anb. H e rbe rt Samuel teilte mit, daß in den großen Becken Irlands völlige Ruhe l^errsche. Mjc. Neill ernüderte
.nulitanschen Ok'eratwnen gesprochen habe, zeige, daß eme ernste Gefahr vorhanden sei. Eine militärische Zensur sei bei eimmr bloßen, Aufruhr nicht nötig, sondern ilur bri eineari Krieg oder emem Zustand, der einem Klüege nah-^ käme —
r -^ lC 1Tcu ^ e Geheimsitzung war, was die Informa
tion anbetrat, eine rnnc Ttarcc. Wenn es tvieder eine ltzchümsihung
erhaltel^^ hoffen, daß die Abgeordneten wirkliche Aufklärungen
ttrrr^SPP' (WTB. Nichtamtlich.) Der- parlamen- ^^.^Ee'^rder "Times" schreibt: Die Rekrutimungs- rrr,e tzat mc cfute Form angatommm. Dar KorschLag beSi Komprv-
in schwerem Ringen um die Existenz des Reiches be- wiesen, daß ein Fühlen, ein Deriken nnd ein gemeinsames Jiel sie mit beit Brnderstümmen verbindet. Ferner Donner oer Geschütze inahnt daran, »v-as ihr drohen konnte. Wer die Tapferkeit der deutschen Heere hat die Pfalz vor feindlichen Einbrirchen bewahrt. Eure Söhne nehmen ruhmvollen Anteil an dem schweren Kampfe. In emsiger Tätigkeit wirkt dre pfälzische Industrie mit an den Arbeiten, die den Kämpfern draußen das schaffen, was sie brauchen, um das Schwert scharf zu halten, und eine mit Fleiß gepflegte Landwirtschaft sorgt in fruchtbaren, von Rebl).üge1n um- rranzten Gefilderi für die Erhaltung der imreren Kraft des Volkes, die unsere Feinde rnit uirerhHrten Mitteln vergeblich zu schwächen versuchen. Es ist mir ein .Herzensbedürfnis, am heutigen Tage meinen königlichen Dank auszuspvechen für alle Beweise erhebender Liebe und Treue, die seit 100 Jahren und besonders jetzt in der Zeit des rtaLwualen Verteidigungskampfes Bewohner der Pfalz im Felde wie in der Heimat geben. Diese opferwillige Hingabe für das engere und das weitere Vaterland ist nicht zuletzt, in der Erkenntnis begründet, zu tvelch hoher Stufe geistiger und Nnrtschaftlicher Wohlfahrt die aufstrebende Pfalz unter der wohlwollenden Fürsorge ihrer Landes- fürsten und unter dem Schutz des Deutschen Reiches emporbestiegen ist. Mein hochseliger Zlhnherr hat vor 100 Jahrerl in feierlicher Kundgebung den wieder gewouneiien Gebietsteilen seinen Schutz und die gleiche landesväterliche Fürsorge verheißerl, !vie die übrigen bayerisck)en Lande sie ae- nießeii. An der Schwelle des zlveiten Jahrhunderts errreuere ich menten lieben Pfälzern hiese Versicherung. Gleich meinem in Gott mchenderr Vorgänger wird das Gedeihen meines treuen Volkes das ober^e Ziel, des nrir von Gott übergebenen Fürstenamtes fekn. Die Einmütigkeit des deutschen Volles und seine unerschütterliche Ausdauer geben die feste Bürgschaft, daß der Sieg über uiisere Feinde treue Beoin- gungeti für eine kraftvolle Entwicklung des Reiches schafft, daß wir aus der gegenwärtigen Prüfung innerlich wie äußerlich gestärkt hervorgeheu loerden, und daß cuts der bluttgen Saat eine gesegnete Ernte strotzen wird. Ich hoffe zu Gott, daß es mir vergönnt sein möge, mein Volk einer glücklichen Zukunft entgegen^uführen, aus daß es den Lohn ferner Opferfreudigleit in langert Fahren gesegneten Friedens genieße.
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Berlin, 29. April (Priv.-Tel.) Das „Berl. Tagebl" meldet: Dre nächste Sitzung des Reichstages iuird voraussichtlich erst am 9. Mai stattftnden. Die Steuer- nnsschüsse des Reichstages nehmen ihre Arckeit bereits am 2. Mai auf.
Berlin, 30. April. (WTB. Nichtamtlich.) Der heute hier abgehaltenen Mitgliederversammlung des Deutschen Luftflotten Vereins, die vom Geheimen Kommerzienrat Dr. Bresten-Mannheim geleitet wurde, wohnten Vertreter des Kriegsministeriums, der Inspektion der Fliegertruppen und des Reichsamts des Innern bei. Dü Mitgliederzahl ist im letzten Jahre von 9000 auf 30 000 gestiegen. Der Neinüberschuß des letzten Jahres beträgt 231745 Mk. Für Wohlfahrtszwcckc sind 72 450 Mk. be stimmt. Ein erheblicher Teil der Vererrrsmittel sind zunächst dazu verwendet worden, genesenden oder erholungsbedürftigen Luftfahrern den Aufenthalt in geeigneten Kurorten zu ermöglichen. Anträge zur Unterstützung noUeidender Familien gefallener Luftfahrer sind an die Hauptgeschäftsstelle Berlin W. 50, Maxburgstraße 6, zu richten. Die mit dem Deutschen Fliegerverein in Bremen, der sich dem Verein anschließen will, iwreinbarten Satzungsänderungen wurden genehmigt. An den Kaiser wurde ein Huldignngstclegrmnm abgesandt.
Essen, 29. April. (WTB.) Ter Kaiser hat in Auer- kemrung der von der Ftrma Krupp erzielten Kriegs lei ftim- neu Herrn Krupp von Bohlen und Halbach bei seiner Anwesenhert im Großen Hauptqunrtior das Eiserne Kreuz erster Klasse verliästm und überreichte ihm die Auszeichnung persönlich.


