Ur. 84 Zweiter Blatt
©rfcfjemt kSgttch mit Ausnahme des Sonntags.
Die „«**«« LamttieMstEer" werden dem rr*?*?' dermal wöch^ulich beiqelegt, das ..wetrüwtt för den Aren Gießen" zweimal mochmttlch. Die ..LandwirrschaMchen Zeit, kriche-nen monatlich zweimal.
tbb. )ayrgang
ramstag, 8 . April Wü
Rotationsdruck und Verlag der Brühltzchea Universitats - Buch- und Steindruekerei.
R. Lange, Gießen.
General-Anzeiger für Oberhejjen
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ver deutsche Kühling.
Die Märzschlachten 1916. schrieb“* dem Felde wird Ms ge-
inn Ä'/ der kriegerischen Entwicklung muß
D^r^Ä'tatsache «usgchen, daß der Krieg, soweit das Deutsche Reich in Betracht kommt, von dem schmalen
her' gaschen, dev unter dem Feuer
liriwm im wesentlichen auf feind-!
s^ ^ebret geftchrt tmrd. Die größeren Landstrecken un-
uB S r ,. bt ) ? vorübergehend alle Schrecken H nb ' ^gen in der äußersten Nord- ab f eitg des großen Stromes fried- Jp! e 1mb be ^ a ^ der weitaus überwie- genden Mehrzahl auch des reisenden Teils unseres Volkes so
mi^tickmlm^E^blieben. Zudem sind es Gebiete rein lcmd- Charters und darum entfernt nicht so ÄÄ? btC ^dustriellen Bezirke. So schmerzlich daher die Wunden waren, welche die Russenzeit den vreußi- geschlagen hat, und so wurm und werk- für die betroffenen Gaue sich in ganz Deutschland geregt hat — was es eigentlich bedeutet, den.
v re.se n Krieg, im eigenen Lande zu haben, das ist der überwältigenden Mehrheit der Daheimgebliebeuen doch nicht arrnahrend zum Bewußtsein gekommen.
Hatten die deutschen Heere nichts anderes geleistet als dres: Schulter an Schulter mit unseren heldenmütigen Verbündeten gegen den 'Ansturm der vier größten Militär- staaten der Welt den Krieg von der heimatlichen Scholle zu verdrängen und dauernd fernznhalten — schon das wäre eine unvergleichliche Großtat gewesen und ein Hohn für alle auf dre Logik der Zahl an Menschen, Munition und Geldmitteln gestutzten Berechnungen unserer Feinde < P ^ deutschen Heere haben - schon vor Anbruch des Fruhlährs 1916 — weit Größeres vollbracht: sie Huben, gen Westen tm jähen Vorwärtsdrang der erfteit Krieas- wochen, gen Osten im zähen Ringen des zweiten Feldzuqs- sommers, den Krieg von den Marken des Vaterlandes weit hinwegaetragen, dem Feind an beiden Fronten wertvolle und teilweise Unentbehrliche Gebietsteile entrissen und gegen wütende Anstürme behauptet. Ein Gleiches haben unsere ältesten Verbündeten gegen den italienischen Anprall, die ^^ken an den Dardanellen vollbracht, während das heldenmütige Billgarenvolk in Verbindung mit den Heeren des alten Zweibundes die Friedensstörer Serbien und Monte- negro zu Boden geworfen hat. So war nach dem harten, doch überall sieggekrönten Ringen von anderthalb Kriegs- lahren ;ene Lage geschaffen, wie sie sich um die Jahreswende 1916 darstellte.
Feinde haben sich in dem Wahn gewiegt: nun endlich feien unsere Kräfte erschöpft: wir müßten und wür- ven uns von Stund au notgedrungen auf den Versuch, beschranken, eurem allgemeinen Ansturm der „einheitlichen Lzront" unterer Belagerer in der erkämpften Linie Widerstand zu bieten.
Diesen Ansturm hatten sie für das Frühjahr 1916 mit allen den ihnen gru Gebote stehenden, von ihnen selbst immer wieder als unerschöpflich bezeichneken Machtmitteln ^hbreitet. Sie hatten ihn laut und siegeszuversichtlich ihren Völkern und aller Welt angekündigt. Die deutschen Heere sind ihnen zuvorgekommen und haben ihre sorglich durchgearbeiteten Pläne über den Hausen gerannt.
Das ist die weltgeschichtliche Tragweite der Kämpfe, welche mit dem unvergänglich bedeutungsvollen 21 Februar eingesetzt haben und die in den letzten Mürztagen so weit fortgeschritten sind, daß es möglich ist, ihren Verlauf und ihre ^gebnisse in großen Zügen zu übersehen.
Obwohl diese Kampfe sich auf allen Fronten abgespielt Rr r- bßn H e dvch eine zusammenhängende Einheit. Obwohl sie, von deutscher Seite aus betrachtet, sich teilweise als Angriffs-, teilweise als Verteidigungsschlachten darstellen, liegt ihnen doch ein einheitlicher Wesenszuq zu- grunde, der sich mit dem Sätze kennzeichnen läßt: au Stelle
Zur Aufführung von Ztrindbergs „Ostern"
im Gießener Stadttheater.
Zu d«r Aufführung txm August Strindbergs „Ostern" am nächsten Dienstag durfte folgende Einsührnng in das vom Dichter Passwnsstncl genannte Werk von Interesse sein v m ^udonnerRag am Karfreitag und am Osterabend geht dieses Paffionsspiel Angnst Strindbergs vor sich, nnd man tut vielleicht gut, iperrn. man ihm nahe kommen will, nichts anderes barin zu fehen als eine dramatische Widerspiegelung der Stim- innngcn dieser drei Tage Jeder von ihnen hat ja für unser Gefühl ,einen besonderen An: Gründonnerstag klingt halb schon fröhlich "nd frühlingshalt, KarfriNtag pt der stille Tag der Schmerzen, und Osterabcnd lÄvankt zwischen Verzweifeln und Hoffen, aber morgen - st Os^rn. Man braucht nicht etwa den Ausdruck eines besonderen kirchlichen Wakeirntnijse in diesem Passionsspiel zu sehen, bedeuten ini- noch, ganz abgesehen von jeder konfessionellen Färbung lene drei Tage nahezu Naturstimmuugen wie Psingsten und Weih: nachten, und ichon dann, wie Strrndberg diese drei verschiedenen Stimmungen andnltet, verrät sich ganz der große Dichter; aus ber Gestalt der Eloonorc aber icheint die Natur mit all ihren ffundm,zu lprechen Auch daß vor jedem Akte die Musik HaydnL erklingt, mag des Dichters Absicht erraten lassen Stim- mnngrn zu geben, eut mcnsMch dramatisches Gegenspiel zu den Vorgängen da draußen rn der Welt, in der Natur
Gründonnerstag. Der Garten steht!m ^rüblinosorün und nn Sonnenskahl fällt ins Zimmer? Unten am BaA blüht die Weide, die Buchfinken schlagen, nnd weiße Tauben fliegni um che Tomkirchc Ans der Werst wird fröhlich gehämmert, und cs ricchtnach Oelfarbe von den frischgrstrichenen Dampfschiffen NiM weichen die Doppelfenskc herausgenommen, blütenweißd Gar^ und ber No den gesckienert^ Osterferien sind, der » r °W^ imerträgltrfj schiver, man hängt xtjn fort intb laßt den Sonnenschnn wie eine Dusche über sich rieieln, man mochte sich baden im Lichte. Mer t die Sonne des Gründonnerstags ist eine unzuverlässige Sonne, vlötzU» ist si- ® ett lregt IM Schatten. Doch we«rid)t ftd(t bann Jahren eine gelbe Osterlilie aus den ^ Sonnenlicht einaetrunken hat, und dann Fr eiche. ^ Zimmer, die Sonne, die Hoffnung, bie
^ v®* 1 Ec Freitag. Man hört keinen Laut
von draußen außer den Bassen der Kirchenorgeh Schn von
3?pbanten Frühjahrsofseiisive der Verbündrten ist eine Frühjahrsoffensive in die Erscheinung getreten, -änstürme der Russen und Italiener stellen lich nur taktisch als Offensiv-, strategisch aber als Defensivhandlungen wenn schon als solche allergrößten .Stils, dar. Das findet schon in dem Ausdruck „Entlastnngsoffeusive" einen etwas verblümten uiid beschönigenden, aber unmißverstäird-- tichen Ausdruck. Eine En t l a st u n gs 0 f f e n s i v e ist b ^ ^ ^ O f f e n s i v hch n d l u n b mit D e f e n s i v z w e ck.
Was das für Geist und Stimmung der Truppe bedeutet, vermag vielleicht nur der ganz zu 'beurteilen, der diese Kampfe selbst mitgemacht hat. „Es geht vorwärts" — dies Wort ubt auf den deutschen Soldateii einen magischen Zauber aus, der alle Glieder des Riesenorganismus unftrer Armee mit Wunderkräften durchdringt. „Wir greifen an" da fühlt sich jeder stolz uiid freudig beteiligt, auch wenn me Gejamtlage ihn an eine Stelle geführt hat, wo er und sein Veroand sich in der Verteidigung befindet. Unsere Ost- lront hat sich angesichts des Bewußtseins, daß wir das Gesetz der Stunde diktieren, bei ihrer heroischen Gegenwehr gegen die russischen Massenanstürme ebensowohl von Osfeu- sivgeist beseelt gefühlt, als die Kameraden im Westen. Gerade die in Rußland fechtenden Verbände, die im veraan- genen Sommer das Glück gehabt hatten, in rastlosem Ver- wartsdrang dem russischen Koloß riesige Gebietsstrecken zu entreißen, gönnten den rvestlicheii Kameraden aus vollem Herzen die Entschädigung, öas Glück des Angreisen-Dürsens, das ihnen während des langwierigen und opfervollen Stel- lungskrieaes versagt gewesen war. Sie fühlten sich ,als Rückendeckung und nahmen ihrerseits jede Gelegenheit und Veranlassuiig wahr, dem anstürmenden Gegner, 'wenn er an chrer zähen Entschlossenheit abprallend sich zurückzoa, in rajcheiir Gegenstoß zu folgen, so weit es irqeno zweckn'iäßig erschien. Offenftvgeist, Tatgeift hüben und drüben.
Es ist nur natürlich, wenn sich die angespannte Auf- merkiamlert des Erdballs uns die große Kampfhandluna vereinigte, welche die Deutschen seit dem 21. Februar ;u- näck'st auf dem östlichen, dann auch auf dem westlichen M a as u f e r eingeleitet hatten. Diese Kämpfe lassen sich in drei große Gruppen gliedern:
Zunächst erfolgte der wesentlich irordsüdlich gerichtete Vorstoß aus^der Linie Eonsenvoge—Azaunes aus die Liilie Ehamp—Neuville—-Donau m ont. Eine ziveite Anariffs- handlung richtete sich von Etain, also von Nordosten aus ans bie Höhen der Cotes Lorrchnes iit allgemeiner Richtuna auf 'die nordöstliche Kante des Fvrtgürtels. Im Anschluß an drese beiden ttmerlich zusammenhängenden Anariffs- grnppen entwickelte sich dann vom ti. März an eine dritte Reihe von Kämpfen die auf der Linie Forges-Regnisvillc über die Maas hlnnbcrgri-sen und sich den Nordrand der BefestigungAanlagjen des westlichen Maasufers zum Ziele
Der jähe und anscheinend reicht völlig erwartete Borstoü gegen die iiordllchen und nordösttick>en Befestiqnngsaruvven des FestungAgürtels um Berduu hatte r,n ersten Anlauf ^^.^Sentlichen Fvrtgürtel herangefiihrt und ein wichtiges Glied dieses Gürtels, das Fort Douaumont, und dann, nach dem harten Ringen mehrerer Tage, das noch wert stärkere befestigte und mit Hartnäckigkeit verteidigte Dorf Douaunwnt m-vst den anschließenden Feldwerken in unsere Hand gebracht. Dieser Erfolg rief einer seiner Be- deutung entsprechende sehr beträchtliche Gegenanstrengung des Feindes hervor. Indes,en blieben die Ber uche der Franzosen, uns dre ertanrpfte Linie wieder zu entreißen erfolglos. Statt dessen gelang es uns um 8?März, einen wichtigen Stutzpunkt für die linke Flanke zu gewinnen in- Banx genommen und bis zur Straßenqabel im Westen -des Ortes befestigt wurde. Der Angriff stieß b^ rn das gleichnamige Fort durch, d-och konnten nur ^gelegten Befestigungen dauernd ^m°n^Sntdem beschrankten wir uns östlich der Maas -aus -die Festhaltung und^ den Ausbau der gewon- nenen Linie v-om Sudrande des Forts Douaumont durch den Alb-a-rn-Walid- und weiter am Südhang des Pfeffer-
Rückens entlang bis zu den in unseren Besitz gelangten Dörfern Bacherauville und Ehamp an der Maas.
Links anschließend haben die aus der Woevre-Ebene andringenden Truppen der Nordostgruppe trotz schwersten Artillerieseuers, das von den Höhen der Cotes herab ihr Vordringen zu hemmen suchte, am 1. März die Franzosen aus Fresnes herausgeworfen, am 9. März nach dem Feuilla- Wald und die Weinbergs höhe 251 nördlich Damloup genommen und halten nun den Fuß der Cote bis Champion nordöstlich Eombres fest in Händen.
Der Angriff ans nördlicher und nordöstlicher Richtung war sonach mit Beginn des zweiten Märzdrittels zunächst zum Stehen gekommen. Der Feind hat auf der Kumpf- linie beiderseits der Maas in klarer Erkenntnis des Ernstes seiner Lage ganz außerordentlich starke Kräfte hereingeworfen. Jin Kamps ist das Vorhandensein von 28*/, französischen Divisionen festgestellt worden, während mit großer Bestimmtheit noch der Einsatz von vier weiteren Divisionen ermittelt werden konnte. Insgesamt stehen also hier die Kräfte von rund 16 französischen Armeekorps im Kamps.
Während^so die Schlacht auf dem östlichen Maasufer zu den Formen und Kampfmitteln des Festungskrieges über- lertete, gingen wir seit dem 6. März auch auf den: lvest- lrchen Maasufer z-icm Angriff über, und hier ist ein schrittweises, aber nnunterbrochenes Vorwärtsdringen im Gange. ^Ilachdem der Maasüüergana und die Einnahme der Dörfer Forges und Regnieville gelungen war, wurde am 6. März du Höhe 265 südöstlich Forges gestürmt. Dann warfen sich unsere Truppen mit einer Rechtsschwenkung in die zusammenhängenden, hartnäckig veJteidigien 'Dickichte des Cumieres- und Rabenwaldes hinein. Beide wurden bis zum 10. März gesäubert und gegen sti'rnnisch arrrennende Gegenangriffe gehalten. Schon vier Tage später wurde die ganze, den Wäldern westlich vorgelagerte „Mort-Homme-Stellung" genommen und trotz wütender Rückeroberungsversuche be-
Und nun griff unser Angriff noch weiter westlich unk lene zu,ammenhängende Gruppe fester Stellungen herum welche dre Dörfer Bethineourt, Malaneourt und Haucourt zu Stützpunkten uird hinter ihrer Mitte die Höhe 304 zum Rückhalt hat. Aus dem Gehölz von Malaneourt drangen - unsere Truppen in den südlich vorgelagerten Wald von rlvoeourt ern und brachten ihr: am 20. März fest in ihre Hand. Am 22. wurden die nach Malaneourt und Haueourt vorspringenden Bergnasen, hinzugenonrmen, und am 31. Marz wurde auch das Dorf Malarieourt selber erstürmt So verengerte sich hier von Tag zu Tag der dem Feinde noch gebliebene Raum.
Zu diesen schweren Kämpfen gingen die dem Feinde noch verbliebenen Dörfer Cumisres, Marre und Bras in Flammen auf. Aber auch die Stadt Berduu, die seit Beginn der Operationen unter unserern Feuer liegt, steht in Brand. (Schluß folgt.)
Aitzung dev Stadtvevordneten.
22 . Gießen, 7. April 1916.
Die heutige öfsmtliche Stadtverordneten-VeftcMrmlung nahm, einen kurzerc und raschen Verlmif. Die 12 auf der Tagesordnung stehenden Punkte wurden meist ividerspruchslos innerhalb einer Stunde erledigt. Nur ber wenigen Fragen setzte eine 'Aussprache an, die in tnrzen Aeußerungen und Gegenäußerungen schnell zur Einigung führte. Anwesend waren: Oberbürgermeister Keller Bei- ?/o^^bter Emmelips und die Stadtverordiieten Dr Ebel
Eichenauer,H elsrich, Heichelheim,Jann, Krumm' L 0 eb er, Petri, Plant, schaff jtae dt, Vetters W mit und Wrmmenaner
Oberbürgermeister Keller eröffnete die Versammlung mit -einem Nachruf an den verstorbenen Oberbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Gießen, Finanzminister a. D. Dr Gnauth ^Wortm^lter Keller gedachte des Verstorbenen mit folgen:
*!£cr l i bie Tagesordnung eiutretm, haben wir eirwr schmerzlichen Pflicht zu genügen.
..,^21. Februar ds. Js. verstarb nach kurzer Krankheit der mEer a D Dr^E7n"tAEbEb«g« unserer Stadt, Fmanz-
neuem gefallen und dampst allen Lärm der Erde. Man möchte hinaus und wandern, aber es schneit immer fort; auch im Zimmer Nt ^ kalt. Draußen wird es dunkel, und all die Blumen, die schon ihre Kmderkopschen herausgesteckl haben, Schneeglöckchen und Leber- blumchen frieren draußen rn Nacht und Kälte. „Bedenke toas
SÄ,rl fQt ,i Tie Nacht ist wohl am
ist und ste werden bange im Dunkeln und sic können nicht Wlü' stehen und warten, daß es Tag werden
i alles leidet, aber dre Blumen am meisten! Und die gewmmenftnd! Wo sollen die heute nacht schlafen?"
Vorne?mä^^^5^^^'^^-^ ^ etwas Würdiges, S !^^>as Leiden,- die Freude mackst alles banal."
Newt ars ^ nach geschmolzenem Schnee
m!ms srch heben und der Vollmond, der Oster-
Z ^"imer leuchtet, daß die Sonne noch
da ist Morgen iverden an der Sudwand die Veilchen durchbrechen! lieber dem Osterabend liegt wohl noch Grauwetterstim- ober rm Kamm ist ein Feuer angezüudet, dessen sich auch si^ und das Grau draußen
|Ä Ä"Ä S. 1 TÄSÄSÄ Kn“ So’jtSr*" 3 ”
k o C Stimmuug-en, die uns Strindbergs Passions- N nnb d« Mknsthr-n nnd begleitet
sucheu^n ^ 3BOTten etne§ Schmerzerprobteu und Freude-
*
ot-„ o^einesenglischenWagner-Apo stets Dieser Tage ist rm Alter von 11 Jahren zu Front in England F r e d e r i t ' 0 “ verstorben, der als einer der feurigsten und über- der Kunst Wagners in England gewirkt hat. ^^^^-^^^lsnmsiker sondern nur Musikliebhnber und ^M/?iner rm schönsten und besten Sinne, und Wagners Musik n * musikalischen Interesses. Seit länger
Vierteliohrhundert hat er von den Festspielen in Bay- surcht eines versäumt. Jämeson ist es gewesen, der die U eb er- B ©agiler5 Musikdramen ins Englische be-
?//Wligt hat, und als Hans Richter zum ersten Male den „Ring r \ lW Garden-Dheater in englischer Sprache
^ tW3r ^ Jamesons Uebertragung, die hierbei benutzt wurde, ^-om^on war ein ganz hervorragender Wag-
ner-Kenner, der jede Note in WagNers Werken kannte sowi^amb Ä^r die Technik ihrer Aufführung und Darstellung bis in offe ® e '* e i b . >°ußtc. Dem Verstorbenen ist wie^ holt nahegelegt worden, seine Lebenseriimeruttgen aufzineicünlNk ^ er rm Lause der Jahre mit einer Rell-e bedeutender Persönlichkeiten des modernen musikalischen und literarischen Lebens in
anb ^ ^lebnis zum mten gegeben. So erzäh'te er ersten Tannhau)erprobe im Covent Garden-Theater
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r S nir« Programm aufzunehmen. Er bedang sich näm-
Äte^a^d? a^P^ob^die
Musikern bl,Ä> Nichts anderes übrig, als diese originelle
nahmen sich aber dann so zusammen, daß gieiai cne erste Aufführung beftnedigend aussiel und die ft ^ Stückes im Rahmen dL ProgrLnL nnteLlL


