Ausgabe 
6.4.1916 Zweites Blatt
Seite
4
 
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Bekanntmachung.

Sk fr.! Fttchjuhrs - Konti ollversam mlnngen 1916 im Kreise Gießen. _

Etz tzaben, ohne weiteren Befehl, in

Gießen, Hof der ZeughauSkaferne,

LU erscheinen.

Dienstag, den 11. April 1916, vormittags 9 Uhr.

Sämtliche Untsfz. u. Mannschaften der Reserve, Landwehr I und II aller Waffen uub der Seewehr I und II.

Sämtliche Ersatz-Reservisten.

Sämtliche als Ersatz-Rekruten ausgehvbenen Militärpflich­tigen, die in den Jahren 1895 u. 1894 geboren sind.

Militärpflichtige, die die Entscheidung:zurück bis zur nächsten Musterung erhalten haben, brauchen nicht zu erscheinen.

Sämtliche bereits eingestellten Mannschaften des Heeres und der Marine, die sich zur Erholung wegen Krankheit, auf Grund häuslicher Verhältnisse oder aus anderen Gründen auf Urlaub be­finden, soweit sie marschfähig sind, daß sie den Kontrollplatz er­reichen können.

Dienstag, den 11. April 1916, nachmittags 272 Uhr.

Sämtliche Untffz.^ u. Mannschaften des ausgebildeten Landsturms aller Waffen.

Sämtliche zur Verfügung der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften.

Es sind dies Mannschafteir, die als Ersatz-Rekruten zur Ein­stellung gelangten und als dienstuntauglich entlassen worden sind.

Sämtliche als Ersatz-Rekruten ansgehobenen Militärpflich­tigen, die im Jahre 1896 geboren sind.

Militärpflichtige, die die Entscheidung:zurück bis zur nächsten Musterung" erhalten haben, brauchen nicht zu erscheinen.

Mittwoch, den 12. April 1916, vormittags 9 Uhr.

Sämtliche unansge bildeten Landsturmpflich- t i g e n, die im Jahre 1 8 9 7 geboren und in der Stadt Gießen und in den Gemeinden Albach, Allendorf a. d. Lahn, Allendorf a. d. Lda., Allertshausen, Alten-Bnseck, Annerod, Bellersheim, Beltershain, Bersrod mit Winnerod, Bettenhausen, Beuern, Birk­lar, Burkhardsfelden, Elimbach, Daubringen, Dorf-Gill, Eber- stadt Mit Arnsburg. Ettingshausen, Garbenteich, Geilshausen, Göbelnrod, Großon-Buseck, Gvotzen-Linden, Grünberg, Grüningen wohnhaft sind.

Landsturrnpflichtige dieses Jahrgangs, welche die Entscheidun­gen:zurück bis zur nächsten Musterung" oderzeitig untauglich" erhalten haben, brauchen nicht zu erscheinen.

Mittwoch, den 12. April 1916, nachmittags 27* Uhr.

Sämtliche uuausgebildeten Landsturmpflich- t i g e n, die im Jahre 18 9 7 geboren und in den Gemeinden Harbach, Hattenrod, Hausen, Heuchelheim, Holzheim, Hungen, Inheiden, Kesselbach. Klein-Linden, Langd, Lang-Göns, Langs­dorf, Lauter, Leihgestern, Lich mit Hos Albach. Kolnhausen und Mühlsachsen, Lindenstruth. Lollar, Londorf. Lumda. Mainzlar, Münster, Muschenheim mit Hos-Güll, Rieder-Bessingen. Ronnen- rotb, Obbornhofen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Odenhausen mir Appenborn, Oppenrod, Queckborn, Rabertshausen mit Ringels­hausen, Reinhardshain, Reiskirchen, Rodheim mit Hos Graß, Rödgen, Röthges, Rüddingshausen, Ruttershausen mit Kirchberg, Saasen mit Bollnbach, Veitsberg und Wirberg, Stangenrod, Staufenberg mil Friedelhausen, Stein bach, Stein heim, Stockhausen, Trais-Horloff. Treis a. d. Lda., Trohe, Utvhe, Villingen, Watzen­born mit Steinberg, Weickartshain, Weiters Hain und Wieseck wohn­haft sind.

Landsturmpslichtige dieses Jahrgangs, welche die Entscheidun­gen :zurück bis zrrr nächsten Musterung oderzeitig untauglich" erhalten haben, brauchen nicht zu erscheinen.

Donnerstag, den 13. April 1916. vormittags 9 Uhr.

Sämtliche u n ausgebildeten Landsturmpflichti- gen, einerlei, welche Entscheidung sie erhalten haben, die in den Jahren 1894 bis einschließlich 1878 geboren sind.

Es sind dies Personen, welche im Besitze eines weißen Land­sturmscheines sind.

Donnerstag, den 13. April 1916. nachmittags 27- Uhr.

Sämtliche nnausgebildeten Land st urm pflichti­gen, einerlei,, welche Entscheidung sie erhalten haben, die in den Jahren 1877 bis einschließlich 1873 geboren sind.

Es sind dies Personen, welche im Besitze eines weißen Land­sturm scheines sind.

Freitag, den 14. April 1916. vormittags 9 Uhr.

Sämtliche unausgebildeten Landsturmpflichti- e n, einerlei, welche Entscheidung sie erhalten haben, die in den ahren 1872 und 1871 geboren sind.

Es sind dies Personen, welche im Besitze eines weißen Land- sturmscheines sind.

Freitag, den 14. April 1916, nachmittags 27- Uhr.

Sämtliche nnausgebildeten Landsturmpflichti­gen, einerlei,, welche Entscheidung sie erhalten haben, die in den Jahren 18 7 0 und 1869 geboren sind.

Es sind dies Personen, welche im Besitze eines weißen Land­sturmscheines sind.

Samstag, den 15. April 1916. vormittags 9 Uhr.

Sämtliche früherDien st untauglichen, fo-wert sie fejfc her gemustert worden sind, ohne Rücksicht darauf, ob sie gedievtz haben oder nicht und welche Entscheidung sie erhalten haben.

Tic imgedienten Mannschaften sind im Besitze eines gelb«, Ausmusterungsscheines.

Ausgenommen bleiben diejenigen, welche die Entscheidungenl dauernd weder selb- noch garnisondienstfähig",zeitig untaugUch" unddauernd untauglich" erhalten haben.

Allgemein:

Es haben sämtliche bis auf weiteres oder bis zu einem be», stimmten Zeitpunkte vom Heeresdienste befreiten oder zurückgo, stellten Personen teilzunehmen.

Tie bei der Bahrrverwaltung beschäftigten als unabkömmlich anerkannten Personen sind von der Teilnahme an den Kontrolle Versammlungen befreit.

Mannschaften, welche die Entscheümngen:dauernd weder seid« noch garnisondienstfähig" oder .chanernd untauglich" erhalten frobajj sind zum Erscheinen nicht verpflichtet.

Es wind besorrders darauf hin gewiesen, daß mit ihrer JahveS- klasse oder Waffengattung alle diejenigen Personen zu erscheinen haben, die ans Grund von Reklamationen oder als dienstuntauglich von den Truppenteilen in die Heimat entlassen sind. Das Gleiche gilt für die Landsturmpflichtigen, die infolge ihres Alters über 45 Jahre von den Truppenteilen zur Entlassung gekommen siud.

Kriegsrentenempfänger, welche dauernd garnisondienstrm-, fähig sind, haben nicht zu erscheinen, dagegen haben alle die­jenigen zu erscheinen, die zeitig garnisondienstunfähig oder a» üeitsvorwendungsunfähig sind.

Erscheinen in bürgerlicher Kleidung-; Stöcke, Schirme, Pfeife^ Zigarren usw. sind vorl>er wegzulegen.

Tic sich ans Urlaub in der Heimat befindlichen Unteroffizieoü und Mannschaften erscheinen in Uniform. Die Militärpässe und Führungszeugnisse, sowie sonstige Ausweise (Landsturm- oder Aus­must erungs scheine usw.) sind mitzubringen.

Wer über sein Militärverhältnis oder über die Bestimmung« im Zweifel ist, hat sich im eigenen Interesse vorher b^i seinem Bezirksfeldwebel zu erkundigen.

Unpünktlichkeit oder Versäumnis der Kontrvllversammlrcsyai werden nach den Kriegsgesetzen auf das Strengste bestraft.

Gießen, den 26. März 1916. 2473 B

Großherzogliches Bezirkskonr m an d v Gießen.

Naumann,

Oberstleutnant und Bezirkskmnmandeur.

Bekanntmachung.

Gemäß Verfügung Großh. Kreisamtes vom 1. d. Mts. dürfen Speisekartoffeln von den im Kreise geernteten Mengen an militärische Formationen, Kriegsgefangenen­lager und Betriebe mit Kriegsgefangenen nicht mehr ab­gegeben werden. Händler, sowie die Inhaber von Betrieben mit Kriegsgefangenen werden hierauf besonders hin­gewiesen.

Gießen, den 4. Avril 1916. 27936

Der Oberbürgermeister

_ Keller. _

HolzversteigerungderStadtGießen.

Montag, den 10. Avril 1016, vormittags 9V 2 Ubr

beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gießen Forstwartci 3 iForstwart Geisel! in den Distrikten Brand, Stockschlag, Dreispitze. Grund, Langeschlag, Birkengarten, Strauch, Enlenseld, Hasenbecke versteigert:

27,5 Rm. Nadel-Smeit 92 Rm. Nadel-Knilvpel 1670 Wellen Nadel-Reisig 124,6 Rm. Nadel-Stockhotz.

Die Zusammenkunft ist auf dem alten Steinbacher Weg am Waldeingang.

Gießen, den 5. April 1916. 27926

Der Oberbürgermeister.

I. V.: Grünewald.

Bekanntmachung.

Das Umlagekataster der land- und forstwirt- jschaftlichen Berussgenossenschaft von 1915 für die Gemarkung Garbenteich liegt vom 6. April an, zwei Wochen lang ans Unterzeichneter Bürgermeisterei ,zur Einsicht offen. Einsprüche hiergegen sind inner- ihald 4 Wochen an die land- und forstwirtschaftliche Berussgenossenschaft in Darmstadt zu richten.

Garbenteich, den 4. April 1916.

Großh. Bürgermeisterei Garbenteich.

Kissel. 28 vi

Holzverfteigerrmg.

Versteigert werden: DienStag, den 11. l. Mts. aus den Domamalwalddistrikten Tövfcrkante 15, Schinders- köpf 22, Dörmergrnnd 46 und Wachboldcrbeide 62 der Forstwartet Baumgartcn:

Stämme: Kiefern 2. Kl. 3 St. =2,89 Fstm., 3. Kl. 26 St. = 23,51 Fstm.: Fichten 3. Kl. 2 St. =2,27 Fstm.: Dcrbstangen: Fichten 1. Kl. 15 St.--0,96 Fstm.: Null fchciter Rm.: 2,8Lärche l3 Mtr. lg.), 26,2 Fichte (3 Mlr. lg): Nutzknüvvel Rm.: 15,4 Fichte i3 Mtr. lg.): Schei­ter Rm.: 11,5 Eiche (2. Kl.i, 1,6 .Kiefer, 12,8 Fichte:

Knüppel Run: 0,7Buche l2. Kl.), 4,5Eiche (2. Kl.): Reisig Wellen: 100 Buche, 5610 Eiche, 3730 Kiefer, 1590 Fichte: Stöcke Rm.: 128,5 Eiche. 150,6 Kiefer. 45,1 Fichte.

Beginn der Versteigerung vormittags 0 Uhr in dem Dittr. Tövfcrkante 15 an der Bahnstrecke Gießen Gelnhausen. Da8 Holz im Distr. Wachholderheide 62 u. sonst zerstreut sitzendes wird nicht vorgezeigt.

Gießen, den 6. April 1916.

Großh. Oberförsterei Schiffcnberg. _ Trautwein. [27856

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Einjährigen-, Primareife- u. Abiturientenexamen

Kinder unt- 14 Jahr, sind durch d. Besuch des Paedagogiums von der öffentlichen Schulpflicht 1t. minister. Verfüg, befreit. Schülerlielm in groß. Park. Nur geprüfte akadem. gebild. Lehrkräfte. Drucksachen Nr. 55 durch Diroktor üraekemaan, Giessen, Ludwigstr. 70, in d. Nähe d. Universität. Fernruf K3.

Im vergangenen Jahre bestanden von den nur im Paedagogium unter­richteten Schülern 1 die Reifeprüfung, 3 die Prinaareifeprtifung, 6 die Eiidährlgenprlifung und 5 die Aufnahmeprüfung: in eine öffentliche Schule, das heisst sämtliche Prüflinge. [1633

J

Holzversteigerung.

Montag, den 10. April l. I. sollen in dem Wald der Gemeinde Mainzlar, Distrikt Kohl, ver­steigert werden:

40 Derbstangen Fichte: 2. Kl. mit 2,03 Fstm.,

0,78

40 Reisstangen 121,2 Rm. Buchen-Scheit Eichen-

Buchen-Knüppel

E'chen-

Kiefern-

Fichten-

Buchen-Reisig rt Eichen- m Fichten-

22 Rm. Buchen-, 32 Eichen- und 32 Fichten-Stöcke 6 Rm. Eichen-Nutzscheiter.

Die Zusammenkunft ist vormittags 9 Uhr an der Kreisstraße MainzlarTreis am Waldeingang. Mainzlar, am- 6. April 1916.

Großherzogliche Bürgermeisterei. _V ogel.' _ 28 w

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Unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vo« 16. Juni 1893 u. dessen Ergänzung vom24. Februar 1911 sollen die nachstehenden Dachdeckerarbeiten n» Landeszuchthaus Marienschloß öffentlich vergeben werden:

Los 1. Kirchendach (Südseite)

400 qm alte Schieferung abzunehmen, 400 qm Neu« deckung, 12 m Dachkehlen eindecken, 130 qm neue Dachjchalnng und 30 m Schutzgerüst.

Los 2. Dach des Kerkerhauses (Bäckerei)

289 qm Falzziegeldach als Plattziegeldach umzu» decken einschl. Materiallieferung.

DieAngebotsunterlagen können bei uns auf Zimmer4 eingesehen und gegen Erstattung der Selbstkosten bezogen werden. Die mit besonderer Aufschrift zu versehenden Angebote sind bis Dienstag, den 18. April 1916 vormittags 11 Uhr, portofrei einzureichen, zu welchem Zeitpunkt sie in Gegen­wart erschienener Bewerber geöffnet werden. Zuschlagsfrist 8 Tage.

Friedberg, den 4. April 1916.

Großh. Hochbauamt.

_ Haag. _ S796D

Jagdverpachtring.

Dm Samstag, den 8. April ds. Fs., nachmtttaaS

2 Nbr wird im Rathause zu Lütrelliuden die Jagd im Lützellindeuer Markwalde in der Gemarkung Großen- Linden, 130 Hektar Wald, vom 1. April ds. Js. ab öffent- lich au den Meistbietenden verpachtet.

Großrechtenbach, den 23. März 1916.

Der Bürgermeister

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Vom 7. April werden Marburger Straße LO täglich folgende gut abgelagerte Schreinerhölzer preiswert freiwillig verkauft:

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Der Ortsgewerbeverein veranstaltet für Schüler über 12 Jahre unter Leitung von Fachleuten hand­werkliche Kurse von je 20 Wochen. Unterricht findet an einem Wochentag von */,6 1 / 2 8 Uhr statt, zu­nächst in Schreinerei und Brldschnitzerei. Der erste Kursus beginnt in der Osterwoche. Ferien sind frei ; von Unterricht. Anmeldungen muffen bis zum 10. April schriftlich erfolgt sein. Formulare sind im neuen Gewerbehaus (Kirchstr. 16) erhältlich. 2714V Dr. Mraosmüller

_Vorsitzender des Ortsgewerbevereins.

Bei der unterzeich- ^ die Stelle

neten Behörde ist für »V W : eines ::

Gehilfen

zu besetzen. Mit der Stelle ist ein Ansangsgehalt von 1100 Mk. verbunden. Geeignete Bewerber wollen ihre Gesuche unter Beischluß eines Lebens- lauses und beglaubigter Zeugnisabschriften bis zum

£üitfwach; der» ä2. A-pHi !. Js a

bei uns einreichen. Eventuell kann für die frag­liche Stelle auch ehre weibliche Hilfskraft ange­nommen werden.

Alsfeld, den 3. April 1916.

Großh. Bürgermeisterei Alsfeld.

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