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6.4.1916 Erstes Blatt
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Englands tust8> Frankreichs im Na:Nen ihrer Regierungen ein Memorandum, in dem auch die Beschlagnahme von Postpaketen zur Sprache gebracht wird. In Verbindung hiermit bemerkt der Minister des Meutern, daß die holländische Regierung nicht die Ansicht teile, daß die durch den. Haager Vertrag bestünnrte Unverletzlichkeit der Ucberseepost auch die Paket­post einschließe. Die holländische Regierung habe nur dann Pro­test eingelegt, wenn die Beschlagnahme der Paketpost im Wider­spruch zu den Rechten der Kriegführenden gestanden habe, soweit diese Güter betreffen, die auf neutralen Ueberseedampfern be­fördert werden. Tie holländische Regierung steht auf dem Stand­punkt, daß die Bezeichmrng Corvespondanoe Postale im Haager Vertrag Sendungen von (Metten, Coupons und anderen Wert­papieren umfaßt. Die Kriegführenden dürfen derartige Sendungen deshalb unter keinen Umständen antasteu. Ter Minister des Aeußern ersucht beim auch um Zurückgabe der von den englischen Behörden beschlagnahmte:: Papiere dieser Art.

Der Seekrieg.

Zur Versenkung des niederländischen Schoners

Elzina Helena."

Haag, 5. April. (WTB. Nichtamtlich.) Das Marinedeparte­ment meldet, daß die Untersuchung über die Versenkung des niederländischen SchonersElzina Helena" ergab, daß das Schiff, welches mit einer Holzladung von Drammen in Nor­wegen nach Poole in England rmterwegs war, am 3. ds. in der diordsee von dem deutschen U-Boot30" an gehalten und weil es Konterbande führte, versenkt wurde, nachdem die drei Mann der Besatzung von Bord gegangen waren. Das Untersee­boot hat darauf das Boot derElzina Helena" nach dem Leucht­schiff Noordhinder geschleppt und die drei Seeleute dem Leuchtschiff übergeben.

Vlissingen, 5. April. (WTB.) Ein Torpedozerstürer jhat drei Manu von der Besatzung des torpedierten Schoners Elzina .Helena" eingebracht. Der Schoner war mit Holz von Norwegen nach England unterwegs. Nachmittags näherte sich unweit der englischen Küste ein deutsches Tauchboot. Die Mannschaft des Schoners mußte helfen, die Ladung mit Petroleum zu übergreßen. Die 'Deutschen legten Sprengbüchsen und riefen damit Explosionen hervor, die wohl Schaden verursachten; das Schiff aber blieb auf der Ladung treiben. Das U-Boot, das die Ankunft eng­lischer Zerstörer befürchtete, entfernte sich und schleppte das Boot mit den Holländern nach Noordhinder. Die Deutschen behielten die Schiffspapiere.

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Tersch elling, 5. April. (WTB.) Zwei Mischdampfer brachten offenbar einen britischen Torpedoboots­zerstörer in schwer beschädigtem Zustande ein. Nach einer Meldung aus Dmuiden begegnete der Fisch- danrpferCelesthne Jnliette" 12 Meilen nordwestlich Ter- schelling dem englischen TorpedobootszerstörerMedusa III", der ins Schlepptau genommen war. Nach einer Meldung aus Vlieland ist ein niederländischer Mschdampfer mit einem, vermutlich englischen, Torpedoboot ans dem Wege nach Stortemek. (Offenbar handelt es sich bei den obigen Meldungen um ein und dasselbe Schiff.)

Kristiania, 5. April. (WTB.) Der neue deutsche 'Gesandte Micha Helles erklärte einem Berichterstatter desMorgenbladet", die norwegische Presse sei zu sehr ge­neigt, jeden Schisfsuntergang auf eine Torpedierung zurückzuführen. Zur Aufklärung der letzten Versenkungen sei noch nicht genügend Material gesammelt worden. Deutsch­lands U-Bootkrieg sei in den letzten Monaten unverändert geblieben. Deutschland wünsche dringend, auf die Neutralen alle mögliche Rücksicht zu nehmen. Aber zwischen Gefahr und Gewinn müsse stets ein gewisses Verhältnis herrschen. Wenn die norwegischen Schisse sich die höchsten Frachten aussuch- len, müßten sie auch die Gefahr in den Kauf nehmen, auf-i gebracht zu werden, wenn sie den Kriegführenden Banngut zuführen. Wir bedauern, sagte der Gesandte, wenn sich die Stimmung Norwegens gegen die deutsche Kriegführung wendet, so oft eine Meldung von versenkten Schissen kommt, können aber unmöglich den Gegnern die Zuführung von Kriegsbannwaren freilassen.

London, 5. April. (WTB. Nichtamtlich.) Lloyds Agentur meldet: Ter britische DampferBendu" (4319 Tonnen) ist versenkt woroen. Ein Mann ist ertrunken, 27 wurden gelandet.

Valencia, 5. April. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas. (An englischer Dampfer eilte einem nor** wegischen Dampfer zu Hilfe, der Notsignale aussandte, kehrte aber, als er ein Unterseeboot erblickte, in den Hafen zurück. <Er benachrichtigte die spanischen Behörden und den britischen und den norwegischen Konsul davon. Das Schicksal des norwcgisckien Dampfers ist unbekannt.

Haag, 5. April. (WTB. Nichtamtlich.) Der Dampfer Noordam", der aus New Bork in Rotterdam eingetroffen ist, mußte die P o st in Falnwuth z u r ü ck l a s s en.

Tanger, 5-. April. (WTB. Nichtamtlich.) Ter franzö­sische K r c u z e r Cassard " lief auf den Tampfer I m e -

rethie" auf, konnte ihn aber nicht nach Tanger einbringen. Jmerethie" ist südlich v>on Larrasch gesunken. Die Fahrgäste und die Besatzung stick) bis auf drei Personen gerettet worden. Der KreuzerCassard" fuhr nach Gibraltar, um seinen Bug aus zubessern.

Kopenhagen, 5. April. (WTB.) Nach, derBerlingske Tidenoe" ist die Briefpost des unterwegs nach, Amerika befind­lichen dänischen DampfersFrederik VIII." von England beschlagnahmt worden. Das Blatt bemerkt dazu:

D,as ist also eine Wiederholung dessen, was mit derHeilig Olav" geschehe:: ist. England behauptet, daß es das Recht hat eine Untersuchung der Briefpost vorziunehmen, daß es aber nickst beabsichtigte, eine Zensur auszuüben. Es beruft sich darauf, daß deutsche Kriegsschiffe Postdcrirrpser versenkt und die Postsäcke auf neutralei: Dampfern beschlagnahmt haben. Die Behauptung aber, daß deutscherseits derartige Uebergriffe stattgefundeu haben, recht- ferttgt uotfy keineswegs die Uebergriffe der Alliierten.. Es kann kein Zweifel bestehen, daß die Beschlagnahme der Briefpost der neutralen Schiffe nach einem neutralen Hafen nicht in Ueberein- strmmung mit der Haager Konvention steht. Tie Behaupttmg, daß damit die Schmuggelei verhindert werden solle, erscheint bei einen: aus fahrenden Dampfer wie beimFrederik" völlig mrerllärlichi. /

Au§ dem Reiche.

Die Fleischversorgung für Bayern.

München, 5. April. (WTB. Nichtamtlich.) Durch eine heute veröffentlichte Anordnung des Ministeriums des In­nern wird die Fleischversorgung für Bayern ein­heitlich geregelt. A:tf Grund dieser Verordnung setzt die bayerische Fleischversorgungsstelle nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Mengen von Schlachtvieh mit Geneh­migung des Ministeriums des Innern fest, welche Höchst­menge Fleisch für acht Wochen auf den 'Kops der Bevölkerung verbraucht werden darf. Kinder unter sechs Jahren werden irur mit der Hälfte der Mengte /berücksichtigt. Zur Ueber- wachung des Fleischverbrauches werden durch die Kvm- nrmralv erblinde Fleischkarten ausgogeben, deren Gel­tung sich auf das ganze Königreich erstreckt. Die neuen Vorschriften treten am 26. April in Kraft.

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Berlin, 5. April. (WTB.) Im Hauptausschuß des Reichstages brachten Vertreter aller Fraktionen einen Antrag auf Aushebung der Verordnung von 1915, be­treffend Entlastung der Gerichte, ein.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 6. April 1916.

Schutz der Baumblüte.

Die Blütezeit der Obstbänme steht bevor. Bei unserer Abgeschlossenheit vom igrößten Teile des Auslandes erwächst uns mehr als je die Pflicht, die Baumblüte, soweit dies möglich ist, vor den oft geradezu vernichtend wirkenden Schädigungen durch Spätfröste zu bewahren. ImLehr­meister im Garten und Kleintierhof" macht ein Fachmann aus geeignete Frostschutzmittel aufmerksam. Blühende Obst­bäume in Zwergformei: lassen sich gegen dvohertden Frost leicht durch Behängen mit. Matten oder Tüchern schützen, ebenso die blühender: Wand- und Schnur bäume. Pfirsiche und Aprikosen, die an der Haus wand stehen und für den Winter mit Tannenreisig gedeckt wurden, soll man über­haupt solange unter der Deckung lassen, bis sie vollständig ab geblüht haben. Schwieriger wird der Blütenschutz bei älteren und hochstämmigen Obstbäumen. Wo es mit Rück- sicht auf die Feuersgefahr angängig ist, entpfiehlt sich das Verbrennen alter, leicht angefeuchteter Strohhaufen, die der längeren Bremchauer halber mit Reisig und anderen geeigneten Abfällen zu durchsetzen sind. Auch gewährt ein ausgiebiges und rechtzeitiges Bespritzen mit Wasser den Blüten Schutz, da daun ein Teil der Kälte durch Flüssig­machen des Wasserdampfes verbraucht wird. Das gebräuch­lichste Abwehrmittel der Spätsröste ist für größere, ge­schlossene Obstanlageu das Rauchfeuer, das bei starker Rauchentwicklung die Blüten wirksam schützt, namentlich in windstillen Frystnäch.ten. Neuerdings ist man aber auch dazu übergegangen, durch direkte Wärmeerzeugung die Frost­gefahr vor: der Obstblüte abzuhalten. Man bedient sich hierzu trichterförmig gebauter Heizöfen, die in engen Ab­ständen durch !den ganzen Blütenbezirk zur Ausstellung tonnnen und, mit Kohle gefüllt, in Frostnächten angezündet werden. 9kach, den angestellten Versuchen erreicht man hier­durch einen gute:: Schutz der Baumblüte. Natürlich ist das Verfahren mühevoll und ziemlich kostspielig, indesset: stehen die Aufwendungen an Zeit und Geld doch zmüichst hinter den gewaltigen Verlusten, die eine einzige Frostnacht in der Baumblüte zum Schaden der Besitzer und der ganzen Volks­ernährung verursachen kann.

Au untere e | e c. Dura) besondere Verhat.Ul.ffse ind wir genötigt, bis auf weiteres ein Familienblatt jede Woche, und zwar das am Donnerstag erscheinende, aus- fallen zu lassen.

** Die Feier des 25jährigen Amtsjubi- läums des Geheimen Kirchenrates Professor D. Dr.

rüger hielt sich in den Grenzen, die durch der: Ernst der Zeit gezogen loaren. Die Mitglieder des Lehrkörpers, sowett sie sich nicht auswärts oder im Heeresdienste be­finden, versammelten sich vormittags fast vollzählig unter der Führung des Rektors Professor Sie Vers in der Woh­nung des Gefeierten, den der Rektor in längerer Ansprache herzlich begrüßte, indem er dabei nicht nur seine Erfolge als Lehrer uird Gelehrter hervorhob, sondern auch seiner Ver­dienste um die Verwaltung und seiner auch der Landes­universität nützlichen militärischen Tätigkeit gedachte. Ebenso warm gehalten waren die Worte des Dekans der Theologischen Fakultät, Professor Dr. Schi an, der aus­führte, wie sich in dem jugendlichen Senior der Fakultät ein Stück ihrer Geschichte sowohl als auch ihrer Geistesart verkörpere. Geheimerat Dr. Krügex betonte in seiner Aittwort dem Rektor gegenüber neben Persönlichem vor allem, lvie er sich mit Stolz gerade als Professor fühle, und wie er hoffe, daß die Eigenart der Laudesuniversität als der Hüterin der geistigen Interessen in Stadt und Land, vornehmlich aber bei der Regierung, auch in Zukunft die richtige Wertschätzung finden lverde. Dem Dekan gegenüber verweilte er bei dem Gedanken der Notwendigkeit inner­licher Arbeitsgemeinschaft bei allen Gliedern der Fakultät. An diese Ansprachen schloß sich die Begrüßung durch L-chüler des Gefeierten. Professor v. Dr. Diehl von Fried der g über­reichte eine Festschrift, Arbeiten aus der Hess. Kirchengeschichte enthaltend, u:ck> erzählte in launigen Worten, mit welchen Schwierigkeiten die Herstellung des Werkche::s in Kriegs­retten verbunden war. Eine von ihm ebenfalls überreiche, oem Jubilar gewidmete Schrift fdes Archivrats Dr. Herr­mann in Darmstadt, hat dreser als Leutnant d. L. im Schützengraben sertiggestellt. Die Grüße der Frankfurter Konferenz 5)essischer Geistlichen überb rächten Pfarrer D. Fuchs-Rüsselsheim, Dekan Hermann -Nidda und Pfar­rer Bär-Lindheim. D. Fuchs dankte für die reiche An­regung, die die hessischen Theologen in den Vorlesungen und inr persönlichen Verkehr mit dem Jubilar erhalten haben, und hob als das Wichtigste an dessen Lehrtätigkeit hervor, daß ihm än der Erziehung zur Wahrhaftigkeit im wissenschaftlichen wie im persönlichen Leben alles gelegen sei. Zahlreiche Glücttvünsche gingen im Laufe des Tages ein, darunter Telegramme Sr. Exzellenz des Herrn Mini­sters von Hombergk und des Dekans der Theologischen Fakultät in Marburg, deren Ehrendoktor Krüger ist, und Glückwunschschreiben des Predigerseminars in Fried- b erg und des 5perrn Oberbürgermeisters der Stadt Gie­ßen, der in herzlichen Worten Krügers vielfach betätigter Anteilnahme an den städtischen Anfgab>en gedachte.

** D i e deutsche Sommerzeit. Wie wir schon dieser Tage mitteilen konnten, scheint sich die bekannte Be­wegung zur Einführung der Sommerzeit durchzusetzen. Man geht dabei von dem Gedanken aus. das Tageslicht mehr auszunützen und demgemäß erhebliche Mengen an künst­lichem Licht zu sparen. Sparen müssen wir nun doch einmal an allen Ecken und Enden, warum sollten wir es nicht auf die einfachste Weise machen und die Uhr an einem bestimm­ten Tage um eine Stunde vorrücken? Damit wird des Abends eine Stunde an Licht erspart. Man bedenke allein, was dies, abgesehen von allen privaten Unternehmungen und in jedem 5)aushalte, für einen Großbetrieb wie die Eisenbahnverlvaltung ausmacht. Es hat denn eirre diesbezüg­liche Petition vom Minister von Breitenbach eine sehr gün­stige Antwort erhalten. In der Plenarsitzung des preuß. Herrenhauses setzte Oberbürgermeister Matting (Breslau) die Vorzüge dieser Einrichtung auseinander. Da die Re­gierung sich entschlossen habe, die Sommerzeit auf Grund des Gesetzes vom 4. August 1914 als Kriegsmaßnahme zum I.Mai d.J. zur Einführung zu bringen, so sei es nicht er­forderlich, die Sache im Wege der Gesetzgebung durchzu­führen, und die Kommission empfehle daher die Ueberweisung der Petition an die Regierung zur Erwägung, ohne zu der Sache selbst Stellung zu nehmen. Das Haus beschloß dem­gemäß. Nun verlautet, daß der Bundesrat sich mit dieser Angelegenheit, die uns auf die billigste Weise eine Ersparnis an künstlichem Licht bringen soll, befaßt. Inzwischen hat in Paris die Kommission der Deputiertenkammer dem Vor­schläge, die Uhr für die Dauer des Krieges um eine Stunde vorzustellen, zugestimmt. Wenn die Neuerung alsKriegs-, Maßregel" geplant ist, so könnte sie allerdings durch/ Bundesratsbeschluß sehr gut noch zum 1. Mai eingeführt werden. Außer Ersparnissen ist auch gesundheitlicher Nutzen für die Bevölkerung zu erwarten.

** Amtliche Personal Nachrichten. Die Grvß- herzogin hat am 1. April l. I. den von den Freiherren Löm non und zu Steinfurth auf die evangelische Pfarrstelle zu Nieber-

E lorstadt präsentierte:: Pfarrassistenten Otto Kappesser zu odenheim für diese Stelle bestättgt. Tie Großherzogin hat am 5. April den ständigen Hüfsarbefter im Ministerium des Innern Regierungsrat Paul H echl er zum! Mat bei der Provinzial- direktion Starkenbuvg und zweiten Beamten des Kreisamts Tarn:- stadt unter Belassung des Charakters als Regierungsrat, den Ministerialsekretär bei dem Ministeriun: des Innern Regierungsrat Konrad L ö h l e i n zum ständigen Hllfsarbeiter bei diesem Mini­sterium :mter Belassimg des Charakters als Regierungsrat, und dein Ministerialsekrelär bei dein Ministerium der Finanze:: Dr. Alfted Fink znm Ministerialsekretär bei dem Ministerium des Innern bestätigt. Die Großherzo gin hat am 5. Aprll den Oberlehrer ar: der Liebigs-Obervealschule zu Darmstadt Pro­fessor Theodor H o f zum Oberlehrer an dem Realgymnasium da­selbst, den -Oberlehrer an dem Neuen Gymnasium zu Tarmstadt Professor Ludwig Dietrich zun: Oberlehrer an der Liebigs- Oberrealschule daselbst, und den Oberlehrer an den: Realgymnasium zu Tarmstadt Dr. Heinrich Massing znm Oberlehrer an dem Neuen Gymnasium daselbst, sämtlich mit Wirkung vom 1. April 1916, ernannt. Uebertragen wurde: am 29. März der Lehr- amtsaspiranttn Else P et sch er ans Mainz mit Wirkung vom 1. April 1916 an eine Lehrermstelle an der höheren Bürger- (Mädch,en-)schu1e zu Bingen. Die Großher zo gin hat der Dlnsteherin der Alice-Schule in Darmstadt, Margarethe Fuchs, zum 25 jährigen Tienstjubiläum das Sllberne Kreuz der Damen des OrdensStern von Brabant" verliehen. Die Groß­herzogin hat am 11. März d. I. folgende Beamte der Hessisch- Prenßischm lÄsenbahngemeinschaft auf ihr Nachsuchcn: von: I. April 1916 ab in den Ruhestand versetzt und ihnen die nachbenannten Auszeichmlngen verliehen: den: Oberkassenvorsteher Rechnunasrat Adam Ko ob zu Trier das Ritterkreuz 2. Klasse des Berdrenst- ordens Philipps des Großmütige::, Idem Oberbahnassistenten Johann T o n s s a i n t zu Mainz die Krone zum Silbernen Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, und dem Materialien­verwalter Johann Fleck zu Mainz das Silberne Kreuz des Verdienstordms Philipps des Großmütige::: an: gleichen Tage dem Werkführ er in der Hessisch-Preusüsch:i: Eisenbahngemeinschaft Johannes Kögel zu. Dannstadt das Silberne Kreuz des Ver- dienstordeirs Philipps des Großmütigen verliehen. Am 9. März d. I. wurden der Lokomotivführer Friedrich Wollncr zu Bi­schofsheim und der Werkfüh-rer Johannes Kögel zu Darmstadt